Suche schnelles Hardtail ?!?

Das leuchtet mir ein. Aber ich denke, bei solchen Verlusten reden über andere Druckbereiche, oder?
Mir ist klar, dass wenn ich >4bar auf MTB-Reifen gebe und der Reifen richtig "prall" ist, dass es solche Effekte (bei kleinen Unebenheiten auf Asphalt) gibt. Meine Vermutung ist, dass es diesbezüglich keinen Unterschied macht, ob ich 2,5bar oder 1,5bar fahre.
Die Typen von Silca haben das mit Leistungsmessgeräten getestet und darauf ihren Rechner aufgebaut. Siehe meine Quellenangaben. (Gibt auch andere Test im Internet zu dem Thema, die kommen auf ähnliche Ergebnisse)
Wenn deine Vermutung ist, dass es keinen Unterschied macht, dann fahr doch lieber weniger Druck. Bringt auch auf Aspahlt mehr Komfort, macht im Gelände eindeutig schneller und du hast mehr Grip und Sicherheit auf Abfahrten.
Nur Vorteile ;)
 
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Ich hatte mir den Luftdruck-Rechner nochmal mit Werten gefüttert. Fürs Rennrad mit 25mm und meinem Setup empfiehlt er 6,8bar. Das klingt vernünftig.

Mich wundert nur dass es fürs MTB mit 1.3-1.5bar sehr niedrig ist, obwohl ich relativ gute Straßenverhältnisse angegeben habe. Ich probier's einfach Mal. Das ist ja auch das gute an einer Gruppe. Da merkt man schnell, ob man schnell oder langsam unterwegs ist.
 
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Ich hatte mir den Luftdruck-Rechner nochmal mit Werten gefüttert. Fürs Rennrad mit 25mm und meinem Setup empfiehlt er 6,8bar. Das klingt vernünftig.

Mich wundert nur dass es fürs MTB mit 1.3-1.5bar sehr niedrig ist, obwohl ich relativ gute Straßenverhältnisse angegeben habe. Ich probier's einfach Mal. Das ist ja auch das gute an einer Gruppe. Da merkt man schnell, ob man schnell oder langsam unterwegs ist.

Brauchst ein Kassettenabzieher zum öffnen.
 
Brauchst ein Kassettenabzieher zum öffnen.
Ah, OK. Auf die Idee wäre ich ja im Leben nicht gekommen. Aber ist da auch drin was ich vermute?

Laut Anleitung müsste da original ein Plastezylinder drin sein und noch mehrere reinpassen.

Da sich der O-Ring derzeit nur bis ca. 60% verschiebt, wäre meine Logik, dass ich den letzten Plastezylinder auch noch rausmache, damit da mehr Platz für Luft ist, welche sich mehr komprimieren lässt als Plaste. Oder habe ich ein Denkfehler?
 
Ah, OK. Auf die Idee wäre ich ja im Leben nicht gekommen. Aber ist da auch drin was ich vermute?

Laut Anleitung müsste da original ein Plastezylinder drin sein und noch mehrere reinpassen.

Da sich der O-Ring derzeit nur bis ca. 60% verschiebt, wäre meine Logik, dass ich den letzten Plastezylinder auch noch rausmache, damit da mehr Platz für Luft ist, welche sich mehr komprimieren lässt als Plaste. Oder habe ich ein Denkfehler?
Ja.
Der Hersteller hat bestimmt ein Handbuch, wo drin steht wie man die Gabel einstellt. Das liest Du durch. Wenn dann noch Fragen sind, kannst Du die hier stellen.
 
Da sich der O-Ring derzeit nur bis ca. 60% verschiebt, wäre meine Logik, dass ich den letzten Plastezylinder auch noch rausmache, damit da mehr Platz für Luft ist, welche sich mehr komprimieren lässt als Plaste. Oder habe ich ein Denkfehler?
Denkfehler hast du keinen.

Dass aber erst mal nur 60% vom Federweg genutzt werden, ist erst mal normal. Ich vermute, du bist bisher auch nicht wirklich grobes Gelände (Wurzeln etc.) mit Schwung gefahren. Insofern passt das.

Das Einstellen einer Federung ist ein recht komplizierter Prozess, der sich erst mal einfach anhört: Luft nach Sag einstellen, Rebound-Dämpfung optimieren, falls vorhanden Compression-Dämpfung einstellen, fertig. Bis du aber ein Gefühl für die Dämpfungseinstellungen hast, kann das dauern. Ich kann dir nur empfehlen, dich da auch mehr mit diesen Einstellern zu beschäftigen, und erst später mit den Volumenspacern (deine "Plastezylinder").
 
Denkfehler hast du keinen.

Dass aber erst mal nur 60% vom Federweg genutzt werden, ist erst mal normal. Ich vermute, du bist bisher auch nicht wirklich grobes Gelände (Wurzeln etc.) mit Schwung gefahren. Insofern passt das.

Das Einstellen einer Federung ist ein recht komplizierter Prozess, der sich erst mal einfach anhört: Luft nach Sag einstellen, Rebound-Dämpfung optimieren, falls vorhanden Compression-Dämpfung einstellen, fertig. Bis du aber ein Gefühl für die Dämpfungseinstellungen hast, kann das dauern. Ich kann dir nur empfehlen, dich da auch mehr mit diesen Einstellern zu beschäftigen, und erst später mit den Volumenspacern (deine "Plastezylinder").
Ja, korrekt. Bei mir war es eher flacher. Den Sag habe ich eingestellt. Das ist ja trivial, wenn man eine Pumpe hat. Als nächstes will ich mir mal den Rebound anschauen, wobei es derzeit schon kein Hoppeln gibt, aber vielleicht geht's ja noch etwas schneller.

2,5 Bar und mehr am MTB :wut:
Sorry, maximal unqualifiziert. Bitte erst den gesamten Beitrag lesen. Ich bin gestern Abend eine 45km-Runde gefahren mit 370HM und 22km/h. Also keine Kletterpartie, eher zügig. Es fuhr sich flüssig mit dem neuen Luftdruck, aber es war auch finster wie im Bärenar....


Ja.
Der Hersteller hat bestimmt ein Handbuch, wo drin steht wie man die Gabel einstellt. Das liest Du durch. Wenn dann noch Fragen sind, kannst Du die hier stellen.
Hatte ich gemacht, s.o.
 
Den Sag habe ich eingestellt. Das ist ja trivial
Du glaubst gar nicht, was man da alles falsch machen kann ...
Z.B. Compression und Rebound komplett zu, dann kannst du die Sag-Einstellung vergessen.

Sorry, maximal unqualifiziert.
Sorry, @Bergziegel_MTB hat Recht. Wenn du unbedingt weniger Rollwiderstand haben willst, kauf dir andere Reifen, insbesondere die härteste Gummimischung, die du finden kannst. Aber beschwer dich dann nicht hinterher, dass der Grip unterirdisch ist. Bis du den erhöhten Rollwiderstand durch zu wenig Luftdruck merkst, wird der Reifen schwammig. Vorher walkst du nur auf den Stollen, und denen ist es egal, ob du auf 1,7 oder 2,5 bar rollst. Das ist eben auch ein Unterschied zu RR-Reifen: Beim RR hast du keine Stollen, die ein "Eigenleben" haben.
 
Nur mal als Warnung,es gibt MTB Felgen (Carbon) die platzen bei 3,5 bar (Maxdruck) ! Über 2 Bar hat in der Regel nichts auf dem MTB zu suchen. Auf meinem Pendel MTB (only Radwege,Waldautobahnen, leichter Schotter) fahre ich auch nur 1,2 Bar vorne, hinten 1,4 Bar (abhängig von Gewicht, Felgen und
Reifenbreite) Und das ist das schnellste/angenehmste, über Jahre getestet. Mehr Druck macht nicht schneller. Wenn du schneller werden willst, also weniger Rollwiderstand, brauchst du "feineres" Profil bei den Reifen ! Das macht richtig was aus !
 
Wenn du unbedingt weniger Rollwiderstand haben willst, kauf dir andere Reifen, insbesondere die härteste Gummimischung, die du finden kannst. Aber beschwer dich dann nicht hinterher, dass der Grip unterirdisch ist.
Wenn du schneller werden willst, also weniger Rollwiderstand, brauchst du "feineres" Profil bei den Reifen ! Das macht richtig was aus !
Ein möglicher Kompromiss zwischen Rollwiderstand auf Asphalt und Grip im Gelände wäre ein Semislick Reifen nur am Hinterrad. Das Hinterrad ist stärker belastet und trägt daher mehr zum Rollwiderstand bei. Dafür ist es im Gelände weniger schlimm, wenn es dir hinten weg rutscht als vorne.
 
Sorry, maximal unqualifiziert. Bitte erst den gesamten Beitrag lesen. Ich bin gestern Abend eine 45km-Runde gefahren mit 370HM und 22km/h. Also keine Kletterpartie, eher zügig. Es fuhr sich flüssig mit dem neuen Luftdruck, aber es war auch finster wie im Bärenar....

Das wird aber nicht die Standardtour mit dem Hardtail werden? Ansonsten würde ich es doch noch gegen ein Gravelbike austauschen.
 
Wenn ich mich immer da dran halten würde, hätte ich einige TL Reifen nicht aufgezogen bekommen 😁
Da geht's ja nicht um einmalige Überschreitung, sondern um dauerhafte.
Einer Felge die nur bis 3 bar bei 60mm Reifen zugelassen ist, explodiert nicht bei 4 bar Kurzzeitdruck, aber sie kann anfangen zu reißen, wenn man sie dauerhaft mit 4 bar fährt.

Bin insgesamt auch Team wenig Luftdruck.
Die montierten Reifen sind jetzt auch nicht die super schnellen.
Ich würde, wenn viel mit Gravelbikes zusammen gefahren wird, Thunderburt v+h montieren in 2.25. Damit biste auf jeden Fall deutlich schneller als jetzt.
Bin den schon in Superground Speed gefahren. War gut.
Vittoria Peyote ist auch gut, oder Conti Raceking in 2.2.
Den Grip der aktuellen Schwalbe Kombi brauchst du meiner Meinung nach nicht, wenn viele Gravelradler mitfahren. Die haben ja noch viel weniger.
Und du hast bei ähnlichem Profil sowieso schon mehr Grip durch den breiteren Reifen, da braucht es meiner Meinung nach nicht noch mehr Profil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bisschen weniger Luftdruck ist echt gut 😉👍
Fährt sich gleich auch angenehmer.

Und sonst bin ich beim Team Hardtail.
Ich habe auch beides, also Gravelbike und Mountainbike.
Das Mountainbike ist sobald es von der Straße runter geht nicht wirklich langsamer, und macht mir da auch mehr Spass, und nicht nur auf Trails.
Wir hatten erst neulich eine Diskussion wenn man nur ein Rad haben dürfte welches es wäre, die meisten waren auch für ein Hardtail, aber der Trend geht halt gerade zu den Gravelbikes
 
...
Hatte ich gemacht, s.o.
OK. Dann fang erstmal mit der vom Hersteller für Dein Gewicht empfohlenen Einstellungen an und fahre viel und unterschiedlich Strecken. Eventuell brauchst Du auch noch Fahrtechniktraining.
Dann erst kannst Du anfangen mit Druck und Dämpfung zu spielen, um überhaupt festzustellen, ob Du einen Unterschied merkst, bzw. Deine Zeit besser wird.
Mit dem Volumenspacer verändert man die Nichtlinearität einer Luftfeder und geht schon sehr ins Detail der Fahrwerksabstimmung.
 
Ja, korrekt. Bei mir war es eher flacher. Den Sag habe ich eingestellt. Das ist ja trivial, wenn man eine Pumpe hat. Als nächstes will ich mir mal den Rebound anschauen, wobei es derzeit schon kein Hoppeln gibt, aber vielleicht geht's ja noch etwas schneller.


Sorry, maximal unqualifiziert. Bitte erst den gesamten Beitrag lesen. Ich bin gestern Abend eine 45km-Runde gefahren mit 370HM und 22km/h. Also keine Kletterpartie, eher zügig. Es fuhr sich flüssig mit dem neuen Luftdruck, aber es war auch finster wie im Bärenar....

60% genutzter FW auf einer flachen Tour, vermutlich ohne groß Wurzel oder Steine ist schon relativ viel, wofür willst du denn in so einem Terrain mehr Federweg nutzen? Effektiv kurbeln lässt sich das nicht, wenn es zu weich eingestellt ist.
 
Du glaubst gar nicht, was man da alles falsch machen kann ...
Z.B. Compression und Rebound komplett zu, dann kannst du die Sag-Einstellung vergessen.


Sorry, @Bergziegel_MTB hat Recht. Wenn du unbedingt weniger Rollwiderstand haben willst, kauf dir andere Reifen, insbesondere die härteste Gummimischung, die du finden kannst. Aber beschwer dich dann nicht hinterher, dass der Grip unterirdisch ist. Bis du den erhöhten Rollwiderstand durch zu wenig Luftdruck merkst, wird der Reifen schwammig. Vorher walkst du nur auf den Stollen, und denen ist es egal, ob du auf 1,7 oder 2,5 bar rollst. Das ist eben auch ein Unterschied zu RR-Reifen: Beim RR hast du keine Stollen, die ein "Eigenleben" haben.
Bestimmt richtig, aber wenn ich an dem einen Tag schnell und am nächsten Tag Gelände fahren will, dann Wechsel ich bestimmt nicht dazwischen den Reifen.

Hier noch eine andere Idee:
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Das wird aber nicht die Standardtour mit dem Hardtail werden? Ansonsten würde ich es doch noch gegen ein Gravelbike austauschen.

Morgen ist die erste Runde im Team. Es werden nicht ohne Grund die meisten mit Gravelbikes kommen. Ich wollte die Runden mitfahren und gleichzeitig meinen Fuhrpark sinnvoll erweitern.


 
wenn ich an dem einen Tag schnell und am nächsten Tag Gelände fahren will, dann Wechsel ich bestimmt nicht dazwischen den Reifen.
... und schon bist du wieder beim gleichen Denkfehler: Der Unterschied beim Druck wird sehr gering sein, den du da sinnvoll ändern kannst. Wenn du z.B. im "Gelände" (oder was du so bezeichnest) 1,7 bar hinten hast, reicht es locker, auf der Straße auf 2,0 bar zu gehen. Mehr bringt da nichts, außer dass du jeden Splittstein spürst.
Das mit den anderen Reifen meine ich übrigens dauerhaft. Du kannst die Reifen ziemlich gnadenlos für die Straße optimieren, bei deinen Ansprüchen auf den Wurzeln reichen die immer noch. @hahi hat es ja gut beschrieben.
 
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