Suche auch ein Enduro. Diverse Tests bereits gemacht.

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So, ich habe vor einiger Zeit schon mal nach einem Enduro geschaut, aber nun bin ich etwas weiter.
Ich habe mir folgende bikes angeschaut bzw Probe gefahren.
- Propain Tyee.
- Nukeproof mega am
- Canyon Strive
- bionicon Edison evo
- liteville 301 160mm
- kona process 153

Sehr unterschiedlich jedes Fahrrad.
Das liteville scheint aber deutlich weniger Enduro zu sein als die anderen Kandidaten.
Tyee und process haben mir gut gefallen. Das process vielleicht noch etwas abwärts orientierter.
Das bionicon system brauche ich vermutlich nicht.

Die Preise variierten zwischen 3k und 3,5k. LV etwas teurer.

Warum findet man zu dem kona eigentlich nicht viel. Genau so zum Nukeproof.
Welches bike seht ihr hier vorne und wieso?

Danke schon mal
 
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Ach ja. Yt Capra hatte ich auch auf meiner Liste, aber telefonisch sind die Jungs nicht zu erreichen und lieferbar ist da auch nix, also sind die raus.
 

sp00n82

noob
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Nimm einfach das, worauf du dich am wohlsten gefühlt hast, bzw. wo der Index Wohlfühlen zu Geld am besten war. ;)
Gut fahrbar sind die alle, das sind dann nur noch persönliche Vorlieben, die den Unterschied ausmachen.*


* Beim Canyon kann es evtl. sein, dass der Shape Shifter Zicken macht. Haben 3 Strives in unserer Gruppe, und bei allen 3 musste der getauscht werden. Aber evtl. ist das für neue Saison jetzt gleich von Anfang an besser.
 

Asphaltsurfer

George Carlin answers your questions
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Ich fahre das Bionicon seit März und muss sagen, im Mittelgebirge brauch ich das System nicht, aber nice to have. In den Alpen fand ichs hilfreich. Aber mit oder ohne System, mein Evo schlägt sich sowohl im Trail wie im Bikepark einfach klasse.
 

xyzHero

Genussbiker
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Interessant wäre noch was du damit fahren willst. Unter enduro versteht jeder etwas anderes.
Das 301 spielt seine vorteile in anderen Bereichen aus als z.b. das tyee.

Gruß xyzHero
 
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also ich denke, das Canyon, das Liteville, das Propain, auch das Nukeproof haben ein sehr breites Spectrum, wie ich aus eigener Erfahrung weiss. Und das Remedy auch, von gutem Tourenbike mit über 2.000 HM und auch ordentlich KM bis zum extrem abwärtslastigen Strecken /Freeride und Park fühlt man sich bei allen gut (vielleicht nicht beim Marathon). Auch fürs Gipfelbiken und sehr verblocktes, felsigesTerrain/Stolperbiken gehen die gut - besonders genial das Remedy - auch mit verstellbarer Geo.
Sulzfluh 17.jpg
Sulzfluh 17bb.jpg
Sulzfluh 17c (2).jpg
Sulzfluh 19c.jpg

wie man vielleicht sieht, hat mich das Nukeproof begleitet, das sich auch sehr gut geschlagen hat.
Aber genug geschwärmt (vom Remedy), jeder hat bestimmt bestimmte Vorlieben, Schwerpunkte und wird mit einem der Bikes idR sehr glücklich. Muss man halt schauen, was man vor allem braucht. Das Remedy verleiht sehr viel Sicherheit und Stabilität - je schwieriger das Gelände, desto besser wird es und spielt seine Stärken aus. Es hat hohe Laufruhe auch bei ordentlich Tempo über technisches, verblocktes, gerölliges Terrain, es ist aber noch verspielt genug für Spitzkehrenorgien und Kurven. Wenn es recht aktiv gefahren wird, geht es gerne in die Luft, auch in etwas technischem Terrain.
 

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Hallo und Danke für die vielen Antworten.
Also das Remedy hatte ich noch gar nicht so recht auf dem Schirm. Eher das Trek Slash.
Das ist ja schon eine Nummer Abfahrtsorientierter.
@weisser_rausch : Kann ich fragen, wo die Fotos her kommen? Sieht jedenfalls sehr nett aus.

Ich bin bislang mit eine 29er mit 130mm durch die Welt gekurvt, aber das war einfach zu wenig Federweg für die ein oder andere Aktion.

Das LV 301 hat vermutlich wirklich andere Anforderungen zu bewältigen als das Tyee.

Wie sieht es mit längeren Touren auf dem Tyee aus? Machbar oder sollte man dann doch lieber Richtung 'Enduro-Light' in der Form eines Remedy oder Twoface schielen?
 
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Manches ist sicherlich auch Fahrerabhängig, aber ich habe erst kürzlich ein Trek Slash mit meinem Remedy ganz schön verarztet. Also ich brauch mich mit meinem Remedy auch nicht Hinter waschechten Freeridern verstecken, wenn es richtig technisch und schwer wird. Ich habe das subjektive Vergleichsgefühl, je schwerer und technischer es wird, desto besser/überlegener wird das Remedy. Habe schon öfters den Kommentar von anderen Enduristen geerntet: ja, ja, mit deinem 29" fährst halt deine eigene Linie. Ich denke, es ist sicher tourentauglicher, als ein Slash, wenn man etwas Kraft hat und bergab vor allem bei großen Stufen und absätzen momöglich besser. Bei nicht allzu schwerem Gelände und Geröll kann es schon sein, dass heftige Enduros oder Freerider Dir etwas davonfahren, was sich dann wieder in eine andere Richtung entwickelt, wenns technischer wird. Und durch das 29" Format verleiht es Dir enorme Sicherheit und Stabilität. Hab´s schon oft an extremen Steilhängen oder großen Absätzen erlebt, die man nicht runterspringen kann, dass ich dachte "oh oh, das wird eng bzw. haarig" und hinterher fühlte es sich auf dem Bike ganz easy an, so dass man noch enorme Reserven hat.
Aber es ist sicher kein ganz gutes Bike für richtig und viel große Airtime - dafür doch zu groß und sperrig, etwas träge in der Luft.
Aber ansonsten hats den Charakter eines Tourenbikes mit bergab das Potenzial eine Freeriders light - wie es mehrere Bikemags seinerzeit geschrieben haben und ich finde, es stimmt.
Aber ein paar Kleinigkeiten sollte man unbedingt ändern - andere Reifen - Bontrager Reifen taugen nix sowie etwas kürzeren Vorbau, aber das hängt auch von Deiner Körpergeo ab.

Ansonsten hab ich den Eindruck, dass das Tyee auch sehr viel Potenzial bergab hat, recht wendig und verspielt ist und man gut Touren fahren kann. Geiles Teil finde ich auch das Fanes - sehr gutes Handling bei einer kurzen Probefahrt. Und ich persönlich finde auch Liteville Klasse (vermittelte mir auch enorme Reserven, Sicherheit und Stabilität, hohe Laufruhe und eine enorme Tourentauglichkeit.
Mein persönlicher Platz 2 bis fast Platz 1, da ich sehr gerne Touren durch schöne Landschaften fahre, gerne was sehe und erlebe und dann eine schöne technische Abfahrt suche oder am Besten die ganze zeit einen schönen technischen Trail. (die beiden sind halt nicht ganz billig - Remedy und Liteville). Aber man muss halt schauen - was mach ich am liebsten bzw. am meisten und was taugt dafür. Aber keinesfalls falsch liegst Du mit den bisher insgesamt hier erwähnten bikes, alles absolute Spaßbringer und qualitativ gut bzw. stabil.
Vielleicht kann dann noch die Frage der Individualität eine Rolle spiele - welches Bike finde ich nicht überall etc.

Die Bilder stammen übrigens aus dem Eggental (Dolomiten) rund um Latemar sowie aus dem Rätikon (Montafon).
Ride on wr
 
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Hallo und Danke für die vielen Antworten.
Also das Remedy hatte ich noch gar nicht so recht auf dem Schirm. Eher das Trek Slash.
Das ist ja schon eine Nummer Abfahrtsorientierter.
@weisser_rausch : Kann ich fragen, wo die Fotos her kommen? Sieht jedenfalls sehr nett aus.

Ich bin bislang mit eine 29er mit 130mm durch die Welt gekurvt, aber das war einfach zu wenig Federweg für die ein oder andere Aktion.

Das LV 301 hat vermutlich wirklich andere Anforderungen zu bewältigen als das Tyee.

Wie sieht es mit längeren Touren auf dem Tyee aus? Machbar oder sollte man dann doch lieber Richtung 'Enduro-Light' in der Form eines Remedy oder Twoface schielen?
Ich bin sowohl Liteville als auch Strive CF gefahren: Wenn du primär Enduro in Form von "DH auf Sicht" fahren möchtest, nimm ein Bike wie das Canyon. Ich kann damit schon schneller fahren. Allerdings fühlt es sich nicht unbedingt schneller an, weshalb man mit dem Liteville ebenso spaßig unterwegs ist, wenn man keine Rennambitionen hat. Willst du mehr in Richtung BBS gehen, ist das LV eine ernsthafte Option.
Aber eigentlich... Nimm irgendeins, die sind alle gut ;)
 
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Das Tyee ist eher abfahrtsorientiert. Stabil, schwer und spurtreu. Ich würde es nicht als wendig und agil bezeichnen. Die relativ langen Kettenatreben und der Radstand sprechen eher für guten Geradeauslauf.

Natürlich kann man mit dem Tyee Touren fahren, ich habe damit 8 Tage Gardasee bewältigt. Allerdings spielt es seine Stärke im Downhill aus. Wenn du also 80% auf Singletrails, Forstraßen und Uphill unterwegs bist, ist es eventuell nicht das richtige.
 
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Tyee bin ich auch schon probegefahren, ich fands recht schwer und im Vergleich eher von der trägen Sorte. Am meisten hat mich aber die Dämpferposition gestört, die macht den Sitzwinkel extrem flach. Lange Leute sitzen ab einem gewissen Sattelstützenauszug komplett über dem Hinterrad, das ist bergauf echt unangenehm. Darüber hinaus ist der Hauptrahmen sehr kurz. 454mm Reach in XL sind ein Witz, bei anderen Herstellern liegt man damit zwischen M und L. Ich konnte auf dem XL mit den Knien lenken...

Ich werfe mal noch das Giant Reign (Advanced) in die Runde, das 2016er hatte mich beim Rock the Hill am Geisskopf schwer beeindruckt. Über den grandiosen Maestro-Hinterbau ist alles gesagt, dazu ist es superleicht und agil und trotzdem eine echte Abfahrtsmaschine.
 
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Extrem flach würde ich jetzt nicht behaupten. Ich finde genau richtig. So steil die Rampen auch sind, das Vorderrad kommt nicht so einfach hoch. Aber wie du sagtest, das Tyee ist eher was für Downhill. Das Reign ist wohl mehr Allrounder. Die Frage ist, was dir wichtiger ist. Das Tyee ist Downhill auf jeden Fall eine Referenz in der Klasse.
 
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Schon mal das Knolly Warden angeschaut? Das 2016 Modell gibts auch als Carbon Version - jedoch nicht ganz preiswert.
 
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Also ich hab mir das 2016er Giant Reign gekauft und hab mein 2014er Demo mit Öhlins Dämpfer verkauft, weil ich nix anderes mehr brauche ❤ Bestes Rad, das ich je gefahren bin!
 
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sicher auch ein Top-Bike - Giant baut sehr solide - stabile (nicht in Punkto Gewicht sondern Haltbarkeit und Langlebigkeit) Bikes die laune machen - hab selber ein Giant Anthem Mod. 2006, das bis letztes Jahr alles mitmachen musste - von Marathon/CC bis Freeride Light. kam zwar manchmal an Grenzen - aber alles immer heil geblieben insbesondere Lagerqualität sehr gut.
 
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