Team Tomburg - Teil 1

surftigresa

Überall zu Hause
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8. Juli 2008
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Was für ein toller Tag!

Souveräner Guide, der uns trotz zahlreicher Pleiten, Pech und Pannen pünktlich zum Nobby Nic geführt hat! Gut gelaunte, zum Teil ewig nicht mehr gesehene, Mitfahrer! Trails! Eis und am Ende noch eine schön entspannte Bootsfahrt! Einfach nur herrlich!

Vielen Dank an Guide Ralf und alle Mitfahrer!!!!
 
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Schöne Bilder und Text. Bei der nächsten planmässigen Tour im Jahr 2030 verschiebe ich meinen Urlaub um dabei zu sein :)
 

Handlampe

Team Tomburg
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Alfter
Von mir auch ein herzliches Dankeschön an den Hirten:



und seine Schäfchen:




Ansonsten ein Bild welches sich wohl für immer mit dieser Tour in Verbindung bringen lässt:


Ein einsamer Flicker im Wald


Ein seltenes Bild: Drei original Tomburger in freier Wildbahn


Ein noch selteneres Bild: Zwei scheue Köter in freier Wildbahn.


Ansonsten war das ein äußerst prickelnder Tag:



Ein paar mehr Bilder gibt es in meinem Flickr Album
 

schraeg

alias Hubert
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Tolle Bilder Uwe :daumen:
Bei dir reicht ein Auge um ein gutes Bild zu machen ;)
 

Eifel-Litti

Fanboy
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Ich antworte mal auf Deine Fragen: Die Eckdaten sind wenig einschüchternd. Es waren rund 170km und 8.400hm, verteilt auf 5 Biketage (Mitfahrer mit exakteren Angaben über Distanz und Höhen mögen gern präzisieren). Erfahrene Alpencrosser wie wir es waren und sind, lächeln bei so was.
Aaaaber: Es war wirklich sehr hart, viel härter, als jeder Alpencross, den ich je gemacht habe, einschließlich einer Bikewoche in den Rocky Mountains. Ich schätze, dass insgesamt locker 2/3 der Höhenmeter schiebend oder mit Bike auf Buckel bewältigt werden mussten. Und das in oftmals ziemlich unwegsamen Felspassagen, wo uns obendrein ganze Heerscharen von Wanderern, gern an den engsten Stellen, entgegen kamen. Auch die Abfahrten waren überwiegend ziemlich anspruchsvoll, für mich an einzelnen Stellen grenzwertig. So richtig flowig waren eigentlich nur 2 Abfahrten. Ebenfalls eher mäßig ist das Servicelevel auf den Hütten, wo mich insbesondere die ausgesprochen unterdurchschnittlichen Frühstücke genervt haben (Brot und Marmelade, Honig, manchmal Nutella - das war's; nur 1-2x gab es Käse). Ein gewisser Tiefpunkt war die letzte Hütte, wo wir nach einem wahrhaftig langen Tag (2.100hm rauf, davon rund 1.800 nur schiebend und tragend) erfuhren, dass es kein warmes Wasser in den Duschen gibt - und feststellen mussten, dass es nicht mal kaltes Wasser gab.
Demgegenüber stehen großartige Panoramen und unvergessliche Momente. Ich war vorher noch nie in der Gegend, auch nicht zum Skifahren, und war manchmal fast überwältigt von der Schönheit der Landschaft. Hinzu kam, dass ich die Ehre hatte, mit einer sehr gut funktionierenden Gruppe unterwegs sein zu dürfen. Nicht zu vergessen: Wir hatten entgegen den Vorhersagen überwiegend Wetterglück, nur der 1. Tag war ziemlich ätzend.
Wenn ich versuche, eine Gesamtbilanz zu ziehen, dann komme ich zu diesen Aussagen:
1. Ich bin wirklich sehr froh, die Tour absolviert (und überlebt) zu haben.
2. Ich würde es nicht noch mal machen, jedenfalls nicht mit dem Fahrrad - das ist eine Wandertour.
3. Ich empfehle die Runde nur Bikern, die wirklich hart im Nehmen sind.
 
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13. Mai 2007
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Ich antworte mal auf Deine Fragen: Die Eckdaten sind wenig einschüchternd. Es waren rund 170km und 8.400hm, verteilt auf 5 Biketage (Mitfahrer mit exakteren Angaben über Distanz und Höhen mögen gern präzisieren). Erfahrene Alpencrosser wie wir es waren und sind, lächeln bei so was.
Aaaaber: Es war wirklich sehr hart, viel härter, als jeder Alpencross, den ich je gemacht habe, einschließlich einer Bikewoche in den Rocky Mountains. Ich schätze, dass insgesamt locker 2/3 der Höhenmeter schiebend oder mit Bike auf Buckel bewältigt werden mussten. Und das in oftmals ziemlich unwegsamen Felspassagen, wo uns obendrein ganze Heerscharen von Wanderern, gern an den engsten Stellen, entgegen kamen. Auch die Abfahrten waren überwiegend ziemlich anspruchsvoll, für mich an einzelnen Stellen grenzwertig. So richtig flowig waren eigentlich nur 2 Abfahrten. Ebenfalls eher mäßig ist das Servicelevel auf den Hütten, wo mich insbesondere die ausgesprochen unterdurchschnittlichen Frühstücke genervt haben (Brot und Marmelade, Honig, manchmal Nutella - das war's; nur 1-2x gab es Käse). Ein gewisser Tiefpunkt war die letzte Hütte, wo wir nach einem wahrhaftig langen Tag (2.100hm rauf, davon rund 1.800 nur schiebend und tragend) erfuhren, dass es kein warmes Wasser in den Duschen gibt - und feststellen mussten, dass es nicht mal kaltes Wasser gab.
Demgegenüber stehen großartige Panoramen und unvergessliche Momente. Ich war vorher noch nie in der Gegend, auch nicht zum Skifahren, und war manchmal fast überwältigt von der Schönheit der Landschaft. Hinzu kam, dass ich die Ehre hatte, mit einer sehr gut funktionierenden Gruppe unterwegs sein zu dürfen. Nicht zu vergessen: Wir hatten entgegen den Vorhersagen überwiegend Wetterglück, nur der 1. Tag war ziemlich ätzend.
Wenn ich versuche, eine Gesamtbilanz zu ziehen, dann komme ich zu diesen Aussagen:
1. Ich bin wirklich sehr froh, die Tour absolviert (und überlebt) zu haben.
2. Ich würde es nicht noch mal machen, jedenfalls nicht mit dem Fahrrad - das ist eine Wandertour.
3. Ich empfehle die Runde nur Bikern, die wirklich hart im Nehmen sind.
Super Danke dir.
 
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Nice sur Rhin
Wenn ich mir euren ersten Tag anschaue, bin ich froh, dass ich meine Tour auf Straße beschleunigt und abgekürzt habe. Der Iséran wurde am Abend, bevor ich rüber wollte, wegen Schneefall gesperrt und erst am Vormittag (6.9.) wieder geöffnet. Am 7.9. war noch schlechteres Wetter.

@Eifel-Litti Die Beschreibung des Frühstücks ist typisch für Frankreich und Italien. Aber immerhin waren die Hütten noch auf. Letztes Jahr am 22. September sah es so aus:

 

Handlampe

Team Tomburg
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5. Januar 2004
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Alfter
Viel gibt es zu den perfekten Ausführungen von demm Eifels Litti nicht hinzuzufügen.
Ich würde alles genauso unterschreiben.
Grandioses Erlebniss...aber nicht noch mal.
Gerade das Ursprüngliche hat mir persönlich gefehlt, wenn dir auf der Strecke die halbe Welt entgegen kommt. Es gab zwar auch immer wieder amüsante Begegnungen, gerade mit Amerikanern, aber man hat doch auch die frühen Morgenstunden genossen, wenn sich die Kolonnen noch nicht gekreuzt haben.
Zum Thema Schwierigkeit der Strecke:
Dafür das wir oft über 2000 Meter üNN unterwegs waren, fand ich persönlich die Abfahrten nicht so extrem schwer. Bis auf eine längere Schiebepassage bergab bzw. am Hang am letzen Tag vom Col de Bonhomme, waren die meisten Strecken fahrbar, wenn man mal von einzelne Passagen absieht die Aufgrund von Schneematsch an den ersten beiden Tagen nicht wirklich einladend waren.
 
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Viel gibt es zu den perfekten Ausführungen von demm Littis Eifel nicht hinzuzufügen.
Ich würde alles genauso unterschreiben.
Grandioses Erlebniss...aber nicht noch mal.
Gerade das Ursprüngliche hat mir persönlich gefehlt, wenn dir auf der Strecke die halbe Welt entgegen kommt. Es gab zwar auch immer wieder amüsante Begegnungen, gerade mit Amerikanern, aber man hat doch auch die frühen Morgenstunden genossen, wenn sich die Kolonnen noch nicht gekreuzt haben.
Zum Thema Schwierigkeit der Strecke:
Dafür das wir oft über 2000 Meter üNN unterwegs waren, fand ich persönlich die Abfahrten nicht so extrem schwer. Bis auf eine längere Schiebepassage bergab bzw. am Hang am letzen Tag vom Col de Bonhomme, waren die meisten Strecken fahrbar, wenn man mal von einzelne Passagen absieht die Aufgrund von Schneematsch an den ersten beiden Tagen nicht wirklich einladend waren.
Die Alpen sind leider sehr voll. Aus diesem Grund haben wir die letzten beiden Bikeurlaube in Slowenien verbracht. Ist zwar nicht hochalpin, aber es ist relativ wenig auf den Trails los, tolle Militärwege, technische Passagen, flowy, Hammer Natur, super nette Bevölkerung und nicht zu teuer. Übernachten muss man da in Hotels oder Ferienwohnungen. Es gibt kaum Hütten.
 

Handlampe

Team Tomburg
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Alfter
Aus diesem Grund haben wir die letzten beiden Bikeurlaube in Slowenien verbracht. Ist zwar nicht hochalpin, aber es ist relativ wenig auf den Trails los, tolle Militärwege, technische Passagen, flowy, Hammer Natur, super nette Bevölkerung und
Hört sich gut an.
Die selben Erfahrungen haben wir im Piemont, also den Westalpen, gemacht. Da ist auch nicht viel los (ist aber auch schon ein paar Jahre her)...und natürlich: Die Pyrenäen. Die sind quasi Menschenleer.
 
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