Shimano XT M8000 Scheibenbremse im Test: Würdiger Nachfolger des Erfolgmodells?

nuts

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Nayis

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Und wo ist jetzt die Neuerung gegenüber dem Vorgänger? :confused:
 
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Das Problem mit dem wandernden Druckpunkt gibt schon seit der ersten Generation ZEE, betroffen sind viele Bremsen, manche stärker, manche weniger.
Warum kommt dann immer noch die Info von Paul Lange dass man doch einfach gescheit Entlüften soll und sie von diesem Problem nichts wissen?
 
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Die Bremspower mit Vierkolben-DH/Enduro-Bremsen zu vergleichen, ist wohl wenig aussagekräftig, bzw. war ja eh klar, oder?
 

dkc-live

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Weil die Beläge einfach nicht schnell genug einfahren. Jedes Bremssystem sollte diese Trägheit haben. Manche mehr oder weniger. Aber ist ja jetzt auch nicht unerwartet. Bei Shimano tritt es halt eher auf, weil mehr Volumen bewegt werden muss. Ist halt ein Nebeneffekt der variablen Hebelübersetzung.
 
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Ich konnte neulich die Bremse bei einem Kumpel testen und habe den Vorgänger selber am Bike. Fazit: Der wandernde Druckpunkt ist wirklich extrem nervig und die alte Bremse fühlt sich damit in Summe einfach besser an. Verstehe nicht wie Shimano ein gutes Produkt mit Neuerungen verschlechtern konnte.
 

pat

/|\
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Der Testbericht entspricht meinen eigenen Erfahrungen. Zuerst 785 gefahren, nach Sturzschaden vor 3/4 Jahr auf die 8000 gewechselt. Grundsätzlich die gleiche Bremse, aber der Druckpunkt ist bei der neuen unkonstanter. Anfangs befürchtete ich schlechtere Standfestigkeit, das ist es nicht. Das Wandern kommt auch bei kalter Bremse vor und scheint mir gar bei kalten Verhältnissen eher stärker aufzutreten, ist mir jedenfalls letzten Sommer nicht im selben Mass aufgefallen wie in letzter Zeit. Sauber entlüftet ist, daran kann es nicht liegen. Dennoch ist die Bremse zuverlässig und taugt mir grundsätzlich schon. Leute, die empfindlich drauf reagieren, wenn der Druckpunkt nicht immer am gleichen Ort ist, werden aber vermutlich nicht glücklich. Ich meine, in gewissem Mass hatte dies auch die Vorgängerversion, aber weniger ausgeprägt.
 
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Die neue xt ist mmn klar schlechter als die m785,
mein papa hat die neue am stumpi und der wandernde druckpunkt ist echt nervig
 

rfgs

hangabtriebskraft!
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Sehr erstaunlich mit dem wandernden Druckpunkt,hat irgendein Magazin oder User herausgefunden an was das genau liegt ?
Wenns am Hebel/Geber liegt könnte man zur Not ja auch auf die Saintteile wechseln,oder ist die Hebeleinheit deutlich schwerer?
 
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Habe sie jetzt seit ein halbes Jahr. Der Wanderende druckpunkt ist sowas von nervig!! und dabei auch sehr gefährlich. Probierst einmal vollgas zu geben und an die Grenze zu gehen und dann weisst noch nicht einmal wann die Bremse zugreift.Von Shimano hätte Ich mir besseres erwartet.
 
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Da bin ich ja "beruhigt", daß das Problem direkt in Serie gekommen ist. Bin nämlich auch betroffen. Abhilfe gibt es hier keine (außer Bremse wechseln :D )? Kann mir jemand den Vorgang mechanisch erklären (Ursache)?
 
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Gibt einige Versionen: Ausgleichsbohrung beim Geberkolben ungünstig. Bei manchen Leuten hat das rausdrehen der free Stroke Schraube Besserung gebracht
Ansonsten könnte auch die Kolbendichtungen im Bremssattel zu träge sein und nicht schnell genug zurückgehen.

Vielleicht ist es bei den betroffenen Bremsen eine Kombination aus beidem, weil es gibt ja auch genug Leute die haben gar kein Problem.

meine Bremsen sind folgendermaßen
Saint 820: Problem nur wenns kalt ist (unter 5°C)
ZEE: ziemlich ausgeprägt, im Winter fast nicht zu fahren (2-3mm Hebelweg bis maximalen Druckpunkt) im Sommer kann ich mich
SLX: minimaler Effekt bei Kälte, im Sommer gar keine Probleme
 

VanSan83

qualle82
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Ich habe mir aufgrund der Optik die neuen XT Hebel für meine SLX geholt, nachdem ich mir nach einem Sturz einen SLX Hebel geschrottet hatte. Lustigerweise konnte ich bisher kein übertriebenes Wandern des Druckpunktes fesstellen.
Werde das aber mal weiter beobachten und ggf hier Posten.
 
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Meine Vermutung zu dem Druckpunktwandern bei Shimano: Die Feder im Ausgleichskolben ist zu stark, sodass der Hebel zu schnell zurückschnallt. Im Geberkolben bildet sich ein leichter Unterdruck, da die Bremskolben relativ träge reagieren und nicht so schnell Flüssigkeit aus dem Sattel rausdrücken können. Flüssigkeit vom AGB wird in den Kolben gesaugt. Erfolgt unmittelbar danach eine weitere Bremsung, befindet sich mehr Bremsflüssigkeit im Hochdruckteil und der Druckpunkt wandert nach außen. Bei manchen Leuten tritt dieses Problem nicht auf, weil sie andere Bremsgewohnheiten haben (keine staccato-artige Bremsung).

Mögliche Lösung:

Am Hebel kann man eine kleine schwarze Feder sehen, die an der Lagerung des Bremshebels sitzt. Man kann mit dem Fingernagel runtergreifen, sodass diese Feder weiter vorgespannt wird. Betätigt man nun den Hebel und lässt es abrupt los, dann schnallt es nicht mehr so schnell zurück. Diese kleine schwarze Feder arbeitet entgegen zu dem Rückzugsfeder im Geberkolben selbst. Das Druckpunktwandern tritt nun nicht mehr auf.

Es ist natürlich unpraktikabel, beim Bremsen den Finger unter der schwarzen Feder zu tun und diese Feder vorzuspannen. Daher kann man versuchen, die schwarze Feder auszubauen, und so zu biegen, dass der Vorspannweg größer wird. Enge Biegeradien sollten aber möglichst vermieden werden damit die Feder nicht Dauerbruch erleidet.
 
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Ich glaube das manche halt auch nur mehr genau darauf achten und es in voller Erwartung dann halt auch "massiv" spüren.
Hingegen andere die darauf nicht so achten und auch nicht auf diesem hohen Level fahren/bremsen es halt schlichtweg echt einfach nicht merken, oder zwar merken dem aber nicht dieeee Bedeutung zusprechen..

Also ich bin nun auch mit der M8000 unterwegs, derzeit auch immer so unter 4° und ja, durch einen Thread hier im Forum drauf aufmerksam gemacht, hab ich da auch mal genauer drauf geachtet..
Und ja der Druckpunkt wandert auch für mich minimal spürbar.

Da ich aber als "reinzumSpassimWaldrumdüser" die Bremse nicht so genau auf einen bestimmten Punkt ansteuere/drücke, sondern einfach wie ein "Regelkreis" so lange fester drücke bis sich die gewünschte Verzögerung einstellt :) ist das ganze für mich soweit kein echtes Problem.
Jemanden der auf "Rennniveau" den Trail runter düst mag da auf das ganze sicher empfindlicher als der "Otto-normal-Biker" reagieren.

cu
Kurt
 

wAr_in_mY_heAd

Bauernstyle Downhill
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ist ein alt bekanntes problem tritt übrigens auch bei der saint auf! schlimm ist eigentlich nur das paul lange/shimano nicht reagiert und sagt man müßte nur ordentlich entlüften. angblich soll royal blood helfen laut forums beiträgen kann es aber nicht bestätigen
 

rallleb

is noch weit bis oben?
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Super, habe mir am Samstag die Bremse bestellt nachdem hier alle shimanobremsenfreier ein Loblied gesungen haben.
Danke vielmals, geht sofort zurück:crash:
 
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Dito!
Habe sie mir ebenfalls geholt weil so viele hier auf Shimanos XT schwör(t)en.
Bisher hatte ich nur Probleme mit unterschiedlichen Druckpunkten bei der M8000 und das ist seit gestern nun auch erledigt. Entlüftet nach dem Kürzen der Leitung und alles passt. Der Druckpunkt wandert bei mir bisher nicht so sehr wie bei der Elixir3 von Avid, weshalb ich auf die XT umgestiegen bin.
Allerdings hab ich die XT bisher auch noch nicht im entsprechendem Gelände bewegt.
Gibt es überhaupt eine Bremse die in allen Punkten taugt?
 
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Ich habe bei meiner Zee den Druckpunkt sehr nahe am Lenker. Wenns kalt wird ist der Hebelweg nicht mehr 20mm sondern 2-3mm nach paar mal Hebel ziehen: das ist doch mehr als eine Einbildung

Minimal spürbar wäre egal, aber es gibt echt Bremsen die sind für die Normalfahrer nicht fahrbar. Diese Extreme sind aber hauptsächlich die alten ZEE Bremsen.

Im Freundeskreis fahren alle Shimanos, das Verhältnis ist 10:1 10 funktionieren, 1 stk ist Mist, und ich hab die mistigen :)
 
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mal BG, mal DE ...
Also früher gab es ja in der Preisklasse nicht sooo viele Alternativen zu den XT was Bremskraft und Sorglosigkeit betrifft. Nun müssen aber Shimano schon mal aufpassen. Ein altes Problem ganz bewusst drin lassen, da "die meisten es eh nicht merken" ist Schlamperei und Geldgier.
Wenn Magura nur nicht diesen komischen Winkel an der Leitung hätten ...

Der neue Ispec-Standard ist auch eine echt miese Sache. Also da geht es nicht einfach nur Bremse wechseln ... der Schalter muss auch .... nun der neue gibt es aber nur für 1x11. Und was tun, wenn wir einen 1x10 Schalter mit einer M8000 Bremse kombinieren wollen? Nix ... geht nicht. Die Bequemlichkeit von Ispec vergessen und einen neuen 1x10 Schalter kaufen, der auf dem Lenker befestigt wird. Genial!
 
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Hab auch die Xt 8000.bei längerer bremsung ging der hebel der hinteren bremse bis zum griff.das hat sich nach Entlüftung nicht gebessert. Wurde von meinem Händler eine neue montiert.so weit so gut! Doch beide bremsen haben einen spürbar wandernden druckpunkt! ! Hätte ich das vorher gewusst, wäre es eine magura geworden?
 
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Hat Jared Graves nicht bei seiner Bremse die letzten Jahre den XC Geber gehabt ohne Servo Wave? Begründung war glaub ich, dass sie sich so für ihn besser anfühlt.

Könnte er damit das Druckpunktwandern umgangen haben? Dann könnte man durch einen Geberwechsel das Problem relativ leicht loswerden
 
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