Trans Bayerwald

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Schade, aber verständlich. Der herbst dauert aber ja auch noch etwas ☺


Danke fürs mitnehmen u. Gute besserung !?
Oha, Gute Besserung!
Gute Besserung und alsbald gute Fortsetzung - auf welchem Weg auch immer :)
Danke euch für die Genesungswünsche. Alles halb so wild, Knie hat keine Probleme gemacht. Abbruch wäre nicht nötig gewesen, aber hinterher ist man immer schlauer....
Schöner Bericht und coole Tour. Hatten wir uns auch schon überlegt zu fahren aber wegen zuwenig Trailanteil verworfen.


Gruß in meine alte Heimat :winken:
Als Ortskundiger ließe sich der Trailanteil ja leicht erhöhen ;). Die Alpen sind aber einfach was anderes... Für Trails wäre auch eher Kringelei in der Gegend Arber/Hirschenstein/Geißkopf sinnvoller.

Bis jetzt kollidierten Wettervorhersage und Zeitplan mit einer Fortsetzung. Nun passt beides leidlich zusammen und ich sitze im Zug nach Furth im Wald um die Tour mit der Südroute fortzusetzen.
Nachdem sich kein Schlaf einstellen wollte, wurde der Start kurzerhand vorverlegt. Hoffe das fliegt mir nicht noch um die Ohren...
 
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(Quasi) Tag 5: Etappe 1 & 2 der Südroute, Furth im Wald - Rötz - Stamsried - (Neubäuer See)
Die Südroute beginnt, wie die Nordroute aufhört, die Etappen machen einen Zubringereindruck.
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Leberkaspanorama auf Burg Schwarzwihrberg, besser als jeder Müsliriegel.
Hatte ich erwähnt, dass ich kein Fan von Trails bergauf bin? Wenn's danach auch noch auf Asphalt runtergeht fühlt sich das "falschrum" an. Entgegen der Bitte, die Route nur in der vorgegeben Richtung zu fahren scheint diese aber in beide Richtungen ausgeschildert.
Habe ich mir ein wenig von dem "links,rechts,vor,zurück...." mit 10km Haupstrasse Richtung Rötz gespart? Vielleicht...8-)
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Kurzer Abstecher mit bisschen rauf/runter tragen schieben, als Belohnung ein Trail. Fairer Deal.
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Eixendorfer See.
Gibt ja die Geschichte, dass Stanciu so gern surft und deswegen den Gardasee als Radlrevier etabliert hat. Wer auch immer die Trans-Bayerwald Route geplant hat, scheint ein Faible für Golf zu haben. Habe aufgehört zu zählen, wie viele Golfplätze die Route schon tangiert hat.
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Bett ruft, Schlaf nachholen.
 

soundfreak

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Nachdem sich kein Schlaf einstellen wollte, wurde der Start kurzerhand vorverlegt. Hoffe das fliegt mir nicht noch um die Ohren...
kenne das nur zu gut
vor monstertagestouren auch immer wieder mal fast schlaflose nacht nur mit 4 bis 5h schlaf ... adrenalin eben ??

Wann bist du dann los?

Nexte tage alles gute inkl. gutem bikewetter !! ?
 
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Eigentlich hätte mein Wecker um 7:20 geklingelt. Nachdem ich um kurz nach 3 immer noch wach war, hab ich's sein lassen und direkt den Zug um 4:30 genommen :lol:

Wetter passt soweit, morgens recht zapfig, danach wird's angenehm. Darf jetzt also gern erstmal bergauf gehen...
 
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Tag 6: Etappe 3 und 4 (+ ein bisschen 5), Neubäuer See - Falkenstein - St. Englmar - Grafling (fast) - Deggendorf
Der Zubringercharakter bleibt auf Etappe 3 erhalten...viele Radwege... Ab Falkenstein fühlt es sich dann wieder mehr nach MTB an, inkl. dem ein oder anderen Trail.
Kann jetzt auch besser den beklagten "Gipfelmangel" im weiter vorn verlinkten Bericht verstehen. Auf südroute 1-3 und Nord 7 passiert einfach nichts. Wenn die dann 4 von 7 Etappen ausmachen wird's fad.
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Ja ne, is klar...und Fusgänger haben gefälligst die Schuhe auszuziehen... Vermutlich irgendne Haftungsgeschichte, aber trotzdem befremdlich.
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Ein Trail! Zwar bergauf, aber mit den Granitblöcken ist's hübsch hier und gut fahrbahr (anfangs) auch, da dürfen trails auch mal bergauf gehen. Muss allerdings feststelleb, dass ich wohl vor einer Weile die Route verlassen habe. Macht nix, komme wenig später wieder drauf.
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Die Granitknubbel werden größer...gefällt!
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Hirschenstein, einer DER mtb Gipfel im Bayerwald. Stand hier auch schon mit ca. 20-30 weiteren Radlern oben. Unter der Woche ist's ruhiger, aber trotzdem ein paar Leute oben. Der Gipfel ist zwar als Highlight in der Etappenbeschreibung enthalten, auf dem Track fehlt er aber. Unbedingt mitnehmen. Immerhin startet hier einer meiner Lieblingstrails im Bayerwald. 700hm abwechslungsreicher Spaß. Die ersten Meter auf direktem Weg nach Schuhfleck S3, danach steinig, aber flüssig und mit Kanten zum abziehen. Ab Schuhfleck kurze Schotterverbindung, danach vom handtuchbreiten S0 Pfad über karrenwegsmäßige Trails bis zu Wurzeln alles dabei. Immer schnell, häufig "natürliche Kicker" o.Ä. Überraschenderweise folgt die Routenführung ab Schuhfleck ebenfalls diesem Trail :daumen:
Wem der direkte Weg zu ruppig ist, nimmt die Alternative linkerhand und anschließend den Mühlgrabenweg nach Schuhfleck.
Ich biege heute ebenfalls links ab und spare mir mit etwas Wehmut die Abfahrt nach Bernried um den anschließenden Wiederaufstieg zu umgehen. Stattdessen fahre ich über den rauhen Kulm nach Kalteck ab um dort wieder auf die Route zu treffen.
Nachdem das ebenfalls hervorragende Trails sind tut's nicht gar so weh.
Kurz darauf verlasse ich die Route wieder um am Vogelsang etwas höher zu kurbeln und den Trail Richtung Höllberg mitzunehmen. Zufällig bin ich hier vor kurzem die Originalroute in entgegengesetzter Richtung gefahren und weiß daher, dass ich damit keine lohnenswerte Abfahrt verpasse.
Mit Trailende treffe ich wieder auf die Originalroute, die ich mangels Übernachtungsalternativen kurz darauf wieder Richtung Deggendorf verlasse.
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Für bessere Bilder fehlt mir hier der Elan ?. Nachdem ein Restaurant ans Hotel angeschlossen ist, bewege ich mich nicht weiter...
Morgen sollte ich Verstärkung von einem Spezl bekommen und wenn alles nach Plan läuft, sind wir abends wieder in Passau.
 
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Tag 7: Etappe 5.5, 6 und 7, Deggendorf - Grafling - Bischofsmais - Eging am See - Passau.
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Blick zurück zum Geißkopf. Zur Rusel hoch verläuft die Route abwechslungsreich, z.T. auf Trails, mal bergab, mal bergauf. Letzteres stört nicht, da so keine Langeweile aufkommt. Mal geht der Weg am Bach entlang, mal geht der Bach am Weg entlang.
Von der Rusel geht's trailig runter :daumen:
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Blick zum Brotjacklriegel, hoffe man erkennt den Sendemast. Die letzten 100hm zu ebendiesem spare ich mir, war schonmal oben. Dafür zweige ich runter auf einen Trail ab, der gleich nochmal ein paar Höhenmeter spart. Dafür schiebe ich allerdings ein Stück. Raum für Fehler ist keiner und ich bin mir nicht sicher ob meine Konzentration das noch hergibt.
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In Eging am See blockieren 2 Jungs mit wassersprühendem LKW den Weg. Nachdem ich sowieso auf der Ausschau nach einen gemütlichen Plätzchen für ne Pause war, wird diese kurzerhand hier eingelegt. Idyllisch ist's nicht, aber immerhin nicht im Schatten.
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Kurz die letzten Sonnenstrahlen genießen, bevor sie ganz verschwindet. Nachdem in Eging der Motivationstiefpunkt erreicht war, geht's die nächsten Kilometer erstaunlich flott voran. Ob's am Transfercharakter der letzten Etappe (großteils Radwege), der kühleren Temperatur oder dem Leberkas liegt?
Gegen Ende spare ich mir den Weg über Patriching zur Veste, auch wenn das nächtliche Panorama über den Dächern Passaus ein würdiger Abschluss wäre. Stattdessen rolle ich die Gaißa gar runter und spule die letzten km am Donauradweg ab.
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Kachlet taugt auch als Finisherbild und bringt mich zur Erkenntnis, dass der Donauradweg direkt übers Stauwerk führt :)
 
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Hm, vermute die sollten dann auch aneinander anschließen? Süd 4,5,6 viellleicht. Wobei der Arber ja eigentlich ein Muss ist ;) Süd 5, Transferetappe, Nord 6 dürfte ganz gut passen (und scheint mir insgesamt vielversprechender, die Transferetappe kenne ich allerdings selbst nicht).
Persönlich würde ich vermutlich für 3-Tage Bayerwald 'ne Rundtour mit höherem Trailanteil selbst stricken - im Groben inkl. Geisskopf, Arber, St. Englmar, Hirschenstein (die Variante Süd 5, Transfer, Nord 6 ist dafür schon ein guter Ausgangspunkt). Falls Interesse besteht, könnte ich dir eine gpx-Datei oder komoot-Tour zusammenbasteln.
 
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Das klingt ganz gut. Stimmt der Arber sollte bei dem Ganzen schon dabei sein. Variante Süd 5, Transfer, Nord 6 klingt gut, den Transfer muß ich mir mal raussuchen.
Klar also wenn es dir Spaß macht in Komoot zu klicken, über einen Tourvorschlag würde ich mich sehr freuen 😊
 
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(speicher dir am Besten eine Kopie, kann sein, dass ich die wieder auf privat schalte)

Start & Ziel in Bernried. Etappen wären 1) Bernried - Regen, 2) Regen - Bodenmais, 3) Bodenmais - Bernried. Sollten dann jeweils etwa 50km sein. Wenn es für den letzten Tag zu wenig Höhenmeter sind, kann man von St. Englmar noch einen Abstecher zum Pröller einlegen. Dort gibt es auch einen (halboffiziellen? - weiß nicht, wie da der aktuelle Stand ist) Bikepark.
1) Ab der B11 oberhalb Grafling bis Bischofsmais folgt die Route eigentlich der Trans-Bayerwald, ggf. gegenchecken. Den Transfer Bischofsmais -> Bodenmais hat Komoot geplant, ggf. kann man sich da noch an der Transferetappe der Trans-Bayerwald orientieren.
2) Bei Wegpunkt 31 (im Bearbeitungsmodus) zwischen Eggersberger Hütten Schachten und Spitzberg könnte man auch direkt runter zum kleinen Arbersee, ist allerdings ein kurzes Trailvergnügen. Den kleinen Arbersee kann man aber schonmal mitnehmen, alternativ mit kurzem Stich vom geplanten Track. Meine allerdings dass am See z.T. Radverbot herrscht. Bin mir nicht sicher, ggf. schieben.
Von der Chamer Hütte auf den kleinen Arber ist Tragen angesagt, je nach Fahrtechnik ggf. auch wieder runter. Sind allerdings nur ein paar Höhenmeter und dafür kann man einen weiteren Gipfel mitnehmen. Alternativ linkerhand umfahrbar.
3) Bodenmais -> St. Englmar ist wiederum von Komoot geroutet, kann man evtl. noch aufpeppen. Ab Predigtstuhl hat sich der abgehende Trail nicht in die Route einbauen lassen, ggf. vor Ort die Augen offenhalten, evtl. schon ab Hochberg abzweigen. Wenn ich das richtig im Kopf habe, gehen von dort oben mehrere Trails runter.
Vom Hirschenstein ist der direkte Weg in der Route, die ersten 100m S3, danach deutlich einfacher. Leichtere Variante: Wenn man vor dem Turm steht, den Trail zur linken nehmen, dann irgendwann rechts in den Mühlgrabenweg einbiegen (Auffahrt von Etappe1) und bis Schuhfleck. Dann wieder weiter am Track.
 
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