Trail / AM gesucht --> Trek Fuel Ex?

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Hallo zusammen,

bin auf der Suche nach einem Trail oder All Mountain Rad für meine Freundin. Bisher fährt sie auf einem Copperhead 3. Bei Abfahrten kommt es aber klar an seine Grenzen bzw. bietet nur wenig Sicherheit.
Für die Waldautobahn wird das Copperhead noch bleiben, fürs Trailfahren soll aber ein vielseitigeres Rad her. Es soll ein guter Kompromiss aus Klettereigenschaften und Abfahrt sein.
Es soll also kein "Ballerenduro" sein aber auch kein XC Racer.
Sie ist letztens ein Capra von einem Freund gefahren, was ihr auf der Abfahrt natürlich gefallen hat. Insgesamt ist sowas aber auch für ihre Vorhaben zu viel Rad.

Die goldene Mitte scheint dort u.A. mit dem Trek Fuel Ex (7 oder 8) gefunden zu sein. Seht ihr das ähnlich, andere Modellvorschläge?

Generelle Wünsche wären noch 29" und 1x12 Schaltung. Zu schwer sollte es auch nicht sein.

Ansonsten ist auch geplant vor allem nach jungen gebrauchten zu schauen. Also Modelljahr 2019 / 2020. Budget ist bei guten Argumenten auch flexibler, sollte aber die 2000€ Marke nicht zu sehr überschreiten.

Sie ist 1,78 m groß bei einer SL von 84 cm.

Es gibt ja momentan mehrere ähnliche Threads hier. Weshalb ich u.A. den Thread erstelle ist aber auch um eine Einschätzung zu diesem Angebot zu bekommen. Wie schätzt ihr das ein (auch vom Preis)? Oder sollte man schon auf das 8 XT gehen?
NX zu XT Schaltung, sowie Rockshox zu Fox 34.


Danke euch :)
 
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Beim FuelEX 7 ist halt die dämliche 35 verbaut, die kann man natürlich irgendwann gegen eine Pike tauschen. Die Bremsscheiben sind halt Resin only, und die Bremse, naja.
Größe L sollte ihr ja genau passen. Wenn du in Dresden wohnst, lass deine Freundin es ausprobieren.

Die Ausstattung, ja mei. Da hat jeder seine Vorlieben. Klar ist XT besser als NX, aber ob mans merkt?
 
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Beim FuelEX 7 ist halt die dämliche 35 verbaut, die kann man natürlich irgendwann gegen eine Pike tauschen. Die Bremsscheiben sind halt Resin only, und die Bremse, naja.
Größe L sollte ihr ja genau passen. Wenn du in Dresden wohnst, lass deine Freundin es ausprobieren.

Die Ausstattung, ja mei. Da hat jeder seine Vorlieben. Klar ist XT besser als NX, aber ob mans merkt?
Wohnen leider nicht in Dresden. Wäre ne längere Anfahrt.
Der Händler um die Ecke soll aber welche vorrätig haben, da testet sie Mal.
Die Bremse sollte bei 60 kg Fahrergewicht ja noch nicht so zu tragen kommen.
Was ist an der Gabel das Problem?
 
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Doch, egal ob wer 60kg oder 90kg wiegt, eine Bremse sollte ein sicheres Gefühl vermitteln. Das gleiche gilt für die Gabel, die ist mehr Show als Go. Ist für bißchen rumrollern und Flowtrails bestimmt ausreichend, dürfte in etwa so funktionieren wie eine Reba. Für ein ernsthaftes Trailbike sparsam - ich kenne die Gabel nicht persönlich aber auf Pinkbike war sie im Vergleich wohl unterirdisch, sackte an Stufen/Drops plötzlich durch und war sonst eher zäh. Aber vielleicht wars ja ein Montasgsexemplar.

Am 8er ist wenigstens eine ordentliche Bremsscheibe verbaut, und mit Sinterbelägen wäre die Deore dann auch tauglich. Die 34 Rhythm ist auch erheblich besser, und der Freilauf der Billiglaufräder ist da schon Microspline. Die paar Euros mehr, bei Verhandlung mit dem Händler...

Oder lieber ein Orbea Occam oder Giant Trance, vom Händler?
 
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Mhh okay. Ich informiere mich Mal weiter.

Das Kleinanzeigen Angebot ist in dem Sinne auch uninteressanter geworden da ich es neu vom Händler noch günstiger gefunden hab.
 
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Ist für bißchen rumrollern und Flowtrails bestimmt ausreichend, dürfte in etwa so funktionieren wie eine Reba. Für ein ernsthaftes Trailbike sparsam - ich kenne die Gabel nicht persönlich aber auf Pinkbike war sie im Vergleich wohl unterirdisch, sackte an Stufen/Drops plötzlich durch und war sonst eher zäh. Aber vielleicht wars ja ein Montasgsexemplar.

Die ist nicht mal so verkehrt, hatte die an meinem Trail-HT. Meine stand gut im Federweg, war steif und stabil. Ist halt nicht super feinfühlig.
Mein war mit 2.3 oder 2.4kg in 140mm ganz schön schwer.

Hab als Upgrade eine Yari mit Charger und Debon 21 rein, ist schon ein deutlicher Unterschied. Aber auch nicht ganz fair, da die Gold 35 preislich ein anderes Level hat.
 

sebhunter

Brennsuppnschwimma
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Mhh okay. Ich informiere mich Mal weiter.

Das Kleinanzeigen Angebot ist in dem Sinne auch uninteressanter geworden da ich es neu vom Händler noch günstiger gefunden hab.
Ich find das aus der Anzeige eigentlich gut für Eure Zwecke. Gabel und Bremsen gehen imho ok, nur der Preis ist wie immer bei Trek etwas zu hoch für´s Gebotene. Um die 2.000,-€ wäre ein guter Preis.

Wenn´s Budget reicht ist das XT natürlich geiler.
 
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Ich hatte schon sehr viele Trek Bikes.

Bei den Alu-Modellen würde ich immer zum Topmodell (8) greifen. Das ist dann von der Ausstattung meist vergleichbar dem zweit- oder drittbesten Carbonmodell.

In dem Beispiel hier ist die Gabel, aber auch das Hinterrad, Schaltung, Bremse und auch viele Bontrager-Teile eine Stufe besser.
 
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Ah, kurze Info.
Wir hatten ein gutes Angebot für ein leicht gebrauchtes (absolut neuwertiges) 8 XT 2020 gefunden und dort zugeschlagen.
Sie ist absolut zufrieden und begeistert von dem Rad, was nun leider zur Folge hat dass ich mit dem Nirvana kaum noch hinterher komme :D
 
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Sie ist letztens ein Capra von einem Freund gefahren, was ihr auf der Abfahrt natürlich gefallen hat. Insgesamt ist sowas aber auch für ihre Vorhaben zu viel Rad.
Ich verstehe solche Aussagen jeweils nicht. "Zu viel Rad" in Bezug auf den gesetzten Preisrahmen, ja. Aber sonst? Wenn ihr das Rad passt, sie es sich leisten kann und will, dann gibt es nie ein zu viel. Reserve ist immer gut. Sowohl auf vermittelte Sicherheit wie auch Fahrspass. Orientiert man sich zu sehr nach unten, kommt plötzlich der Wunsch nach mehr auf und dann wird`s im Endeffekt teurer.

Ich habe im Leben lieber mal verzichtet und auf das Bessere gespart, als billig reinzuschiessen und dann weder Fisch noch Vogel zu haben.

Edit: Na, dann bin ich wohl zu spät mit guten Ratschlägen...;) Viel Spass mit der Neuerwerbung...:daumen:
 
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Ich verstehe solche Aussagen jeweils nicht. "Zu viel Rad" in Bezug auf den gesetzten Preisrahmen, ja. Aber sonst? Wenn ihr das Rad passt, sie es sich leisten kann und will, dann gibt es nie ein zu viel. Reserve ist immer gut. Sowohl auf vermittelte Sicherheit wie auch Fahrspass. Orientiert man sich zu sehr nach unten, kommt plötzlich der Wunsch nach mehr auf und dann wird`s im Endeffekt teurer.

Ich habe im Leben lieber mal verzichtet und auf das Bessere gespart, als billig reinzuschiessen und dann weder Fisch noch Vogel zu haben.

Edit: Na, dann bin ich wohl zu spät mit guten Ratschlägen...;) Viel Spass mit der Neuerwerbung...:daumen:
Ne, bei dem Vergleich ging es null um den Preis. Der gesamte Einsatzzweck passte da einfach nicht.

Ich finde das ist auch kein nach unten orientieren sondern zur Seite. Es ging um einen guten Allrounder mit dem auch längere Touren mit einigen Höhenmetern relativ effizient gefahren werden können.
Korrigiere mich gerne aber da passt das 140 mm Trail / AM doch besser als der 180 mm Freerider.
Oder anders gesagt, wenn ihr im Park das geliehene DH Rad gefällt, muss sie sich das ja nicht als Alltagsbike holen.

Und ganz unabhängig von allen Zahlen und Geometriewerten fühlt sie sich auf dem Trek deutlich wohler. Es ging nicht darum dass sie sich z.B. ein Capra nicht leisten könnte, sondern dass ihr das Trek und generell diese Klasse an Bikes deutlich mehr zusagt ;)
 
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Aber sonst? Wenn ihr das Rad passt, sie es sich leisten kann und will, dann gibt es nie ein zu viel. Reserve ist immer gut. Sowohl auf vermittelte Sicherheit wie auch Fahrspass. Orientiert man sich zu sehr nach unten, kommt plötzlich der Wunsch nach mehr auf und dann wird`s im Endeffekt teurer.
Dies ist häufig die Meinung von Einsteigern die hier in der Kaufberatung auftauchen. Ich bin persönlich anderer Meinung.

Für die 5-10% wo ich mehr gebrauchen könnte schleife ich 90-95% der Zeit zu viel Bike mit mir rum.
Mit einem Ballerbike wie einem Capra hast nicht wirklich viel Spaß auf flachen Flowtrails. Da kannst die ganze Zeit arbeiten um das Ding bei Laune zu halten.
Dann lieber auf diesen 5-10% mit Mach 2 statt Mach 3 durchs Gemüse. Wobei ein Umsteigerin von einem HT auf ein Capra sowieso nicht ansatzweise das Potenzial ausnutzen kann.

Ich persönlich hole für die Feierabendrunde mit vielleicht 2-3 Trails auf 350-500 Tiefenmeter verteilt mein großes Bike nicht mehr raus.
 
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Mit einem Ballerbike wie einem Capra hast nicht wirklich viel Spaß auf flachen Flowtrails. Da kannst die ganze Zeit arbeiten um das Ding bei Laune zu halten.
Gut, beim zweiten Durchlesen sehe ich das jetzt auch anders. Mit Spatzen auf Kanonen schiessen, trifft es wohl eher...:D Ich hätte das in Relation zum Einsatzzweck setzen sollen.

Ich hatte vorschnell die Argumente mancher Neufahrer vor Augen, die zu schnell und aus falscher Bescheidenheit die schlechtere Bremse, das schlechtere Fahrwerk usw. vorziehen, weil sie glauben es eh nicht ausnützen zu können und dann a) mit anfälligem Material irgendwann den Spass am Sport verlieren oder b) doch recht schnell an die Materialgrenzen kommen und Besseres durchaus Sinn machen würde.

Ich sehe immer meinen Ex-Schwager vor mir. Gut verdienender Jurist und da aus einfachen Verhältnissen stammend, entsprechend kostenbewusst. Das ist ja soweit ok - nur anstatt sich ein schlaues Bike zu kaufen, hatte er lieber fünf günstige Bastelbuden, die laufend wegen Kleinigkeiten den Geist aufgaben und er mehr am Schrauben als am Fahren war. Ist jetzt ein Anfänger zudem noch handwerklich ungeschickt, bleibt das Rad schnell mal im Keller stehen...
 
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Ich sehe immer meinen Ex-Schwager vor mir. Gut verdienender Jurist und da aus einfachen Verhältnissen stammend, entsprechend kostenbewusst. Das ist ja soweit ok - nur anstatt sich ein schlaues Bike zu kaufen, hatte er lieber fünf günstige Bastelbuden, die laufend wegen Kleinigkeiten den Geist aufgaben und er mehr am Schrauben als am Fahren war.
Das Schrauben kann auch nett sein, aber Technik muss funktionieren. Das killt sonst echt den Spaß.

Mit meinem Stereo 150 war ich 5 oder 6x in der Werkstatt wegen Knarzen. Zum Schluss meinte meine Freundin: "Gib Geld aus und kauf dir ein neues, dein Laune ist unerträglich" :oops:
 
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Mit gutem Werkzeug an gutem Material zu arbeiten, kann definitiv Spass machen! Und eine notwendige Reparatur gehört halt zum Sport dazu.

Er hingegen hinkte laufend der Technik hinterher und betrieb Schadensbegrenzung. Als handwerklich Geschickter störte ihn das seltsamerweise gar nicht so sehr. Ich wäre schon lange die Wände hoch...:D
 
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