Trail/Enduro 29" Aluminium Beratung/Erfahrungen

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Hallo Zusammen,

Ich suche ein Trail/Enduro Bike mit vorzugsweise 29" und Aluminium. Fahren möchte ich: 50% Trails, 30% Touren, 20% Bikepark. Wichtig finde ich vorallem eine angenehmes und effizientes Strampeln im Uphill und ein Bike bei dem man auf dem Trail noch etwas vom Untergrund spürt anstatt das alles weggebügelt wird. Budget bis 3500€.

In meiner Auswahl sind derzeit:

Propain Tyee AL 29"

Radon Swoop AL 8.0 2021

GIANT Reign 29 2 2021

YT Capra Base 29"

Canyon Spectral 6 AL 27,5"

Rose Root Miller 2

Was könnt ihr empfehlen? Gibt es noch bessere Alternativen? Welches hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit guter Qualität bzw. ohne bekannte Mängel?

Viele Grüße und Vielen Dank im Voraus.
 
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Servus,

mal meine Gedanke dazu.

ichtig finde ich vorallem eine angenehmes und effizientes Strampeln im Uphill und ein Bike bei dem man auf dem Trail noch etwas vom Untergrund spürt anstatt das alles weggebügelt wird.

Da würde ich mal folgende Kandidaten aus deiner Liste streichen


Und dahinter würde ich mal ein ganz großes Fragezeichen setzten.
Propain Tyee AL 29"


Irgendwie passt dieser Kandidat mit 27.5 nicht wirklich in deine anderen 29 BallerBike ich arbeite ab Mach 3 Liste.
Canyon Spectral 6 AL 27,5"

Willst du was vom Untergrund spüren und nicht alles platt walzen dann solltest in der Kategorie modernes Trailbike schauen.
Mein persönlicher Favorit aktuell:

Hier der passende Test dazu
 
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Vielen Dank für die Antwort.

Das Giant Trance X 2 würde in Frage kommen, da Budget passt und es Shimano Parts hat, was ich eher preferiere. Aber mal ne ganz dumme Frage, sind 150mm vorne und 135mm hinten genug um im Bikepark nichts kaputt zu machen?

Abgesehen von den 27,5" würde das Canyon passen?
Warum das ganz große Fragezeichen beim Tyee?
 
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Ibis Ripmo AF würde ich mal anschauen...erfüllt alle deine Kriterien, allerdings nichts für weight weenies
oder das neue Trance X
 
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Aber mal ne ganz dumme Frage, sind 150mm vorne und 135mm hinten genug um im Bikepark nichts kaputt zu machen?

Du willst also nicht auf die blauen und roten Strecken die flowig sind mit Tables, Drops die oft abrollbar sind bzw. wenn man sich nicht doof nach vorne fallen lässt, eigentlich machbar sind.
Du willst also auf die schwarzen Strecken, so steil dass man auf allen vieren krabbelt, mit Doubles die zu kurz gesprungen schnell gebrochene Knochen und kaputte Parts bescheren. Fullface-Helm, Rücken-, Ellbogen- und Knieprotektoren liegen schon bereit.
Ja dann sind 135mm zu wenig. Aber irgendwie glaube ich nicht dass du dies meinst.
Warst du schon oft im Bikepark?

Abgesehen von den 27,5" würde das Canyon passen?
Es ist halt sehr weit entfernt von den vier Bikes darüber. Eher kurz, hoch etc.

Warum das ganz große Fragezeichen beim Tyee?
Du weißt was zentrale Position und aktiver Fahrstil ist und kannst es anwenden?
 
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@hansi67 ich habe so ziemlich die gleichen Ansprüche wie du und benötige ein neues Bike. Daher ist meine Entscheidung auf das neu vorgestellte Giant TranceX Advanced Pro1 gefallen.
Zuvor wollte ich immer ein Enduro Last Coal, Raaw Madonna usw. aber dann bin ich in mich gegangen und habe mich gefragt ob ich das wirklich brauche. Nach reichlicher Überlegung bin ich zu dem Entschluss gekommen das ich ein solches Geschoss nicht brauche. Als ich dann den Artikel über das TranceX hier auf der Seite gelesen habe wusste ich sofort das ich so ein Teil unbedingt haben muss. Gesagt getan ab zum Händler und bestellt. Liefertermin KW 08/2021.
 
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Wäre bei den Vorgaben nicht eher das Radon Slide Trail die passendere Wahl?

Also wenn ICH persönlich 20% meiner Zeit im Park (nächstliegend Klinovec oder MSB-X) verbringen wollte, und dort keine Abfahrt auslassen wollte, würde ich ein fettes Enduro kaufen, dann wäre es mir egal ob es auf der Tour zum heimischen Traileinstieg nicht mit so hibbeligen Leichtfullys wie diesem mit Dünnwandreifen mithalten kann.

In Finale war ich zB mit 140mm Hardtail und mit Capra. Bergauf ging das Hardtail besser, aber knochenschonender war das Capra. Auf MadonnadellaGuardia war es aber trotzdem megalustig mit Hardtail.
 
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In Finale war ich zB mit 140mm Hardtail und mit Capra. Bergauf ging das Hardtail besser, aber knochenschonender war das Capra. Auf MadonnadellaGuardia war es aber trotzdem megalustig mit Hardtail.

Bei dem Gedanken daran tun mir schon die Knochen weh :D

Beim letzten Besuch am Reschen stand an der Haideralm Hütte auch ein Trail-/Enduro-HT. So klasse wie ich HTs mit Federweg finde, hab ja selbst ein 140mm HT, dort möchte ich es nicht dabei haben. 1-2 Abfahrten wäre bestimmt mal interessant, aber Tagestrip mit 4-5.000 Tiefenmeter, würde ich sicherlich nicht packen.
 
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Du willst also nicht auf die blauen und roten Strecken die flowig sind mit Tables, Drops die oft abrollbar sind bzw. wenn man sich nicht doof nach vorne fallen lässt, eigentlich machbar sind.

Doch, besser hätte ich es selbst nicht beschreiben können.

Das Giant Trance X 2 und das Radon Slide Trail 9.0 finde sehr interessant. Sehe ich das richtig, dass das Radon zum Beispiel bei Ferderung/Dämpfer die etwas besseren drin hat im Vergleich zum Giant? Wie würdet Ihr euch für eins der beiden entscheiden und warum?

Würde das Root Miller 2 nicht auch ganz gut in die Reihe der beiden anderen passen?
 
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Nach dem Test von Enduromag ist das Trail nicht kaufbar. Flex im Hinterbau dass der Reifen schleift?
Das Trance X st sicher mit Abstand das bessere Rad.
In dieser Kategorie gibt es auch noch das Norco.
 
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Ich fahre das Root Miller 2 (leicht angepasst) seit ein paar Wochen. Ist von der Geometrie halt noch etwas moderater als das Giant. Bin eigentlich kein Bikepark Fahrer, war damit allerdings auch im Urlaub schon im Bikepark Åre unterwegs. Fahre aber eher Naturtrails als geshapte Jumplines. Auf verblockten Trails muss man halt etwas langsamer fahren und ein wenig auf die Linienwahl achten.

Empfehlen würde ich noch das Last Glen, wenn deine Wunschausstattung da preislich drin ist.
 
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24 Wochen????
 
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Somit wären wir wieder beim Giant TranceX
Ja wobei ich es schon als oberes Limit sehe. Bin mal gespannt wenn deins hast was dazu sagst. Genau das Modell wäre heute meine Wahl wenn ich nur ein Bike haben dürfte. Zumindest vom Papier.

Für den TE glaube ich es würde sogar noch weniger Federweg gehen, eher sowas wie das Norco Optic.

@cxfahrer hat es schon passend geschrieben, man kann auch auf Rumpelstrecken mit einem Trail-HT Spaß haben. Sehe es ja wenn die Jeffsy etc Fahrer hier auf den Hometrails nicht Vollgas geben und ich mein Trail-HT dabei habe.
Dann wird einem schnell bewusst, wie wenig guten Federweg man braucht wenn die Geo, Fahrstil, Setup, Bereifung etc passt.
 
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Mein Capra hat 65grad Lenkwinkel. Für mein Tempo reicht der völlig.
Je flacher der Lenkwinkel, desto mehr muss man aktiv lenken wenn's langsam wird. Das kann besonders bei verblockten Trails bergauf unhandlich wirken.
Wenn es bergab schnell wird, dann flach > Pinkbike Grim Donut

Trance X 2 würde ich auch kaufen, wenn ich ein Bike bräuchte.
 
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Wieso nicht diesen Lenkwinkel?

Moderne Enduros mit 170mm, langer Hauptrahmen, sehr flacher Lenkwinkel. Die Bikes sind laufruhig, bleiben auch bei Speed und Gerumpel souverän. Dafür wenn langsam und bei flachem Gelände träge. Dort kannst dann richtig arbeiten um das Bike in seinen "Arbeitsbereich" zu bringen. Das meine ich auch wortwörtlich.

Umso flacher der Lenkwinkel umso zentraler musst du stehen, aktiv lenken. Kein Druck auf dem Vorderrad, also Schultern über dem Lenker und nicht Kinn am Vorbau, fahren die Bikes geradeaus oder schmiert das Vorderrad weg / hat keinen Grip.
Kann passieren dass am Ende von einem Anlieger/Kurve 50cm neben deiner Linie rauskommst wenn unkonzentriert in der Mitte mit aktivem fahren aufhörst.

Mein Trail-HT hat 65° LW (im SAG wohl eher dann 66-67°), hatte in der gesamten Zeit 1 oder 2 mal das Problem mit zu wenig Grip / Druck am Vorderrad.
Am großen Bike (Fully) mit 64° lässt es mich das Bike sofort spüren wenn ich etwas zu weit hinten stehe. Gefühlt reichen da 5cm aus um griplos durch die Kurven zu rutschen. Wenn ich an langen Tagen müde werde, nehme ich auch richtig Speed dann raus mit dem großen Bike zur Sicherheit. Damit meine ich dann nicht 10-20%, sondern spürbar eher 40-50%. So nebenbei schnell lässt sich das Bike nicht fahren.
 
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