'Transalp Challenge' - der Alpencross-Klassiker unter Zeitdruck

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Hallo werte Daheimgebliebene!

Mein letzter Tourbericht vor zwei Jahren ist hier im Board so gut angekommen, dass ich euch dieses mal gerne wieder mit auf die Reise nehmen möchte.

Dieses mal wird es zwar keine selbst entworfene Spezialtour, sondern 'nur' die klassische Transalp-Challenge Route ... aber da ich diese wegen Zeitmangel in fünf Etappen fahren muss könnte es dennoch interessant werden.

Für die die sie nicht kennen: die Transalp-Challenge Route beginnt in Mittenwald und führt durchs Karwendel, über das Tuxer Joch, den Brenner Grenzkamm, die Schneebergscharte und das Eisjöchel ins Vinschgau. Von dort geht's über die Naturnser Alm rüber ins Ultental (Val'd Ultimo), hoch übers Rabbijoch nach Dimaro. Von dort ist es dann nicht mehr weit nach Madonna di Campiglio und die wunderschönen Dolimiti die Brenta.

Ab hier ginge es normalerweise weiter in Richtung Riva am Gardasee. Diese Etappe, und Riva sind aber aus meiner Sicht entbehrlich. Deshalb plane ich nach einer Übernachtung im Riffugio Graffer die Brenta nach Osten zu durch-/überqueren, und dann abends von Bozen aus dem Heimweg anzutreten.

Für das alles habe ich Zeit vom Freitag Nachmittag bis Dienstag Abend - es wird also intensiv. Möglicherweise schaffe ich dir Tour nicht wie geplant durchzuziehen und muss abkürzen... wir werden sehen :).

Wie bei der letzten Tour auch werde ich jeden Tag einen Bericht mit ein paar Fotos posten. Wenn die Technik mitspielt gibt's dazu dann jeweils noch die Strava-Mitschnitte von meinem Sportarmband. Und um die mediale Volldröhnung perfekt zu machen habe ich sogar mal eine Actioncam mitgenommen, und versuche nachher einen kleinen Zusammenschnitt daraus zu basteln.

Auf gehts!

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Fangen wir doch gleich mal an mit Tag 0 (Vor der Abreise) und damit wie es dazu kam das ich in einem so kurzen Zeitfenster einen Alpencross fahren werde.

Vor gut anderthalb Wochen fragte mich @schotti65 ob ich nicht Lust hätte ganz spontan mitzukommen für zwei Tage Stolperbiken bei Garmisch. Huch? Äh, ja klar, generell schon ... nur legten sich mir meine manigfaltigen Verpflichtungen dick und breit auf den Weg.
So kam es dass ich bis gestern Abend nicht sicher wusste ob ich heute mitfahren könnte. Oben genannte Verpflichtungen hielten mich auch davon ab die notwendigen Vorbereitungen für die eventuelle Reise zu treffen, das musste dann alles gestern Abend nachdem die Kinder endlich schliefen passieren. Neben dem allgemeinen Check der Technik und dem Packen stand noch eine dringende Entlüftung der hinteren Bremse an. Aber wie es nicht anders sein konnte steckt der Teufel in den vermeintlich überschaubaren Details. Das Entlüften schlug fehl, weil der Geberkolben nicht mehr zurückfuhr. Die verzweifelte Suche nach der Ursache dauerte geschlagene zwei Stunden.

Der Messchieber legte schlussendlich das Problem an ddn Innereien des komplett zerlegten Hebels offen: der Kolben hatte tatsächlich fast 0,1mm Übermaß, und könnte sich daher nicht mehr in seinem Zylinder bewegen.
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Tausend Dank an dieser Stelle an die Qualitätskontrolle von SRAM!

Das Problem ließ sich dann mit etwas Schmirgelpapier beheben. Alles wieder zusammengebaut, nochmal entlüftet und endlich um 02:30 Uhr ins Bett.

Um 05:50 klingelte heute der Wecker, und jetzt sind wir kurz vor München. Hoffentlich schlafe ich nachher nicht auf dem Trail ein.

Morgen Nachmittag, nach der zweiten Stolpertour setzte ich mich dann ab, und fahre über Mittenwalnd ins Karwendel, wo ich dann vorhabe in der Falkenhütte zu übernachten.

Melde mich dann vermutlich von dort aus wieder hier zurück :).
 

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Tag 1: ein vielversprechender Start.

Nachdem unsere erste Stolpertour einem Wolkenbruch zum Opfer gefallen war, konnte ich mich nachts wenigstens gut ausschlafen. @schotti65 nächtigte nämlich mit seinem Sohn im Hotel, und überließ mir für die Nacht seinen VW-Wohnbus. Danke nochmal dafür :).

Heute stand praktischer Weise eine Tour im Karwendel an, die ich einfach gleich zum Einstieg in den Alpencross umfunktioniert habe.

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Wir starteten im Isartal, etwas östlich von Vorderriß, und fuhren/schoben hoch auf den Grammersberg.

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Von dort ging es dann auf schmalen, ausgesetzten Wanderpfaden via Pirschschneid vorbei am Stuhlbachjoch, und dann abwärts über einen S2 Reitsteig, der uns durch die Röthelklamm führte.

Die Tour endete im Rißbachtal wo unsere Wege sich trennten. Während die beiden anderen zurück zum Hotel fuhren, nahm ich die Straße in südlicher Richtung, die mich sanft ansteigend durchs schöne Rißbachtal dem Engtal entgegen führte.

Im Engtal legte ich am "Großen Ahornboden" eine kleine Essenspause ein, und sah den Wolken dabei zu wie sie sich langsam mir entgegen über die Vomper (Berg-)Kette schoben.

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Gerade rechtzeitig erreichte ich das Wanderhotel im Engtal, und konnte mich unterstellen bevor ein satter Wolkenbruch loslegte.

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Glück gehabt :).

Ab da hieß es dann nur noch nach Oben. Steil! Zuerst stieg ich über die Abkürzung zur Binsalm hoch.

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Der Blick zurück ins Engtal.

Dort angekommen musste ich erstmal Grübeln ... "Ist ja noch sehr früh ... 17 Uhr. Wäre ja eigentlich noch Zeit für die letzten 450 Höhenmeter zur Lamsenhütte. Auf der andern Seite bin ich auch echt schon sehr durch. Hmmmmm."

Also gab es erst mal einen Apfelstrudel mit Vanillesoße zur Stärkung von Körper und Moral.
Der half!
Nach knapp einer halben Stunde Pause machte ich mich an den letzten Anstieg, in Richtung Lamsenhütte Auf 1980m.

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Ein Blick zurück zum Hohljoch. Das wäre ich morgen früh erst herübergekommen, wenn ich heute wie geplant zur Falkenhütte gefahren wäre.

Dank des Apfelstrudels klappte der Aufstieg richtig gut ... nach knapp einer Stunde stand ich am östlichen Lamsenjoch, die Hütte schon im Blick.

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Vom Joch aus war der Weg sogar wieder mit Spaß fahrbar, bis kurz vor der Hütte eine Wolke denn Hang hoch gerast kam und die Sichtweite auf 10-15m senkte. Nunja nicht so schlimm - auch mit wenig Sicht angekommen. Und frisch geduscht auf's Essen gestürzt.

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Da ich es heute schon bis auf die Lamsenhütte geschafft hab' ist mein verrückter Plan die ganze Tour von hier aus in nur vier Etappen zu schaffen etwas wahrscheinlicher geworden. Waren aber dadurch auch heute schon ca 2500hm, verteilt auf 40-50km. Die Strava-Tracks sind wegen meines unzuverlässigen Sportbandes Lückenhaft. Ihr findet sie hier: https://m.strava.com/athletes/12116744


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Ich bin gerade an der Bichlalm oberhalb von Hintertux.

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Wollte nur Bescheid sagen dass ich unter zwei nicht gerade unwahrscheinlichen Bedingungen heute Abend keinen Bericht mehr poste (morgen dann aber):
- Wenn es auf dem Tuxer Joch Haus keinen Internet-Empfang gibt.
- Wenn ich mich entschließe ob der 3300hm heute lieber mal früh ins Bett zu gehen, anstatt bis in die Puppen noch den Bericht ins Handy zu tippsen ;-).
 

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Tag 2: Runter, rauf, wieder runter, wieder rauf.

Die Nacht auf der Lamsenhütte war, naja … sagen wir mal die drückenden Oropax stellten sich als das kleinere Übel heraus. Warum muss es eigentlich auf jeder Hütte auf der ich übernachte einen schnarch-Leistungssportler geben? Scheint ein Naturgesetz zu sein.

Beim Frühstück stellte sich dann heraus das ich eine Frühstücksmarke zu meiner Halbpension hatte kriegen müssen. Es bedurfte dann etwa 10 Minuten Überzeugungsarbeit um mein bezahltes Frühstück zu bekommen.
Um 09:10 Uhr war ich dann endlich auf dem Weg.

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Ich wählte von der Lamsenhütte in Richtung Stanz den technischen Wanderpfad anstelle der Schotterpiste, und habe mich damit etwas verkalkuliert. Anstatt "ein bisschen technische Herausforderung" war der Trail so stark verblockt das es mich sogar zweimal mit leichten Blessuren in die Felsen geworfen hat. Ich bin mir zwar nicht allzu sicher mit dieser Skala, aber ich denke S4-S5 ist dieser Pfad schon.

Nachdem ich denn überstanden hatte ging es den Rest auf der Schotterpiste Talwärts bis Stanz. Von Stanz nach Vomp, und dort beim Supermarkt noch etwas Proviant geholt. Nach Vomp ging's dann bergauf in Richtung Geiseljoch. Die ersten 700hm fährt man die Straße nach Innerst.

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Der Blick zurück nach Vomp.

Ab da geht's dann auf einer schönen, knackigen Sand-/Schotterpiste weiter.

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Vorbei an der Weidener Hütte auf 1800m, und irgendwann dann auf einem toll fahrbaren steinigen Wanderweg bis zum Geiseljoch auf fast 2300m.

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Dort setzte nicht nur langsam der Hunger und der Wunsch nach einer Pause ein, sondern auch der Regen. Die Abfahrt auf der Schotterpiste brachte ich dank dieser Motivation besonders schnell hinter mich, um mich im Geislerhof mit Kaiserschmarrn und Bier zu stärken, aufzuwärmen und Auszuruhen.

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Ein Blick zurück zum Geiseljoch - rechts von der Bildmitte, fast senkrecht über den Dächern des Gehöfts.

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Funktional gesehen war die Pause ein Erfolg, vom Genuß-Aspekt her betrachtet eher nicht. Essen ging so, und so richtig gemütlich war's irgendwie auch nicht. Wenn ihr mal hungrig in der Gegend seid, dann ist die kurze Abfahrt bis Tux wahrscheinlich die bessere Wahl.

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Ausblick in Richtung Tuxer Gletscher. Au weia geht's da weit hoch.

Dorthin fuhr ich dann auch im Anschluss, und von da weiter nach Hintertux. In Hintertux bauten sich die Berge in einschüchternder Höhe vor mir auf, gekrönt vom Tuxer Gletscher. Es war schon nach 17 Uhr, und ich konnte anhand meiner Karte nicht mit Sicherheit erkennen ob mein Ziel - das Tuxer Joch - in der Gegend des Gletschers liegen würde, oder an einer weniger abschreckenden Stelle.

Da ich nicht wirklich eine Alternative sah begann ich den letzten Anstieg des Tages in Richtung Tuxer Jochhaus via Bichlalm. Die Bichlalm liegt ca. 200hm oberhalb von Hintertux, und gab mir Gelegenheit nochmal Wasser nachzufüllen. Außerdem nutze ich die Pause um nochmal in meinem abfotografierten Transalp-Buch nachzulesen was ich auf dem Weg zur Hütte noch zu erwarten hätte. Nur noch 600hm steile Schotterpiste … ok, passt! Start 18:30, 600hm sind bei mir normalerweise übern Daumen eine
Stunde … sagen wir lieber anderthalb, waren ja bis dahin auch schon fast 3 vertikale Kilometer.

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Hintertux Lift-Talstation und alles was darüber liegt. Im Vordergrund zwei Murmeltiere - Wer findet sie?

Der Weg war tatsächlich sehr zahm, ohne losen Schotter oder tiefe Furchen. Aber dafür echt steil.

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30%? 40%? Aufjeden Fall sah ein Hund der mit von oben entgegen kam aus als ob ihm gleich sein Hinterteil über den kopf kippt.

Ich hab's dann nach zwanzig Minuten aufgegeben zu fahren, und stattdessen einfach geschoben. Wenn mein kleinster Gang deutlich leichter wäre als meine 32/36 hätte es vielleicht besser geklappt, aber schneller als schiebend wäre ich dann auch nicht oben gewesen.

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Kurz nachdem die Lifte hinter mir liegen rückt Die Hütte ein erstes mal in Sicht. Juchu!


Denn siehe da - 19:30 Uhr war ich schon oben. 2300m über normal null - das zweite mal heute :).

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Die Hütte ist toll. Sie hat einen riesigen beheizten Wintergarten in dem das Essen serviert wird. Man speist also inmitten des beeindruckenden Panoramas der Tuxer Alpen mit Blick auf den Gletscher.

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Da war es dann auch nebensächlich das es dank meiner späten Ankunft "nur noch" Suppe und Spaghetti gab :).

Hier noch ein paar Bewegtbilder, und eine Extraportion Ziegen (für meine Kinder) ;-).

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Garbage81

Wach, ansprechbar und manchmal orientiert.
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Genial mehr gibt's nicht zu sagen. Toller Bericht mit beeindruckenden Bilder.
Viel Spass noch
 

lupus_bhg

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Um nicht immer nur die „gefällt mir“-Schaltfläche zu drücken, melde ich mich auch mal zu Wort: bisher ein sehr interessanter Bericht und ein sehr angenehmer Schreibstil. Ich habe mir eingangs auch noch den Bericht von 2014 durchgelesen. Viel Spaß eiterhin!
 

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Ich bin gestern dank einem unfreiwilligen und heftigen Abenteuer beim Zustieg zum Schneeberg erst um 21:10 Uhr auf der Schneeberghütte angekommen. Kraftreserven weit über den roten Bereich hinaus aufgebraucht. Es war daher keine Möglichkeit mehr über einen Bericht nachzudenken.

Den reiche ich heute im Lauf des Tages nach. Nur soviel vorweg: das gestern hätte locker für zwei Etappen gereicht.
 

TitusLE

Kein Geisterfahrer mehr
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Oberhausen. Das zwischen Duisburg und Essen.
Naja, es besteht ja keinerlei Verpflichtung deinerseits, den Bericht zu schreiben. Wir freuen uns natürlich und lesen gerne, was du zu berichten hast, aber niemand hält dich für einen schlechten Menschen, wenn du nicht schreibst.
Ich hoffe, du hast mehr Glück mit dem Wetter als wir hier heute. Es regnet hier am Achensee Bindfäden und es sieht nicht aus, als wollte sich das heute nochmal ändern.
 

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Die Verpflichtung habe ich mir selbst auferlegt :). Ich mache das auch gerne. Freue mich darauf diese Berichte in 10, 20 oder noch mehr Jahren nochmal zu lesen und die Erinnerung daran wachrufen zu können.

Strava ist irgendwie seltsam was die Höhenmeter angeht. Die sind immer deutlich geringer als das was mein selbst geloggter GPS-Track angezeigt. Geht das nur mir so? Liegt es evtl. daran dass Strava Höhenunterschiede im welligen Gelände (immer wieder 10-20 Meter rauf und runter) nicht wertet?

Ich frage nur weil ich verwirrt bin welcher Zahl ich nun eher glauben soll.

https://m.strava.com/activities/652698816
 

alles-fahrer

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Respekt :anbet: Ich kämpfe mich ja schon mit 26/40 den Berg hinauf und verliere trotzdem manchmal noch :heul:
Mach Dir nichts draus. Ich werde für die nächste Tour dieser Art sicher auch eher 30 vorne und 9-46 für hinten fahren. Bin ja lernfähig, und meine Knie werden auch nicht jünger.
 
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Die Verpflichtung habe ich mir selbst auferlegt :). Ich mache das auch gerne. Freue mich darauf diese Berichte in 10, 20 oder noch mehr Jahren nochmal zu lesen und die Erinnerung daran wachrufen zu können.

Strava ist irgendwie seltsam was die Höhenmeter angeht. Die sind immer deutlich geringer als das was mein selbst geloggter GPS-Track angezeigt. Geht das nur mir so? Liegt es evtl. daran dass Strava Höhenunterschiede im welligen Gelände (immer wieder 10-20 Meter rauf und runter) nicht wertet?

Ich frage nur weil ich verwirrt bin welcher Zahl ich nun eher glauben soll.

https://m.strava.com/activities/652698816

Höhendaten ohne barometrischen Höhenmesser ist wie Glaskugellesen. Ich habe gestern mit drei Geräten eine Tour gefahren. Strava sagt 450Hm, mein Teasi sagt 540 und meine Garminuhr meint, ich bin nur 375Hm hoch gefahren.
Selbst exakt gleiche GPS Daten werden je nach Programm anders ausgerechnet.
 
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Du kannst allenfalls einem mechanischen Hoehenmesser trauen. Die Aufzeichnungen sind allerdings ein bisschen laestig. Mit deiner Uebersetzung ist der Cross eine echte Tortur, Respekt, bzw. Beileid! Bitte berichte weiter, wir sind alle gespannt......!
 
D

Deleted 217350

Guest
Der ist schon seine letzte (Tor)tour mit dieser Übersetzung gefahren :spinner:.
Anscheinend nix gelernt...und/oder Waden, wie Baumstämme :daumen:.
 

Pizzaplanet

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Faha
Man schaue mit welcher Bereifung er seine letzte Tour bestritten hat. Das er das damit überlebt hat sagt schon alles aus, denn mit sowas fährt man normal in Deutschland nicht mal auf Feldwegen ;)
 

alles-fahrer

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Ich werde diesen Bericht lieber zweiteilen, weil ich sonst möglicherweise die maximal möglich Länge für Beiträge sprenge.

Hier kommt Tag drei, Teil eins: vom Tuxer Joch über'n Brenner Grenzkamm nach Sterzing.

Der morgen auf dem Tuxer Jochhaus begann genau so angenehm wie der Abend zuvor ausgeklungen war. Die Nacht war ruhig und erholsam. Ob das nun an der Anwesenheit von Schnarchern lag, oder daran dass bei uns im Lager nur fünf von über zwanzig Plätzen belegt waren kann ich nicht sagen :). Auf jeden Fall war ich um 06:00 Uhr wach und könnte bis zum Frühstück um sieben den überfälligen Bericht fertigstellen. Das heißt immer Fotos auswählen, verkleinern, in den Text einbauen, ggf. Bildunterschriften dazu schreiben, alles zusammen posten, und zuletzt nochmal Fehler korrigieren die mir danach auffallen.

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10-Sterne Ausblick vom Schlafraum aus auf den Tuxer Gletscher.

Mit dem Frühstück war ich zügig fertig, und hatte daher noch etwas Zeit mit meinen Lieben zuhaus zu telefonieren, bevor ich mich um kurz nach acht auf den Weg machte.

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Die vielleicht photogenste Kuh der Alpen.

Von der Hütte aus ist es nur ein ganz kleiner Anstieg zum glasklaren Beschneiungsteich am Tuxer Joch. Von dort aus beginnt die wilde, steile Trailabfahrt hinab ins Tal.

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Ausgehfertig gemacht für die Abfahrt :).

Und dieser Trail hat es wirklich in sich! Steile, enge Spitzkehren, gespickt mit natürlichen und angelegten Stufen aus Holz und Stein. Stellenweise konnte ich einige Passagen nicht fahren. Ich denke der Trail war S2-S3 mit ein paar S4-Elementen.
Auf jeden Fall war es ein große Spaß! Und das obwohl ich zwei mal im Abseits gelandet bin ;-).

Ab hier war ich endlich versöhnt mit meiner Fahrrad-Wahl.
Am Vortag hatte ich beim Weg hinauf zur Hütte noch geflucht das klobige Enduro anstelle des flinken Hardtails genommen zu haben.

Im Tal angenommen machte ich mich auf den Weg zum Brenner.

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Der Olperer

Immer der Straße nach, kurz noch den Olperer bewundert und in Stafflach gelandet. Von Stafflach aus dem Fußwanderweg unter der imposanten Autobahnbrücke gefolgt. Dann seitlich der Brenner-Autobahn gefolgt, bis in Vinaders der zünftige Anstieg zum Sattelberg beginnt. Dieser hat gerade das richtige Maß an Steigung um es noch gut hochkurbeln zu können.

In Erwartung der noch anstehenden Anstiege kehtre ich auf der Sattelalm zu einer frühen Brotzeit ein, und labte mich an saurer "Extra-Wurst" mit Zwiebeln und Brot.
Der restliche Anstieg zum Brenner-Grenzkamm waren danach kein Problem mehr, und bald stand ich oben an der ersten Bergfeste.

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Das fängt ja gut an. Mit diesen Ausblick empfängt einen der Grenzkamm.

Die Aussicht vom Grenzkamm wurde ja bereits landauf, landab bis über den grünen Klee gelobt … dem kann ich mich nur anschließen. Es ist wirklich ein atemberaubender Weitblick, und ein traumhaftes Panorama an dem man sich da oben ergötzen kann.

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Pferde in schönster Kulisse.

Dort traf ich auch zwei XC-Fahrer aus der Gegend, die sagten das es am Ende der Grenzkammstraße einen tollen Trail geben solle. Gemeinsam fanden wir den Einstieg dazu, und ich verabschiedete mich bergab. Bereits das zweite Mal freue ich mich das Enduro mitgenommen zu haben :).
Der Trail ist von oben bis unten perfekt fahrbar, und würde genau so auch jedem Bikepark das Publikum zutreiben. Er beginnt felsig, mit einigen kniffeligen stufigen Stellen, und geht dann in einen teilweise schottrigen Waldtrail mit unzählige spannenden Kurve über. Und das Beste: er hört schier nie auf! Als ich nach fast 15 Minuten Dauergeballer und bedenklich häufigem Gejubel unten angekommen war, grinste ich wie ein grenzdebiles Honigkuchenpferd. Suuuuper!

Danach ging es durch Gossensaß durch, und steil aufwärts aus dem Tal heraus bis auf's Niveau der Autobahn hoch. Doch nur um gleich im Anschluss die erarbeiteten Höhenmeter wieder bei der Abfahrt nach Sterzing zurückzulassen.

Sterzing ist Touristenrummel pur, und kann getrost ignoriert werden. Der Weg führt mich dennoch durchs Stadtzentrum, wo ich mir zumindest ein schönes Eis genehmige.
Noch am Dorfplatzbrunnen gaaaanz laaaangsam den Wasserschlauch voll tröpfeln lassen, und weiter geht die wilde Hatz - auf zum Schneeberg!

Weiter zu Tag 3 (Teil 2)...
 

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Der Trail ist von oben bis unten perfekt fahrbar, und würde genau so auch jedem Bikepark das Publikum zutreiben. Er beginnt felsig, mit einigen kniffeligen stufigen Stellen, und geht dann in einen teilweise schottrigen Waldtrail mit unzählige spannenden Kurve über. Und das Beste: er hört schier nie auf! Als ich nach fast 15 Minuten Dauergeballer und bedenklich häufigem Gejubel unten angekommen war, grinste ich wie ein grenzdebiles Honigkuchenpferd. Suuuuper!

Danach ging es durch Gossensaß durch...

Kurzum, der Gossensaß-Trail :cool:
Der MACHT spaß!

Mensch, du fährst ja unsere Tour rückwärts.^^
 

alles-fahrer

❖ ɹǝdsɐſ ❖ ist auf dem Sprung...
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Tag drei Teil zwei: Die Schneeberg-Odyssee reloaded.

Die Fahrt hinauf ins Ridnauntal begann unauffällig und angenehm. Mein Track leitete mich löblicherweise abseits der Hauptstraße auf der rechten Talseite durch kleine Weiler, bis die Straße plötzlich endete. Weiter ging es auf einem abenteuerlichen Wanderweg. Dieser Zwang mich auf und ab am Steilhang entlang zu stolpern. Das wäre schon zu Fuß nicht ohne gewesen, machte mit dem Rad aber ganz erheblich Mühe.

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Blick ins üppige Grün nach Ridnaun.

Reichlich genervt, über die Zeit und Kraft die mich das gekostet hatte kam ich nach ca. 1,5km endlich wieder auf einem fahrbaren Weg heraus. Ich fuhr das letzte Stück bis zum Bergbau-Museum am Tal-Ende.

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Der wander-Wegweiser drohte mit 4:40h bis zur Schneeberg-Hütte, und es war auch schon 17:30 Uhr. Nagut. Normalerweise schaffe ich es etwa in der Hälfte der Zeit die auf den Schildern steht … mit etwas Beeilung sollte ich es also noch vor 20 Uhr – vor Küchenschluss – auf die Hütte schaffen können. Soweit die Theorie.
In der Praxis sah es dann leider etwas anders, und (unerwünscht) erheblich spannender aus. Wer meinen vergangenen Bericht gelesen hat, dem wird evtl. noch mein Frust bei der Überquerung des Schneeberges in Erinnerung sein. Wie es aussieht habe ich nicht daraus gelernt, oder dieser Berg hat mich ganz speziell "auf dem Kieker".

In meinem Eifer sah ich also nicht nochmal in meine abfotograffierte Tourbeschreibung, und verfehlte auch, auf die wohl entsprechend beschilderte, Strecke für Radfahrer abzuzweigen. Im Resultat fand ich mich eine Stunde später in einem felsigen, unwegsamen Stolpertal wieder, in dem ich schon zu Fuß kaum voran kam, wo an Radfahren aber überhaupt nicht zu denken war. Entschuldigt bitte dass ich dort keine Fotos von der Situation gemacht habe … mir fiel erst später ein dass eine Dokumentation dieser Misere sicher nicht uninteressant gewesen wäre.
Meine Frustration nahm biblische Ausmaße an, als mir nach über einer Stunde heftiger Stein-Strauchelei die schön gerade den Berg empor führende Straße 70 Meter links über mir auffiel. Ich fluchte wie ein Rohrspatz auf die Gesamtsituation, und war sogar wieder etwas froh einsam in einem unwegsamen Talkessel neben einem tosenden Bergbach zu sein.

Dieser Bach lag leider auch noch zwischen mir und der Straße. Daher erschien es mir eine guter Anfang zu sein diesen erstmal zu überqueren und mich dann damit zu beschäftigen den steilen und wild bewachsenen Hang zu überwinden.
Wie es in dieser Situation nicht anders sein konnte Kippe ein dicker Stein von dem aus ich den letzten Sprung zum Ufer wagte, und ich landete mit einem Fuß bis zum Knie im Wasser.
Taps – platsch – taps – platsch ging es weiter auf einem kleinen steilen Wanderweg der mich zur Straße parallel am Hang entlang führte. Irgendwann reichte mir das gestolpere, und ich schlug mich, mit etlichen Verschnaufpausen die letzten 40m Böschung querfeldein nach oben durch.
Da mich dieser extrem vergeigte Umweg unheimlich viel Energie gekostet hatte kam ich nun auch auf der Straße nicht mehr annähernd im gewohnten Tempo voran. Als ich endlich um 19:00 Uhr die Moarbergalm ereichte war dort weit und breit kein Mensch mehr zu sehen, und ich fürchtete dass schon geschlossen wäre. Zum Glück nicht!
Die Wirtin machte mir noch eine Suppe und einen Kaffee, und rief sogar beim Schneeberghaus an damit die Bescheid wissen dass ein Spätankommer noch auf dem Weg über die Scharte ist.

Nach einer halben Stunde Pause fühlte ich mich wieder ausreichend bei Kräften um die letzten steilen knapp 600 Höhenmeter zur Scharte hinauf in Angriff zu nehmen.

Die Beschaffenheit dieses Pfades würde Stolperbikeprofis vermutlich große Freude Bereiten: steil, lose, verblockt.

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Auch bergab bei Weitem nicht durchgängig fahrbar. Bergauf, auf den letzten Kraft-Notreserven, wird es dann aber zu einer echten Prüfung. Die Schafe die sich auf dem Weg bereits zur Nachtruhe niedergelassen hatten schauten mich andächtig schweigend, und mitleidig an. Einige folgten mir sogar ein paar Meter weit, als wollten sie mich fragen ob ich Hilfe brauchen könnte.

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Der letzte steile Stich zur Scharte hoch.

Nach fast anderthalb Stunden Plackerei erreichte ich um Zehn vor neun die Scharte.

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Fix und fertig. Im Hintergrund das Tal der Qualen.

Die Aussicht genießen konnte ich in meinem Zustand nicht mehr so richtig, daher schoss ich noch schnell ein paar Bilder, und mache mich dann an die Abfahrt zur Hütte.

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Dreihundert Höhenmeter sind’s von der Scharte zur Hütte, und zum dritten mal am Tag war ich froh das Rad mit der verzeihenden Federung dabei zu haben. Dank dieser kam ich trotz meiner Kraftlosigkeit heil und flott den ruppigen Trail hinunter, und erreichte um fünf nach neun die Schneeberghütte.

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Auf den meisten anderen Hütten hatte ich zu so später Stunde froh sein können noch irgendwelche kalten Reste zu bekommen … hier bekam ich die Karte und durfte bestellen. Meine Wahl fiel auf Speckeier auf Bratkartoffeln, und ich bekam eine Portion die mich zu anderen Zeiten zweimal satt gemacht hätte – heute passte die Menge genau :).

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Danach duschte ich noch ausgiebig, wusch alle dreckigen Klamotten durch und hängte sie in den Trockenraum der Hütte.
Gegen Mitternacht fiel ich endlich ins Bett – ich hatte ich mir für fünf Euro mehr den Luxus eines Enzelzimmers gegönnt :).

Weiter zu Tag 4...
 

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