Shimano XT Bremsbelag verloren

pedax

Österreicher
Dabei seit
4. Mai 2011
Punkte für Reaktionen
73
Standort
Leogang, Österreich
Am Trail ohne Hinterbremse ist wesentlich unangenehmer. Aber egal.
Ohne Hinterbremse ist eigentlich (fast) egal, da musst nur aufpassen, weil das HR etwas nervös wird, wenn du vorne zu stark bremst, aber ohne VR-Bremse kannst du sobald es nur ein klein wenig steiler wird nicht mehr stehen bleiben.
 
Dabei seit
11. Mai 2006
Punkte für Reaktionen
2.722
@ KainerM: mir scheint, dass sich das Problem auf Beläge mit Aluträgerplatte konzentriert. Zumindest die beiden hier vorgestellten Beläge hatten das Reibmaterial unmittelbar auf Alu.

Ich sach ja immer: Aluträgerplatten sind großer Quatsch. Die lächerlichen 8 Gramm Gewichtsersparnis sind die vielen Folgeprobleme nicht wert.
 

dkc-live

User ohne Titel
Dabei seit
16. September 2006
Punkte für Reaktionen
661
Standort
In der Heide
@ KainerM: mir scheint, dass sich das Problem auf Beläge mit Aluträgerplatte konzentriert. Zumindest die beiden hier vorgestellten Beläge hatten das Reibmaterial unmittelbar auf Alu.

Ich sach ja immer: Aluträgerplatten sind großer Quatsch. Die lächerlichen 8 Gramm Gewichtsersparnis sind die vielen Folgeprobleme nicht wert.
Für mich sieht das aber nach einer Stahlträgerplate aus (Die Alfine Bremsbeläge). Meine Aluträgerplatten haben das Problem nicht und sehen anders aus. Ich persönlich finde Aluträgerplatten in Verbindung mit Keramikkolben eine gute Sache! Nie eine so zuverlässige und Wartungsarme Bremse gefahren.

Mir sind durchaus die Materialeigenschaften von Aluminium bekannt. Genau aus diesem Grund gibt es nur die Kunstharzbeläge "01" auf Alu. Die Sinterbeläge "03" haben immer eine Stahlrückseite.

Auf dem Foto sind es definitiv die 03 mit Stahlträgern und auf dem zweiten Foto ebenfalls die 03 mit Stahlträger und Alukühlkörper.

Ich will dir ja nicht zu nahe treten. Aber gerade die Aluträger scheinen kein Problem zu haben. Da die XT fast immer mit G01A bzw. F01A ausgeliefert werden.
 

KainerM

Web 2.0 Aussteiger
Dabei seit
2. Juni 2007
Punkte für Reaktionen
579
Ganz unrecht hat er aber nicht, die Beläge kleben auf der Aluseite. Die Eisenträger auf der Rückseite sind meines Wissens nur zur Wärmedämmung da. Allerdings: Sowas wie die Ice-Tech Beläge funktioniert halt nicht mit Stahl, dafür ist die Wärmeleitung zu schlecht.

@pedax: Ich hatte mal das Vergnügen nur mit der Vorderbremse einen schön steilen Trail fahren zu müssen. Eine Katastrophe. Hundert mal lieber hätt ich nur eine Hinterbremse gehabt... Wenn du nur vorne bremsen kannst hängst du ständig voll auf der Gabel, tief eingefedert, und an der Rutschgrenze. Hinten kannst du im Fall der Fälle einfach zu machen - wenn es hinten rutscht ist das kontrollierbar, vorne eher nicht.

mfg
 
Dabei seit
11. Mai 2006
Punkte für Reaktionen
2.722
Widerspruch, euer Ehren:

Der Belag des TE scheint mir - von der Optik her - die Aluplatte zu haben. Vor mir, auf meinem Schreibtisch, liegt so einer und der sieht genau so aus.

Beim abgebildeten Icetec-Belag ist das Reibmaterial zwangsläufig aufs Alu geklebt, wie bei allen Icetec-Belägen. Das ist ja deren Bauprinizip: Reibmaterial auf Alukühlplatte mit den Rippen, auf der Rückseite Stahlplatte zur Verstärkung.
 

dkc-live

User ohne Titel
Dabei seit
16. September 2006
Punkte für Reaktionen
661
Standort
In der Heide
Definitiv nicht. Beim 2. geb ich dir recht. Allerdings ist der Beläg über die 2 Nippel mit der Stahlplatte verbunden.
Es handelt sich in beiden Fällen im Sinterbeläge.
Der erste ist definitv Stahl, sonst würde Alu draufstehen. Sinterbeläge gibt es von Shimano nur mit Stahlträgern. Ganz doof sind die nämlich auch nicht.
Mir ging es nicht darum ob du falsch oder richtig liegst. Mir ging es um die Verallgemeinerung. Das ist genauso so wie dieses Bremsscheibenschmelzen im Tourtest ohne jedliche Fahrtechnik.
DSC_0133[1].jpg



Die Stahlplatte auf der Rückseite erfüllt den Zweck, dass sich der Kolben nicht ins heiße Alu arbeitet. Bei Kunstharz Belägen bleibt das Alu jedoch kühler als bei Resin Darum ist der Hitzeresistente Stahl nicht nötig. Der Stahl hat nur den Sinn die Flächenpressung zu verringern und den Druck einzuleiten.

Ich Tippe auf eine fehlerhafte Klebercharge. Der Kleber verkraftet die Temperaturen unter den Sinterbelägen einfach nicht.

Edit: Im 2. Bild sieht man das der Stahl leicht angelassen ist. Also eine große Hitze war schon im Spiel.
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:

pedax

Österreicher
Dabei seit
4. Mai 2011
Punkte für Reaktionen
73
Standort
Leogang, Österreich
@KainerM ich möchte dir ja nicht zu nahe treten aber du solltest dringend an deiner Bremstechnik arbeiten, wenn du tatsächlich glaubst was du hier schreibst (die VR-Bremse ist bis auf wenige Ausnahmen - z.B. nasser seitlich weghängender Fels - die bessere Wahl)
 
Dabei seit
11. Mai 2006
Punkte für Reaktionen
2.722
Definitiv nicht. Beim 2. geb ich dir recht. Allerdings ist der Beläg über die 2 Nippel mit der Stahlplatte verbunden.
Es handelt sich in beiden Fällen im Sinterbeläge.
Der erste ist definitv Stahl, sonst würde Alu draufstehen. Sinterbeläge gibt es von Shimano nur mit Stahlträgern. Ganz doof sind die nämlich auch nicht.
Mir ging es nicht darum ob du falsch oder richtig liegst. Mir ging es um die Verallgemeinerung. Das ist genauso so wie dieses Bremsscheibenschmelzen im Tourtest ohne jedliche Fahrtechnik. Anhang anzeigen 296995


Die Stahlplatte auf der Rückseite erfüllt den Zweck, dass sich der Kolben nicht ins heiße Alu arbeitet. Bei Kunstharz Belägen bleibt das Alu jedoch kühler als bei Resin Darum ist der Hitzeresistente Stahl nicht nötig. Der Stahl hat nur den Sinn die Flächenpressung zu verringern und den Druck einzuleiten.

Ich Tippe auf eine fehlerhafte Klebercharge. Der Kleber verkraftet die Temperaturen unter den Sinterbelägen einfach nicht.

Edit: Im 2. Bild sieht man das der Stahl leicht angelassen ist. Also eine große Hitze war schon im Spiel.
Man sieht doch den Belag gar nicht von der Rückseite und kann also gar nicht lesen, ob da "ALUMINUM" drauf steht oder nicht. Beide Beläge sind von der Reibkuchenseite her abgebildet.
Woran meinst du zu erkennen, dass es sich um einen Sinterbelag handelt?
Vielleicht kann der TE ja die Rückseite mal fotografieren?
Möglicherweise ist es ja auch der Belag mit Titanträgerplatte, die es übrigens als Sinter gibt. Dafür spricht, dass beim Titanbelag keine Kleberschicht erkennbar ist, so wie auf dem Bild auch:

 

dkc-live

User ohne Titel
Dabei seit
16. September 2006
Punkte für Reaktionen
661
Standort
In der Heide
Hast recht. Das mit der Rückseite ist mein Fehler. Dennoch ist es kein Alu weil:
-Farbe der Trägerplatte nicht stimmt
-Die Form speziell an den Kanten nach Stahl ausschaut
-Die Textur und das Schleifbild nach Sinterbelag ausschaut. (Das Schleif/Tragbild sieht sehr bescheiden aus)

(Ich kann mich aber auch Irren, bin aber zu 95% sicher)

zum Titan:
Das ist viel Temperaturbeständiger als Alu. Dadurch kann man eben Sinterbeläge verwenden. Sinterbeläge leiten ja, wie dir bekannt sein sollte, mehr Wärme in den Träger. Wie oben erwähnt wurde die Flächenpressung von den Kolben, dass Aluminium zerstören. Stahl/Titan interessieren die 400° herzlich wenig. Kunstharz leitet hingegen die Wärme sehr schlecht und verbrennt vorher.

Die neuen XT/SLX haben nämlich aufgrund der Keramickolben und der damit verbunden Konstruktionsanforderungen einen kleiner Krafteinleitungsfläche. Das sieht man an den Pressmarken an meinen Belägen sehr schön.

Wie gesagt: Kleber schuld nicht Träger. Schau mal in den Höhenmeterthread, da siehst du einen deformierten Träger. Ich glaube der Herr bremst genauso wie in der Tour.
 
Dabei seit
11. Mai 2006
Punkte für Reaktionen
2.722
zum Titan:
Das ist viel Temperaturbeständiger als Alu. Ich weiß ;-) Dadurch kann man eben Sinterbeläge verwenden. Ich weiß ;-) Sinterbeläge leiten ja, wie dir bekannt sein sollte, mehr Wärme in den Träger. Ich weiß ;-) Wie oben erwähnt wurde die Flächenpressung von den Kolben, dass Aluminium zerstören. Stahl/Titan interessieren die 400° herzlich wenig. Ich weiß ;-) Kunstharz leitet hingegen die Wärme sehr schlecht Ich weiß ;-) und verbrennt vorher. ja, aber dennoch: Ein korrekt eingefahrener organischer Belag, der also wirklich vollkommen ausgegast ist, bleibt bis zu höheren Temeperaturen fadingstabil als ein Sinterbelag!

Die neuen XT/SLX haben nämlich aufgrund der Keramickolben und der damit verbunden Konstruktionsanforderungen einen kleiner Krafteinleitungsfläche. Das sieht man an den Pressmarken an meinen Belägen sehr schön. Richtig

Wie gesagt: Kleber schuld nicht Träger. Aber vielleicht ist es schwieriger, auf Alu zu kleben als auf Stahl? Schau mal in den Höhenmeterthread, da siehst du einen deformierten Träger. Ich glaube der Herr bremst genauso wie in der Tour.
 

dkc-live

User ohne Titel
Dabei seit
16. September 2006
Punkte für Reaktionen
661
Standort
In der Heide
Ja da gebe ich dir recht. Das verbrennen des Kunstharz Belages führt ja auch zu einer Temperatursenkung. Kunstharz ist immer die bessere Wahl.

Wenn man die Shimano Beschreibung anschaut empfehlen die ja auch Kunstharz für hohe Belastungen. Aber für sehr hohe, wie den Höhenmeterhtread empfehlen sie eben Titan/Kunstharz. Steht in der Beschreibung. Wenn ich weiß, dass ich 400 Höhenkilomenter von der ISS bis ins Tal vornehme, ich mein das entscheidet man nicht eben währrend des Frühstücks, würde ich mir doch vernünftige Bremsbeläge einbauen. Seien Kunstharz/Titan von Shimno oder eure Kunstharz/Stahl Träger.

Einen Weightweenie jucken eben genau diese 8 gr pro Belag. Für mich im Mittelgebirge reicht Alu auch vollkommen.

Ich bezweifel das es einen Messbaren Klebeunterschied zwischen Alu und Stahl gibt, lass mich aber eines besseren belehren da ich mich mit der Schälfestigkeit von Hochtemperaturklebern nicht auskenne. Ich war bisher immer der Meinung, dass nur Kunstharz verklebt wird und Stahl draufgesintert. Ich habe aber mit Reibbelägen eher untergeordnet zu tun. Das weißt du sicherlich besser. Soviel zu dem Thema kam in meinem Studium nicht vor.
 
Dabei seit
20. April 2013
Punkte für Reaktionen
1
Standort
Hattingen
Nur noch als kurze Info. Die Beläge sind Shimano G03S. Also Sinterbelag auf Stahlträgern.
So wie der defekte Belag aussieht war der auch nur draufgesintert. Kleberückstände sind nicht zu erkennen. Die beiden runden Haltestücke zeigen beide sehr raue Bruchkanten.
 

KainerM

Web 2.0 Aussteiger
Dabei seit
2. Juni 2007
Punkte für Reaktionen
579
@KainerM ich möchte dir ja nicht zu nahe treten aber du solltest dringend an deiner Bremstechnik arbeiten, wenn du tatsächlich glaubst was du hier schreibst (die VR-Bremse ist bis auf wenige Ausnahmen - z.B. nasser seitlich weghängender Fels - die bessere Wahl)
Na klar, komm troll dich. Bist schon mal was schön steiles nur mit der Vorderbremse gefahren, ganz ohne Hinterbremse? Das hat nix mit Bremstechnik zu tun, wenn du hinten nix bremsen kannst, dann musst du vorne viel mehr ankern als gesund ist. Du hängst zwangsweise voll auf der Vorderbremse - ich red da ja nicht von 10% Steigung auf der Forstautobahn - da kannst du auch die Augen zumachen und rollen. Ich rede von jenseits 20% Gefälle mit Wurzeln, Tannenzapfen und Geröll. Da ist nix mit "Bremstechnik" wenn man nur eine Bremse hat. Mach doch einfach mal den Selbstversuch und nimm auf so einem Trail den Finger von der Hinterbremse weg. Viel Vergnügen!
Hinten hast du nämlich zwei ganz gravierende Vorteile:
-Du rutscht wenn, dann hinten weg --> kontrollierbar
-Wenn die Bremse zu heiß wird, dann kannst du einfach blockieren und stehen bleiben.

Ich rede da nicht von "besserer Wahl" im Normalfall. Wenn ich mir am Bike eine Bremse aussuchen müsste, dann würde ich ausnahmslos die hintere verwenden. Klar kannst du vorne mehr Bremsleistung auf den Boden bringen als hinten. Aber hinten ists kontrollierbarer - und wenns schwierig wird, dann ist das entscheidend.

mfg
 
Dabei seit
13. Oktober 2011
Punkte für Reaktionen
2.134
Standort
München
Klar kannst du vorne mehr Bremsleistung auf den Boden bringen als hinten. Aber hinten ists kontrollierbarer - und wenns schwierig wird, dann ist das entscheidend.
Naja, wenn's schwierig bzw. brenzlig wird dann ists vor allem entscheidend, dass ich auch wirklich abbremsen kann und das klappt hinten halt nur bis zu nem gewissen Punkt. Steile schwierige Stücke nur mit HR Bremse sind beispielsweise meiner Meinung nach nicht fahrbar.
 

pedax

Österreicher
Dabei seit
4. Mai 2011
Punkte für Reaktionen
73
Standort
Leogang, Österreich
Mach doch einfach mal den Selbstversuch und nimm auf so einem Trail den Finger von der Hinterbremse weg. Viel Vergnügen!
habe ich schon gemacht und hatte kein Problem damit :)

-Wenn die Bremse zu heiß wird, dann kannst du einfach blockieren und stehen bleiben.
wenn es steil genug ist, bleibst du mit der Hinterbremse alleine nicht stehen, ganz im Gegenteil, du wirst sogar schneller

Klar kannst du vorne mehr Bremsleistung auf den Boden bringen als hinten. Aber hinten ists kontrollierbarer - und wenns schwierig wird, dann ist das entscheidend.
Von den wenigen Ausnahmen wo das Vorderrad beim Bremsen zum seitlichen wegrutschen neigt (z.B. nasser seitlich weghängender Fels) bevorzuge ich ganz klar die Vorderbremse
 

prong

Direkter Typ
Dabei seit
5. November 2004
Punkte für Reaktionen
149
Standort
836..
Sers,

hab den Thread mal rausgekramt, weil mit am WE der F03c Bremsbelag zerbröselt ist. Hatte am VR schlagartig kein Bremsleistung mehr und es war wirklich absolutes Glück, dass nix passiert ist. Der Belag hat sich von der linken Trägerplatte ohne Vorankündigung gelöst.

Das Ganze scheint ein bekanntes Qualitätsproblem mit eben diesen Belägen zu sein und der Belag wird beim Händler getauscht.

Weiß jemand, ob das Problem schon behoben worden ist, d.h. ob das bei Tauschbelägen nicht auftritt?
Mag weiter die Sinterbeläge fahren, aber hab Schiss, dass das nochmal passiert.

Grüßle,

prong
 

prong

Direkter Typ
Dabei seit
5. November 2004
Punkte für Reaktionen
149
Standort
836..
Hatte ich gesehen. Dachte da wär schon mehr passiert. Hab aber keinerlei Stellungnahme von Paul Lange oder Shimano finden können. Dafür aber Schilderungen auf mtbr.

Wundert mich etwas, da Bremsversagen echt übel ist und eine Reaktion des Herstellers sicherlich angebracht wäre.
 

Cyborg

all hope is gone
Dabei seit
9. November 2006
Punkte für Reaktionen
97
Hatte ich gesehen. Dachte da wär schon mehr passiert. Hab aber keinerlei Stellungnahme von Paul Lange oder Shimano finden können. Dafür aber Schilderungen auf mtbr.

Wundert mich etwas, da Bremsversagen echt übel ist und eine Reaktion des Herstellers sicherlich angebracht wäre.
Einfach bei Paul Lange anfragen, dann gibt es auch eine Stellugsname.
http://www.mtb-news.de/forum/t/versagen-einer-xtr-tail-bremse.686042/page-2#post-12339420

Das Antwortet Paul Lange auf meine Anfrage bezüglich der Bremsbeläge. Hervorzuheben insbesondere die Passage über Fahrweise.



"Hallo Herr xxxx,

vielen Dank für Ihr Interesse an den Produkten aus unserem Vertrieb und es tut uns Leid, dass dieses Grund zur
Beanstandung bietet.

Bislang ist hier nicht von einem Serienfehler auszugehen und die uns mitgeteilte, bzw eingesendeten Beläge verschwindend
gering, was uns auch Shimano weltweit bestätigt.

Wir möchten Sie bitten, wie auch vom Hersteller Shimano empfohlen, immer eine defensive und angepasste Fahrweise zu wählen,
welche immer auch eine Bremsung im Notfall ermöglicht. Genau aus diesem Grund sind an einem Fahrrad zwei unabhängige
Bremsen vorhanden. In Verbindung mit der noch immer vorhandenen Restbremswirkung der betroffenen Bremse
(die Trägerplatte bekommt nach 2-3 maligem Hebel betätigen aufgrund der Selbstnachstellung wieder Kontakt zur Scheibe,
sodass in Verbindung mit dem noch intakten Belag auch diese eine gewisse Bremswirkung aufweist) ist eine dann noch
ausreichende und zum Stillstand führende Bremsung möglich.
...."

Also garkein Problem, nur zu wild gefahren:spinner:
 

prong

Direkter Typ
Dabei seit
5. November 2004
Punkte für Reaktionen
149
Standort
836..
Die Antwort von Paul Lange ist ein Witz. Werd' die aber trotzdem mal anschreiben um die Copy'n Paste Antwort zu bekommen.

Die Konstruktion der F03C Beläge ist aus meiner laienhaften Sicht fragwürdig. Der aus Alu gefertigte Kühlkörper sitzt zwischen der Stahlplatte und dem eigentlichen Bremsbelag aus Sintermetall. Der Wärmeausdehnungkoeffizient von Alu ist sicherlich größer als der von Stahl und auch als der, der Verbindungsstifte (Nieten?) die da Kunstwerk zusammenhalten.
Die regelmäßige Ausdehnung des Alukühlkörpers belastet die Verbindung enorm und führt nach diversen Zyklen zum Kolaps der Nieten.

Hilft nur eins: Nicht bremsen!
 

dkc-live

User ohne Titel
Dabei seit
16. September 2006
Punkte für Reaktionen
661
Standort
In der Heide
Das wird geklebt.

Das ist mir auch schon bei anderen Herstellern passiert. So what? Weil sich bei 1 Promille der Bremsbelag löst? Einfach Resin fahren und gut.
 

prong

Direkter Typ
Dabei seit
5. November 2004
Punkte für Reaktionen
149
Standort
836..
Resin werden geklebt, ja. Das ändert das nichts an der Konstruktion der Sinterbeläge.

Wenn dir das mehrfach passiert ist, bist du ein Glückspilz, dass dir nichts dabei passiert ist :daumen:.
 
Oben