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Trailzerstörung Stuttgarter Wald

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Nun, da oben ja steht, dass es eine Aktion „der Stadt“ war, würde ich mal beim Stuttgarter Forstamt nachfragen.
 
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Weiß jemand wer, wie, wo das organisiert (wird)? Auf wessen Mist das gewachsen ist? Wer sind diese Jugendlichen? Naturfreaks? Waldschrate*innen? Kinder vom Förster? Mtb Hasser*innen? Ich frag mich das ernsthaft.
Soweit ich das mitbekommen hab läuft das unter "begeleiteter gemeinnütziger Arbeit" durch Jugendliche StraftäterInnen vom Seehaus in Leonberg. Hab die Info aber auch nicht aus erster Hand, also keine Garantie, dass das so stimmt.

 
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Soweit ich das mitbekommen hab läuft das unter "begeleiteter gemeinnütziger Arbeit" durch Jugendliche StraftäterInnen vom Seehaus in Leonberg. Hab die Info aber auch nicht aus erster Hand, also keine Garantie, dass das so stimmt.

Ganz ehrlich. Ich wollte den Verdacht in Richtung Seehaus oder vergleichbarer Einrichtungen hier nicht äußern. Aber nach meinem Gespräch mit den beiden Jugendlichen hatte ich spontan bereits in diese Richtung gedacht. Die standen da im Wald und waren von Ihrer Arbeit alles andere als überzeugt. Man spürte förmlich, dass sie diesen Job nur bedingt freiwillig machen und sich nicht darauf beworben haben.
Umso verantwortungsloser sie mit Freizeitklamotten in den Wald zu schicken. Eigentlich müsste man beim zuständigen Amt eine Stellungnahme einfordern.
 
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Wenn das stimmen sollte, könnte man das zuständige Amt (und das Seehaus) auch gleich noch fragen, ob sie davon überzeugt sind, dass diese Art von destruktiver und offensichtlich sinnloser Tätigkeit tatsächlich gut geeignet ist, um die Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu fördern.
 
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Wenn das stimmen sollte, könnte man das zuständige Amt (und das Seehaus) auch gleich noch fragen, ob sie davon überzeugt sind, dass diese Art von destruktiver und offensichtlich sinnloser Tätigkeit tatsächlich gut geeignet ist, um die Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu fördern.
Gesagt getan. Meine Mail von heute an [email protected] & [email protected]

Betreff: Städtische Mitarbeiter im Wald ohne Arbeitskleidung

Sehr geehrter Herr Schirner,

ich verfolge schon länger die Aktivitäten im Stuttgarter Wald im Zusammenhang mit den Mountain Bike Trails. U.a. ist mir dieser Artikel vom Juli 2019 in Erinnerung geblieben.


Am letzten Samstag (23.11.2019) sind mir um 11 Uhr im Waldgebiet Dischinger Burg zwei Jugendliche mit Schaufel und Pickel in vollkommen unpassender Kleidung aufgefallen (u.a. Trainingshose und Turnschuhe). Ich bin mit den beiden Herren ins Gespräch gekommen und sie haben mir erzählt, dass die Stadt Stuttgart sie angewiesen hat die MTB-Strecken an der Dischinger Burg zurückzubauen. Gegen 13 Uhr habe ich die beiden Herren im Bereich Oberer Kirchhaldenweg/Forsthaus Botnang nochmals gesehen.

Als verantwortlicher Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamts würde ich Sie um eine Stellungnahme bitten. Wie kommt die Stadt Stuttgart dazu zwei Arbeitskräfte ohne passende Arbeitskleidung (Sicherheitsschuhe etc.) am Samstag in den Wald zu schicken?

Vielleicht können Sie auch noch die Frage beantworten, ob die ganze Aktion im Zusammenhang mit dem Seehaus bzw. vergleichbaren Einrichtungen steht.


Vielen Dank für eine Rückmeldung bis Ende der Woche. Sollte ich keine zeitnahe Rückmeldung erhalten, werde ich aufgrund meiner arbeitsrechtlichen Bedenken weitere Schritte in Erwägung ziehen. Nicht auszudenken was passiert, wenn einer der Jugendlichen mit dem Pickel seinen Turnschuh trifft.

Mit freundlichen Grüßen
 
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Ich habe tatsächlich ein Stellungnahme bekommen. Die Stadt hat die "Abbau-Tätigkeiten" bei einem externen Dienstleister beauftragt. Mir wurde bestätigt, dass Schutzausrüstung selbstverständlich zu tragen ist. Im ersten Schritt sei dafür der Arbeitgeber, sprich Dienstleister, verantwortlich. Aber selbstverständlich werde man meinen Hinweisen nachgehen.
 
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Interessant... und danke, dass Du nachgefragt hast!

Haben die auch geschrieben, wozu diese Abbau-Tätigkeiten dienen sollen?
 
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Heute auf einem der Heslacher Trails:
20191201_091345.jpg
20191201_091419.jpg

Da wurde vor einem Baustamm einfach ein Loch gegraben, dass der Drop nicht mehr fahrbar ist. Das ist nicht nur gefährlich sondern grenzt meiner Meinung nach schon an Fallen stellen. Zudem wurden einige Kurven so heftig aufgelockert, dass es quasi nur noch riesige Matschlöcher sind, zumal das eigentlich ein offizieller Weg ist der auch von FußgängerInnen genutzt wird.

Einfach nur zum kotzen was da aktuell abgeht.
 

oliver-j

langsamfahrer
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Ich sehe sowas z.Zt. öfters, fahre meistens im Westen, Botnang, Büsnau etc. Zum kotzen.
Im Frühjahr hab ich mich in einem Loch, das meiner Meinung nach gebuddelt war und perfekt mit Laub verdeckt war, ziemlich heftig abgelegt.
 
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Grundsätzlich ist zu den Abrissaktionen folgendes zu sagen:
Das Amt für Sport und Bewegung der Stadt Stuttgart will eine Dauergenehmigung für die Downhillstrecke "Woodpecker" erreichen.
Eine Bedingung für die Dauergenehmigung ist, dass der MTB-Traffic in der Fläche zurück geht, so wie es damals bei der Einrichtung vom Woodpecker dem Amt für Umweltschutz der Stadt Stuttgart versprochen wurde. Das Amt für Umweltschutz ist die maßgebliche Behörde für die Genehmigung. Das Amt für Umweltschutz hat nun das Garten-, Friedhofs- und Forstamt um Amtshilfe gebeten. Das Forstamt ist aufgrund diese Amtshilfeersuchens jetzt ca. alle drei Monate am Trails abreißen. Dabei werden die Trails nicht komplett unfahrbar gemacht, sondern es werden lediglich Einbauten wie Anlieger, Sprünge, etc. abgerissen. In der Hoffnung, das die Trails dadurch unattraktiv zum fahren werden, und mehr Biker auf dem Woodpecker unterwegs sind.
Man könnte auch sagen, es werden hier die Tourenbiker und Endurofahrer gegen die Downhiller ausgespielt und umgekehrt. Das Dilemma lässt sich nicht so leicht auflösen, da es auch einen gewissen politischen Druck gibt der Downhillstrecke endlich eine Dauergenehmigung zu verschafften.
Alles in allem ist die Situation rational betrachtet von einer gewissen Albernheit geprägt, weil sich die Ämter gerade gegenseitig blockieren bzw. vor sich her treiben. Ich versuche gerade als Leiter der MTB-Gruppe in der DAV Sektion Schwaben und als Mitglied des Waldbeirates der Stadt Stuttgart einen Gesprächstermin zu organisieren an dem alle drei Ämter teilnehmen, in der Hoffnung so eine Lösung herbeizuführen oder einer solchen zumindest näher zu kommen.
 
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Wollte am Sonntag mal wieder die Panzertrails befahren. Da waren jetzt aber Schilder, die das Betreten verbieten, zumindestens am Eingeng des Trails bei der Kaserne. Gut, teilweise wurden Bäume gefällt - die aber auch schon wieder überfahrbar gemacht wurden.

weiß Hier jemand was genaueres? Temporär gesperrt wegen einer Übung oder dauerhaft?
 
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Die Übung ist rum. Da wurde zwar auch temporär gesperrt mit Aufstellern, Posten und Presseaufruf, das war aber im Nov. Im Anschluss wurde der "Park" gecleant und mit Flatterband gesperrt. Ebenso die Trailzufahrt mit Karte der Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung dran. Die Nummer hängt vermutlich eher mit der Verkehrsplanung zusammen. (da kommt ne Abbiegespur, Ampel, Radweg)

Das Betreten des Geländes ist ja schon "immer" verboten, aber ungehindert möglich. Aktuell sind grad Forstarbeiten im Mittelteil ca. beim Downhill. Da waren recht viele Bäume markiert. Muss umfahren werden.
 
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@RomainK
Ganz so klar ist mir das leider auch nicht, aber der Artikel unten und meine persönliche Begegnung mit (sehr freundlichen) Rangern vor Ort deuten daraufhin, dass sie den Rucksack-Trail nicht nur für die Übung neulich, sondern dauerhaft für die Öffentlichkeit „sperren“ wollen. Ob und wie das gelingt - keine Ahnung.

Hängt vielleicht auch damit zusammen:
"Daher ist die Bevölkerung auch zukünftig angehalten den Truppenübungsplatz, alle Waldstrecken innerhalb dieses Raumes und nicht nur die eingezäunten Bereiche, nicht zu betreten", heißt es. Das Musberger Sträßle bleibt während der Übung weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich.
https://www.krzbb.de/krz_154_111786728-13-_Zweiwoechige-Grossuebung-der-US-Streitkraefte-in-Boeblingen.html

D.h. auch im nicht-eingezäunten Bereich darf das Übungsgelände nur auf dem Mußbergersträßle durchquert werden. Gilt auch für Fußgänger. Warum das jahrenlang klein Thema war und jetzt zum Problem wurde, weiß ich allerdings auch nicht.
 
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Komisch. Am Trailstart war ein Schild (da wo der kleine Park war). Weiter hinten, wenn man vom Football Feld herkommt (also an den Hunden vorbei). Da war nichts.
Bei den gefällten Bäumen wurden schon „Umfahrungen eingerichtet.
An den Feldwegen stehen jetzt teils auch Schilder.
Bin einigen Wanderern und Joggern begegnet. Die wußten auch nichts genaues.

Wenn man die Strecke sperren würde, wäre das schon sehr schade. Wobei, wie will man das machein, da müßte ja alles eingezäunt werden.
Aber klar - Militärisches Sperrgebiet.

Leider findet man auf der Panzerhomepage keine Telefonnummer für Öffentlichkeitsarbeit.
ich probiere mal die Range Control. Bin gespannt
 
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Einfach machen.
Also trails bauen bzw erfahren. Dann kommen die eh von selbst ;-).
Bzw nach 3 Monaten kommt der Abrißtrupp.
Junge -das ist Militärisches Übungsgelände der US-Army. Wenn das gesperrt ist, dann macht es vielleicht Sinn, dies zu akzeptieren.
 
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Es gibt dort einen kleineren eingezäunten und einen größeren nicht eingezäunten Bereich. Beides zu Übungszwecken überlassen drumrum.

Warum man sich dort - mal ganz unabhängig vom Thema Radfahren - plötzlich nur noch auf einem Weg durchbewegen darf, weiß ich allerdings auch nicht.

War bisher auch kein Problem und kein Thema.
 
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25. November 2014
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Ich war heute mit ein paar Jungs aus den Kelly Baracke unterwegs.
Es ist wohl so, daß die Wege nicht wegen Radfahren usw. gesperrt sind. Sondern aus Sicherheitsgründen für die Kaserne und militärischen Anlagen. Es gibt ja Sportanlagen, Kindergarten und natürlich die Shooting Ranges. Dort sollen sich in Zukunft keine Zivilisten mehr aufhalten.
Ist kein offenes Gelände und somit schlecht zu überwachen - Stichwort: Anschläge.
Wie lange die Situation andauert weiß man nicht. Aktuell wird noch freundlich reagiert, da wird aber später härter durchgegriffen.
Und ja, an die Schlaumeier. Das ist Militärgelände, ob eingezäunt oder nicht. Lest mal die Schilder genau durch.
Das kann auch gefährlich werden, da verstehen die dann keinen Spaß. Besonders bei Dämmerung sollte man da auf keinen Fall mehr unterwegs sein. Und nein, militärisches Übungsgelände muß nicht zwangsläufig eingezäunt sein. Das sind dort die Shooting Ranges, auch nur zum Teil komplett umzäunt, und andere Anlagen wo scharf geschossen wird.
 
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...warum?

Weil es Militär ist? Amerikaner?

Militärisches Übungsgelände ist normalerweise eingezäunt und somit nicht zugänglich.
ganz einfach. Das Gelände wurde den Amerikanischen Streitkräften zur Verfügung gestellt. Terrorgefahr und damit einhergehend die Gefahr von Anschlägen steigt. Hier will man sich wohl schützen. Und um auf Deine Frage zurückzukommen. Wenn Du Spaß haben willst, machst einfach mal einen Nightride dort..... Vielleicht darfst Du dann deinen Standpunkt direkt mit den Leuten vor Ort ausdiskutieren. Die - Achtung weniger Lustig - mit scharfen Waffen ausrücken.
 
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Wie war das noch einmal mit der Souveränität der Bundesrepublik?

Und nein, ich werde nicht mit einer nächtlichen Befahrung provozieren. Und subjektives Empfinden zur Terrorgefahr werde ich auch nicht ausdiskutieren. Aber ich darf mich wundern über die Begründung.

Nicht eingezäunte, ungesicherte Schießbahnen kann ich mir dann aber beim besten Willen nicht vorstellen.
 
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Wie war das noch einmal mit der Souveränität der Bundesrepublik?

Und nein, ich werde nicht mit einer nächtlichen Befahrung provozieren. Und subjektives Empfinden zur Terrorgefahr werde ich auch nicht ausdiskutieren. Aber ich darf mich wundern über die Begründung.

Nicht eingezäunte, ungesicherte Schießbahnen kann ich mir dann aber beim besten Willen nicht vorstellen.
Eine Trainings Anlage ist tatsächlich auf einer Seite offen. Wird aber nur für „Trockenübungen“ genutzt.
Und um die die geht es primär auch nicht.
Es geht um den Schutz der Anlagen.
Aber wie auch immer - außer dem Schnellradweg, Mussberger Sträßle wie hier nichts mehr gehen.
 
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