SQ labs 611 active - neu und schmerzen nach den ersten Fahrten

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Hi Gemeinde,
auf meinem neuen Enduro ist der von mir lang ersehnte SQLabs 611 active montiert. Bei einer Probefahrt vor einem halben Jahr war ich total begeistert :cool: - doch ich hatte Sonntag und Dienstag bei den ersten Ausfahrten mit meinem Rad ein paar Probleme. An einer untypischen Stelle am Sitzknochen hatte ich Druckstellen und leichte Schmerzen.:eek: Ich hatte das Gefühl nicht ganz hinten und nicht "oben auf", auf diesen Höckern, zu sitzen. Heute habe ich dann mal die Sattelspitze nach unten geneigt und den Sattel gut 2cm nach vorne verschoben (so soll es angeblich sein!). Trotzdem bemerke ich druckstellen. Ich bin heute keine Tour gefahren.

Auf einem 160mm Fahrrad mit 30% Sag ist es verdammt schwierig im Stand abzuschätzen ob/wie der Sattel während der Fahrt waagerecht stehen kann.:(

Bin etwas ratlos....
Die gelieferte Breite ist 13cm. Ich frage mich nun ob 14 besser gewesen wäre. Ich wurde zwar vermessen, ich weiß aber nicht mehr was das Ergebnis war. Vielleicht sitzt man auf einem 'kurzen' Enduro doch was aufrechter als gedacht. Vielleicht muss man sich erst mal dran gewöhnen. Ich will aber nicht zu lange fahren, nicht dass ich nicht mehr Umtauschen darf.

Ideen? :confused:
40km bin ich nun mit dem Sattel gefahren. Das Wetter und die frühe Dunkelheit erlaubten bisher nicht mehr.
 
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Wurde die Sattelbreite bei der Vermessung empfohlen oder hast du auf gut Glück gekauft, weil du das Ergebnis nicht mehr weißt?
Ich erinnere mich an die Vermessung auf dem SQlab Sitz-gestell mit Pappe. 11cm. Bei MTB gibt man dann +2 soweit ich weiß. Ist der Sattel zu breit kommt man nur schwer dahinter. Das führte sicher zu der kleinsten Größe (13).
 
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Das Konzept von SQ ist es, dass der Druck auf den Damm und die Genitalien durch das sitzen auf den Sitzknochen reduziert wird.
Das kann am Anfang etwas Probleme machen, da sich der Knochen erst daran gewöhnen muss.

Ich habe den normalen 611 auf dem Enduro. Habe auch 11 cm Abstand, aber den 14 cm breiten.
Durch das eher aufrechte Sitzen, belastet man die Sitzknochen eher in der Breite.
Der Breite Sattel ist erst mal etwas ungewöhnlich, aber nach kurzem fällt das nicht weiter auf. Mit Hängenbleiben habe ich keine Probleme, aber da hilft nur testen.
Den SQ kannst normalerweise umtauschen wenn er nicht passt, frag mal bei deinem Händler nach.

Ich bin mit meinem zufrieden.
 
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Hellau,

auch ich habe den 611er in 14cm Breite. Meinen habe ich ca. 2500km lang gesessen. Das Gefühl des "Nachvornerutschen" habe ich auch. Versuche dann immer wieder nach hinten zu rutschen um meinen Sitz zu korrigieren. Nach etwa 70km schläft mir dann das Gewebe um die Sitzknochen ein. Aber auch nur das.
Ich muss zugeben das ich nach vielen Suchen nicht so ganz glücklich bin, mit der Entscheidung ihn gekauft zu haben. Allerdings weiß ich auch keine Alternative. Eventuell kommt mal ein Bontrager Evoke als Versuchsträger ans Rad.

Flatbogard
 
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Hast Du schon einen Test gemacht, bei dem die Sattelnase waagerecht ist?
Durch die Form des SQ sollte ein absenken der Sattelnase nicht nötig sein.

Ich hatte lange Zeit einen Selle San Marco SKN und sehr happy damit. Den bekommt man inzwischen leider sehr schwer.
 

brainnessel

TomTurbo rider
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DerBergschreck

...fährt ohne Betäubung
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Das Konzept von SQ ist es, dass der Druck auf den Damm und die Genitalien durch das sitzen auf den Sitzknochen reduziert wird.

Das klappt aber auch nur, wenn man relativ gerade sitzt. Sobald man eine etwas sportliche nach vorne geneigtere Sitzposition einnimmt, liegt das Gewicht mehr vorne im Schambeinbereich und die Sitzknochen tragen kaum noch Gewicht.
 

andykay

grauer Esel
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Das klappt aber auch nur, wenn man relativ gerade sitzt. Sobald man eine etwas sportliche nach vorne geneigtere Sitzposition einnimmt, liegt das Gewicht mehr vorne im Schambeinbereich und die Sitzknochen tragen kaum noch Gewicht.
Nein, das stimmt nicht. Deswegen hat der Sattel ja die Stufenform (hinten höher als vorne). Mit meiner Anatomie geht dieses Konzept gut auf.
 
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