Trail-Tipps im Westen Südtirols: Lieber Sulden als Sölden? Zwei Tourenvorschläge für den Sommer

Trail-Tipps im Westen Südtirols: Lieber Sulden als Sölden? Zwei Tourenvorschläge für den Sommer

Sulden und Sölden klingen zwar ähnlich, man sollte die beiden Orte in den Bergen von Südtirol und Nordtirol aber auf keinen Fall verwechseln - wir haben zwei absolute Top-Trails an der Grenze von Schweiz und Italien für euch ausprobiert.

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Trail-Tipps im Westen Südtirols: Lieber Sulden als Sölden? Zwei Tourenvorschläge für den Sommer
 

ExcelBiker

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Beim Madritschjoch kann ich bestätigen, dass die Tour sich lohnt. Was sich auch lohnt, ist die Seilbahn zu verwenden. Die Strecke von Sulden zur Schaubachhütte ist eine Autobahn - da können zwei Lastwägen nebeneinander fahren. Außerdem so steil, dass ich da sehr viel geschoben habe - im Gegensatz zur Strecke von der Schaubachhütte zum Madritschjoch, die für mcih weitgehend zum pedalieren war.
Eure Rückfahrt von Goldrain habt ihr schlecht organisiert bzw. recherchiert. Wer im Vinschgau übernachtet, bekommt fast immer die Vinschgau-Card. Und dann fährt die Bahn von Goldrain bis Spondinig, und ein Bus geht von Spondinig bis Sulden. In der Bahn ist die Fahrradmitnahme gut machbar, beim Bus weiß ich es nicht. Nachdem die Person per Vinschgau-Card kostenlos fährt (auch im Bus), muss nur für das Bike bezahlt werden. Geht also günstig und schnell.
 

stuk

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Aus sÖlden sind wir diesen September ganz schnell geflüchtet.
Großbaustellen im ganzen "Dorf" von 7-19 Uhr nur Krach und Dreck und selbst oben in den Bergen wurde gebaut und Schuttlaster kamen einen auf den Forstwegen entgegen.
Klar zum Flowstrecken fahren war es klasse, aber Urlaub ist auch Erholung und "mehr" als nur biken.
Sölden sieht uns erstmal nicht mehr.......daher DANKE für den Tip
 
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Ja, die Baustellen haben in den Bergen aber leider gefühlt überall zugenommen. In den Skigebieten ist es aber besonders schlimm.

Fand den Madritschjoch Trail aber überwiegend flowiger als Piz Umbrail. Es gibt nach der Zufallhütte auch mehrere Varianten bis zum See.

Piz Umbrail ist bis zum Lago und danach relativ steil und lose. Also uninspiriert runterbremsen. Beim Madritschjoch kann man es nach dem ersten, kurzen Steilstück mehr oder weniger laufen lassen.

Und Ebike auf dem Piz Umbrail würde ich nur mit Tragesystem oder ausgebauten Laufrädern machen. Wenn man an der kurzen, ausgesetzten Stelle steht lässt man sich zum Tragen verleiten, aber wenn das viele machen hagelts sicher einen mal runter.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Nach dem Artikel hier gehe ich davon aus, dass es (zumindest auf Südtiroler Seite) bald Wegesperrungen gibt. Die Schäden, von den (zu) vielen Bikern sind unübersehbar. Die angepriesenen Trails (welche nicht als solche ausgewiesen sind) liegen mitten in einem Naturschutzgebiet und das hier noch zu bewerben finde ich persönlich äußerst kontraproduktiv.

Danke @nuts für den Bärendienst.
 

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Nach dem Artikel hier gehe ich davon aus, dass es (zumindest auf Südtiroler Seite) bald Wegesperrungen gibt. Die Schäden, von den (zu) vielen Bikern sind unübersehbar. Die angepriesenen Trails (welche nicht als solche ausgewiesen sind) liegen mitten in einem Naturschutzgebiet und das hier noch zu bewerben finde ich persönlich äußerst kontraproduktiv.
Die Strecke über das Madritschjoch ist ein alter Hut, der Übergang wurde wahrscheinlich auch schon im letzten Jahrtausend von Bikern benutzt. Beschreibungen dazu gibt es massig, sowohl im Netz als auch gedruckt. Die Strecke ist z.B. auch im Tappeiner 3er Kartenset Vinschgau, ISBN 978-88-7073-856-8 drin. Der Autor der Karten (ein Einheimischer aus dem Vinschgau) hat nach seinen Angaben darauf geachtet, dass er nur legale, rechtlich einwandfreie Strecken in die Karte aufgenommen hat. (Inzwischen sind ein paar Strecken gesperrt worden, in den paar Jahren seit dem Erscheinen der Karten haben sich geringfügige Änderungen ergeben).

Nachdem sich die Verantwortlichen im Vinschgau doch eher als offen für sinnvolle Regelungen gezeigt haben (zeitliche Regelungen Goldseetrail und Panoramaweg (Vinschger Höhenweg), Shuttleregelungen Holy Hansen und Tschillitrail), hoffe ich doch sehr, dass wenn es tatsächlich zu Problemen kommen sollte, vernünftige Lösungen gefunden werden.
 
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@nuts : Bitte werdet euch eurer Reichweite bewusst!
Am Umbrail gibt es seit 2017! die Regelung den Weg nicht zwischen 10 und 15Uhr mit dem MTB zu befahren.
Folgedes Schild ist nicht zu übersehen:


Bitte dringend den Hinweis in den Artikel hinzufügen!

Bitte bringt das auch mal in der Redaktion zur Sprache. Das sollte wirklich zum Handwerkszeug gehören.
 

nuts

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Nach dem Artikel hier gehe ich davon aus, dass es (zumindest auf Südtiroler Seite) bald Wegesperrungen gibt. Die Schäden, von den (zu) vielen Bikern sind unübersehbar. Die angepriesenen Trails (welche nicht als solche ausgewiesen sind) liegen mitten in einem Naturschutzgebiet und das hier noch zu bewerben finde ich persönlich äußerst kontraproduktiv.

Danke @nuts für den Bärendienst.

Ich verstehe Deine Bedenken, habe mich aber nach folgenden Überlegungen dafür entschieden, diesen Artikel zu schreiben:

1.) Die Trails sind legal
2.) Die Trails sind keinesfalls "Geheimtipps"
3.) Habe ich explizit darauf hingewiesen, dass man sich in alpinem Gelände bewegt
4.) Habe ich auf einen GPS-Track o. Ä. verzichtet, es besteht also keine Gefahr, dass jemand in diesem Artikel auf ein Button "Navigation zum Trailstart" klickt und ihn fährt
5.) Liegt dort momentan Schnee. Wer sich nächstes Jahr noch dran erinnert und 4.) bemüht, hat es sicher verdient, diese Trails zu fahren
6.) Wird Mountainbiken kein geheimer Insidersport bleiben, da ist es besser vernünftig zu fahren und damit klar zu kommen, dass immer mehr Menschen diesem Hobby nachgehen
7.) Wäre es schade, wenn wie Sulden und ihr Engagement für Mountainbiker*innen nicht auch belohnt würde

Viele Grüße und einen schönen Sonntag.
 

nuts

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@nuts : Bitte werdet euch eurer Reichweite bewusst!
Am Umbrail gibt es seit 2017! die Regelung den Weg nicht zwischen 10 und 15Uhr mit dem MTB zu befahren.
Folgedes Schild ist nicht zu übersehen:


Bitte dringend den Hinweis in den Artikel hinzufügen!

Bitte bringt das auch mal in der Redaktion zur Sprache. Das sollte wirklich zum Handwerkszeug gehören.

Danke, ist hinzugefügt.
 
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Unbekannt sind beide Trails nicht mehr, und zumindest der Trail vom Umbrail hat schon deutliche Überlastungsspuren vom Biken.
@nuts bin auch nicht sicher, warum das hier noch extra beworben werden muss. Für Werbegelder?

Es gibt wahrlich genug Konflikte, und im oberen Vinschgau auch etliche Sperrungen für Biker.

Ich bin dankbar für Eure bike tests und Vorstellungen der Neuheiten in der Bikewelt - bei allen Revierguides oder Trailberichten außerhalb von bikeparks zieht sich mir allerdings immer der Magen zusammen.
Wir sind da leider als biker wie eine Plage. Mein Hometrail in Aschau ist nach Publikation auf FB und Strava vor ca. 3 Jahren mittlerweile an Stellen 2m breit und der Waldboden ist längst wegerodiert. Und auch ich fahre leider nicht immer technisch sauber, gerade wenns schnell wird - auch wenn ich mir Mühe gebe, das zu tun.

Wie wäre es stattdessen, hier immer wieder mal Technik Tutorials zum fahren auf naturtrails, und im Kontrast auch auf bikepark Strecken zu bringen und ein bisschen Etikette zu trainieren? Und dafür keine Vorstellungen von eher sensiblen Spots mehr?
Ein bisschen eigenständige Recherche und Entdeckerarbeit ist uns doch durchaus zuzumuten?
 

ExcelBiker

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Und dafür keine Vorstellungen von eher sensiblen Spots mehr?
Ein bisschen eigenständige Recherche und Entdeckerarbeit ist uns doch durchaus zuzumuten?
Die Frage ist, welche Spots nicht sensibel sind. Ehrlich gesagt tendiere ich dazu, dass es keine Spots mehr gibt, die nicht irgendwie "sensibel" sind (wenigstens in den Ostalpen). Es gibt einfach Massen an guten Bikern, die auch im schwereren Gelände fahren können, und das wird über längere Zeit fast jedes alpine Gelände überfordern.

Die Recherche und Entdeckerarbeit beschränkt sich doch inzwischen hauptsächlich auf Internetsuche, weil Unmengen an Trails veröffentlicht worden sind. Ob jetzt 100 Beschreibungen vom Madritschjoch oder 101 zu finden sind, halte ich nicht für relevant.

Interessant finde ich, dass hier einige den Artikel kritisieren, weil hier angeblich unbekannte Trails vorgestellt werden. Ich könnte aber genauso den Artikel kritisieren, weil nichts wirklich neues drin steht und die vorgestellten Trails schon 100-fach im Internet zu finden sind, mit GPX-Tracks, Bildern und Videos.
 
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Die Frage ist, welche Spots nicht sensibel sind. Ehrlich gesagt tendiere ich dazu, dass es keine Spots mehr gibt, die nicht irgendwie "sensibel" sind (wenigstens in den Ostalpen). Es gibt einfach Massen an guten Bikern, die auch im schwereren Gelände fahren können, und das wird über längere Zeit fast jedes alpine Gelände überfordern.

Die Recherche und Entdeckerarbeit beschränkt sich doch inzwischen hauptsächlich auf Internetsuche, weil Unmengen an Trails veröffentlicht worden sind. Ob jetzt 100 Beschreibungen vom Madritschjoch oder 101 zu finden sind, halte ich nicht für relevant.

Interessant finde ich, dass hier einige den Artikel kritisieren, weil hier angeblich unbekannte Trails vorgestellt werden. Ich könnte aber genauso den Artikel kritisieren, weil nichts wirklich neues drin steht und die vorgestellten Trails schon 100-fach im Internet zu finden sind, mit GPX-Tracks, Bildern und Videos.

Unbekannt sind die trails nicht mehr, beide nicht.
Und bei Deiner Einschätzung des ersten Absatzes gebe ich Dir Recht.
 

nuts

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Unbekannt sind beide Trails nicht mehr, und zumindest der Trail vom Umbrail hat schon deutliche Überlastungsspuren vom Biken.
@nuts bin auch nicht sicher, warum das hier noch extra beworben werden muss. Für Werbegelder?

Es gibt wahrlich genug Konflikte, und im oberen Vinschgau auch etliche Sperrungen für Biker.

Ich bin dankbar für Eure bike tests und Vorstellungen der Neuheiten in der Bikewelt - bei allen Revierguides oder Trailberichten außerhalb von bikeparks zieht sich mir allerdings immer der Magen zusammen.
Wir sind da leider als biker wie eine Plage. Mein Hometrail in Aschau ist nach Publikation auf FB und Strava vor ca. 3 Jahren mittlerweile an Stellen 2m breit und der Waldboden ist längst wegerodiert. Und auch ich fahre leider nicht immer technisch sauber, gerade wenns schnell wird - auch wenn ich mir Mühe gebe, das zu tun.

Wie wäre es stattdessen, hier immer wieder mal Technik Tutorials zum fahren auf naturtrails, und im Kontrast auch auf bikepark Strecken zu bringen und ein bisschen Etikette zu trainieren? Und dafür keine Vorstellungen von eher sensiblen Spots mehr?
Ein bisschen eigenständige Recherche und Entdeckerarbeit ist uns doch durchaus zuzumuten?

Für den Wald wäre es sicher das beste, einfach nur Fahrräder zu kaufen und in den Keller zu hängen. Aber ehrlich gesagt steht für mich das Mountainbiken im Mittelpunkt, nicht das Mountainbike. Nur die breiten - auch nicht unbedingt naturfreundlichen - Pisten der Bikeparks zu erwähnen, und dass, was Mountainbiken für mich eigentlich ausmacht zu verschweigen, fände ich auch falsch.

Den Vorschlag der Etikette finde ich gut.
 

ridefree

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Diese trails sind schon zig Mal in bike Magazinen und anderen Plattformen veröffentlicht, also wahrlich keine geheimtipps mehr.

Trotzdessen sei wie in der Schilderung unterstrichen, dass der Aufstieg zum umbrail nicht massenkompatibel mit deutlicher absturzgefahr mit bike in der Hand ist!! Eng und wirklich ausgesetzt mit bike!!

Mei ich persönlich glaube an eine langfristige Lösung wie in Davos trail befahrungsgeld einzuführen und damit Instandhaltung zu finanzieren. Ansonsten sieht man vielen tollen trails zu deutlich die biker horden an, die da netz getrieben drüberfräsen
 
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Mei ich persönlich glaube an eine langfristige Lösung wie in Davos trail befahrungsgeld einzuführen und damit Instandhaltung zu finanzieren.

Ist das neu ??
Grundsätzlich wäre ich sicherlich bereit , für trailpflege eine Pauschale zu entrichten.
Die beiden genannten Touren sind ja jetzt nicht Massenkompatibel.
Eine gewisse Zähigkeit im Aufstieg und Technik in der Abfahrt ist einfach nötig.
Die Abfahrt vom Madritschjoch wird im Artikel etwas zu einfach dargestellt.
War schon 2 mal da, und da sind doch viele Leute am runterschieben....
 
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Unbekannt sind beide Trails nicht mehr, und zumindest der Trail vom Umbrail hat schon deutliche Überlastungsspuren vom Biken.
@nuts bin auch nicht sicher, warum das hier noch extra beworben werden muss. Für Werbegelder?

Es gibt wahrlich genug Konflikte, und im oberen Vinschgau auch etliche Sperrungen für Biker.

Ich bin dankbar für Eure bike tests und Vorstellungen der Neuheiten in der Bikewelt - bei allen Revierguides oder Trailberichten außerhalb von bikeparks zieht sich mir allerdings immer der Magen zusammen.
Wir sind da leider als biker wie eine Plage. Mein Hometrail in Aschau ist nach Publikation auf FB und Strava vor ca. 3 Jahren mittlerweile an Stellen 2m breit und der Waldboden ist längst wegerodiert. Und auch ich fahre leider nicht immer technisch sauber, gerade wenns schnell wird - auch wenn ich mir Mühe gebe, das zu tun.

Wie wäre es stattdessen, hier immer wieder mal Technik Tutorials zum fahren auf naturtrails, und im Kontrast auch auf bikepark Strecken zu bringen und ein bisschen Etikette zu trainieren? Und dafür keine Vorstellungen von eher sensiblen Spots mehr?
Ein bisschen eigenständige Recherche und Entdeckerarbeit ist uns doch durchaus zuzumuten?

Leider genau so! Im Vinschgau sind bereits viele der wirklich schönen Trails gesperrt und auch die zitierten "vernünftigen" Lösungen werden reihenweise missachtet und bestärkt leider alle die Vorbehalte gegen uns Mountainbiker haben. Und das sind im Vinschgau bereits recht viele.

Und man kann denen auch mit unserem Verhalten auch kaum mehr positives entgegnen: immer mehr Vollgas runter ohne Rücksicht oder Grüßen, shredden mit angezogener Hinterradbremse, Short-Cuts an jeder Spitzkehre, shutteln Tag & Nacht und immer mehr Müll am Berg.
 
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Für den Wald wäre es sicher das beste, einfach nur Fahrräder zu kaufen und in den Keller zu hängen. Aber ehrlich gesagt steht für mich das Mountainbiken im Mittelpunkt, nicht das Mountainbike. Nur die breiten - auch nicht unbedingt naturfreundlichen - Pisten der Bikeparks zu erwähnen, und dass, was Mountainbiken für mich eigentlich ausmacht zu verschweigen, fände ich auch falsch.

Den Vorschlag der Etikette finde ich gut.

Warum muss man überhaupt noch über konkrete Trails berichten? Sehe die Sinnhaftigkeit, außer Bequemlichkeit für den Nachfahrer, dahinter nicht.
 

trailproof

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31. Oktober 2012
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Ein bisschen eigenständige Recherche und Entdeckerarbeit ist uns doch durchaus zuzumuten?
Da muss ich dir durchaus zustimmen. Als Old-School Kartennavigierer ist es genau diese Entdeckerarbeit die für mich eine gelungene Tour ausmacht. Bin nicht so der Fan von reinem "Konsumieren"

Allerdings sind die beiden Trails wirklich keine Neuigkeiten mehr und auch fest im Werberepertoire der jeweiligen Region verankert. Wenn nicht MTB-News darüber schreibt, dann eben wer anders (das haben eigentlich aber eh schon alle gemacht ;-)). Schlimmer wäre es da schon, weniger befahrene Abfahrten einem breiten Publikum preiszugeben.

Grundsätzlich gebe ich den anderen aber recht, dass es durch zu viel Publikation + Strava und Trailforks, etc. auch in den vermeintlichen Bikeparadiesen Schweiz und Südtirol zu immer mehr Sperrungen kommen wird - es hat ja schon begonnen. Und damit wären wir wieder bei der Entdeckerarbeit ;-)
 

trailproof

Touren|Camps|Fahrtechnik
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Klagenfurt, Österreich
Warum muss man überhaupt noch über konkrete Trails berichten? Sehe die Sinnhaftigkeit, außer Bequemlichkeit für den Nachfahrer, dahinter nicht.
Ganz genau - aber wir sind zu einer solchen Konsumgesellschaft geworden, dass im Urlaub möglichst viele Trails möglichst schnell abgegrast werden müssen. Deshalb auch Strava, Trailforks, Komoot, etc.

Ich habe auch schon einige solcher "Revierguides" veröffentlicht - dabei aber bewusst darauf verzichtet irgendwelche Bergnamen oder Wegnummern zu nennen. Das macht eher Gusto auf eine Region und bringt den Leuten auch Gäste.
(Bei einer Anfrage beim bike Magazin kam dann die Antwort, man nehme keine Tourenberichte ohne GPS Daten + Bezahlung der jeweiligen Tourismusregion ins Heft...)
 
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Würde vielleicht Sinn machen, aufs Shuttle zu verzichten und sich die Abfahrt selber zu erarbeiten. Geht am Umbrail wunderbar von Santa Maria aus. Dann hält sich auch gleich der Andrang in Grenzen.
 
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Es geht darum, Verbote aufgrund Über-Frequentierung zu verhindern. Eine Einschränkung beim Shuttlen ist da eine Möglichkeit. Wer es nicht aus eigener Kraft auf den Berg schafft, fährt eben z.B. in Nauders. Kann man natürlich egoistisch finden...
 
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