Stevens Gavere, Umbau oder Neukauf sinnvoll?

Matze.

Matze
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Hallo zusammen,

ich besitze seit 3 Jahren ein Stevens Gavere in RH 60 bei 1,90m Körpergröße. https://www.stevensbikes.de/2018/index.php?bik_id=9&cou=DE&lang=de_DE. Das Bike wird sehr viel genutzt, meist auf 25 km Arbeitsstrecke, im Sommer mit Rennradreifen auch für ausgiebige Touren bis 120km. Insgesamt bin ich mit dem Rad sehr zufrieden, es passt mir gerade von der Geo her top, allerdings gab es von Anfang an das Manko mit der mechanischen Scheibenbremse. Die mechanischen Stopper sind schwach, sehr schwach, und müssen dauernd nachgestellt werden. Nach mehreren zufriedenen Forumsusern die mit mechanischen Discs fahren, entschied ich mich damals leider dazu, es erstmals mit diesen zu versuchen. Das nur 300€ teurere Modell hätte die hydraulische Version bereits gehabt:(
Inzwischen habe ich den Fehler bereut, und werde in jedem Fall Abhilfe schaffen.

Nun die Frage:D: Ein Gedanke ist, den Lenker auf Flatbar umzubauen, Ein neuer Lenker, Schaltgriffe 2x11 SLX und Avid Bremshebel wären für rund 100€ zu haben. Sollte die Bremsanlage mit den Avid Hebeln ebenfalls eine miese Krücke sein, wäre dann auch noch für 100€ eine Deore-Disc zu haben. Macht ein derartiger Umbau Sinn, vor allem was die Geometrie betrifft? Ich bin eigentlich eh ein 90% Oberlenker Fahrer, von daher könnte ich mir vorstellen, dass ich ungefähr dieselbe Sitzposition hinbekomme wie mit dem Dropbar Lenker. Wer hat Erfahrungen it einem solchen Umbau?

Alternative ist das Rad zu verkaufen, und gleich das neue Gavere https://www.stevensbikes.de/2021/index.php?bik_id=9&lang=de_DE zu holen, das hat inzwischen die hydraulische GRX Disc.
 

2RadBanause

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Das mit einigen Radfehlkäufen Abstand Wichtigste an einem Rad ist, dass es Dir passt - Punkt aus, basta!
Bei dem was Du schreibst, gebe ich Dir einen guten Rat: Mach Dein Gavere mal richtig sauber und bringe es dann zu einer Fahrrad-Werkstatt (nicht zum umsatzorientierten Rad-Discount), um wirklich nur das wirklich Nötigste zeitnah nachzustellen/warten.
Wenn das Rad gut passt und nur die Bremswirkung zu niedrig ist, muss wirklich nur das optimiert werden. Das geht bei mechanischen Disks durch
1) saubere, gut geschmierte Bremszüge
2) wirklich gute Bremszughüllen, 100%ig rechtwinklig perfekt zugeschnitten und plangeschliffen
3) möglichst wenige, unbedingt ungedichtete Endkappen
4) mehrfache, sukzessive Ausrichtung der Bremskörper und der Bremszugspannungen
5) falls verschlissen, neue Bremsscheiben
6) falls verschlissen frische Bremsbelege (ich würde organische nehmen, die quietschen weniger)

Dann fahr damit mal wieder ein paar Wochen, genieße es und hebe Dir das gute Stück unverändert auf - nicht verkaufen, nicht umbauen! Kein Flatbar! Keine anderen STIs!

Wenn Du experimentieren willst, besorge Dir ein neues Rad mit annähernd Wunschausstattung. Wenn Du am neuen Rad schwache Bremswirkung vermeiden willst, dann mach mal eine Probefahrt mit einem Rad mit den STIs/Bremskörpern/Bremsscheiben, die auch Dein neues Wunschrad haben wird.
Schwache Bremswirkung kann bei mechanischem Bremsen auch durch die Schalt-Bremsgriffe kommen: Ich kann mit meinen Pfoten (größere Handteller, kürzere Finger) bei den uralt Shimano STIs keine Bremswirkung aufbauen, während Campagnolos Ergopower mit meinen uralt Avid BB7 richtig ankern. Aber wenn Dein Rad zufriedenstellend passt, dann bau bitte nichts um, was die Ergonomie verändert.
 
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2RadBanause

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Da Du ein Gravelbike besitzt, das passt, sei froh! In 2021 musst Du Dich nicht genötigt fühlen, irgendein Rad zu kaufen (weil sonst alles in Deiner Größe vergriffen ist, oder erst in Monaten vielleicht, geliefert wird).
Mit Kauflust/-not kann man sich inzwischen gar kein Bild vom Markt mehr machen, weil doch 90% der interessanten Optionen auf lange Sicht nicht verfügbar ist.
 

Matze.

Matze
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Wenn das Rad gut passt und nur die Bremswirkung zu niedrig ist, muss wirklich nur das optimiert werden. Das geht bei mechanischen Disks durch
1) saubere, gut geschmierte Bremszüge
2) wirklich gute Bremszughüllen, 100%ig rechtwinklig perfekt zugeschnitten und plangeschliffen
3) möglichst wenige, unbedingt ungedichtete Endkappen
4) mehrfache, sukzessive Ausrichtung der Bremskörper und der Bremszugspannungen
5) falls verschlissen, neue Bremsscheiben
6) falls verschlissen frische Bremsbelege (ich würde organische nehmen, die quietschen weniger)


Nun, das waren die Maßnahmen, die ich von Anfang an durchgeführt habe, bzw. durchführen ließ. Das Ergebnis pendelte sich ein zwischen Bremsleistung schwach, bis indiskutabel schlecht. Den Vergleich sehe ich immer wieder an meinen MTB´s egal ob Avid, Deore, oder SLX, die bremsen einfach vernünftig. Der schlechteste Tipp war übrigens der mit den organischen Belägen, das war wie ABS cauf Schotter ohne Elektronik, blockiert nicht, und bremst nicht:rolleyes: .

(nicht zum umsatzorientierten Rad-Discount),

:lol: da ist mein Händler mehr als unverdächtig...


Wenn Du experimentieren willst, besorge Dir ein neues Rad mit annähernd Wunschausstattung. Wenn Du am neuen Rad schwache Bremswirkung vermeiden willst, dann mach mal eine Probefahrt mit einem Rad mit den STIs/Bremskörpern/Bremsscheiben, die auch Dein neues Wunschrad haben wird.

Genau das habe ich vergangene Woche getestet;), zwei Finger reichten an der GRX Disc für eine Blockierbremsung, was an meinem Rad selbst im Unterlenker-Griff nicht möglich ist.

Da Du ein Gravelbike besitzt, das passt, sei froh! In 2021 musst Du Dich nicht genötigt fühlen, irgendein Rad zu kaufen (weil sonst alles in Deiner Größe vergriffen ist, oder erst in Monaten vielleicht, geliefert wird).
Mit Kauflust/-not kann man sich inzwischen gar kein Bild vom Markt mehr machen, weil doch 90% der interessanten Optionen auf lange Sicht nicht verfügbar ist.


Das ist bei mir gar nicht das Thema, ich will meines ja behalten, der Händler hatte kleinere Größen zur Testfahrt zur Verfügung, daher hat mich der Vergleich der Bremsen mehr als nur ein bisschen ernüchtert, wenn die Lieferung erst 2022 erfolgt, bin ich immer noch zufrieden.

Das alte Bike hätte ich dann gern umgebaut auf Commuter und Winterbetrieb gut beherrschbar mit Flatbar und knackiger Bremsleistung. Das neue Gravel dann als Rennrad(Ersatz) mit robustem Rahmen, breiteren Reifen und bissigen Bremsen. seit ich das Gavere habe, fahre ich kein klassisches Rennrad mehr, da ich mit dem Crosser gleich schnell bin, und das Gerät für meine 100Kg eine größere Robustheit bietet.

Nur nochmal die Frage, hat jemand einen ähnlichen Umbau schon gemacht und hat Erfahrung damit?
 

2RadBanause

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Genau das habe ich vergangene Woche getestet;), zwei Finger reichten an der GRX Disc für eine Blockierbremsung, was an meinem Rad selbst im Unterlenker-Griff nicht möglich ist.
Stimmt die Ausstattung Deines Gravere mit dem verlinkten Rad überein (Sortenreiner Aufbau mit Shimano 105 5800 11-fach mechanisch)? Wenn ja, dann kannst Du Deine Bremsen mit folgenden Komponenten umbauen:
GRX-600, 2x11-fach gerade lieferbar
Vorderrad, 2-fach: ST-RX600/Br-RX400 Set VR
Hinterrad, 11-fach: ST-RX600/BR-RX400 HR
Dazu brauchst Du noch passende Bremsscheiben (keine Ahnung, ob Du welche mit Centerlock, oder 6-Loch-Aufnahme brauchst). Shimano empfiehlt: GRX-11-fach Komponenten
Dann brauchst Du noch ein Bleeding Kit und einen Abstandshalter für die Bremssättel.
Du kannst auch Ultegra 11-fach R8020, 105 11-fach R7020, GRX 11-fach GRX-810 nehmen, die sind aber gerade nicht lieferbar (das schwankt). Deine anderen 11-fach-Komponenten (Kette, Schaltwerk, Kassette, Umwerfer und Kurbel) kannst Du weiterbenutzen, oder nach Belieben/Bedarf/Verfügbarkeit mit tauschen.

Du brauchst zum Umbau auf Hydraulik durchgehende Leitungshalter, aber es würde mich sehr wundern, wenn Dein Gravere das noch nicht hat.
Die Werkstatt Deines Vertrauens sollte gerade ausnahmsweise froh darüber sein, wenn Du die schwer beschaffbaren Schalt-/bremskombis beistellst.
 

2RadBanause

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@Matze. Sry, hatte heute vormittag keine Zeit mehr.
Shimano-Road 11-fach Komponenten sind untereinander kompatibel (und das von Dir verlinkte Gravere verfügt angeblich über solche Komponenten und Flatmount-Bremsaufnahmen). Die derzeit aktuellen Shimano 11-fach Road-Komponenten kannst Du deshalb alle verwenden oder einzeln austauschen.
Bei den derzeitigen, hydraulischen gebremsten und mechanisch geschalteten Shimano Road 11-fach Dropbar-Komponenten* hast die Wahl zwischen verschiedenen STIs (es gibt Sets inkl. farblich darauf abgestimmter Bremssättel und vorbereiteter Leitungen):
  • Shimano Dura Ace ST-R9120 für normale Hände
  • Shimano ST-RX810, "Ultegra-Niveau"
  • Shimano Ultegra ST-R8020 für normale Hände
  • Shimano Ultegra ST-R8025 für kleine Hände
  • Shimano ST-RX600, "105er-Niveau"
  • Shimano 105 ST-R7020 für normale Hände
  • Shimano 105 ST-R8025 für kleine Hände
Nur leider sind diese Sets dieses Jahr ständig auf lange Zeit vergriffen. :(


* Bitte lass den Dropbar montiert, wenn Du Langstrecke auf dem Rad gut verträgst. Mit neuen STIs musst Du vielleicht den Vorbau um +/- 10mm verlängern/verkürzen, um Deine bewährte Sitzposition auf dem Rad wiederherzustellen.
 
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Matze.

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Stimmt die Ausstattung Deines Gravere mit dem verlinkten Rad überein (Sortenreiner Aufbau mit Shimano 105 5800 11-fach mechanisch)? Wenn ja, dann kannst Du Deine Bremsen mit folgenden Komponenten umbauen:
GRX-600, 2x11-fach gerade lieferbar
Der Aufbau ist genau so wie beschrieben, also 11fach, allerdings sind Schaltgriffe und Bremsen für 500€ natürlich keine Option:rolleyes:, ein Flatbar Umbau wäre mit 100€ machbar.

#Danke erstmal für die Antworten. Jetzt warte ich erstmal bis das neue Radl da ist, dann sehe ich weiter.

Wie hoch wird so ein 3-4 Jahre altes Rad das mal 1300€ Listenpreis gekostet hat gehandelt, bzw. was wird noch dafür bezahlt?
 

2RadBanause

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@Matze.: Ich habe auch noch ein wenig nach Deinem Problem recherchert und in meinen eigenen Erfahrungen gekramt. Rein akademisch (oder für Bastelaffine) gibt es auch noch eine andere, recht günstige mir bekannte Lösung:
Campagnolo Ergopower Schalt-/Bremshebel haben ein etwas anderes Hebelverhältnis für die Bremsen. Ich bin selbst jahrelang mit Campas Ergopowerheln mit der BB7 Road unterwegs gewesen. Damit ist es recht anspruchsvoll, die Bremse schleiffrei einzustellen (kompressionsfreie Züge+Endkappen und perfekte Ausrichtung der Bremssättel braucht man auf jeden Fall). Aber damit bremst man wie mit einem Wurfanker, aber auch gut dosierbar. Allerdings schleifen die Scheiben, wenn Regenwasser Sand mit an die Bremsbelege spritzt.
Dafür würdest Du folgendes brauchen:
1.) ein Paar Campa Ergopower (Campa Ergopower Centaur Set 2x11-fach ~135 Euro),
2.) ein Jtek Engineering Shitmate 7 (Shiftmate 7 ~35 Euro) und
3.) ein Shimano MTB 10-fach Shadow Schaltwerk* (z.B. Deore RD-T6000 10-fach max 36Z ~42 Euro)

Ich habe die Erfahrung mit Campa gemacht (mit Shimano 9fach Schaltwerk/Kassette), das bremst sehr gut. Ich hatte aber keinen Shiftmate verwendet, sondern eine Hubbub-Klemmung. Mir gefiel das harte Schaltgefühl irgendwann nicht mehr und ich habe wieder auf Shimano Wäscheleinen STIs umgerüstet und seitdem auch wieder mangelhafte Bremspower.

Bitte teste Folgendes noch einmal kurz an Deinem Rad:
Du hast ja modernere Shimano STIs. Kann es sein, das Shimano zwischenzeitlich auch etwas an dem SLR (wechselnde Bremszugübersetzung im Verlauf des Arbeitsweges) geändert hat? Du könntest versuchen, den Bremszug etwas lockerer einzustellen und somit etwas später mit einem anderen Übersetzungsverhältnis zu bremsen. Vielleicht solltest Du für diesen Test die Bremshebel für große Hände einstellen.

Mit SRam-Hebeln habe ich noch keine Erfahrung, meine jedoch zu erinnern, dass die auch besser bremsen, als die Shimanos.


* Weshalb es laut Jtek ein älteres 10-fach Schaltwerk sein muss und nicht ein moderneres Shimano MTB 10-/11-fach Schaltwerk sein darf, verstehe ich leider nicht. vergleiche JTek Shiftmate Compatibility Charts
 

2RadBanause

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Wie hoch wird so ein 3-4 Jahre altes Rad das mal 1300€ Listenpreis gekostet hat gehandelt, bzw. was wird noch dafür bezahlt?
Schon bestellt? Du musst nicht unbedingt das ganze Rad verkaufen, Du kannst auch STIs, Bremskörper und Bremsscheiben verkaufen und so das Upgrade auf Hydraulik teilweise refinanzieren. ;)
 

Matze.

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Klar, da bin ich nicht zögerlich:D


Du musst nicht unbedingt das ganze Rad verkaufen, Du kannst auch STIs, Bremskörper und Bremsscheiben verkaufen und so das Upgrade auf Hydraulik teilweise refinanzieren.

Ja, ich könnte die Bremsen ausbauen, und an die Kollegen verkaufen, aber ich versuche jetzt erstmal den Umbau. Zurückgerüstet auf Dropbar ist es dann schnell.


I
 
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Moin @Matze.
wie ist denn dein Umbau nun ausgegangen? Ich frage, weil ich selbst ein 2015 Gavere besitze und ich ebenso mit der Bremsleistung der mechanischen TRP Spyre unzufrieden war. Da mir ansonsten alles andere an dem Velo gefiel und vor allem passte hatte ich mich vor ca. einem Jahr für den Umbau auf eine teilhydraulische TRP HY/RD entschieden, hierbei aber auch kompressionsfreie Außenhüllen verwendet. Das war ein deutlicher Schritt nach vorn, aber immer noch nicht die Bremsleistung, die ich mir wünschte, insbesondere in den Bergen.

Nachdem sich meine Frau ein preiswertes Merida mit vollhydraulischer Tektro-Bremse kaufte und selbst diese "Billigstopper" die Bremsleistung meiner Anlage deutlich in den Schatten stellte habe ich nun auf vollhydraulisch umgebaut unter Einsatz von Bremssätteln vom Typ Shimano BR-RS785 und STIs vom Typ Shimano ST-R7020. Die Komponenten habe ich über die Kleinanzeigen gefunden, um die Kosten einigermassen im Rahmen zu halten. Vielleicht sind meine Ausführungen für den Einen oder Anderen Anregung, in diese Richtung zu schauen...
 
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Matze.

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Moin @Matze.
wie ist denn dein Umbau nun ausgegangen? Ich frage, weil ich selbst ein 2015 Gavere besitze und ich ebenso mit der Bremsleistung der mechanischen TRP Spyre unzufrieden war. Da mir ansonsten alles andere an dem Velo gefiel und vor allem passte hatte ich mich vor ca. einem Jahr für den Umbau auf eine teilhydraulische TRP HY/RD entschieden, hierbei aber auch kompressionsfreie Außenhüllen verwendet. Das war ein deutlicher Schritt nach vorn, aber immer noch nicht die Bremsleistung, die ich mir wünschte, insbesondere in den Bergen.

Nachdem sich meine Frau ein preiswertes Merida mit vollhydraulischer Tektro-Bremse kaufte und selbst diese "Billigstopper" die Bremsleistung meiner Anlage deutlich in den Schatten stellte habe ich nun auf vollhydraulisch umgebaut unter Einsatz von Bremssätteln vom Typ Shimano BR-RS785 und STIs vom Typ Shimano ST-R7020. Die Komponenten habe ich über die Kleinanzeigen gefunden, um die Kosten einigermassen im Rahmen zu halten. Vielleicht sind meine Ausführungen für den Einen oder Anderen Anregung, in diese Richtung zu schauen...
Tja, der "Umbau" ist immer noch nicht vorangeschritten:lol:.

Ich habe ja vor ein paar Monaten erstmal ein neues Prestige für 2022 bestellt, aber das zieht sich noch... Im Moment sieht es so aus, dass ich erst die Ankunft den Prestige abwarte, und dann ausgiebig teste. Sollte mir das Prestige ähnlich gut liegen wie das Gavere (die Geo wurde 2020 deutlich verändert), dann entscheide ich, ob ich beide parallel fahre, und das Gavere mit hydraulischien Bremsen für 400€ ausstatte, um es anschließend als reiner Renner nutze, oder ob ich das Gavere verkaufe.
Im Moment mühe ich mich noch mit den schlappen Bremsen ab.
 
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