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31. August 2022
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Guten Tag,
Ich bin ein junger Unternehmer mit eigenem Bikeshop und neu auf dem Portal.
Inzwischen 10 Jahre auf dem Beruf und aus diesem Grund ist Zeit für was neues eigenes..
Meine Idee: Ein Konzept bei dem man Rahmensets beziehen kann um selbst zu wirken, aber auch Beratung für ein komplettbike erhalten würde, in zusammenhang mit einem sauberen Aufbaustandart der jeweiligen Konfiguration.
Kurz: Rahmensets und konfigurierbare Kompletträder im Shop Design.

Zu meiner Frage:
Würdet ihr auf einen chinesischen Rahmenhersteller zurückgreifen z.B. "airwolf", "BXT", "SP Cycle", Winowsports" oder besser die Hände davon lassen?

Ich habe ca. 2016/2017 2 Hardtailrahmen bestellt, habe sie auf grobe Belastungen getestet (Drops, Hang up Landungen, Treppen fahren, DH Strecken mit HT, usw.) und sie einfach nicht kaputt gekriegt.

Ich würde natürlich einen "Prototypen" über 1 Jahr als Testrad verwenden, um zu schauen ob alles hält.

Was würdet ihr raten?
Wenn ein chinesischer Hersteller, mit welchem habt ihr die besten Erfahrungen?

Danke im Voraus!
 
Ein sehr wichtiges Thema ist die "Versicherung" (Betriebshaftpflichtversicherung).
Du musst als "Inverkehrbringer" die Haftung übernehmen, kläre im Vorfeld ab, was Deine Versicherung dafür verlangt (Tests, Zertifikate usw.) das sehr hohe Schadensummen von ihr übernommen werden.
Ich gehe davon aus, das ein "Selbsttest" nicht dafür ausreicht.....
 
Ein sehr wichtiges Thema ist die "Versicherung" (Betriebshaftpflichtversicherung).
Du musst als "Inverkehrbringer" die Haftung übernehmen, kläre im Vorfeld ab, was Deine Versicherung dafür verlangt (Tests, Zertifikate usw.) das sehr hohe Schadensummen von ihr übernommen werden.
Ich gehe davon aus, das ein "Selbsttest" nicht dafür ausreicht.....
Besten Dank für die schnelle und ehrliche Antwort, das ist ein guter Anhaltspunkt. Hast du den Erfahrungen in dieser Sache?
 
Besten Dank für die schnelle und ehrliche Antwort, das ist ein guter Anhaltspunkt. Hast du den Erfahrungen in dieser Sache?
ja, aber in einer ganz anderen Branche. Hierbei ging es um Elektronik und möglichen Schadstoffen.
Labortest waren sehr teuer und zeitaufwendig (Dokumentation usw.).

Bei dem Euro/Dollar Kurs aktuell kannst Du nichts daran gewinnen, nur Erfahrungen. Die bringen Dir aber keine Butter aufs Brot.
 
Du solltst dir vor allem erstmal übrlegen, was dein Produkt von anderen die schon lange und/oder mit enormem Marketingaufwand dieses dann inzwischen beliebige Verkaufskonzept verfolgen, unterscheidet.

Was beim gewerblichem Import von Carbonrahmen aus China auch immer ein Thema wird: Antidumpingzoll.

Gruss, Felix
 
ich kenne einen Spediteur der hat das genau so Anfang der 2010-er gemacht. Immer mal ein paar Rahmen auf Vorbestellung für Kumpels aus FE importiert. Das war am Anfang ok, weil er es nur im Freundeskreis gemacht hat. Dann hatte er mal für eine Weile einen Laden und hat komplette Räder verkauft, das hat er relativ schnell u.a. aus Haftungs und Garantiegründen wieder aufgegeben. Wenn Du das alles einpreist ist der Preisvorteil schnell wieder weg.

Ich habe einen Kumpel der macht das mit alten Motorrädern, aber da importiert der potentielle Kunde das Motorrad selbst aus USA und stellt es meinem Kumpel dann zum restaurieren hin. Da läuft alles "im Kundenauftrag" und er selbst tritt nicht als Importeur oder Inverkehrbringer auf.

Schweres Pflaster :)
 
ja, aber in einer ganz anderen Branche. Hierbei ging es um Elektronik und möglichen Schadstoffen.
Labortest waren sehr teuer und zeitaufwendig (Dokumentation usw.).

Bei dem Euro/Dollar Kurs aktuell kannst Du nichts daran gewinnen, nur Erfahrungen. Die bringen Dir aber keine Butter aufs Brot.
Das mit dem Wechselkurs, ist nicht der Punkt, mir geht es dabei eher darum, das ein "Namhaftes Produkt" 4500.- für einen Enduro-Rahmen verlangt und ich denke mit einem solchen Kit, Lackierung, Verzollung und etwas Gewinn wäre ich bei 3000-3200.- (Bsp. Enduro Rahmen)
Das Ziel wäre es, dass man einen fairen Preis bezahlt und ein Wunschbike hat.
Low Price mit Deore und Alu Anbauteilen und High End mit AXS und Carbonteilen.
Aber wie ich sehe ist Versicherung und Versand ein heikler Punkt.
 
Klingt nach dem Konzept von "Basic Bikes"
Sieht auch spannend aus, danke für die gute Referenz.
Mein Ziel wärs noch einen schritt weiter zu gehen.
Der Pendler kriegt Schutzbleche und Gepäckträger, mit Lichtanlage vom Nabendynamo.
Der Gravel fahrer kann das Frameset ohne Schnickschnack haben
Der Rennvelofahrer kann auf Leichtbau gehen.
Und der Freizeitfahrer kriegt einen geraden Lenker und hat ne angenehme Geometrie.
Die Biker können sich am HT oder Fully vergnügen.
 
Du solltst dir vor allem erstmal übrlegen, was dein Produkt von anderen die schon lange und/oder mit enormem Marketingaufwand dieses dann inzwischen beliebige Verkaufskonzept verfolgen, unterscheidet.

Was beim gewerblichem Import von Carbonrahmen aus China auch immer ein Thema wird: Antidumpingzoll.

Gruss, Felix
Danke für deine Antwort.
Mein Ziel wäre es mit einer grosen Flexibilität und einem Top Aufbaustandard (alles nach Drehmoment und mit Fett montiert, Kaber perfekt abgelängt, optimale Grössenwahl und Ergonomische Anpassung für den Fahrer.) zu Punkten

Bezüglich Zoll mach ich mich mal schlau..
 
ich kenne einen Spediteur der hat das genau so Anfang der 2010-er gemacht. Immer mal ein paar Rahmen auf Vorbestellung für Kumpels aus FE importiert. Das war am Anfang ok, weil er es nur im Freundeskreis gemacht hat. Dann hatte er mal für eine Weile einen Laden und hat komplette Räder verkauft, das hat er relativ schnell u.a. aus Haftungs und Garantiegründen wieder aufgegeben. Wenn Du das alles einpreist ist der Preisvorteil schnell wieder weg.

Ich habe einen Kumpel der macht das mit alten Motorrädern, aber da importiert der potentielle Kunde das Motorrad selbst aus USA und stellt es meinem Kumpel dann zum restaurieren hin. Da läuft alles "im Kundenauftrag" und er selbst tritt nicht als Importeur oder Inverkehrbringer auf.

Schweres Pflaster :)
Danke, sehr informativ, leider macht es mir etwas zu denken, dass es relativ schnell zu ende ging, hatte er zu viele Schäden? Könnte man das irgendwie umgehen? (Qualitymanagmend oder einen Deal mit den chinesen) oder ist das einfach nicht gute Ware die man bekommt?

Das was dein Kumpel macht klingt auch spannend, jedoch ist es ja in der Velobranche schon so, dass ein umbau einer Bremse einen praktisch zum Hersteller des Produkts macht, also hätte ich auch wieder eine grössere Verantwortung..
 
Mein Ziel wärs noch einen schritt weiter zu gehen.
Der Pendler kriegt Schutzbleche und Gepäckträger, mit Lichtanlage vom Nabendynamo.
Der Gravel fahrer kann das Frameset ohne Schnickschnack haben
Der Rennvelofahrer kann auf Leichtbau gehen.
Und der Freizeitfahrer kriegt einen geraden Lenker und hat ne angenehme Geometrie.
Die Biker können sich am HT oder Fully vergnügen.
Eine große Modellvielfalt machts ja auch nicht gerade einfacher...

wäre ich bei 3000-3200.- (Bsp. Enduro Rahmen)
Mal angenommen man macht das alles durch mit Versicherung und finanziert Tests usw., wie groß wird wohl der Markt Für die "Bikeshop14-Enduro-Bikes" sein? Wenn allein der Rahmen über 3.000 Euro kostet?

Wenn dann muss das deutlich günstiger sein, als die renommierten Anbieter.
Schau Dir Basic an. Knapp über 1.000 Euro für den Rahmen inkl. Gabel.

Die Leute sind nicht blöd. Das Vertrauen in den Hersteller (also Du) muss schon sehr groß sein, dass die den Aufpreis akzeptieren und nicht selbst bei Ali bestellen. Und Leute ohne Ahnung greifen dann doch lieber zur bekannten Marke und verzichten dann vielleicht lieber auf Carbon und greifen zu Alu.

Ich kann den Wunsch nachvollziehen eigene Bikes anzubieten, glaub aber nicht daran, dass sich das finanziell rentiert.
 
Eine große Modellvielfalt machts ja auch nicht gerade einfacher...


Mal angenommen man macht das alles durch mit Versicherung und finanziert Tests usw., wie groß wird wohl der Markt Für die "Bikeshop14-Enduro-Bikes" sein? Wenn allein der Rahmen über 3.000 Euro kostet?

Wenn dann muss das deutlich günstiger sein, als die renommierten Anbieter.
Schau Dir Basic an. Knapp über 1.000 Euro für den Rahmen inkl. Gabel.

Die Leute sind nicht blöd. Das Vertrauen in den Hersteller (also Du) muss schon sehr groß sein, dass die den Aufpreis akzeptieren und nicht selbst bei Ali bestellen. Und Leute ohne Ahnung greifen dann doch lieber zur bekannten Marke und verzichten dann vielleicht lieber auf Carbon und greifen zu Alu.

Ich kann den Wunsch nachvollziehen eigene Bikes anzubieten, glaub aber nicht daran, dass sich das finanziell rentiert.
Hart aber nachvolziehbar, das Ziel wäre es natürlich schon, von Zeit zu Zeit preiswerter zu werden, bsp. Ein Gravelbike mit Gabel und Lenke könnte ich für ca 1800 anbieten, jeweils mit eine exclisiven Airbrush Lackierung, Beratung und top Montage..
Aber ich verstehe deinen Punkt.
Schwer wirds halt, wenn es viele solche Angebote gibt. In der Schweitz ist da der Markt weniger gedekt, vermute ich zumindest.
 
Danke für deine Antwort.
Mein Ziel wäre es mit einer grosen Flexibilität und einem Top Aufbaustandard (alles nach Drehmoment und mit Fett montiert, Kaber perfekt abgelängt, optimale Grössenwahl und Ergonomische Anpassung für den Fahrer.) zu Punkten

Bezüglich Zoll mach ich mich mal schlau..
Ok, und du hast dann die Rahmen in allen Größen und Versionen im Lager, bevorratest Gruppen, Laufräder und Anbauteile, um all das anbieten zu können?
Die Kauflaune für hochwertige Bikes ist gerade grandios gut, der markt aber ein einziges Minenfeld, weil jeder denkt, man macht da einfach mal mit.
Gerade gehen renomierte Marken den Bach runter, weil sie 95% der Teile für ihre Bikes da haben, aber wegen den fehlenden 5% KEINEN Cash-flow generieren können.
Kleine Einheiten asiatischer Produktion (bis 200 Rahmen) haben wenns in der Produktion hakt, absoluten nachrang vor langjährigen Großabnehmern.

Du musst also erst mal eine mind. fürnstellige Summe für Ware in die Hand nehmen, um überhaupt etwas präsentieren zu können. Dabei ist nicht mit eingerechnet, dass du personal brauchst. Denn wenn du es zu schaffen glaubst, kaufmännische, handwerkliche und mediale Kompetenzen in einer Person vereinen zu können und dein Tag gefühlt 32h hat, dann wärst du in der Industrie ein gefragter Mann.
Also brauchst du Unterstützung, die du mind. mit Mindestlohn (und selbst für den wirst du regional zurecht ausgelacht) bezahlen musst.

So hast du erst einmal reichlich Verbindlichkeiten und Verantwortung, ohne auch nur einen Cent verdient zu haben.

Die jungs von Basic verdienen mit dem Produkt (fast) nichts. Das ist mehr Passion als Unternehmen Wenn da mal was schief geht und die sich z.b. die Haftungsfrage stellt, fliegt denen das alles um die Ohren - mindestens wirtschaftlich.

Gruss, Felix
 
Hart aber nachvolziehbar, das Ziel wäre es natürlich schon, von Zeit zu Zeit preiswerter zu werden, bsp. Ein Gravelbike mit Gabel und Lenke könnte ich für ca 1800 anbieten, jeweils mit eine exclisiven Airbrush Lackierung, Beratung und top Montage..
Aber ich verstehe deinen Punkt.
Schwer wirds halt, wenn es viele solche Angebote gibt. In der Schweitz ist da der Markt weniger gedekt, vermute ich zumindest.
Hast du dich mal schlau gemacht, was eine exklusive Airbrush-lackierung am Markt kostet? Wie ausgelastet die guten Lackerer sind?
Wenn du das für 1800€ schaffst, wäre das ein USP - aber dann verdienst du damit nichts, um deine geschäftsidee langfristg nachhaltig aufecht erhalten zu können.

Gruss, Felix
 
Deine Idee hatten schon einige in der Vergangenheit. Prominentester Vertreter und "early adopter" war sicherlich Radsport Bornemann aus Kassel mit seiner Marke No Saint. Mit seinem Geschäftsmodell als "Hersteller" aus dem Shop heraus war der alte Bornemann in den späten 90er und frühen 00er Jahren äusserst erfolgreich. Sein Sohn hat das Konzept allerdings dann nach 2014 nicht mehr weitergeführt, resp. sehr stark reduziert und auf hochwertige Handelsmarklen wie z.B. BMC gesetzt.
Ein entfernter Bekannter von mir in Basel ist dann nach dem Vorbild vom Bornemann ca. 2012 auf den Zug aufgesprungen und hat unter dem Label HiLite in Basel China-Carbonrahmen vor Ort mit Shimano aufgebaut. Der grosse Erfolg blieb damit allerdings aus, so dass er mittlerweile eher auf Nischen wie z.B. Titan-Reiseräder setzt. Besonders in der Schweiz war die Preissensivität der Kunden dann doch nicht so hoch und es hätte einen sehr hohen Marketingaufwand gebraucht um Kunden an die Marke zu binden und weg von den Premiummarken zu gehen.

Man sollte nicht die Macht und Wichtigkeit des Marketing unterschätzen. Die etablierten Marken haben klar ihre Zielgruppen erfasst und können diese gezielt mit ihren Botschaften ansprechen. Wobei du als dann "Kleinshersteller" ohne bisher definiertes Profil deine Kunden und deine Nische erst noch finden musst.
Die Marke Vpace hat das ja sehr erfolgreich getan, wobei diese eine sehr kleine (aber stark wachsende) Nische mit den hochwertigen und selbst entwickelten Kinder-Bikes besetzt. Schau doch mal im Vpace-Thread im Kinderräder Forum, da sind die Nöte der Kleinsthersteller gut abgebildet.....
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe einen Kumpel der macht das mit alten Motorrädern, aber da importiert der potentielle Kunde das Motorrad selbst aus USA und stellt es meinem Kumpel dann zum restaurieren hin. Da läuft alles "im Kundenauftrag" und er selbst tritt nicht als Importeur oder Inverkehrbringer auf.
Restaurierung ist Wiederaufbau, verstehe aber was Du meinst.
Die Nischen, mit denen man heute noch Geld verdient, sind gezählt und gut besetzt.
Ein ehemaliger Kollege von mir hat vor Jahrzehnten italienische Autos und Motorräder importiert. Freitag hingefahren und sonntags wieder zurück. Übers Wochenende ein paar tausend Mark dazu verdient. Die Nachfrage war groß und sie kamen zu dritt kaum hinterher. Heute durch das Händlernetz konkurrenzlos.
 
Sorry ich war eine kurze Zeit in den Ferien, daher weniger aktiv.

Ich bedanke mich einmal für alle Inputs und klaren Gedanken. Ich habe für mich rausgenommen, das Dumping, Schadenfälle/Versicherungsdekung und Konkurrenz ein grosses Thema ist.
Die Preise die ich genannt habe, beruhen auf Abklärungen die vorrangig getätigt wurden.

Preislich muss es natürlich irgendwie noch kalkuliert werden, für das die "Prototypen"

Mein Gedanke wäre somit, 2 Bikes in verschiedenen Grössen, den 2 Farbtönen und verschiedenen Ausstattungen zu bauen. Dabei die Kosten für Rahmen, Zoll, Lackierung usw. festzuhalten und die beiden Bikes zuerst selbst einem Härtetest zu unterziehen und danach über ein Jahr ca. als Testräder zu nutzen.

Mit dem Vorgehen könnte ich relativ genaue Preise ausfindig machen, hätte das Produkt etwas getestet und würde sehen ob das Interesse überhaupt da ist.
Falls es anklang finden sollte würde ich bei der 1. Serie möglichst auf Vorbestellungen arbeiten um von Vororderkonditionen und/oder Mengenrabatten zu profitieren und die Räder im Winter zusammenbauen, dass der Kunde im Frühling bereit ist um loszurasen und ich die Winterflaute etwas überbrücken könnte.

Die Frage ist jedoch vor allem auf die Produktqualität ausgelegt, ob jemand Erfahrungen gemacht hat.

Preislich ist die Frage ob man immer der günstigste sein muss, mir geht es da eher darum z.B. 500.- günstiger als ein vergleichbares Modell von "Scott" oder anderen Namhaften Marken, und trotzdem einen Top Aufbaustandard, die Beratung und gefettete Lager und Schrauben an zu bieten.

Wenn ein Kunde z.B jahrelang mit seiner Shimano XT Bremse zufrieden war und aber die Sram X01 AXS Funkschaltung will, dies jedoch aber so nicht von den Marken angeboten wird, hat er die Möglichkeit ein auf sich zugeschnittenes/ angepasstes Bike zu beziehen.

Falls sich die beiden Prototypen durchsetzen würden, und das Interesse da ist, würde ich natürlich gerne mit einer Fittingstation noch persönlichere Anpassungen vornehmen. (Im Sinne von Grössen, Längen usw. noch besser auf den Kunden anpassen)
Falls es nicht klappt, habe ich die 2 Prototypen die ich ausstellen oder selbst verwenden kann.

Ich hoffe ihr versteht meine Sichtweise und wie gesagt es geht vor allem um die Produktqualität und die Erfahrungen der Hersteller. Ich habe mich noch etwas umgeschaut und bin bei BXT und Winowsports hängen geblieben.
 
Ich kann dir aus Bike-Perspektive nicht viel sagen, aber als Self-Made-Selbständiger. Und da lautet mein Tip: Einfach machen (am Anfang ohne sich zu verschulden), um ein Gefühl für die Nachfrage, den Aufwand und den erzielbaren Umsatz zu bekommen. Vor allem aber kennst du momentan noch nicht mal die meisten Fragen oder Probleme, geschweige denn die Lösungen, die kommen erst, wenn du wirklich was umsetzt. Irgendwie logisch, oder? 😋
 
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Ich kann dir aus Bike-Perspektive nicht viel sagen, aber als Self-Made-Selbständiger. Und da lautet mein Tip: Einfach machen (am Anfang ohne sich zu verschulden), um ein Gefühl für die Nachfrage, den Aufwand und den erzielbaren Umsatz zu bekommen. Vor allem aber kennst du momentan noch nicht mal die meisten Fragen oder Probleme, geschweige denn die Lösungen, die kommen erst, wenn du wirklich was umsetzt. Irgendwie logisch, oder? 😋
Hallo Rudi, danke für deine Meinung, dass ist normalerweise auch meine Taktik, jedoch möchte ich natürlich nicht zu viel investieren, um dann reihenweise Rahmenbrüche zu haben oder so..
Denn anderen Weg kommt ja praktisch alles Material vom gleichen Ort, frage mich dabei einfach ob die Günstigrahmen Ausschussware wegen Qualitätsproblemen sind oder ob das Ware ist, bei dem ein Chinese am 6 Tag für sich arbeitet, teilweise sind dies ja 1 zu 1 Kopien von Namhaften Produkten.

Danke jedoch fürs aufmuntern! :)
 
Bei uns in der Region hat ein Radhändler seit 20 Jahren seine "Eigenmarke" genau auf diesem Weg am Start: HaPe-Bikes (Euskirchen)
Anfangs tschechische Alurahmen, mittlerweile auch die genannten Carbonrahmen. Kann man machen. Ich fand die Räder immer extrem "unsexy" und würde mir sowas nie kaufen. Fahren in meiner Region aber ziemlich häufig rum.
Der Preis und die Bindung an den Händler müssen halt stimmen, in diesem Fall geht es sicherlich vorrangig um ein Verkaufsgeschick und die Qualität der Nachsorge / Werkstatt.
 
Nimm mal Kontakt zum Zedler Institut auf und lass Dich dort beraten. Die sind auf Fahrradteile spezialisiert. Produkthaftung würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Selbstimport ist privates Risiko. Den Aufwand von Schadensersatzforderungen würde ich da auch gar nicht betreiben. Als kleiner Kunde vom anderen Ende der Welt hat man wenig Chancen. Die Kosten, die man vorauszahlen muss, werden vielfach höher sein. Das wissen die Firmen dort natürlich.
Als Händler sollte man Qualitätssicherung machen. Das treibt den Preis des Produktes was Du verkaufst weiter in die Höhe.
Du musst Deine Vorgaben an den Hersteller in CN ständig kontrollieren. Ein Bekannter von mir (Importeur), hatte von Herbst 2020 bis März 2021 Waren im Wert von 15 Mio importiert. Manche Lieferung hatte 30% Ausschuss.
Er drohte mit Abbruch der Geschäftsbeziehung, erst dann wurde kostenlos Ersatz geliefert.
Verlassen würde ich mich auf nichts. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Identisch zum Original werden die Rahmen wohl eher optisch sein. T800 Fasern verwendet längst nicht jeder der Hersteller der Originale.
Von den Plagiaten können einige auch Diebesgut aus der Firma sein, was dann über andere Wege verkauft wird. Oder es wird nach Feierabend schwarz weiter produziert.
Es kann aber auch sein dass ganz offiziell nachgebaut und verkauft wird.
 
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