Trail Hardtail bis 1500 Euro

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Hallo an alle,

ich weiß es gibt bereits ein paar Themen die eine ähnliche Frage bereits beantwortet haben, allerdings geht es bei mir auch vor allem um die Frage der Rahmengröße/Geometrie. Und da habe ich bisher hier im Forum keine für mich passende Antwort gefunden.

Also, ich möchte mir gerne ein Hardtail bis 1500 Euro zulegen. Wenn es etwas drüber ist, aber dafür die Ausstattung top, dann zur Not auch 100-200 Euro mehr. Im MTB Bereich habe ich jedoch kaum persönliche Erfahrung was die Bauteile angeht. Vor allem kann ich schlecht die Geometrie anhand der Abmaße beurteilen.

Vor ein paar Monaten bin ich folgende Bikes gefahren, die mir beide von der Geometrie/Sitzposition her gefallen haben:
  • Ghost Hyb Kato S4.7+ AL (Größe M) mit Deore XT Schaltung
  • Specialized Turbo Levo SL (Größe M) mit SRAM NX Schaltung

Was mir sehr wichtig ist:
  • Sehr gute Bremsen die auch Abfahrten von 4-6 Kilometern Länge bei Tempo 60+ standhalten
  • Gute Reifen ab Werk
  • Möglichst geringe laufende Kosten, d.h. möglichst geringer Verschleiß
  • Dropper Sattelpost

Ich fahre vielleicht 15 bis 20 Mal im Jahr mit dem Bike irgendwo hin, z.B. für einen Tag in den Harz oder im Urlaub auch mal länger in die Alpen. Das heißt das Bike wird nicht ständig beansprucht werden. Das MTB soll dazu in der Lage sein mich zuverlässig bergauf zu bringen und es sollte bergab möglichst stabil sein. Ich fahre gerne auch mal schneller. Gerne würde ich auch mal in den Bikepark gehen, aber große Sprünge braucht das MTB nicht aushalten. Weil von irgendwelchen riesen Sprüngen nehme ich Abstand.

Bisher habe ich folgende Trailbikes gefunden, die so wie ich das sehe am meisten meinem Profil und meinen Anforderungen entsprechen.

  • Radon Cragger 7.0 / 8.0
  • Canyon Grand Canyon 7, 8 oder 9.

Nun ist es so...

1) Ich kann mich schwer zwischen einer SRAM und Shimano Schaltung entscheiden. Die NX die ich bisher mal testen konnte, hatte wirklich präzise und schnelle Schaltwechsel erlaubt. Da war ich total begeistert. Von der XT war ich wiederum nicht ganz so überzeugt. Die hat zwar auch in Ordnung geschaltet, aber die ganze Haptik war eher so... naja. Allerdings habe ich gelesen, dass SRAM schneller verschleißt und die Verschleißteile teuer sind. Bei Shimano soll das deutlich besser sein.

2) Wie bereits gesagt sind mir gute Bremsen wichtig. Das Grand Canyon 9 ist zwar schon hart an meiner Grenze was das Geld angeht, hat dafür aber noch bessere Bremsen und die XT Kassette wenn ich mich nicht täusche. Bei dem Grand Canyon 8 hätte man nur eine Deore Kassette - dafür aber immerhin noch die Fox Gabel. Ich weiß nicht ob das Grand Canyon 9 den Aufpreis Wert ist. Das Grand Canyon 7 wäre natürlich preislich attraktiv, aber hat eben die SRAM NX und keine so guten Bremsen, glaube ich. Wie sich die Magura MT Trail Custom Bremsen der Radon Cragger Modelle da einordnen kann ich nicht beurteilen.

3) Das Thema Gabel beschäftigt mich irgendwie auch. Ich traue der Fox und DVO Gabel der Grand Canyon 8 und 9 bzw. des Cragger 8.0 mehr zu als dem Bruder von RockShox, die bei dem Cragger 7.0 und dem Grand Canyon 7 eingebaut ist. Ich kann auch hier schlecht beurteilen ob es den Aufpreis wirklich Wert ist.

Ich bin 1m75 groß. Zur Schrittlänge sage ich besser nichts... da kann man sich nur vermessen. Deswegen die beiden oben genannten Bikes als Referenz.

Wenn jemand ansonsten noch Alternativen hat, dann bin ich offen dafür. Mir ist einfach ein gutes P/L Verhältnis wichtig.
 

sebhunter

Brennsuppnschwimma
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Hallo an alle,

ich weiß es gibt bereits ein paar Themen die eine ähnliche Frage bereits beantwortet haben, allerdings geht es bei mir auch vor allem um die Frage der Rahmengröße/Geometrie. Und da habe ich bisher hier im Forum keine für mich passende Antwort gefunden.

Ich bin 1m75 groß. Zur Schrittlänge sage ich besser nichts... da kann man sich nur vermessen. Deswegen die beiden oben genannten Bikes als Referenz.
Servus erst mal,

Wenn Deine Fragen vor allem zur Geometrie sind, wäre es aber entscheidend wichtig zu wissen wie Deine Schrittlänge ist, davon hängt nämlich genausoviel ab wie von der Größe...so viel falsch machen kann man da auch nicht, und +/-10% passen ja auch.
Dazu dann noch ein paar Angaben was genau du fahren willst. Im Harz und dne Alpen gibt´s ja sehr unterschiedliche Wege.
Was mir sehr wichtig ist:
  • Sehr gute Bremsen die auch Abfahrten von 4-6 Kilometern Länge bei Tempo 60+ standhalten
  • Gute Reifen ab Werk
  • Möglichst geringe laufende Kosten, d.h. möglichst geringer Verschleiß
  • Dropper Sattelpost
Gute Bremsen und Reifen sind schon mal gut und wichtig....aber willst Du wirklich Abfahrten mit 60+ km/h machen?
Da wäre ein RR vielleicht besser? 😉

So jetzt aber mal Ernst:
1) Ich kann mich schwer zwischen einer SRAM und Shimano Schaltung entscheiden. Die NX die ich bisher mal testen konnte, hatte wirklich präzise und schnelle Schaltwechsel erlaubt. Da war ich total begeistert. Von der XT war ich wiederum nicht ganz so überzeugt. Die hat zwar auch in Ordnung geschaltet, aber die ganze Haptik war eher so... naja. Allerdings habe ich gelesen, dass SRAM schneller verschleißt und die Verschleißteile teuer sind. Bei Shimano soll das deutlich besser sein.
Ich denke diese Entscheidung ist komplett subjektiv. Persönlich finde ich schaltet Shimano etwas weicher, SRAM knackiger...das ist Geschmackssache. Bei den günstigen SRAM hast halt nur 11-50 Kassetten, bei Shimano ab Deore 12fach immer 10-51...das merkt man imho besonders beim länger schneller Fahren.
Dann sind bei Shimano die Verschleißteile noch günstiger.
2) Wie bereits gesagt sind mir gute Bremsen wichtig. Das Grand Canyon 9 ist zwar schon hart an meiner Grenze was das Geld angeht, hat dafür aber noch bessere Bremsen und die XT Kassette wenn ich mich nicht täusche. Bei dem Grand Canyon 8 hätte man nur eine Deore Kassette - dafür aber immerhin noch die Fox Gabel. Ich weiß nicht ob das Grand Canyon 9 den Aufpreis Wert ist. Das Grand Canyon 7 wäre natürlich preislich attraktiv, aber hat eben die SRAM NX und keine so guten Bremsen, glaube ich. Wie sich die Magura MT Trail Custom Bremsen der Radon Cragger Modelle da einordnen kann ich nicht beurteilen.
Ich glaube die Bremsen an den Craggern sind alle Top, beim Canyon bekommst erst ab dem GC 9 wirklich gute, dann sogar sehr gute. Man muß aber auch bedenken, daß Bremsen recht günstig (max. 150€) selbst aufrüstbar sind.
3) Das Thema Gabel beschäftigt mich irgendwie auch. Ich traue der Fox und DVO Gabel der Grand Canyon 8 und 9 bzw. des Cragger 8.0 mehr zu als dem Bruder von RockShox, die bei dem Cragger 7.0 und dem Grand Canyon 7 eingebaut ist. Ich kann auch hier schlecht beurteilen ob es den Aufpreis wirklich Wert ist.
Wenn ich das richtig einschätze bist Du Einsteiger/Anfänger?
Hier würde ich empfehlen einfach eine solide zu Gabel zu wählen, muß nich tgleich Fox oder DVO sein. Die DVO ist in deinem Vergleich die höchstwertige, die Fox bei Canyon ist die günstigste Fox Serie, soll sehr gut sein aber eben eher Mittelklasse. Die RS35 finde ich sehr passend beim Cragger 7.0, die würde ich sofort als Anfänger nehmen, ist aber eine Stufe unter der Fox...die RS Judy Silver im GC7 halte ich für Trails für zu schwach, die ist unterste Kategorie bei RS, drunter kommen dann nur noch Gabeln für Tourenräder und Pseudo-MTBs...böse ausgedrückt.

Wenn Du jetzt noch was zu deiner Schrittlänge und Anwendungsgebiet sagst, können wir tiefer einsteigen.
 
D

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Guest
  • Sehr gute Bremsen die auch Abfahrten von 4-6 Kilometern Länge bei Tempo 60+ standhalten
  • Gute Reifen ab Werk
  • Möglichst geringe laufende Kosten, d.h. möglichst geringer Verschleiß
  • Dropper Sattelpost
Wo zu Geier findet man 6 km lange Abfahrten mit Tempo über 60 km/h (mit dem Mountainbike)?
Gute Reifen ist sehr subjektiv, hängt vom Einsatzgebiet und persönlichen Vorlieben an. Ich persönlich favorisiere Continental, auf dem Hardtail den RaceKing.
Deine genannten Abfahrten finden sich doch nur auf asphaltierten Strassen, da bist Du mit MTB-Reifen eher nicht optimal unterwegs.

Den Verschleiß hast Du ein Stück weit selbst in der Hand, auch hier keine Empfehlung wirklich möglich.
Hängt einfach zu stark vom Fahrprofil ab.

Am Hardtail fahre ich SRAM GX Eagle und am Fully einen Mix aus XT und XTR. Beides schaltet TipTop!
 
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Ich danke euch schonmal für eure Ausführungen und die nette Begrüßung.

Wenn Deine Fragen vor allem zur Geometrie sind, wäre es aber entscheidend wichtig zu wissen wie Deine Schrittlänge ist, davon hängt nämlich genausoviel ab wie von der Größe...so viel falsch machen kann man da auch nicht, und +/-10% passen ja auch.
Dazu dann noch ein paar Angaben was genau du fahren willst. Im Harz und dne Alpen gibt´s ja sehr unterschiedliche Wege
Die Schrittlänge müsste zwischen 80 und 82 Zentimetern liegen. Habe ich eben nachgemessen.

Gute Bremsen und Reifen sind schon mal gut und wichtig....aber willst Du wirklich Abfahrten mit 60+ km/h machen?
Da wäre ein RR vielleicht besser?
Ja das möchte ich. Habe ich auch schon gemacht. Räder/Reifen und Bremsen sollten halt dazu imstande sein von diesem Tempo bergab zuverlässig auf leichtem Schotter zu bremsen. Auf dem Ghost E-MTB hatte ich diese Abfahrten gemacht - das reichte mir vom Grip der Reifen allemal. Also besser gesagt, die Reifen waren top. Die Bremsen waren es aber leider nicht... irgendwann wurden die viel zu heiß und ich musste immer wieder anhalten.

Frage: was ist ein RR?

Ich denke diese Entscheidung ist komplett subjektiv. Persönlich finde ich schaltet Shimano etwas weicher, SRAM knackiger...das ist Geschmackssache. Bei den günstigen SRAM hast halt nur 11-50 Kassetten, bei Shimano ab Deore 12fach immer 10-51...das merkt man imho besonders beim länger schneller Fahren.
Dann sind bei Shimano die Verschleißteile noch günstiger
Grundsätzlich sind das auch die Beobachtungen die ich machen konnte. Shimano schaltet etwas langsamer (weicher), SRAM schneller und präzise... einfach klack und der Gang ist drin. Das hatte mir halt gefallen. Am Ende denke ich aber mal wird der Verschleiß und werden die laufenden Kosten hier für mich das Maß der Dinge sein.

Ich glaube die Bremsen an den Craggern sind alle Top, beim Canyon bekommst erst ab dem GC 9 wirklich gute, dann sogar sehr gute. Man muß aber auch bedenken, daß Bremsen recht günstig (max. 150€) selbst aufrüstbar sind
Auch wenn ich nicht komplett unbeholfen bin, weiß ich nicht ob ich mir das zutraue eine Bremsanlage selbst umzurüsten. Abgesehen davon hält sich die Lust darauf auch eher in Grenzen. Weil dann muss ich die Altteile ja auch noch wieder loswerden... wie gesagt, das wäre eher weniger eine Option für mich.

Wenn ich das richtig einschätze bist Du Einsteiger/Anfänger?
Hier würde ich empfehlen einfach eine solide zu Gabel zu wählen, muß nich tgleich Fox oder DVO sein. Die DVO ist in deinem Vergleich die höchstwertige, die Fox bei Canyon ist die günstigste Fox Serie, soll sehr gut sein aber eben eher Mittelklasse. Die RS35 finde ich sehr passend beim Cragger 7.0, die würde ich sofort als Anfänger nehmen, ist aber eine Stufe unter der Fox...die RS Judy Silver im GC7 halte ich für Trails für zu schwach, die ist unterste Kategorie bei RS, drunter kommen dann nur noch Gabeln für Tourenräder und Pseudo-MTBs...böse ausgedrückt
Für eure Begriffe bin ich vermutlich Anfänger, ja. Ich traue mir eine Menge zu, habe auch m.M.n. eine gute Kontrolle über ein MTB. Ich würde niemals große Sprünge oder Stunts wagen. Schnelle Abfahrten sind da aber schon eher mein Ding. Im Bikepark wäre ich auch eher auf Trails unterwegs, wo man eventuell technisch anspruchsvollere Kurven fährt aber ich wäre nicht derjenige der auf die größtmögliche Rampe zusteuert um möglichst hoch zu springen.

Wo zu Geier findet man 6 km lange Abfahrten mit Tempo über 60 km/h (mit dem Mountainbike)?
In den Chiemgauer Alpen war ich letztes Jahr auf einer Schotterstrecke unterwegs, die bis zu einem gewissen Grad auch noch von Autos befahren werden konnte. War also relativ breit. Da waren natürlich auch Wanderer unterwegs. Aber die Abfahrt war ca. 5,6km lang (gemäß des Tachos von dem E-MTB) und da konnte man zwischen den Spitzkehren immer wieder 60+ fahren. Top Speed waren sogar über 70. Leider weiß ich nicht mehr ganz genau wo das war... ich könnte das bei näherem Interesse nochmal recherchieren. Weiß aber nicht ob ich es wiederfinde.

Also nochmal zum Thema Einsteiger/Anfänger. Es wäre mein erstes eigenes MTB das auch zu dem Zweck gekauft wird um damit eben im Gelände zu fahren. Ich fahre sonst nur normale Trekking und Rennräder. Also ja, sozusagen bin ich Einsteiger.
 
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sebhunter

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Die Schrittlänge müsste zwischen 80 und 82 Zentimetern liegen. Habe ich eben nachgemessen.
super, also damit ganz normale Proportionen, das macht die Auswahl leichter.
Damit kannst bedenkenlos M nehmen, egal ob bei Canyon oder Radon. Wobei ich die Cragger vom PLV und der Trailorientierung besser finde...auch Bikepark kann ich mir damit besser vorstellen.
Ja das möchte ich. Habe ich auch schon gemacht. Räder/Reifen und Bremsen sollten halt dazu imstande sein von diesem Tempo bergab zuverlässig auf leichtem Schotter zu bremsen. Auf dem Ghost E-MTB hatte ich diese Abfahrten gemacht - das reichte mir vom Grip der Reifen allemal. Also besser gesagt, die Reifen waren top. Die Bremsen waren es aber leider nicht... irgendwann wurden die viel zu heiß und ich musste immer wieder anhalten.
Bei Cragger sind ja schon mal die gleichen Reifen drauf wie beim Ghost E-MTB, sogar glaube ich in für Schotter besserer/weicherer Gummimischung.
Das mit den Bremsen ist komisch, das Ghost hatte ja schon ne 4Kolben-Bremse mit 203mm Scheiben, die sollten eigentlich top bremsen...vielleicht waren die nicht i.O.? Auch ist so ein E-MTb erheblich schwerer als ein normales.

Das Cragger 7 hat vorne, das 8 vorne/hinten 4-Kolben Maguras, die sollten eigentlich bremsen wie verrückt...bzw. sehr gut ausreichend.

Frage: was ist ein RR?
Rennrad 😉

Für eure Begriffe bin ich vermutlich Anfänger, ja. Ich traue mir eine Menge zu, habe auch m.M.n. eine gute Kontrolle über ein MTB. Ich würde niemals große Sprünge oder Stunts wagen. Schnelle Abfahrten sind da aber schon eher mein Ding. Im Bikepark wäre ich auch eher auf Trails unterwegs, wo man eventuell technisch anspruchsvollere Kurven fährt aber ich wäre nicht derjenige der auf die größtmögliche Rampe zusteuert um möglichst hoch zu springen.
Ich bin auch Anfänger/Wiedereinsteiger bei MTB, hab nur wahrscheinlich 2 Jahre Vorsprung, und befasse mich gerne mit der Materie...
Finde für deinen Anwendungsfall beide Bikes GC und Cragger gut geeignet, für Trails und Bikeparks und vom PLV deutlich Richtung Cragger, für Touren und leichte Trails auch das GC.

Sonst gäbe es noch weitere alternative Trail-HTs, aber momentan alle schwer lieferbar, und ich denke Du willst diesen Sommer schon fahren?
 
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super, also damit ganz normale Proportionen, das macht die Auswahl leichter.
Damit kannst bedenkenlos M nehmen, egal ob bei Canyon oder Radon. Wobei ich die Cragger vom PLV und der Trailorientierung besser finde...auch Bikepark kann ich mir damit besser vorstellen
Dass die Radon Bikes vom PLV quasi unschlagbar sind, hab ich schon mehrfach gelesen und es natürlich auch schon selbst anhand der Spezifikationen feststellen können. Was mich bei den 2021er Modellen der Cragger nur eher stört sind die Farben... besonders das 8.0 sieht echt ekelhaft aus.

Bei Cragger sind ja schon mal die gleichen Reifen drauf wie beim Ghost E-MTB, sogar glaube ich in für Schotter besserer/weicherer Gummimischung.
Das mit den Bremsen ist komisch, das Ghost hatte ja schon ne 4Kolben-Bremse mit 203mm Scheiben, die sollten eigentlich top bremsen...vielleicht waren die nicht i.O.? Auch ist so ein E-MTb erheblich schwerer als ein normales
Möglich ist es, dass es am Mehrgewicht des Elektroantriebs gelegen hat. Aber eher unwahrscheinlich. Da ich selbst unter 60 Kilo wiege. Das sollten die eigentlich ab können. Es war jedenfalls ein Leihrad... auch schon ordentlich benutzt worden. Wahrscheinlich war es ein Mangel an Wartung und die Scheiben waren schon runter. Das kann ich im Nachhinein nicht mehr sagen.

Ich bin auch Anfänger/Wiedereinsteiger bei MTB, hab nur wahrscheinlich 2 Jahre Vorsprung, und befasse mich gerne mit der Materie...
Finde für deinen Anwendungsfall beide Bikes GC und Cragger gut geeignet, für Trails und Bikeparks und vom PLV deutlich Richtung Cragger, für Touren und leichte Trails auch das GC.

Sonst gäbe es noch weitere alternative Trail-HTs, aber momentan alle schwer lieferbar, und ich denke Du willst diesen Sommer schon fahren?
Ich würde am liebsten im späten Frühling anfangen. Die Liefersituationen sind ja aber momentan überall schlecht. Da nehmen sich Radon und Canyon nicht viel. Und auf ein paar Wochen kommt's dann auch nicht drauf an.

Nach deinen Ausführungen würde ich dann vermutlich doch eher zwischen den beiden teuersten Bikes (Cragger 8.0 und Grand Canyon 9) entscheiden... da bedarf es vielleicht noch etwas Klärung.

Ungeachtet der Liefersituation würden mich deine Alternativen aber auch interessieren.

Ich bin halt auch jemand der sich ungerne etwas kauft und dann hinterher feststellen muss "Hättest du mal doch noch ein bisschen was draufgelegt". Das Bike soll schon 4-5 Jahre halten.
 
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In den Chiemgauer Alpen war ich letztes Jahr auf einer Schotterstrecke unterwegs, die bis zu einem gewissen Grad auch noch von Autos befahren werden konnte. War also relativ breit. Da waren natürlich auch Wanderer unterwegs. Aber die Abfahrt war ca. 5,6km lang (gemäß des Tachos von dem E-MTB) und da konnte man zwischen den Spitzkehren immer wieder 60+ fahren. Top Speed waren sogar über 70. Ich fahre sonst nur normale Trekking und Rennräder. Also ja, sozusagen bin ich Einsteiger.
Mal ernsthaft, Deine Art Rad zu fahren, passt zu Rennrad und Trekkingrad. Auch die Schotterautobahn bergab.
Das hat aber nicht wirklich etwas mit Mountainbiken zu tun, wenn auf solchen Strecken Dein Hauptfokus liegt.
Wenn da ergänzend mal der eine oder andere leichte Trail dazu kommt, würde ich Dir eher ein auf Tempo ausgelegtes XC-Mountainbike empfehlen, aber sicher kein Trail-Bike.

Das Giant XTC SLR 1 passt da bspw. von der Art des Rades und mit guter Ausstattung ins Budget. Ist allerdings in M schwer zu finden. Evtl. versenden die hier doch?

 

sebhunter

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Ich würde am liebsten im späten Frühling anfangen. Die Liefersituationen sind ja aber momentan überall schlecht. Da nehmen sich Radon und Canyon nicht viel. Und auf ein paar Wochen kommt's dann auch nicht drauf an.

Nach deinen Ausführungen würde ich dann vermutlich doch eher zwischen den beiden teuersten Bikes (Cragger 8.0 und Grand Canyon 9) entscheiden... da bedarf es vielleicht noch etwas Klärung.

Ungeachtet der Liefersituation würden mich deine Alternativen aber auch interessieren.
Ich fürchte hier nur, daß die Liefersituation nicht besser wird, besonders wennst vor Sommer ein Bike haben willst. Im Moment hast eh schon Lieferzeiten bis Mai, in paar Wochen wird das nicht besser.

Ich persönlich würde das kaufen was locker ins Budget passt und was in meinem Zeithorizont lieferbar ist. Beim Cragger machst imho weder beim 7.0 noch beim 8.0 was falsch...ist wie die Frage ob du lieber VW oder Daimler fahren willst.

Alternativen:
Merida Big Trail 600
Ragley Big AL
Orbea Laufey
Mein geliebtes Ghost Nirvana Essential
Norco Fluid 1 HT

Bis auf das das Ghost Nirvana ist keines davon lieferbar, vielleicht im Herbst?
 

sebhunter

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Mal ernsthaft, Deine Art Rad zu fahren, passt zu Rennrad und Trekkingrad. Auch die Schotterautobahn bergab.
Das hat aber nicht wirklich etwas mit Mountainbiken zu tun, wenn auf solchen Strecken Dein Hauptfokus liegt.
Wenn da ergänzend mal der eine oder andere leichte Trail dazu kommt, würde ich Dir eher ein auf Tempo ausgelegtes XC-Mountainbike empfehlen, aber sicher kein Trail-Bike.

Das Giant XTC SLR 1 passt da bspw. von der Art des Rades und mit guter Ausstattung ins Budget. Ist allerdings in M schwer zu finden. Evtl. versenden die hier doch?

sind ja vielleicht auch andere Strecken dabei, außer Forstautobahn...so ein Trail-HT entschleunigt auch, außerdem will er auch in den Bikepark, und da bist der Depp mit nem XC-MTB :D
 
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sind ja vielleicht auch andere Strecken dabei, außer Forstautobahn...so ein Trail-HT entschleunigt auch, außerdem will er auch in den Bikepark, und da bist der Depp mit nem XC-MTB :D
Das hier

Im Bikepark wäre ich auch eher auf Trails unterwegs, wo man eventuell technisch anspruchsvollere Kurven fährt aber ich wäre nicht derjenige der auf die größtmögliche Rampe zusteuert um möglichst hoch zu springen.

geht mit dem XC-Bike schon. Der ganze XC-Weltcup fährt wildere Strecken mit den Dingern.
 
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Also mein Hauptfokus liegt nicht zwingend in der Schotterautobahn, wie ihr es nennt. Das Bike sollte halt nur von den Reifen und Bremsen darauf ausgelegt sein, so etwas auch zu können.

Ich finde durchaus auch Gefallen daran, über Wurzelpassagen durch den Wald zu heizen, mich richtig hinten reinzulehnen und die Gabel arbeiten zu lassen. Wie gesagt... ich fahre auf jeden Fall gerne schnell. Wahrscheinlich manchmal zu schnell und riskant.

Ein Rennrad habe ich schon.

Ich werde mich später die anderen Bikes nochmal ansehen.
 
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Also mein Hauptfokus liegt nicht zwingend in der Schotterautobahn, wie ihr es nennt. Das Bike sollte halt nur von den Reifen und Bremsen darauf ausgelegt sein, so etwas auch zu können.

Ich finde durchaus auch Gefallen daran, über Wurzelpassagen durch den Wald zu heizen, mich richtig hinten reinzulehnen und die Gabel arbeiten zu lassen. Wie gesagt... ich fahre auf jeden Fall gerne schnell. Wahrscheinlich manchmal zu schnell und riskant.

Ein Rennrad habe ich schon.

Ich werde mich später die anderen Bikes nochmal ansehen.
Du könntest Dir auch ein paar Bilder/Videos von Mountainbikern (XC/Marathon bis Downhill) anschauen und uns dann sagen, auf welcher Art Strecken und mit welcher Art zu fahren Du Dich am ehesten siehst.
Für mich ergibt sich da noch kein so ganz klares Bild (ich bin allerdings auch nicht ausschlaggebend hier :D )
 

Stevie8

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Bin mal der Unsympathler, aber suche hilft.



Das Thema würde jetzt paar mal in letzter Zeit gekaut und da sind viele Modelle und sogar Verfügbarkeit.
 
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Also die sagen mir alle nicht zu. Zwar preislich attraktiv, aber das wird mir dann doch mit einer zu abgespeckten Schaltgruppe erkauft. Durchweg nur Deore oder SLX... da bin ich dann doch etwas anspruchsvoller. Aber danke für die Auflistung.

Außerdem sind die Räder wie ich das sehe teilweise 27,5" und das habe ich vergessen zu sagen: ich hätte gern 29".

Mal ernsthaft, Deine Art Rad zu fahren, passt zu Rennrad und Trekkingrad. Auch die Schotterautobahn bergab.
Das hat aber nicht wirklich etwas mit Mountainbiken zu tun, wenn auf solchen Strecken Dein Hauptfokus liegt.
Wenn da ergänzend mal der eine oder andere leichte Trail dazu kommt, würde ich Dir eher ein auf Tempo ausgelegtes XC-Mountainbike empfehlen, aber sicher kein Trail-Bike
Ich habe mich vielleicht nicht genau genug ausgedrückt. Es soll nicht primär darum gehen, perfekt ausgebaute Schotterstraßen bergab zu fahren. Ich hatte das nur als Beispiel genannt, weil man auf solchen Strecken eben gerne mal 60+ auf der Nadel stehen hat (jedenfalls war das bei mir so), und ich bei dem Tempo eine gewisse Stabilität und auf englisch "capability" beim bremsen erwarte. Mir fällt gerade leider das deutsche Wort dafür nicht ein!

Bin mal der Unsympathler, aber suche hilft
Wie gesagt, ich hatte mir schon ein paar Threads angesehen. Aber da wurden meine Fragen bzgl. Geometrie und Bremsleistung nicht ausreichend beantwortet. Das habe ich auch so in meinen Anfangspost geschrieben. Sorry, wenn ich dir damit auf die Füße trete.

Du könntest Dir auch ein paar Bilder/Videos von Mountainbikern (XC/Marathon bis Downhill) anschauen und uns dann sagen, auf welcher Art Strecken und mit welcher Art zu fahren Du Dich am ehesten siehst
In diesem Video die Szene ab 1:45m würde es zum Beispiel passend beschreiben. Das wäre das was mir Spaß macht.

Und zusätzlich natürlich die von euch genannten Schotterautobahnen.

Mich interessieren aber auch Flow Trails (bin ich bisher nie gefahren) oder die Strecken im Bikepark St. Andreasberg im Harz. Zum Beispiel zeigt dieses Video eine gute Szene:

Was das Tempo und die Schwierigkeit der Strecke angeht, traue ich mir jedoch schon noch etwas mehr als das gezeigte zu.

Zuletzt hätte ich auch noch Lust auf solche Trails, nur würde ich vermutlich viel schneller fahren:
 
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Also die sagen mir alle nicht zu. Zwar preislich attraktiv, aber das wird mir dann doch mit einer zu abgespeckten Schaltgruppe erkauft. Durchweg nur Deore oder SLX... da bin ich dann doch etwas anspruchsvoller. Aber danke für die Auflistung.

Außerdem sind die Räder wie ich das sehe teilweise 27,5" und das habe ich vergessen zu sagen: ich hätte gern 29".


Ich habe mich vielleicht nicht genau genug ausgedrückt. Es soll nicht primär darum gehen, perfekt ausgebaute Schotterstraßen bergab zu fahren. Ich hatte das nur als Beispiel genannt, weil man auf solchen Strecken eben gerne mal 60+ auf der Nadel stehen hat (jedenfalls war das bei mir so), und ich bei dem Tempo eine gewisse Stabilität und auf englisch "capability" beim bremsen erwarte. Mir fällt gerade leider das deutsche Wort dafür nicht ein!


Wie gesagt, ich hatte mir schon ein paar Threads angesehen. Aber da wurden meine Fragen bzgl. Geometrie und Bremsleistung nicht ausreichend beantwortet. Das habe ich auch so in meinen Anfangspost geschrieben. Sorry, wenn ich dir damit auf die Füße trete.


In diesem Video die Szene ab 1:45m würde es zum Beispiel passend beschreiben. Das wäre das was mir Spaß macht.

Und zusätzlich natürlich die von euch genannten Schotterautobahnen.

Mich interessieren aber auch Flow Trails (bin ich bisher nie gefahren) oder die Strecken im Bikepark St. Andreasberg im Harz. Zum Beispiel zeigt dieses Video eine gute Szene:

Was das Tempo und die Schwierigkeit der Strecke angeht, traue ich mir jedoch schon noch etwas mehr als das gezeigte zu.

Zuletzt hätte ich auch noch Lust auf solche Trails, nur würde ich vermutlich viel schneller fahren:
Dein "ich würde alles schneller fahren" klingt, sei mir nicht böse, für einen Anfänger etwas... vollmundig :bier:
Die Strecken waren aus meiner Sicht jetzt nicht so, dass man da viel mehr als ein XC-Bike braucht. Geschwindigkeit scheint ja auch Dein Kriterium zu sein. Ein Trailbike geht da natürlich noch etwas besser bergab, ist aber bzgl. Höchstgeschwindigkeit etwas limitierter auf der Ebene und geht nicht so flott berghoch. Aber das sehen andere vermutlich anders.
Was Deinen Anspruch bei den Komponenten anbelangt, limitiert Dein Budget da das eine oder andere.
Anstatt über die Leistungsfähigkeit einer Deore-Bremse, solltest Du da eher über die Gabel nachdenken.
 
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Dein "ich würde alles schneller fahren" klingt, sei mir nicht böse, für einen Anfänger etwas... vollmundig
Also ich bin vielleicht kein absoluter Neuling. Ich bezeichne mich als Anfänger, weil ich mich nicht auf die Ebene von Leuten stellen möchte die jedes Wochenende unterwegs sind. Es ist durchaus schon öfter vorgekommen, dass ich mir ein Bike vom Verleih geholt habe. Die im ersten Beitrag genannten Bikes habe ich genannt, weil mir diese von der Geometrie bisher am besten zugesagt hatten.

Es ist jedenfalls nicht so, dass ich nie auf einem MTB gesessen habe oder Trails bergauf/bergab gefahren bin und nicht weiß was ein MTB ist - um es mal blöd zu sagen.

ist aber bzgl. Höchstgeschwindigkeit etwas limitierter auf der Ebene und geht nicht so flott berghoch
Geschwindigkeit in der Ebene oder bergauf stehen bei mir nicht im Fokus. Es soll nicht zwingend "schnell" hoch gehen... nur möglichst "leicht" (Stichwort Bandbreite). Ich bin niemand der sich bergauf voll ins Zeug legt und im Wiegetritt den Berg hochfährt. Da bleibe ich eher sitzen und lasse es gemütlich angehen.

Was Deinen Anspruch bei den Komponenten anbelangt, limitiert Dein Budget da das eine oder andere.
Anstatt über die Leistungsfähigkeit einer Deore-Bremse, solltest Du da eher über die Gabel nachdenken
Ich hatte bei den anderen Bikes eher die Deore und SLX Schaltwerke angezweifelt. Die SLX ist ja soweit ich weiß oberhalb der Deore angesiedelt und ich fand die ehrlich gesagt auf einem E-Bike das ich schon öfter bei Verwandten gefahren bin, eine Katastrophe.

Zu deinem Video:
Nein ich wäre definitiv nicht schneller. Aber dass das mit einem XC Hardtail geht, liegt (so behaupte ich einfach mal) auch an dem Können des Fahrers.
 

Stevie8

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Also die sagen mir alle nicht zu. Zwar preislich attraktiv, aber das wird mir dann doch mit einer zu abgespeckten Schaltgruppe erkauft. Durchweg nur Deore oder SLX... da bin ich dann doch etwas anspruchsvoller. Aber danke für die Auflistung.

Außerdem sind die Räder wie ich das sehe teilweise 27,5" und das habe ich vergessen zu sagen: ich hätte gern 29".


Ich habe mich vielleicht nicht genau genug ausgedrückt. Es soll nicht primär darum gehen, perfekt ausgebaute Schotterstraßen bergab zu fahren. Ich hatte das nur als Beispiel genannt, weil man auf solchen Strecken eben gerne mal 60+ auf der Nadel stehen hat (jedenfalls war das bei mir so), und ich bei dem Tempo eine gewisse Stabilität und auf englisch "capability" beim bremsen erwarte. Mir fällt gerade leider das deutsche Wort dafür nicht ein!


Wie gesagt, ich hatte mir schon ein paar Threads angesehen. Aber da wurden meine Fragen bzgl. Geometrie und Bremsleistung nicht ausreichend beantwortet. Das habe ich auch so in meinen Anfangspost geschrieben. Sorry, wenn ich dir damit auf die Füße trete.


In diesem Video die Szene ab 1:45m würde es zum Beispiel passend beschreiben. Das wäre das was mir Spaß macht.

Und zusätzlich natürlich die von euch genannten Schotterautobahnen.

Mich interessieren aber auch Flow Trails (bin ich bisher nie gefahren) oder die Strecken im Bikepark St. Andreasberg im Harz. Zum Beispiel zeigt dieses Video eine gute Szene:

Was das Tempo und die Schwierigkeit der Strecke angeht, traue ich mir jedoch schon noch etwas mehr als das gezeigte zu.

Zuletzt hätte ich auch noch Lust auf solche Trails, nur würde ich vermutlich viel schneller fahren:
Aber du steigst mir nicht auf die Füße keine Sorge!😉

Nichts für ungut, aber wenn du ein Anfänger bist, werden da ein paar Grad oder dort keine Auswirkung haben. Im verlinkten Thread wirst du sehen das aufgrund der Verfügbarkeit eh genommen werden muss was da ist.
 
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Also ich bin vielleicht kein absoluter Neuling. Ich bezeichne mich als Anfänger, weil ich mich nicht auf die Ebene von Leuten stellen möchte die jedes Wochenende unterwegs sind. Es ist durchaus schon öfter vorgekommen, dass ich mir ein Bike vom Verleih geholt habe. Die im ersten Beitrag genannten Bikes habe ich genannt, weil mir diese von der Geometrie bisher am besten zugesagt hatten.

Es ist jedenfalls nicht so, dass ich nie auf einem MTB gesessen habe oder Trails bergauf/bergab gefahren bin und nicht weiß was ein MTB ist - um es mal blöd zu sagen.


Geschwindigkeit in der Ebene oder bergauf stehen bei mir nicht im Fokus. Es soll nicht zwingend "schnell" hoch gehen... nur möglichst "leicht" (Stichwort Bandbreite). Ich bin niemand der sich bergauf voll ins Zeug legt und im Wiegetritt den Berg hochfährt. Da bleibe ich eher sitzen und lasse es gemütlich angehen.


Ich hatte bei den anderen Bikes eher die Deore und SLX Schaltwerke angezweifelt. Die SLX ist ja soweit ich weiß oberhalb der Deore angesiedelt und ich fand die ehrlich gesagt auf einem E-Bike das ich schon öfter bei Verwandten gefahren bin, eine Katastrophe.

Zu deinem Video:
Nein ich wäre definitiv nicht schneller. Aber dass das mit einem XC Hardtail geht, liegt (so behaupte ich einfach mal) auch an dem Können des Fahrers.
Okay, dann kann man sicherlich den Bereich XC-Bike ausklammern. Bzgl. Trailbikes steht ja schon ein bisschen was oben.
Das Nirvana wäre bestimmt nicht ganz falsch, ebenso das Radon Cragger. Die Frage ist wirklich, was zurzeit zu haben ist.
 
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Ich danke euch nochmal soweit.

Also was für mich nunmehr feststeht ist, dass ich bei der Schaltung doch zu Shimano gehe. Viele Bikes haben wohl diese SRAM PG-1210 Kassette die offensichtlich nur ein OEM Teil ist. Und passender (gleichwertiger Ersatz) ist angeblich relativ teuer. Ich lege da lieber ein bisschen was in der Anschaffung drauf, als dann Geld in Ersatzteile zu stecken. Zwar habe ich keine Erfahrung mit SRAM, außer eben die Erfahrung die ich mit Leihrädern machen konnte, aber bis auf wenige Ausnahmen sprechen die Foren da wohl eine deutliche Sprache. Vermutlich wird bei mir der Verschleiß gar nicht so hoch sein wie bei anderen, man weiß es nicht. Eigentlich schade, weil mir die reine Performance der NX schon echt gut gefallen hat. Aber ich bin da doch eher jemand der auf Nummer sicher geht. Also das Schaltwerk soll dann die XT werden.

Das Nirvana ist (wie gesagt) preislich attraktiv. Ich hab mir auch die Vollausstattung "Nirvana Tour Universal" mal angesehen... mit 1199 Euro wäre das natürlich traumhaft günstig. 120mm Federweg passen denke ich auch. Die Performance der Gabel kann ich nicht beurteilen. Dann sogar ein X01 Schaltwerk - aber halt wieder diese OEM Kassette. Was mir am Nirvana nicht zusagt ist ein fehlender Dropper Post. Klar, den könnte man für den günstigen Preis auch wohl nachrüsten und wäre vom PLV immernoch gut dabei. Hauptschlagargument sind aber wieder die SRAM Ersatzteile. Es ist echt schwierig!

Momentan tendiere ich echt zum teuersten Bike... dem Cragger 8.0. Auch wenn's ne hässliche Farbe hat. Aber es hat so wie ich das verstanden habe die beste Bremsanlage, hat eine hochwertige Gabel und ist eben Shimano...

EDIT: Ich hab nun doch nochmal geschaut was die Verschleißteile kosten. Da muss ich meine Aussage wohl revidieren. Weil so wirklich große Unterschiede zwischen Deore und NX bzw. XT und GX gibt es da irgendwie nicht...

Das macht es nun noch schwieriger.
 
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Die Vollausstattung ist das Nirvana Adcanced für 1700 Euro.

SX und NX haben den Nachteil, dass sie einen anderen Freilauf nutzen als GX, XO, XX1.
Bei den neuen Shimano passen alle auf den neuen Freilauf.
Für alle 3 Freilaufvarianten gibt es aber kompatible undcteilweise günstigere Drittanbieter.

Entscheidender sind dann oftmals die Unterschiede bei den Ketten (haltbarer) und Trigger. Hier kann man aber untereinander bei Sram oder Shimano tauschen.
 
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Die Vollausstattung ist das Nirvana Adcanced für 1700 Euro
Stimmt, habe ich vorhin dann auch noch gemerkt.

Das ist ja eigentlich auch echt nicht schlecht. Preislich vor allem... jetzt habt ihr mir das Teil irgendwie doch schmackhaft gemacht. Nur hat auch das Advanced leider keinen Dropper Post - und wenn ich den dazu rechne, kann ich auch im Prinzip wiederum gleich das Cragger 8.0 nehmen. Optisch gefällt mir das Nirvana aber um Längen besser.

Allerdings: wieder ein Punkt für das Nirvana - es wäre sofort lieferbar. Das Cragger 8.0 erst Ende März. Wahrscheinlich brauche ich es aber auch nicht vorher...

Mal angenommen ich entscheide mich für das Nirvana Advanced... was wäre denn ein geeigneter Dropper Post zum nachrüsten? Sollte nicht der letzte Schrott sein wenn's geht. Einfach ein vernünftiger und passender Dropper Post...
 

sebhunter

Brennsuppnschwimma
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Stimmt, habe ich vorhin dann auch noch gemerkt.

Das ist ja eigentlich auch echt nicht schlecht. Preislich vor allem... jetzt habt ihr mir das Teil irgendwie doch schmackhaft gemacht. Nur hat auch das Advanced leider keinen Dropper Post - und wenn ich den dazu rechne, kann ich auch im Prinzip wiederum gleich das Cragger 8.0 nehmen. Optisch gefällt mir das Nirvana aber um Längen besser.

Allerdings: wieder ein Punkt für das Nirvana - es wäre sofort lieferbar. Das Cragger 8.0 erst Ende März. Wahrscheinlich brauche ich es aber auch nicht vorher...

Mal angenommen ich entscheide mich für das Nirvana Advanced... was wäre denn ein geeigneter Dropper Post zum nachrüsten? Sollte nicht der letzte Schrott sein wenn's geht. Einfach ein vernünftiger und passender Dropper Post...
schön das es hier schon so rege weiter geht...und du wohl schon nen Schritt weiter bist😀
Zum Dropper hier gibt's eigentlich nur einen, weil die Sattelstütze 30mm Offset hat, bekommt manwohl für 180€.Limotec DP7.

Damit dann noch mal zum Vergleich Gragger/ Nirvana.
Wenn du das Advanced deutlich unter Listenpreis, so für 1.500€, bekommst ist das ein Deal...sonst bist vom Preis inkl. Dropper über dem Cragger 8..und das Cragger ist dann immer noch netter ausgestattet. Weil, jetzt gehts ins Detail; das Advanced hat die gleichen günstigen Laufräder wie das Essential, die gleiche billige Kurbel, und eher schlechtere Bremsscheiben, und keine wirklich trailtauglichen Reifen...Meine Meinung: wenn das Nirvana, dann nur das Essential und etwas aufrüsten...dann hast ein günstiges gutes Bike für Touren und Trail bis S2.

Sonst würde ich das Cragger 8 nehmen, wenn lieferbar bis März perfekt, die Farbe finde ich gut, das ist out of the box richtig fein, da musst nur noch fahren...sag ich als Nirvana- Fahrer😎

Wenn ich persönlich jetzt ein Trail HT suchen würde würde ich das Cragger 7 nehmen, der Preis ist einfach heiß, aber da darf man nicht so Ausstattungfixiert sein 😉
 
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Pipo1807

Ich wollte nie erwachsen sein...
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Steinigt mich nicht, falls das schon jemand geschrieben hat und ich es überlesen habe:

Das Grand Canyon hat keine Bike-Park Freigabe von Canyon (ist evtl. dann wichtig wenn es zum Garantie- bzw. Gewährleistungsfall kommt).

Es liest sich zwar so, als wäre Canyon sowieso raus, aber falls nicht, ist dann das Stoic nicht eher das, was @BDR-529 sucht?
 
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