Touren: Fotos, Berichte

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Danke. Wirklich minimalistisch. Nur mit dem Fleece für den Abend war aber auch ein bisschen Lotterie, gelle ;- )
Naja das Fleece hatte ich nur 1Mal an (nach der Regenfahrt) - dann wars aber so kalt, dass ich mir auch noch die Windjacke angezogen hab, das Badetuch über den Kopf und den Quilt über die Beine gezogen habe *g* Sonst wars aber ein guter Polster.

Gesäßcreme habe ich übrigens auch probiert. Hatte bisschen Sorgen wg. einer Radhose, viel schwitzen und baden im Salzwasser. War aber kein Problem und ich denke die Creme hat ihren Job gut gemacht.

Navigiert habe ich mit dem Smartphone und Osmand. War super, die Planung habe ich meist erst am Vorabend oder im Laufe des Tages gemacht. Überhaupt war das Smartphone das wichtigste Werkzeug (Fährpläne, Campingplätze, Supermärkte, Lokale,... raussuchen, navigieren etc.).
 
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Super Geil :daumen:
Genau die Gegend schwebt mir auch seit geraumer Zeit im Kopf rum. Hab mich aber nicht getraut wegen den temperaturen, ich mag eigentlich keine Hitze. Aber nach dem Bericht muss ich da nochmal drüber nachdenken :D

Wirklich schön :love:
 

olev

weon
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Sieht mir nach einer Komforttour aus: Bequeme Matte, so richtich fette Reifen, gut gefedertes Rad ;)

coole Sache :daumen::bier:
 
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Super Geil :daumen:
Genau die Gegend schwebt mir auch seit geraumer Zeit im Kopf rum. Hab mich aber nicht getraut wegen den temperaturen, ich mag eigentlich keine Hitze. Aber nach dem Bericht muss ich da nochmal drüber nachdenken :D

Wirklich schön :love:
Uf also hitzeresistent sollte man schon sein. Ich hab viel mit Tempo & Fahrtwind wett gemacht (daher ist ein leichtes, schnelles Setup unabdingbar), aber auf steilen Schotterstraßen, wenn kein Wind geht wirds schon sehr heiß. Dort gibts auch kaum Schatten. Frühjahr oder Frühsommer wäre wohl besser für die Tour, andererseits dürfts heuer da viel geregnet haben.

Sieht mir nach einer Komforttour aus: Bequeme Matte, so richtich fette Reifen, gut gefedertes Rad ;)

coole Sache :daumen::bier:
Hehe alles nur Kopfsache ;)
 
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Super Bilder danke fürs mitnehmen und die Erkenntnis das ich viel zu viel mithabe...
 

tanztee

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Zum Themenabend: "Bikepackingtouren mit selbstgebastelten Huaraches" habe ich auch was beizutragen. Der Geschichte erster Teil:
Die Sachsen auf Reise - Touren fern der Heimat
(Vorsicht! Tonnen Fotos vor meinem Beitrag!)

Schlagworte waren: Berge - Burgen - Bier - Baden - Boofen in Böhmen
(für Nichtsachsen: Boofen = Biwakieren unter Felsdach)


Deshalb habe ich fast alles im Rucksack


Vorab schon mal ein paar bikepackingspezifische Fazits (? Fazitten??):
  • Die Feedbags sind an sich nützlich, aber meine waren zu schlabberig und haben dann im technischen Geläuf genervt. Durch meine kompakte Rahmengeometrie bin ich auch im Wiegetritt mit den Knien dran gestossen :eek: Das nächste mal nehme ich nur einen Feedbag mit, der aus stabilem Cordura ist, und die leichten Versionen werden fürs Wandern umgenutzt.
  • Bei 20 h Dauerregen kam die Ausrüstung an ihr Limit. Wobei das Tarp sich prinzipiell wacker gehalten hat (bis auf zwei Tropfstellen). Aber das ist jetzt nicht speziell UL oder Light, da wird einfach alles naß irgendwann. Jedenfalls wird die nächste Cam eine wasserfeste sein und ans Heck kommt zwar kein Rearbag oder wie die heißen, aber ich probiere mal Ortliebs größte Satteltasche aus.
  • Werkzeug in den Rucksack! Es reibt und rüttelt unterm Sattel, Tüten bekommen Löcher, es klappert im Wurzelfeld ...
  • Leider war das 2. Wahl Rucksackmaterial von extex nicht wasserfest, trotz abgedichteter Nähte. Es hat einfach flächig reingedrückt. Zum Glück hatte ich alles x-mal in Tüten und Beutel verpackt, vor allem der Exped Aufpustsack als Drybag hat mich da gerettet.
  • Regensachen: die Decathlon Rain Cut Jacke hat für ihren Preis gut gehalten, aber irgenwann kams auch seitlich an den nicht abgetapten Nähten rein (nur Kapuzen- und Schulternähte sind getapt). Notiz an mich: mit Nahtdichter nachbehandeln. Gute Performace zeigte die Vaude Regenhose Drop Pants II, wobei der Hintern zwar super verstärkt ist, aber auch gelitten hat nach einem Tag Regenradeln :(
Mein ganzes Zeug auf der Bank am Badesee:



Der Tiefpunkt: fast 20 h Dauerregen



Der Höhepunkt: ein spezieller Trail irgendwo tief in Tschechien



Mehr dann in den nächsten Tagen in oben verlinktem Fred in meinem Heimatforum.

ride on!
tanztee
 
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Hallo mtb-news Leser,

am Samstag war es wieder soweit. Kurzentschlossen habe ich mich gegen Abend noch auf das Fatbike geschwungen um mir einen schönen Platz für eine Übernachtung zu suchen. Es gab ein paar neue Ausrüstungsgegenstände die ich ausprobieren wollte. Zum einen habe ich mir die TaR Trekker Lounge gegönnt (nicht wirklich Ultraleicht mit etwas über 600g, aber HAMMER Geil) zum anderen wollte ich meinen CHS MYOG Brenner mal nutzen. Also was gibt es besseres als sich ein schönes Plätzchen auf einem Berg/Hügel für die Nacht zu suchen.

20160721_203021_HDR.jpg



Beim Aufbau des Lagerplatzes war ich erst noch zögerlich, die Mücken hatten sich wohl zu einer Party verabredet :(

20160723_205337.jpg


Für meinen MYOG Brenner habe ich mein HOBO als Ständer und Windschutz genutzt.

20160723_212827.jpg


Mit der Dämmerung kam dann die Wolken. Und mit den Wolken der Regen.
Nun musste ich mir überlegen alles schnell zusammenpacken oder das Tarp aufbauen.

20160723_224339.jpg


Zum Tarp kam dann meine TaR Matte mit Trekker Lounge Überzug. Wie schon erwähnt nicht Ultraleicht, aber dafür Ultrabequem.
Das hebt den Komfort doch erheblich. Keine Rückenschmerzen von gebückter Haltung unterm Tarp.

Blick von meinem Schlafplatz

20160724_001401.jpg


Nachts bin ich zweimal von einer Mücke gestört worden. Sonst war der Schlaf doch sehr erholsam.
Mit Sonnenaufgang bin ich dann auch aufgewacht und habe fix meine sieben Sachen gepackt.

20160724_065330_HDR.jpg


20160724_065334.jpg



Fazit:
MYOG Brenner ist gut. Etwa 5Min für 0,5l Wasser
Trekker Lounge ist zu empfehlen wenn man auf etwas Komfort nicht verzichten möchte.
Man könnte die Plane am Boden auch weglassen, da die Matte ja durch den Bezug einen extra Schutz hat und somit noch etwas Gewicht einsparen.

Schöne Woche

Sebi
 

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olev

weon
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Während andere schon wieder zurück sind, geht's bei mir morgen erst so richtig los :bier:

In der Zwischenzeit war ich aber nicht faul, sondern hab mir überlegt, wie ich meine Flachlandtour angattligen soll. Also hab ich eine Flachlandtour gemacht (in den Bergen hatte es an diesem Wochenende eh grad Schnee).

Angefangen hat alles in einer feuchten und hier schon bekannten Höhle im Tösstal.

Nach spätnächtlichem Grillplausch mit Dosenbier radelten wir anderntags in den Dschungelmorgen.

Über halsbrecherische Trails an feuchten Nagelfluhabhängen gelangten wir endlich in luftigere Gegenden. OK, das ist jetzt noch nicht wirklich die versprochene Flachlandtour.

Und dann sogar auf den höchsten Zürcher, wo uns eine fesche Zürcherin aufdringlich erwartete.

Von hier an ging's aufs Ganze gesehen abwärts dem nächsten Grillplausch entgegen.

Manchmal ging's auch aufwärts.

Bis zum Tagesziel Winterthur mit Grillplausch wurde ich mit der Satteltasche nicht so richtig warm. Sie war mir auf den immer wieder rutschigen und steilen und wurzligen Tösstaltrails schlicht zu häufig im Weg.

Nach dem Grillplausch versteckten wir uns im Stadtwald und schliefen zum Autobahnrauschen bald ein.

Am zweiten Tag folgte dann eine richtige Flachlandtour. Auf 130km machten wir gerade mal 1000hm. Hier war die Satteltasche im Element. Zwar gab es wieder kilometerweise Singletrails, doch die waren nun meist flach und führten immer dem Wasser entlang.

Manchmal brachte der Auenarchitekt Mensch unsere Planung zwar etwas durcheinander.

Grundsätzlich kamen wir aber gut voran und ich freute mich über den freien Rücken.









Schon fast am Ziel!


Fazit der Evaluation: Im Flachland rockt die Satteltasche, darum kommt sie morgen mit!
 

martn

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tanztee

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Ja Potz-Blitz!

Da seid Ihr einen der derbsten, verblocktesten, steilsten Trails runter die ich kenne - vom Olivetska Hora | Olivenberg nach Hejnice.

Also ... da war ich noch am Einrollen ...



da war schon Ende Gelände ...



und hier wurde es ganz finster ... seid ihr das gefahren :confused::confused::confused:



Aber da wart ihr doch hoffentlich auch, ein ausgewiesener Abstecher und für mich einer dieser "Trail-Momente":



Ansonsten mal so allgemein: die Ränder des Gebirges sind ja dort interessant. Mittendrin ist es ja streckenweise doch recht flach und man rollt über asphaltierte Forstwege, ganz abgesehen von den großräumigen Schutzgebieten.

Gerade im Isergebirge musste ich mir teilweise jeden Meter zäh erkämpfen ... für Eure Tour hätte ich sowieso mindestens 4 Tage gebraucht :eek:

Hier ist mein Tourenbericht (in 3 Teilen) von einer 3tages-Tour.

Wo soll den die große Tour so ungefähr hingehen?

ride on!
tanztee
 
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QuasiNitro

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QuasiNitro

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Danke dir, Ingmar!

Stimmt, der Harz ist ja quasi dein zweites Wohnzimmer. Benno ist sehr freundlich und redselig, aber sehr angenehm :- )

Das Schmerdfone wird von dem Teil gehalten. Hält das Phone ausreichend gut auch in ruppigen Passagen, läßt sich einfach und gerastet um 360° drehen (wenn der Track nicht genordet verläuft ganz praktisch) und durch den Schnellverschluß schnell vom Lenker nehmen. Hätte auch meinen Finn nehmen können, aber durch das ganze Gurtgeraffel am Lenker war zum einen kein Platz mehr und zum andern ist das immer wieder ein böses Gefummel, das Phone wieder rein zu operieren - gerade wenn man ab und zu mal nen Foto machen will, extrem nervig!

Die Stromversorgung sollte grundsätzlich über den The Plug ablaufen, aber an dem Teil habe ich schon verschiedenen Powerbänke probiert, welche der Lader nur nach Lust und Laune, also nicht zuverlässig geladen hat. Ich habe bewußt auf Powerbänke gesetzt, welch gleichzeitig Laden und Strom abgeben - also vom The Plug ein Ladekabel an die Powerbank und von dort wieder eins zum Phone oder der Kamera. Das hat zumindest mit meiner verwendeten Powerbank nicht funktioniert. Ich hatte auf einigen Touren zuvor schon damit rum gespielt, war aber nie so richtig zufrieden gewesen. Habe aber auch keine Lust, die von Supernova oder Tout Terrain empfohlenen Teile für den annähernd ähnlichen Preis, wie den des The Plug zu kaufen...

Naja und daß Phone direkt laden geht wirklich nur bei sehr gleichmäßiger Fahrt und schaltet sich beim Anhalten mit nervigen Düdelidü aus, weil keine gleichmäßige Stromversorgung anliegt. Ist ja bekannt. Daher auch die Zwischenschalte der Powerbank. Die Kamera läßt sich erstaunlicher Weise direkt am The Plug laden und das auch bei geringer Geschwindigkeit. Am Ende hatte der Saft gerade so gereicht, weil ich die Tour mit Locus Map noch aufgezeichnet habe. Macht sich immer ganz gut für den Tourenbericht danach.
 

olev

weon
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@martn und @QuasiNitro ich hab eure Berichte mit Genuss gelesen! Nitro, ich kann dir nachfühlen. Ich fand es auch überraschend, dass Ostdeutschland nördlich des Harz fast nur auf Sand gebaut ist. Mit meinen Bikereifen bin ich allerdings deutlich besser durch die Wüste gekommen als du mit dem Crosser.

Ich hab zu meiner DeutschlandDiagonaltour noch eine Packliste zusammengestellt. @krull ich hab mir gerade nochmals deine Packliste angeschaut und mit meiner verglichen und sag nur: oha! Ich hatte etwa doppelt so viel Gewicht (inkl. allen Taschen) dabei (ca. 7kg) und hoffentlich auch doppelt so viel Komfort :bier:



Im Alpkit 20l Sack waren jeweils der Schlafsack (Highlight AllBlack 0) das Seideninlet, die Isomatte (Thermarest Neoair xlite), ein Buffgegen das frühe Erwachen, eine Stirnlampe gegen das frühe Zu-Bett-gehen und eine Unterhose als Pyjama.
Das Schlafzimmer wurde komplettiert durch das DeschutesPlus Tarp von Six Moon Designs, aufgespannt mit einer Carbon-Stange und sieben Heringen. Als Unterlage diente eine dünne TLD PolyGround Folie, die sicher nicht so durchstichfest ist wie eine Malerfolie aus dem Baumarkt, aber schön leicht. Fast alles hing am Lenker, respektive am Triathlonaufsatz. DIe Tarpstange befestigte ich am Oberrohr und die Heringe waren in der Werkzeugtasche.
Fazit zum Schlafzimmer: Würde ich bis auf einen Hering, der zu viel war, wieder so mitnehmen.

Die Küche bestand aus einem Trangia Mini Set, dessen Brenner ich durch einen Eigenbau aus Energy-Dosen ersetzt habe. Den Wind ab und die Wärme zusammen hilet ein Windschutz aus drei 0,5l Bierdosen. Zusätzlich dabei war ein Feuerzeug, ein Minischwingbesen, eineMinipfannenschaufel, eine Minizange als Pfannenheber etc., ein Löffel und eine Gabel, ein Taschenmesser und 2,5dl Brennsprit. Im Entfertesten gehören auch die beiden 1l Flaschen zur Küche.
Fazit zur Küche: Auf dieser Tour habe ich das Taschenmesser, den Bratpfannendeckel, die Minipfannenschaufel und die Gabel nicht gebraucht und 1,5dl Sprit hätten auch gereicht (in der Mitte der Tour konnte ich ja auffüllen). Im Deckel hab ich aber auch schon Pancakes oder Lammkoteletts gebraten. Das hätte mehr Sprit und Werkzeug gebraucht, war in Deutschland aber aufgrund der grossen Bäckereien- und Dönerdichte nicht nötig. Über die Möglichkeit, schnell was kochen zu können, war ich oft froh. So konnte ich mich am Abend ganz der Schlafplatzsuche widmen und musste nicht noch zusätzlich schauen, dass ich etwas zu Essen finde.
2l Wasser haben sich als mehr als genug herausgestellt. Das lag aber sicher auch am kühlen Wetter.

Gefahren bin ich in einer Radhose mit Polster und einer Zipp-off-Überhose, Shimano-Schuhen, Socken und einem Merino-Nylon Shirt(alles nicht auf dem Bild) und natürlich mit einem Helm!
Der Kleiderschrank bestand aus einer Trekking-Hose, Unterhose, Socken, einem Kurz- und zwei Langarm-Merinoshirts,Bikehandschuhen und einer undichten Regenjacke.
Fazit zum Kleiderschrank: Hat grad so gereicht. Manchmal wäre ich um eine Daunenjacke froh gewesen. Und wenn ich im Harz nicht auf der Abfahrt wieder trocken geworden wäre, wäre es ein sehr kalter Abend geworden.

Im Bad herrschte Luxus in Form von zwei Handtüchern: einem ganz kleinen Waschlappen und einem etwas grösseren zum Abtrocknen nach dem Duschen. Das verlorene Duschmittel habe ich nicht ersetzt. Zusätzlich waren noch eine Zahnbürste, Zahnpasta, Oropax, Klopapier,Mückenspray und eine Handcrème gegen Sitzbeschwerden mit an Bord. Erst zu Hause habe ich gemerkt, dass ich die Pinzette für Zeckenoperationen nicht mit hatte. Sie war offensichtlich nicht nötig. Ein 1. Hilfe-Set hatte ich nach dem Motto: Entweder geht es ohne, oder dann muss du eh zum Arzt, nicht dabei. Dafür hatte ich Nähfaden und eine Nadel eingepackt.
Fazit zum Bad: Ohne Pinzette und Desinfektionsmittel geht eigentlich gar nicht. Um eine elastische Binde wäre ich tatsächlich froh gewesen und Schmerzmittel sind manchmal auch nicht schlecht. Auf den Mückenspray hingegen hätte ich gut verzichten können.

Neben den wohnlichen Räumen gab es auch ein Büro mit Elektronika. Da hatte ich eine Kamera (Sony RX100III) samt Ladegerät, einGorillapod, ein Handy samt Ladegerät, eine Ich-lade-jeden-Akku-Wäscheklammer, eine Solarzelle mit Pufferakku, das GarminEtrex30 mit Batterien und Kopfhörer dabei. Ebenfalls elektronisch funktionieren die beiden Mini-Lämpchen für ans Bike.
Fazit zum Büro: Auch wenn die Solarzelle am Lenker natürlich mächtig expeditionsmässig ausschaut, wäre im stets bewölkten und dicht bewaldeten Deutschland ein Nabendynamo hilfreicher gewesen. Das Garmin ist nach drei Jahren hartem Gebrauch langsam aber sicher durch. Letztes Jahr hatte ich einen Wassereinbruch im schottischen Regen, von dem es sich nur noch teilweise erholte. Jetzt funktioniert der Joystick nur noch vertikal und nicht mehr horizontal. Zum Navigieren war darum das Handy angenehmer. Allerdings stellt sich da die Akkufrage. Noch ein Grund mehr für den Nabendynamo.

Küche, Bad, Kleiderschrank und Büro (ausser der Kamera und z.T. der Solarzelle) steckten in der grossen Satteltasche von Apidura. Ich war zum ersten Mal länger mit dieser Tasche unterwegs und bin nicht nur begeistert. Das Packen finde ich sehr umständlich, da die Tasche ihre Stabilität über den Inhalt erhält. Also muss man sehr satt packen.

Die Werkstatt wurde ja zum Glück kaum benötigt. Da gab es einen Ersatzschlauch, Schlauchflicken, ein Kettenschloss, Bremsbeläge, ein Schaltkabel, Isolierband und Kabelbinder. An Werkzeugen eine Pumpe, ein Manometer, Inbusschlüssel, Speichenschlüssel,Kettennieter und Pneuheber. Komplettiert wurde die Werkstatt durch einen Lappen und Kettenöl.
Fazit zur Werkstatt: Gut, wenn man nichts braucht.

Damit man mir mein fahrbares Zuhause nicht klaut, hatte ich ein Spiralschloss dabei, und weil ich kurzsichtig bin, musste neben derSonnenbrille auch eine klare Brille mit.
 
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@olev
Danke für die Schöne Aufstellung! Sehr hilfreich für eigene Touren. Insbesondere die Rückmeldung hinsichtlich der Solarzelle ist informativ, derartige Meinungen lese ich häufiger. Noch nicht ganz ausgereift.
 

QuasiNitro

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@olev

Ich lese deine Berichte auch sehr gerne. Du hast ein gutes Gefühl, dich angenehm dynamisch on Trail in Szene zu setzen. Dafür braucht man schon ein geübtes Auge und einiges an Erfahrung. Beim ersten Anlauf klappt das auch nicht immer. Jetzt muß ich nochmal fragen, falls ich es überlesen habe - hattest du ein Stativ dabei und wenn welches? Es gibt ja nicht immer den perfekt abgesägten Baumstumpf, die Bank, den Felsvorsprung, wenn man diese braucht.

Die Körperreinigungsabteilung fällt bei mir auch etwas luxuriöser aus. Hygiene finde ich auf Tour essenziell und unverzichtbar. Gerade Pflegemittel wie die Popocreme, können schnell über Leid oder Freude auf dem Sattel entscheiden :- ) Hast also d.b.alles richtig gemacht!

Mal abgesehen vom Wetter, schien es auf dem Brocken ziemlich leer gewesen zu sein, als du dort oben warst. In der Woche scheint es nicht so voll dort ober zu sein, aber als ich zum beginnenden Wochenende dort war, herrschte reges Gedrängle und man mußte sich anstellen für das Foto vor dem "Brocken". Krass.
 

olev

weon
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@Sledge Die Solarzelle ist schon ok, sie braucht einfach direkte Sonneneinstrahlung, die senkrecht eintrifft. Wenn man in Südamerika 150km geradeaus durch die Pampas fährt, kommt einiges an Strom zusammen.

@QuasiNitro neben dem Wetter mag auf dem Brocken auch die Tageszeit für Leere gesorgt haben. Ich war um halb sieben abends oben, da war wirklich nichts mehr los. Und, ja, seit einiger Zeit benütze ich einen GorillaPod.

Weil Galerie: Rügen, kurz bevor ich nass gemacht wurde
 

QuasiNitro

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@Sledge & @olev

Danke, hab ich wohl übersehen. Von dem Teil halte ich leider gar nichts! Hab den GP1 und mir sind die viel zu leichtgängigen Gelenke nicht nur einmal auseinander geploppt. Zuletzt, als ich mit meiner Sony RX drauf, das Teil an allen drei Beinen festgehalten hatte. Beim schwungvollem Absenken ist die Kamera aus dem obersten Kugelgelenk gerutscht und auf das ausgefahrene Objektiv gefallen. Zum Glück funzt die Kamera noch, aber eine fette Macke habe ich trotzdem vorne drin. Das Gorillapod ist von der Idee her gut gedacht, aber das GP1 ist IMHO totaler Mist!! Meine Kamera liegt mit 295g noch absolut im grünen Bereich. Die 20€ für das unausgereifte Stück Chinaplaste hätte ich mir sparen können.

Mein Hama Mini-Stativ ist nicht so flexibel, aber absolut zuverlässig und kostet zudem noch weniger, wie die Hälfte des GP. Mit etwas Geschick, lassen sich die Beine des Hama auch vertüteln :- >

Etwas schwerer, aber eine gute Alternative zum GP ist das MyMiggö. Wird wohl mein nächstes...

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Am Samstagnachmittag nach der Eurobike hatte ich doch noch spontan Lust ne Runde mit dem Dude zu drehen.
Da das Wetter perfekt war habe ich es auf einen kleinen Overnighter ausgeweitet.
Die Location war schon nicht schlecht...


Etwa gegen 19 Uhr bin ich oben angekommen


Schönen Platz für das Dude und für mich gesucht


Die Tage sind nun schon deutlich kürzer, kaum war ich oben ging die Sonne unter




Zum Zeitvertreib mit dem manuellen Modus vom LG G4 gespielt


Gegen 23 Uhr war es dann Zeit zum schlafen


Ich wollte ja morgens um 7 Uhr wieder mit frischen Brötchen zu Hause sein
 

sigggi

Ditfurter
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Einmal muss man auch Glück haben mit dem Wetter und letzte Woche hatte ich das.
Wieder mal wollte ich von Köln nach Ditfurt (Harz) radeln. Diesmal sollte aber ein Schlenker nach Norden mit drin sein, denn ich wollte den Hermannsweg über den Teutoburger Wald mit unter die Räder nehmen.
Übernachten wollte ich auf Campingplätzen.
Letztendlich hat alles so funktioniert wie ich es geplant haben. Nur diesen Hermannsweg - den habe ich unterschätzt.

Montag erst mal von Köln zum Campingplatz Haddorfer See. 170km durch das Ruhrgebiet - nicht so schön.









Am nächsten morgen erst mal Fahrad packen


Dann bei Rheine erst mal den Anfang vom Hermannsweg suchen.








Riesenbecker Berg


und weiter




Tecklenburg


und weiter






Campingplatz Bad Rohtenfelde




und wieder hoch in den Teuto


Hankenüll


Luisenturm Borgholzhausen




und weiter










Campingplatz Quellental


und weiter am nächsten Tag














Hoch zur Lippischen Velmerstot auf 441m








Am nöchsten Morgen, Campingplatz Bad Karlshafen direkt an der Weser. Die Sonne kam nicht durch den Nebel im Wesertal.


Weserfähre bei Lippoldsberg


Die Leine bei Parensen


und weiter Richtung Harz
Pause an der Rhumequelle




Dort unten ist Bad Lauterberg


Muss ja meine Kamera noch holen!!!


Campingplatz Glockenthal am Oderstauseee hinter Bad Lauterberg.




Am letzten Tag noch über den Harz.
Erntedankfest in Börnecke






Geschafft - dort unten ist Ditfurt.
Heute abend noch zum Klassentreffen:bier::bier::bier:


Meine Tour
 
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