Sollte man den Zug tauschen?

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Servus,

gestern beim Fahren ist mir aufgefallen, dass der Schaltzug (zum Umwerfer) so aussieht:

medium_DSCN8175__small.jpg


Dass man das auf jedenfall austauschen sollte, ist klar. Nur frage ich mich, ob ich das schnellstmöglich machen sollte, oder ob man das noch nen paar Kilometer lassen kann.
Da ich von Schaltzügen absolut keine Ahnung habe wollt ich gleich noch in die Runde fragen, was ich für welche ich brauche (gibts da überhaupt große verschiedenen?). Ich hab SLX Schaltgriffe und nen SLX Umwerfer.
Außerdem frage ich mich, ob man die Hülle dann lassen kann oder ob ich die wegen dem Riss auch austauschen sollte.
 
M

MR-Y

Guest
Die Schaltung ist aber schon grob verstellt, oder nicht?
Was heißt übertrieben?
Wenn die Schaltung funktionieren soll, muss das getauscht werden... ist doch ein Krampf so rum zugurcken oder nich?
Biste auf ner Tour und du musst auf dem kleinen Kettenblatt vorne wieder heimfahren, weil das irgendwann ganz aufreißt bzw schon ist:D

Nimmste einfach Meterware mit Teflonliner und ein edelstahlseil vom Händler... ein paar Euros.
Nimm die alten Sachen mit, dann bekommste es gleich passend zugeschnitten.:)
 

Glitscher

stänkert gern...
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Was heißt übertrieben?
Wenn die Schaltung funktionieren soll, muss das getauscht werden... ist doch ein Krampf so rum zugurcken oder nich?
Biste auf ner Tour und du musst auf dem kleinen Kettenblatt vorne wieder heimfahren, weil das irgendwann ganz aufreißt bzw schon ist:D

Ja klar sollte es gemacht werden. Wollt damit nur sagen das es für den Weg zur Arbeit oder so sicher noch ein paar Mal gut gehen kann. Es handelt sich ja nicht um sowas hier...http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=571694;)
sprich, nichts was Seine Existenz gefährdet:D
 
M

MR-Y

Guest
Ja klar.

Hatte ich auch mal, nach nem Sturz.
Die einzelnen Drähte der Aussenhülle hat es rausgeschoben, sprich die Zughülle konnte den Druck nicht halten.
Die Seilspannung war weg und ich bin von Starnberg bis München auf dem kleinen Kettenblatt gefahren:mad:
 
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So bin grad fertig geworten...

Es gab nur eine böse Überraschung: Ich hab den alten Zug grad feinsäuberlich mitm Saitenschneider entfernt, als mit auch gefallen ist, dass das was da raus schaut (auf dem Bild) nicht vom Schaltzug ist sondern von der Hülle :mad:.
Das hab ich dann einfach wieder nen bisls zusammengesteckt und in die Hülse am anfang, weil ich das teil grad nicht da hatte... und hab den Zug hald neu gemacht - unnötiger weise.

Jetzt hab ich nur ein Problem:
das Schalten funktioniert inzwischen wieder allerdings muss ich am Schalthebel die Schraube zum eistellen der Spannung so weit raus drehen, dass sie nur noch ganz locker sitzt. Ich denke mal, dass das nicht ganz optimal ist. Was muss ich denn dann wie anders einstellen, damit ich die Schraube wieder weiter rein drehen kann? Muss ich da direkt an der Befestigung vom Zug am Umwerfer rumstellen?
 
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Korrekt... aber vorher die Schraube am Schalthebel wieder reindrehen.

Muss dann, wenn ich den Zug wieder festschraube mehr oder weniger spannung als vorher aufm Zug sein damit ich die Schraube weniger weit rausdrehen muss?
Außerdem schleift die Katte am Umwerfer wenn ich hinten aufm Größen Ritzel und vorne auf 2. oder 3. Kettenblatt bin. Liegt das am inneren Anschlag?
 
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Mehr Spannung... das Gewinde am Hebel soll ja im rausgedrehten Zustand auch die Spannung erhöhen. Da das bei Dir nicht reicht, erstmal die Spannung am Umwerfer erhöhen und dann am Schalthebel feintunen.
 
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OK danke dann habe ich noch eine Frage die mich vorhin schon vor Probelem gestellt hat:
Wenn ich den Umwerfer auf das kleinste Kettenblatt schalte und die schraube löse dann ist er soweit gekippt, dass ich mitm Imbus nur an die Schraube komme, wenn ich den den Umwerfe in die Richtung in die er verstellt wird drücke. Das ist ganzschön unpraktisch.
Is das gewollt?
 
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Wenn ich den Umwerfer auf das kleinste Kettenblatt schalte und die schraube löse dann ist er soweit gekippt, dass ich mitm Imbus nur an die Schraube komme, wenn ich den den Umwerfe in die Richtung in die er verstellt wird drücke.

Sorry... verstehe nicht was Du meinst. Welche Schraube und welcher Inbus? Evtl. nen Foto zur Illustration?

Edit: jetzt habe ichs kapiert... ja ist unpraktisch... und man könnte gut 3 Hände gebrauchen... aber so isses nun mal. Im Auslieferungszustand (des Umwerfers) gibt es so ein Plastikteil, welches man in den Umwerfer reinschiebt und welches dafür sorgt, dass er in der gespannten Position bleibt.
 
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Schildbürger

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Würd es noch fahren und machen sobald ich Zeit und vorallem Lust habe :)

Wenn es dir auf der Tour reist, einfach en Stock zwischenklemmen und du kannst aufm großen KB wieder Heim fahren.
 

Promontorium

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Mit folgender Frage reaktivier' ich den Thread hier mal:

Habe gestern den Schaltzug des Umwerfers wechseln wollen (SLX-Shifter von 2009, falls hinweisgebend!) und habe dazu die kleine Kreutzschlitzschraube am Shifter zur Entfernung des Zugs herausgedreht. So weit, so gut!
Konnte dann aber diese kleine Schraube nicht mehr fest anziehen, d.h. sie bleibt quasi locker drin. Klar, daß die so irgendwann rausfliegt.
Hab' dann den Zug nochmal entfernt, um zu sehen, ob der kleine Zylinder am Ende des Zugs (hat der 'nen Fachnamen? :confused:) der Störenfried ist.
Ergebnis: Schraube dreht sich rein, bleibt aber locker - also kein Unterschied!

Was mache ich falsch, woran liegt's!! :heul:
 

Promontorium

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Hallo bobons,

erstmal Danke für die Antwort.
Daß die Schraube eine Abdeckung ist, trifft's sicher genauer. Aber trotz gefühlvollem, geradem Reindrehen hält sie am Ende nicht! :mad:

Zum Nippel: Ist schon ein Shimano-kompatibler (Billig-) Zug, also wie der auf der verlinkten Seite mit "Shimano" gekennzeichnete. Er sieht in der Tat so aus!
 

bobons

Useless Engineer
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Geht die Schraube gar nicht erst rein oder greift das Gwinde nicht mehr?

1. Fall:
Ist der Nippel auch richtig in die Vertiefung gerutscht?
Nimm mal die Spannung vom Zug und wackel ein bisschen daran, versuch ihn mit einem kleinen Schraubendreher ohne Gewalt in die Mitte der Aufnahme im Schalthebel zu bugsieren.

2. Fall.
Wenn nur das Gewinde der Abdeckung defekt/verzogen ist, klebe eine Lage doppelseitiges dünnes Klebeband auf das Gewinde und klebe sie in das Loch. Oder lass sie weg und klebe ein Stück schwarzes Tape über die Öffnung.

Ich bin auch bei Salz/Regen/Schlamm ohne diese Abdeckungen unterwegs und die Hebel funktionieren immer noch super (u.a. Deore/SLX/Rocket).
 

Promontorium

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Geht die Schraube gar nicht erst rein oder greift das Gwinde nicht mehr?

1. Fall:
Ist der Nippel auch richtig in die Vertiefung gerutscht?
Nimm mal die Spannung vom Zug und wackel ein bisschen daran, versuch ihn mit einem kleinen Schraubendreher ohne Gewalt in die Mitte der Aufnahme im Schalthebel zu bugsieren.

2. Fall.
Wenn nur das Gewinde der Abdeckung defekt/verzogen ist, klebe eine Lage doppelseitiges dünnes Klebeband auf das Gewinde und klebe sie in das Loch. Oder lass sie weg und klebe ein Stück schwarzes Tape über die Öffnung.

Ich bin auch bei Salz/Regen/Schlamm ohne diese Abdeckungen unterwegs und die Hebel funktionieren immer noch super (u.a. Deore/SLX/Rocket).



Zu 1.: Daß der Nippel nicht richtig sitzen könnte und deshalb die Schraube nicht "rein lässt", hab' ich mir auch schon gedacht. Deshalb habe ich es ja ohne Schaltzug probiert bei gleichem Ergebnis!

Zu 2.: Gute Idee(n), Danke. Vielleicht kleb' ich die Schraube auch einfach mit 'nem Minitropfen Uhu fest!?
 
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