Specialized Stumpjumper Comp vs. Orbea Occam M30 - 186 cm + SL92

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Servus und Hallo,
folgendes Entscheidungsproblem.
Bei der Suche nach dem neuen Bike bin ich zu erst beim Orbea Occam M30 gelandet.
Mit 186 cm Größe und eine SL von 92 lande ich in den Berechnungen bei einem Rahmen XL.

Aktuell sind überall keine Orbeas zum Testen greifbar. Also bin ich zum nächsten Shop und habe mir die Specialized Stumpis Comp angeschaut. Laut Datenblatt und angefügter Grafik ist das Stumpi in S5 nahezu identisch in den Abmessungen mit dem Orbea in XL.
Am ersten Probefahrtag vor dem Shop konnte ich neben dem S5 noch ein Trek Fuel EX8 in L testen.
Das S5 kam mir direkt zu lang vor. Das Trek in L fühlte sich direkt gut an. Eine Woche später konnte ich das Specialized in S4 und S5 vergleichen. Hier war es vom Gefühl her ähnlich.
Jetzt ist das Orbea jedoch so von der Konstruktion, dass es auch in XL tendenziell kleiner ist als ein gestrecktes Spec. Stumpi S5.
Die Überlegung ist jetzt was wäre das richtige Bike.
Konnte mir von meinem Nachbarn das Trek Fuel EX8 in L für eine längere Fahr ausleihen. Er ist 180 groß, der Vorbau ist mit Spacern höher gesetzt und der Lenker ist sicher auch nicht der Standard sondern baut etwas höher. Das Rad hat sich so nicht unbedingt falsch angefühlt, nur die Sattelstütze steht ewig weit raus. Das Stumpi in S4 wirkt dabei wie ein Zwerg.

Was würdet Ihr wählen bei 186 cm Größe und so langen Beinen?
 

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Servus,

wie lange konntest du den das S5 fahren. Nur auf und ab vor dem Laden oder so richtig 15-20min?
Ich hab letztens ein langes Bike getestet, das Lector in L. Im ersten Moment wirkte es nicht klein, umso länger ich gefahren bin empfand ich es als eher kurz. So ging es mir auch bereits mit einem anderen Bike.

Ich vermute du kommst eher von einem älteren Bike oder? Was also konservativ kompakt ist. Somit wirkt ein kürzeres Bike gerne anfänglich vertrauter.

Waren die Bikes vom SAG abgestimmt, also sind nicht im Dämpfer oder in der Gabel versunken? Beim Stumpy wirkt es als hättest 70% des Federwegs der Gabel ausgenutzt. Am Dämpfer ist es schlecht zu erkennen, wirkt aber als wärst nicht über 40% raus. Wenn da zu wenig Druck in der Gabel war und zu viel im Dämpfer, bist nach vorne gekippt, das verlängert das Bike natürlich statt gleichmäßige in den SAG zu gehen.

Ich selbst bin 1,86m mit SL 88cm und wäre in der gleichen Situation. Wobei ich vermutlich zu S5 tendieren würde bzw. XL da eher einen Tick längere Bikes mag.
 
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Altes Bike triffts schon.
Scott G-Zero FX 2
und Bergwerk Gemini.
Heutzutage werden die langen Vorbauten in die Rahmen eingerechnet. Habe sogar eher das Gefühl, dass es fast kurzer auch sein könnte. Meine Frau hat ein Hardtail Lector von Ghost in M fährt sich etwas kurz, aber auch nicht falsch. Mein Bauchgefühl sagte, das Orbea in XL sollte passen.
 
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Heutzutage werden die langen Vorbauten in die Rahmen eingerechnet.
So leicht ist es leider nicht.

Früher waren die Hauptrahmen kurz, man hat mit 100mm Vorbauten den Fahrer über den Lenker gezogen bei 69° Lenkwinkel. Dazu flache Sitzwinkel die das Bike auch wieder verlängern im Sitzen, eff. Oberrohr.
Man saß auf dem Bike.

Heute ist der Hauptrahmen länger, der Lenkwinkel flacher und dazu passend die Vorbauten kürzer mit breiten Lenkern. Das Bike ist laufruhiger und man sitzt mehr im Bike. Die Bikes werden heute durch Gewichtsverlagerung gefahren, zentrales Stehen auf dem Bike.
Gleichzeitig wurden aber die Sitzwinkel steiler was das eff. Oberrohr sogar verkürzt.

Ist alles eine Frage der Gewohnheit und ob man sich darauf einlässt. Mein HT in 2014 hat mir der Händler mit 404 oder sowas Reach angedreht. Heute hat es 475.
Mein Fully Anfang 2018 hatte noch 442 Reach, heute 475 und oft Fahre ich Testbikes mit 490-500 Reach. Das nächste Bike wird 490-510 Reach haben, Sitzwinkel 76,5 oder mehr.
Ich selbst bin 1,86m mit SL 88cm


Meine Frau hat ein Hardtail Lector von Ghost in M fährt sich etwas kurz, aber auch nicht falsch.
Mein BikeBuddy fährt auch M :ka: . Ist also ohne Angaben nicht wirklich hilfreich.
 
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So leicht ist es leider nicht.

Früher waren die Hauptrahmen kurz, man hat mit 100mm Vorbauten den Fahrer über den Lenker gezogen bei 69° Lenkwinkel. Dazu flache Sitzwinkel die das Bike auch wieder verlängern im Sitzen, eff. Oberrohr.
Man saß auf dem Bike.

Heute ist der Hauptrahmen länger, der Lenkwinkel flacher und dazu passend die Vorbauten kürzer mit breiten Lenkern. Das Bike ist laufruhiger und man sitzt mehr im Bike. Die Bikes werden heute durch Gewichtsverlagerung gefahren, zentrales Stehen auf dem Bike.
Gleichzeitig wurden aber die Sitzwinkel steiler was das eff. Oberrohr sogar verkürzt.

Ist alles eine Frage der Gewohnheit und ob man sich darauf einlässt. Mein HT in 2014 hat mir der Händler mit 404 oder sowas Reach angedreht. Heute hat es 475.
Mein Fully Anfang 2018 hatte noch 442 Reach, heute 475 und oft Fahre ich Testbikes mit 490-500 Reach. Das nächste Bike wird 490-510 Reach haben, Sitzwinkel 76,5 oder mehr.

Hi Orby,

das sind wenigstens gute Hinweise.
Vom Radshop kam nur die Aussage, da wo man sich wohl fühlt, sollte es das richtige Rad sein.
Das bedeutet für mich ja nicht unbedingt, ob es dann auch richtig ist.
Bei dem Trek EX8 in L von meinem Nachbarn habe ich nach der längeren Probefahrt schon gemerkt, dass ich die Schultern mehr vorziehe. Hatte ein aktuelles Fitting Video angeschaut, darauf hin kam mir der Gedanke, dass das gestreckte Gefühl auch daher kommen kann, dass ich generell "falsch" eingestellte Räder gewohnt bin. Vermutlich wird das S5 von Specialized schon das richtige sein, weil es mich aus der falschen Halten rauszieht. Weiss nicht wie ich es besser schreiben soll.
Leider kam vom Shop auch keine entsprechende Rückmeldung in Bezug auf: "Nimm besser das S5, mit XY passen wir das Rad dann genau auf dich an." Die Aussage war ja nur, da wo Du dich wohl fühlst, dass wirds sein.
 
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Ich hab mir mal die Daten von den Bikes angeschaut.

Das Occam in XL hat 11mm weniger eff. Oberrohr mit einem 55 Vorbau, das Stumpy S5 hat einen 50mm Vorbau. Am Occam könntest noch einen 50mm Vorbau montieren, es wäre dann 11mm kürzer im Sitzen, theoretisch auf Stack.
Gleichzeitig ist der Stack um 5mm höher beim Occam als beim Stumpy S5.

Dafür hat das Stumpy in der Low Position 9mm mehr Tretlagerabsenkung.

Das bezieht sich jetzt auf das Thema eff. Oberrohr, also Gefühl im Sitzen, wobei der BB drop auch im Stehen sich bemerkbar macht. Trotzdem bleiben beide Bikes von der Länger grundsätzlich sehr ähnlich, Reach 500 bzw. 505 und 500 am Stumpy in S5.

Das Fuel Ex in L kam dir nur aus einem Grund nicht deutlich zu klein vor, durch den Sitzwinkel. Der ist bei 75/75,5°, aber real bei 67,5/67°. Bei deinen langen Beinen musst du den Sattel weit rausziehen, dabei greift dann nicht der eff. Sitzwinkel sondern vor allem der reale Sitzwinkel. Der eff. Sitzwinkel wird massiv abgeflacht und verlängert den Abstand vom Sattel zum Lenker deutlich.

Hab mal etwas halbherzig in deinem Bild rumgekritzelt. Das Bike steht schräg da kommt es weniger raus, hilft aber vielleicht. Blau ist der eff. Sitzwinkel, rot der reale.

Trek Fuel EX.jpg
 
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Das Fuel Ex in L kam dir nur aus einem Grund nicht deutlich zu klein vor, durch den Sitzwinkel. Der ist bei 75/75,5°, aber real bei 67,5/67°. Bei deinen langen Beinen musst du den Sattel weit rausziehen, dabei greift dann nicht der eff. Sitzwinkel sondern vor allem der reale Sitzwinkel. Der eff. Sitzwinkel wird massiv abgeflacht und verlängert den Abstand vom Sattel zum Lenker deutlich.

event





Anhang anzeigen 1248756
Hier nochmals ein Gemoetrievergleich.
Stumpjumper in S4 (rot) und in S5 Gelb, das Fuel Ex in blau.


Der Sitzwinkel vom kleineren Sitzrohr des Stumpjumper dürfte ja dann bei den zwei Größen kaum einen Unterschied machen. Das würde für mich auch erklären warum, das S5 so streckt.

im Zweiten Bild Stumpjumper S5 Gelb und Orbea Grün
Vermute wegen des etwas anderen Lenkwinkels und des steileren Sitzwinkels des Orbeas, dass durch das weite herausziehen des Sattels sich diese Strecke zu mindest in den gefühlt angenehmeren Bereich verlagern wird. Vor allem Auch, da das Steuerrohr höher ist. Dann noch den etwas kürzeren Vorbei montieren und es dürftepassen.
Finde halt, dass beim Stumpjumper in S4 die Sattelstütze gleich nochmals deutlich weiter draußen ist, alleine schon wegen des kurzen Sattelrohrs.
 

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Du hast einen Denkfehler bei deiner Betrachtung. Du vergleichst die Rahmen aber nicht die Position.

Vielleicht funktioniert der Link

In der Theorie darfst nur auf Stackhöhe den Sattel messen
bild (1).jpg
Rot S4
Blau S5
Gelb Trek mit Sattel auf Stack
Grün Trek mit Sattel auf tatsächlicher Sitzhöhe
Stump etc.JPG
Interessanterweise rechnet er bei tatsächlicher Sitzhöhe 675mm Sattel zu Lenker beim Trek.
Auf Stack sind es 631.

Wenn ich den Wert beim Stumpy eingebe sagt er 690.
Stump Sitzhöe.JPG

Hier liegt der Haken von dem Programm, zumindest was ich erkennen kann. Es ist kein realer Sitzwinkel hinterlegt, der den Auszug und den damit abflachenden Sitzwinkel berücksichtigt. Somit kommen brauchbare Werte eigentlich auf Stackhöhe raus. Danach gibt es durch den Knick im Sitzrohr Abweichungen.
Bin mir aber nicht sicher ob er im Hintergrund irgendwas rechnet und einfach nicht anzeigt.

Hier zur Erklärung realer und effektiver Sitzwinkel

FuelEX8XT_21_29457_B_Primary.jpg
Wo sich die zwei blauen Linie treffen ist der eff. Sitzwinkel. Durch den Auszug bist du aber irgendwo auf der roten Linie.

Speci.jpg

Vermute wegen des etwas anderen Lenkwinkels und des steileren Sitzwinkels des Orbeas, dass durch das weite herausziehen des Sattels sich diese Strecke zu mindest in den gefühlt angenehmeren Bereich verlagern wird. Vor allem Auch, da das Steuerrohr höher ist. Dann noch den etwas kürzeren Vorbei montieren und es dürftepassen.
Das Occam ist etwas kürzer ja. Der Sitzwinkel ist 5mm höher gemessen und dort steiler. Dürfte somit zwischen Stumpy S4 und Stumpy S5 liegen.

Finde halt, dass beim Stumpjumper in S4 die Sattelstütze gleich nochmals deutlich weiter draußen ist, alleine schon wegen des kurzen Sattelrohrs.
Das ist der Vorteil für Leute wie für mich die mit 1,86m und SL 88cm, ich kann trotzdem den längeren Rahmen fahren. Ein Cube in XL kann ich z.B. nicht mit einer 175mm Dropper nicht fahren wegen dem langen Sitzrohr. Dazu ist es nicht mal wirklich lang in XL.
Nachteil für Langbeiner wie dich, eventuell musst eine längere Dropper einbauen.
Aber die wirst du nicht mehr missen wollen. Dachte damals 125mm sind genug, dann waren 150mm genug, dann 175mm und jetzt fühlen sich 150mm am anderen Bike grenzwertig zu wenig an.
 
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Heißt also für mich, dass der S4 Rahmen zwar Oberkörper technisch gut wäre, das S5 für die Beine besser.
Das S4 ist lebendiger, fand ich bei der Vergleichsfahrt mit dem Trek bei schnellen Bergabfahrten zeitweise kurz, gerade wenn es etwas ruppiger wurde, war aber nicht gravierend.
Das S5 ist halt ein Panzer auf der Schiene.
Dafür im Trail eventuell etwas träger.
Ob hier die High und Low Einstellungen etwas ändern würden entzieht sich meiner Kenntnis.
Nach deinen Erläuterungen erscheint mir das Orbea die Lösung zwischen diesen Rädern zu sein. Technisch ist es auch etwas besser ausgestattet. Wobei die richtige Mischung mehr Wert hat als die reinen Komponenten.
 
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Ob hier die High und Low Einstellungen etwas ändern würden entzieht sich meiner Kenntnis.
Gewissen Einfluss hat es. Es macht den Lenkwinkel steiler, verlängert aber den Reach. Die meisten wählen es weil es das Tretlager anhebt.

Das S4 ist lebendiger, fand ich bei der Vergleichsfahrt mit dem Trek bei schnellen Bergabfahrten zeitweise kurz, gerade wenn es etwas ruppiger wurde, war aber nicht gravierend.
Das S5 ist halt ein Panzer auf der Schiene.
Etwas dramatisch klingend aber im Grund treffend.
Ein längerer Hauptrahmen ergibt mehr Laufruhe. Natürlich ist das Bike dadurch laufstabiler will aber auch etwas mehr Körpereinsatz. Ich persönlich schätze sowas da es Sicherheit vermittelt, gerade an meinem Trail-HT mit 475 Reach bin ich damit auf ruppigen Strecken (Bild 6) unterwegs wo eher ein Fully oder ein Enduro sinnvoll wäre.

Zentrale Position auf dem Bike, aktives Fahren, also mit Blick, Schultern, Hüfte und Gewichtsverlagerung.

Hier war mal so ein Thema, schau dir mal die nächsten Beiträge an

Gerade heute hatte ich das Thema mit @dino113 vielleicht kann er ja mit ganz frischen Eindrücken was dazu sagen.

Aber grundsätzlich bleibt es immer deine Entscheidung und du musst sie wollen. Nur wenn du Lust darauf hast, dich darauf einlässt, macht dir das Bike nachher Spaß.
 
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Hi,

ich komme aus der XC Ecke und bin am Wochenende das erste Mal ein Bike(Epic evo) mit für mich sehr flachen LW(66,5) gefahren. Fahre es mit 1,89 SL90 in XL. Es war die ersten Meter etwas ungewohnt, habe mich dann aber sehr schnell daran angepasst und war am Ende der Tour mega begeistert.
Ja, das Bike muss aktiver gefahren werden, hatte den dreh aber schnell raus, und es hat Spaß gemacht, es in jede Kurve zu legen.

Bin zuvor, es steht immer noch im Keller, das TopFuel gefahren. Beide haben einen Reach von 485-492.
Habe bei beiden den Vorbau auf 80mm verlängert und negativ montiert, da ich mehr Länge beim Sitzen haben wollte. Ein Kumpel(1,87 SL87) von mir hat am Wochenende, von einem 20“ Radon Fully kommend, das TopFuel getestet. Ihm ist sofort der längere Radstand aufgefallen, fand es vom Sitzen her aber auch eher kurz.

Beim Stumpjumper würde ich auch eher zum S5 tendieren, kenne aber dein Einsatzgebiet nicht. Wenn du auf Trails mit vielen Spitzkehren fährst, wäre vielleicht auch das S4 eine Option. Bei mir geht aber Laufruhe vor Wendigkeit. Kurven fahren kann ich lernen und trainieren. Subjektive Laufruhe ist bei einem Bike vorhanden oder auch nicht. Das kann ich durch Training nicht ergänzen.

Letzten Endes sollte man meiner Meinung nach das Bike wählen, auf dem man sich am wohlsten fühlt. Und da hast du ja schon eine Tendenz. Kann sein sein, das du dich an das große SJ gewöhnst und das es dir richtig Spaß macht. Es kann aber auch das Gegenteil passieren.

Denke, dass du beim Occam oder auch beim SJ nichts falsch machst.
 
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Hi, danke Euch.
Eure Tipps helfen mir echt weiter.

Noch eine Frage bezogen auf die Federgabel.
Bei Occam ist eine Fox 34 Performance und beim SJ eine Rythem verbaut.
Welche ist nun besser oder ist es eher eine Philosophiefrage?
Beide Räder sind im gleichen Preisbereich, was ich bei Specialized für den Namen zahle bekomme ich bei Orbea in Technik. Ist die Qualität bei Specialized beim Rahmen so viel besser, dass sich der "Aufpreis" rechtfertigen würde?
 
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Bei Occam ist eine Fox 34 Performance und beim SJ eine Rythem verbaut.
Die Performance ist ordentlich eingestellt besser und auch leichter als die Rythm. Würde aber mehr darauf Wert legen, welcher Rahmen/Größe zu mir passt.
Beide Räder sind im gleichen Preisbereich, was ich bei Specialized für den Namen zahle bekomme ich bei Orbea in Technik.
Was bzw. welche Technik?
Vergiss beim Speci nicht das Gummibärchenfach. Das kann in Extremsituationen Leben retten.
Ein Unterschied ist auch, dass Speci auf den Drehpunkt zwischen Sitz- und Kettenstreben verzichtet und auf Flexstays setzt. Macht den Rahmen ein Hauch leichter und wo keine Lager sind, kann auch weniger kaputt gehen. Hat deshalb aber auch vielleicht ein wenig Verlust bei der Downhill Performance.
Ist die Qualität bei Specialized beim Rahmen so viel besser,
Denke die sind annähernd gleich
dass sich der "Aufpreis" rechtfertigen würde?
?
Beide Bikes kosten mittlerweile 3.999€.
Das Occam hat die bessere Gabel, aber ansonsten sind die Ausstattungen nahezu identisch.
Speci kommt komplett mit einer SLX Gruppe inkl. Bremse daher. Finde ich sehr solide.

Meine Wahl würde auf das SJ fallen. Mir gefällt die Marke einfach besser und optisch macht es auch mehr her. Ist mein ganz subjektives empfinden.
 
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Kannst ja auch mal wegen der Fahreigenschaften in den Unterforen nachlesen


 
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