Trailsperrungen, illegale Bauten in Würzburg

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ist das jetzt seit dem 1.9. irgendwie Methode? Von der Stadtförsterei Fürth hingen ähnliche Zettel auf einmal im Wald (siehe meine Gallerie)

MfG
Stefan
 
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kennt man doch auch irgendwie schon von anderer Stelle...ich sage nur Rathsberg in Erlangen...schade, dass WÜ ein ähnliches Schicksal erleidet :heul:
 
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ich stehe in Kontakt mit einer Agentur, die sich schon mit dem Thema Legalisierung von Mountainbikestrecken beschäftigt hat (siehe Anhang, leider teilweise über Kopf gescannt).Gibt es hier jemanden, der schon in einem der Mountainbikeverbände aktiv ist und den Kontakt evtl. an sich nehmen würde?ich bin in den nächsten 4 Wochen nicht in Würzburg und das Problem sollte man ja schnell angehen. In Hamburg-Harburg ensteht gerade auf einem an sich illegalen Trail-Netzwerk ein legalisiertes, touristisch vermarktetes Mountainbike-Areal, welches alle Interessengruppen, also auch eher abfahrts-orientiere Fahrer (ok, keine downhill-hardcore strecken, aber zumindest anspruchsvoller spass für alle vorherigen nutzer) einschliesst.diese agentur ist da auch beteiligt.
 

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votecstoepsl

....einfach nur will.
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So, mal wieder was von mir:

Da ich die letzten Tage viel Zeit hatte zum "schnuppern" und auch ein paar Telefonate führen konnte bin ich zu der Erkenntnis gekommen das unsere Chancen gar nicht soo schlecht stehen die Trails wieder entsperrt zu bekommen.

Was ich jetzt brauche ist etwas Unterstützung.

-Hat jemand topo. Karten vom Steinbachtal und Umgebung wo die gesperrten Trails erkennbar sind. Der Wurzeltrail sollte auf Grund seines Alters auf jeden Fall eingezeichnet sein.

-Kann jemand die GPS Daten dazu bereitstellen? (besitze selbst kein GPS-Gerät)

-Weis jemand ob neue Sperrungen dazu gekommen sind? Ich selbst kann auf Grund des Arbeitsunfall nicht selbst mit dem Bike durch die Wälder streifen.

Des Weiteren werde ich versuche ein paar Vereine hier in WÜ mit ins Boot zu bekommen. Um so mehr Leute wir sind und um so mehr an einem Strang ziehen desto mehr Chancen haben wir etwas zu bewegen.

Bis dann mal, Stefan
 
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Also ich hab ne ziemlich genaue topographische Karte aufm PC (Bayern 3D). Den Wurzelweg glaube ich zu erkennen, bin mir aber nicht wirklich sicher. Die anderen sind natürlich nicht eingezeichnet. Ich könnte aber mit dem GPS die Trails nachfahren und dabei aufzeichnen. Dabei muss mir das Gartenamt aber Straffreiheit zusichern ;-)
Ob neue Sperrungen dazugekommen sind, werd ich heut sehen, komme mim Peter heut unteranderm durchs Steinbachtal!
 
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Die Trails wieder entsperrt...wie das?

Also topografische Katen kann man per BayernViewer der Bayerischen Vermessungsverwaltung ansehen. Wenn ich da so reinsehen, hab ich den Eindruck den Wurzeltrail erkennen zu können. Über das Behördennetz hat eigentlich jeder bayer. Behörde Onlinezugriff auf diesen Viewer.

Die Stadt bzw. deren Unterbehörden sollte hier also auch Zugriff drauf haben.

Sonst fällt mir gerade nichts mehr zu dem Thema ein...
 

Skwal

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Auf den BayernViewer Karten ist der Wurzeltrail (teilweise) zu sehen. Der Teil, der definitiv durch Forstmaschinen in den Wald gefahren wurde, hört halt mittendrin auf. Aber dann fängt ja der eigentliche Trail an. Hier die URL zu dem entsprechenden Kartenausschnitt: http://www.geodaten.bayern.de/BayernViewer2.0/index.cgi?rw=4348120&hw=5515700&layer=TK&step=2
Der eigentliche Wurzeltrail ist dort nicht zu sehen.

Man sieht den Waldweg, der endet und eine Gebietsgrenze, die dort verläuft wo der Wurzelweg ist, zusammen mit einem Bachlauf.

Also vielleicht etwas vorsichtig beim Argumentieren aufgrund dieser Karte sein...
 
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Underfrangn
Die eingezeichnete Grenze ist die Gemarkungsgrenze zwischen Würzburg und Höchberg.

Alles was also auf der anderen Seite des "Wurzeltrail-Tales" passiert, fällt nicht mehr in den Zuständigkeitsbereich (Sperrwahn) des Gartenamtes.
 
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Heute in der "Main-Post":
"Fahrradweg zwischen Kist und Eisingen geplant. Das Problem mit den Bannwald ist gelöst und jetzt wird gebaut".

Es wird also nicht auf der linken Seite Kist in Richtung Eisingen gebaut sondern rechts am Wald. Das bedeutet, dass der Trail dann sicher auch weg ist:heul:
 

SteveLorenzios

DIMB IG Unterfranken
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morgen steht in der mainpost ein bericht darüber drin:

WÜRZBURG
Mitten im Stadtwald: Verbotener Parcours für BMX-Radler
Wilde Biker-Strecke zwischen Steinbachtal und Waldfriedhof


Hätten nicht ab und zu halbwilde Mountain-Biker oder BMX-Radler mit ihren supermodernen Geräten nichts ahnende Spaziergänger auf den Waldwegen fast über den Haufen gefahren, wäre der Parcours für Extrem-Radfahrer im Stadtwald bis heute nicht entdeckt. Alle Informationen darüber wurden verdeckt im Internet ausgetauscht. Der Spuk ist jetzt vorbei. Mit Verbotsschildern und weiß-roten Absperr-Bändern ist künftig jede Nutzung der geheimen Rallye-Strecke untersagt und wird mit Anzeige bedroht.

Der Ort des Geschehens ist nur äußerst schwer auszumachen. Er befindet sich mitten in einem Jungwald aus Eichen und Buchen in der Waldlage Roth zwischen Waldfriedhof und Steinbachtal. Dieter Müller, als Leiter des Gartenamts auch für den Stadtforst zuständig, hat das BMX-Radler-Dorado mittlerweile gefunden, einen mehrere hundert Meter langen Parcours mit über einen Meter hohen Schanzen, tief ausgehobenen Löchern und geradezu perfekt modellierten Kurven. Es haben ziemlich umfangreiche Erdarbeiten stattgefunden. Die „Bauarbeiten“, offenbar echte Nacht- und Nebelaktionen, sind abgeschlossen.

Die Verantwortlichen lassen sich übers Internet ausmachen. Es sind die „Würzburg Riders“ mit Kontaktmann „Anton“, die mittlerweile mit dem Gartenamt in Kontakt stehen, um gemeinsam nach einem Alternativ-Gelände zu suchen. Dieter Müller will eine friedliche Lösung. Auch wenn schon viel zerstört worden ist. Eine solche Anlage ist nach dem Waldgesetz ebenso verboten wie nach den besonderen Naturschutzgesetzen, denen dieser Bereich des Stadtwaldes unterliegt.

Zudem wurde der naturnahe Wald, der hier entstehen soll, ganz massiv geschädigt. Nicht nur, dass das wertvolle Totholz zum Bauen der zahlreichen Rampen verwendet wurde, für die Modellierungsarbeiten wurde in der Umgebung den Bäumen die Bodenschicht über den Wurzeln abgegraben. Die ganze Bodenschicht wurde beeinträchtigt, was viele Jungbäume, die hier aufgeforstet werden, sterben lässt.

Dieser Extremfall ist aber nicht das Einzige, was in Bezug auf Radler den Stadtwald belastet. „Wir haben im Stadtwald immerhin rund 32 Kilometer geschotterte Waldwege“, die auch Verbindung zu den umliegenden Radwege-Netzen sind. Solche Wege sind den BMX-Radlern und Bikern längst zu langweilig geworden. So suchen sie sich quer durch den Wald eigene Trassen und scheuen sich auch nicht, diese selbst von Bewuchs frei zu halten. Für solche Arbeiten sind sie offenbar über das Netz gut organisiert.

Beliebt bei den Bikern dann auch sogenannte Rücke-Trassen von früheren Holz-Einschlägen, weil sie über Steilhänge führen und den Radlern extreme Anforderungen bieten. Solche Rücke-Trassen sind normalerweise nach wenigen Jahren wieder dicht zugewachsen, werden von den Bikern aber immer wieder frei geschnitten. Auch hier wurden jetzt Verbotsschilder im Stadtwald angebracht.
 

votecstoepsl

....einfach nur will.
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Würzburg
:eek: Heftig! :mad:

Aber gut, ist notiert.... Werde mir morgen wohl mal ein Originalexemplar kaufen müssen! Sicher kann man das noch mal verwenden.....
 
J

JaDuWerSonst

Guest
morgen steht in der mainpost ein bericht darüber drin:
wer hat denn diesen Text verfasst?:confused:
Rückertrassen sind in wenigen Jahren wieder zugewachsen??? Ich wusste bisher noch nicht, dass unsere Wälder Meter tiefe Fahrspuren wieder selbständig zuschütten können.
Zauberwälder??
:spinner:

Und ewig grüßt das Murmeltier! Bombenkrater. Isartrails, Taunus, .......!

Ob in den Behörden nur solche Wissenschaftler beschäftigt werden, die uns auch erzählen, in Salzlauge ruhende hochradiaktive Fässer können problemlos jahrtausende in Salzstöcken gelagert werden.
Gorleben ist überhaupt kein Problem aber "verstrahlte" Halbstarke mit ihren hightech Bikes zerstören die Welt.

Was bekommen die nur alle in Ihren Kaffee?:eek:
 
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Online findet sich der Artikel bei der Mainpost hier:
http://www.mainpost.de/lokales/wuerzburg/Mitten-im-Stadtwald-Verbotener-Parcours-fuer-BMX-Radler;art735,5288476
Ich konnte mir beim Lesen trotz der Ernsthaftigkeit ein Schmunzeln nicht verkneifen. Der Artikel gibt sich allerdings auch alle Mühe, um zu unterhalten.

Für uns Tourenfahrer leider mehrfach schade. Die Trails sind dicht und der MTB-Sport kommt ganz schlecht weg, obwohl sich der einfache Tourenfahrer wahrscheinlich kaum etwas vorzuwerfen hat.

gruß
farao
 
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Also Sorry, des ist mal wirklich nen super Artike: Ich glaube ich Hocke mich lieber wieder vor dem PC und Spiele Killerspiele :-/

Ne mal Scherz bei Seite: Will mal wissen wie auf der angeblichen "BMX Strecke" irg Spatziergänger
umgfahren worden sein. Außer der brave Spatziergänger prischt durchs unterholz.
 
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Liebe Mainpost: YOU MADE MY DAY! Ihr habt mal wieder den Vogel abgeschossen!

Hätten nicht ab und zu halbwilde Mountain-Biker oder BMX-Radler mit ihren supermodernen Geräten nichts ahnende Spaziergänger auf den Waldwegen fast über den Haufen gefahren
Dass man die Trails sperrt und so die Biker auf die Forstwege zwingt, verbessert das aber nicht!


Der Spuk ist jetzt vorbei
Woher willst du das wissen? Ich kenn das Gegenteil!


Die Verantwortlichen lassen sich übers Internet ausmachen. Es sind die „Würzburg Riders“ mit Kontaktmann „Anton“, die mittlerweile mit dem Gartenamt in Kontakt stehen, um gemeinsam nach einem Alternativ-Gelände zu suchen.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!
So entstehen Gerüchte und alle glaubens! Dass die Würzburg Riders mit der Strecke garnichts zu tun haben, weiss natürlich wieder keiner (bei solchen Recherchefehlern denke ich mir immer, was bei anderen Artikeln, deren Hintergrund man nicht kennt, überhaupt stimmt). Die Leute, die das gebaut haben sind nicht so leicht zu fassen, aber das würde den Autor wahrscheinlich überfordern...


Dieter Müller will eine friedliche Lösung
Klar, als Lobbyist der Forstwirtschaft...


Auch wenn schon viel zerstört worden ist
"Viel", ist immer relativ und im Vergleich mit dem was von der Forstwirtschaft und beim Ausbau von Straßen u.ä. zerstört wurde, einfach lächerlich.


nach den besonderen Naturschutzgesetzen
...die scheinbar aber nicht für alle gelten!


Zudem wurde der naturnahe Wald, der hier entstehen soll, ganz massiv geschädigt
Ungefähr so naturnah wie die Wiese im Berliner Ring? Ich weiss auch, wer hier ziemlich geschädigt ist...


Nicht nur, dass das wertvolle Totholz zum Bauen der zahlreichen Rampen verwendet wurde
Wie wärs denn, wenn sich ein paar Beamte vom Gartenamt dort hinlegen und statt im Büro, dort vergammeln? Dann bildet sich auch eine gute Humusschicht.


was viele Jungbäume, die hier aufgeforstet werden, sterben lässt
Wie wärs denn mit der Aktion "Würzburger Hofbräu für Jungbäume"?


Dieser Extremfall ist aber nicht das Einzige, was in Bezug auf Radler den Stadtwald belastet
Warum verbietet niemand dieses Radeln??


Wir haben im Stadtwald immerhin rund 32 Kilometer geschotterte Waldwege
Und damit immerhin 160000m² vernichtete Waldfläche! Gratulation!


Solche Wege sind den BMX-Radlern und Bikern längst zu langweilig geworden
Ich fahr ja auch nicht mit dem Rallye-Auto auf der Straße. Böse Zungen sagen auch, der Mainpost ist langweilig geworden und nun schreibt man reißerische Artikel über kriminelle Radler.


So suchen sie sich quer durch den Wald eigene Trassen und scheuen sich auch nicht, diese selbst von Bewuchs frei zu halten.
Unerhört! Vom Bewuchsfreihalten...ich glaube die Heckenschere wurde von einem Biker erfunden. Bei der Unterhaltung von Schotterpisten achtet das Gartenamt bestimmt peinlich genau darauf, dass diese zuwachsen und keine neuen Schotterschichten ausgelegt werden.


Für solche Arbeiten sind sie offenbar über das Netz gut organisiert
Also => Netz verbieten!


Beliebt bei den Bikern dann auch sogenannte Rücke-Trassen von früheren Holz-Einschlägen, weil sie über Steilhänge führen und den Radlern extreme Anforderungen bieten
Jetzt wirds interessant!!! Ich will die Biker kennenlernen, die der Autor kennt! Die müssen ja wahre Meister des Masochismus sein...



Solche Rücke-Trassen sind normalerweise nach wenigen Jahren wieder dicht zugewachsen, werden von den Bikern aber immer wieder frei geschnitten.
Ich kenne Rücke Trassen, die schon so alt sind, dass man nichtmehr weiss, was zu erst war: der Urknall oder die Rücke Trasse? Die Biker in diese Rückentrassenshice reinzuziehen ist ja wohl der Oberhammer. Übrigens: Warum wird dann keine Rücke Trasse durch den Pumptrack gepflügt? Wächst ja angeblich wieder schnell zu.


werden von den Bikern aber immer wieder frei geschnitten
Ich sags ja: Masochisten!


Auch hier wurden jetzt Verbotsschilder im Stadtwald angebracht
Ich hab einen viel besseren Vorschlag! Warum wird nicht gleich der ganze Wald verboten?


Und wenn jetzt wieder die Tourenfahrer die Unschuldslämmer spielen...Wenns schöne Trails gibt, fahrt ihr die auch gerne und keiner fragt ob illegal oder nicht. Ich fahre selber auch Touren und kenne genug Leute denen das wurscht ist, ob der Weg jetzt erlaubt ist oder nicht. Aber Hauptsache fahren und nix dafür machen! Jetzt gehts gleich wieder los "ohh die Tourenfahrer haben doch garnix gemacht". Solche Leute, wie diese Leuchte die den Artikel geschrieben hat, unterscheiden nicht zwischen Tourenfahrer und Nichttourenfahrer. Also => Zusammenhalten!


Fahrt, so lange ihr es noch könnt!
 
Zuletzt bearbeitet:

domip2

...
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Würzburg-Riders sollte eine Gegendarstellung schreiben, da ja quasi gesagt wird das sie die Strecke gebaut haben, was leider nunmal garnicht stimmt und ja fast schon Rufmord ist.

Die Gegendarstellung muss dann in der kommenden Ausgabe der Main-Pest veröffentlicht werden und sollte mal ein bisschen mehr Klarheit schaffen.
 
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Underfrangn
Für alle, die ein nettes Gespräch mit dem Ortsvorsteher des Theilheimer Bund Naturschutz suchen:

Richard Wust
Spitzweg 19
97288 Theilheim
Tel. 09303 / 1365

Viel Spaß!
 
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