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Dann finde ich pers. aber das "Tinder" Prinzip bescheiden.

Überspitzt gesagt; möchte mich nicht erstmal durch hunderte Häkelkreisel oder Hunderunden wischen um am Ende zu merken das keiner ne MTB Tour anbietet.
Sorry, das habe ich vergessen zu erwähnen. Es gibt eine Filterfunktion mit der man Standort, Zeitpunkt und Kategorie einschränken kann.

So kann man z.B.: Für seien Urlaub in 14 Tagen an der Nordsee Mitglieder für die Hunderunde suchen und für den Wochenendausflug in die Eifel kann man sich mit Bikern aus der Region connecten.
 
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Entweder hast du meine Antwort auf deinen Post überlesen oder nicht verstanden.

Vllt. unterscheidest du mal zwischen dem, was du brauchst, und dem, was andere Menschen toll und nützlich finden (z.B. solche Apps).

Dein Fahrrad brauchst du auch nicht, geh doch joggen, wenn du Sport im Wald machen willst.

Millionen Menschen ziehen tatsächlichen Nutzen aus solchen Apps. Ist doch toll für euch Mittvierziger, dass ihr eure Frauen "irgendwann mal so über Bekannte kennengelernt habt". Aber heißt das deswegen, dass andere, jüngere aber auch welche in eurem Alter, nicht andere Wege nutzen können, um wen kennenzulernen?
Gings jetzt um Tinder oder ne Bike App 🤷‍♂️
und wenn du fürs Bett ne App benötigst damit du jemanden findest……
Aber nix für ungut.
Du hast deine Meinung, ich meine und das passt auch so
 
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Münster (Flachland)
was das Handling betrifft mag ich die Tinder UI. Grundsätzlich schnell und effektiv.
Ich sehe noch zwei drei Punkte die zumindest geklärt werden müssen:
  • ganz verschiedene Aktivitäten haben einerseits ähnliche Anforderungen (Zeit, Ort, Dauer ...) aber auch ganz andere die alle sinnvoll dargestellt werden müssen.
    Beispiel Biken/Hunderunde:
    • Fahrstil/Ballern: ja/nein,
    • Skill level,
    • Hundeverhalten...
  • Tinder lebt von einem schnellen ja/nein und dem Match. In eurem Fall hätte ich eher an Optionen wie Ignorieren, Merken oder so gedacht. Ob die Steurerung da noch so viel Sinn macht bin ich mir nicht sicher. Vllt hänge ich mich auch zu sehr an der Bedienung und es geht mehr um die "Ort-abhängigkeit"
  • Für mich beißt sich noch die Tinder/Instagram Idee. Tinder lebt von dem was kommt, Instagram von dem was war.

Wo ich jetzt etwas mehr drüber nachgedacht habe erinnert mich das sehr stark an Meetup. Ich sehe noch keine Funktionalität die ihr bietet die es dort nicht gibt.
Und so als Beispiel: Meetup hat sicher die kritische Masse erreicht. Hauptsächlich in großen Städten bei wiederkehrenden Ereignissen. Aber selbst hier in Münster gibt es viele Karteileichen und auserhalb einer kleinen Gruppe (IT-Vorträge) ist es gar nicht Verbreitet.

Ich will euch das Projekt auf keinen Fall ausreden, aber imho ist die Entwicklung der einfachste Teil. Die Bedarfsanalyse und herleiten eines konsistenten Konzeptes einerseits und Marketing anderseits sind der wohl anspruchsvollste Teil. Besonders wenn man auf eine kritische Masse pro Ort angewiesen ist. 1000 Nutzer Deutschland weit bringen wahrscheinlich noch nichts. 500 in einem Ort sind ein sehr guter Anfang.
(Genau das war mein Problem, ich hatte ca. 100 Interessierte, aber das es um Backpacker ging waren diese Weltweit verteilt)
 
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@Ivenl sehr interessant. Ich hoffe Du schützt Dich dabei 😂
Was ich etwas ironisch damit meine ist:
Dating Apps sollten sich theoretisch selbst abschaffen, weil der anständige Nutzer sie löscht, wenn er einen Partner gefunden hat. Jetzt zielt Tinder ja aber ggf. Auf den Reiz des unbekannten, also eine permanente Nutzung der App durch Kurzzeit Bekanntschaften.
Das ist beim Sport ( zumindest beim Laufen/ Radfahren) aber uninteressant. Um gut zu trainieren brauche ich Trainingspartner auf die ich mich einstellen kann. Nach einem positiven Match dürfte sich also häufiger die Kommunikation aus der App heraus verlagern.
Natürlich gibt's die Variante mit Dienstreise/ Urlaub etc. In der man kurzfristig und für einen begrenzten Zeitraum jemand möchte der einem z.b. lokale trails zeigt, aber dafür gibt's halt auch komoot.
Die Frage ist halt, wie ihr Leute an die App bindet. In Zeiten in denen man signal, WhatsApp, Telegramm und co. Gleichzeitig braucht ist die Bereitschaft über noch eine Plattform zu kommunizieren einfach begrenzt.
 
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Es gibt seit vielen Jahren eine riesige Bike Community, mit regionalen Gruppen etc, Last Minute Touren für Kurzentschlossene, man kann eigene Gruppen gründen, alles was das Herz begehrt und noch viel mehr. Nennt sich IBC.... Hat aber leider keinen fancy Namen wie Qmnty oder so
 

Fieser-Kardinal

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Lkr Tübingen
Man stelle sich das nur mal bildlich in Werbung vor:

Langer Lulatsch mit Gel Frisur ohne Helm und Holzfällerhemd grinst in die Kamera und sagt: "Alle 11 Minuten überschlagen sich die Ereignisse. Ich frontflippe jetzt." und legt sich danach genüsslich über den Lenker aufs Maul, weil er in der einen Hand das Handy + App in Benutzung hat.

Na, wenn das kein Mat(s)ch gibt, weiß ich auch nicht... :lol:
 
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