Trek Remedy 2019: Ohne Full Floater, mehr Einstecktiefe – die Updates des 27.5"-Enduros

MSTRCHRS

Christoph Spath
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Stimmt, aber schaut man sich den Aufwand an, den Evil betreibt um einen gut funktionierenden Hinterbau zu haben, ist das was Trek jetzt macht, ein Schritt nach hinten.

Wir hatten letztes Jahr den direkten Vergleich zwischen Slash und Wreckoning – beide Hinterbauten funktionieren ziemlich gut. Die Bikes unterscheiden sich aber in ihrer Grundcharakteristik so stark, dass man nicht von besser oder schlechter sprechen kann. Die Räder und entsprechend die Hinterbauten, sind einfach für ein unterschiedliches Publikum abgestimmt.
Ich würde nicht von einem Rückschritt sprechen.
 
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http://theloamwolf.com/2018/08/23/first-ride-trek-remedy/

"Only the most discerning of Trekies will be able to notice the slight changes in tube thickness or alterations aside from the obviously missing Full Floater. On the trail however, the Full Floater is the last thing on your mind. The Remedy is snappy, responsive and accelerates like a rocket ship."

"The elimination of Full Floater was ultimately a wise move on Trek’s part, and allows for an increase in frame stiffness and a wide variety of tire fitments."
 
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Patrice_F

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Man kann nur hoffen, dass sich andere ebenfalls (diese) Gedanken machen und stattdessen bei YT, Pro Pain, Radon, Poison, Rose, Stevens etc einkaufen und Trek, Specialized, Scott, Cannondale & Co eben links liegen lassen.

Nach dem alten Sprichwort: Auch andere Mütter haben schöne Töchter :love:.

(hab selbst ein Alu Trek Slash 7 aus 2013 um ca 3000€ gekauft :o)

Du hast die beiden Konzepte Händler / Versender nicht ganz begriffen oder?
 
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Der trek hinterbau ist ein abgestützter eingelenker aber durch den konzentrischen drehpunkt um die hinterachse deutlich bremsneutraler als ein klassischer eingelenker. Im Prinzip genau wie ein horst link viergelenker. Die raderhebungskurve geht nach hinten oben was für gute Performance an kanten sorgt und das hängebleibe Gefühl minimiert!
Der full floater hatte den Effekt auf den letzten Zentimetern die Progression zurückzunehmen um die federwegsausnutzung zu optimieren was in Zeiten von kleinen luftkammern sicher optimal war heute mit debon air und co eigentlich nicht mehr von nutzen ist! Von daher ist der Schritt weg vom full floater nachvollziehbar!
 
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Eingelenker hat mich im 160mm Bereich damals von Scott weggebracht. Die haben mittlerweile nach Patentauslauf auf Horst Link nachgezogen, Trek geht jetzt Eingelenker. Steinzeit. Wenn man sieht was Andere für einen Aufwand treiben mit VPP und Ablegern ist das schon echt frech.
Eingelenker sind Aktuell viel vertreten dank Kettenumlenkung und neuer Kinematik, das hat nichts mit Steinzeit zu tuen. VPP ist auch schon alt genauso der Viergelenker der sogar so alt ist das das Patent ausgelaufen ist.
 

Patrice_F

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Stevens ist kein (nur) Versand Händler.
Cube und Ghost ebensowenig.
Und da reden wir schon noch von anderen Preisdimensionen als bei Cannondale, Scott, Specialized und Trek.
Cube ist ne Ausnahme. Sonst sind nunmal Händlerbikes verständlicherweise teurer. Diese zu boykottieren ist sicher ne ganz schlechte Idee, allenfalls bist du nicht der Oberschrauber und bist vielleicht froh, wenn dir ein Händler was an deinem YT, PROPAIN, ROSE, CANYON repariert...
 

Herr Latz

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Also Eingelenker,... da kann man über definitionen streiten. Aber der Bremssattel sitzt an der Sitzstrebe und nicht an der Kettenstrebe. Damit werden Bremseinflüsse wirksam reduziert und das ist genau das was man bei einem Viergelenker erreichen will. Das mach dieser ABP oder wie auch immer der Hinterbau von Trek heißt auch. Full Floater ist meiner Meinung nach auch nix was man der "technologie" wegen erhalten muss. wenn der Hinterbau auch so gut funktioniert passts doch. Und das werden die ersten Reviews bald zeigen. Optisch finde ich es ein schönes Rad, wenn auch etwas zu clean für meinen Geschmack.
 
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Ich wage mal folgende These:
Der Prozentsatz derjenigen User, die Trek´s Verzicht auf den Full Floater kritisieren oder negativ bewerten, das neue Remedy aber nie gefahren sind, um sich überhaupt ein Urteil bilden zu können, liegt bei: 100.
Der Prozentsatz derjenigen User, die Trek´s Knock Block System kritisieren oder negativ bewerten, ein Trek mit Knock Block System aber nie gefahren sind, um sich überhaupt ein Urteil bilden zu können, liegt bei: 95.
Gleiches gilt im Allgemeinen, wenn hier neue Bikes vorgestellt werden, die außer den Testern auch noch keiner gefahren ist. Da werden Geometriedaten bis auf die Dezimalgradstelle hinter dem Koma kritisch beäugt und es wird gleich ein Urteil über die (Un)Fahrbarkeit dieser Bikes gefällt.
Das ist schon einigermaßen seltsam und bemerkenswert, wie ich finde;)
 
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Seltsam und bemerkenswert würde ich es finden, wenn Tester, die Jahrelang den Full Floater- Hinterbau als einen der Besten beurteilt haben,
plötzlich bemerken, das es gar nicht an dem lag.
Ich habe auch nicht behauptet, das es nicht funktioniert, sondern, das mir ein mechanisch gut gebauter Hinterbau lieber ist.
Man kann ja trotzdem hochwertige Dämpfer verbauen.
Wenn namhafte Sportwagenhersteller jetzt auf einmal wieder Starrachsen hinten verbauen, weil die Dämpfer/ Federeinheiten so gut geworden sind, würde es mich auch da eher abhalten, das Auto zu kaufen.
Jeder hat seine Vorlieben beim Fahrradkauf.
 
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Seltsam und bemerkenswert würde ich es finden, wenn Tester, die Jahrelang den Full Floater- Hinterbau als einen der Besten beurteilt haben,
plötzlich bemerken, das es gar nicht an dem lag.
Ich habe auch nicht behauptet, das es nicht funktioniert, sondern, das mir ein mechanisch gut gebauter Hinterbau lieber ist.
Man kann ja trotzdem hochwertige Dämpfer verbauen.
Wenn namhafte Sportwagenhersteller jetzt auf einmal wieder Starrachsen hinten verbauen, weil die Dämpfer/ Federeinheiten so gut geworden sind, würde es mich auch da eher abhalten, das Auto zu kaufen.
Jeder hat seine Vorlieben beim Fahrradkauf.

Sehr gut, ehrlich und auf den Punkt gebracht....:lol:
 
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Wenn namhafte Sportwagenhersteller jetzt auf einmal wieder Starrachsen hinten verbauen, weil die Dämpfer/ Federeinheiten so gut geworden sind, würde es mich auch da eher abhalten, das Auto zu kaufen.

Die Starrachse hat bei Sportwagen eindeutige Nachteile und wird deshalb nicht mehr verbaut. Aber die aktuelle Corvette hat nach wie vor Blattfedern. Aus Carbon und mit computergesteuerten Dämpfersystem. Außerdem einen Motor mit nur 2 Ventilen pro Zylinder. Aber mit Direkteinspritzung, Variabler Ventilsteuerung und Zylinderabschaltung. Und es funktioniert und macht sogar Sinn. Die Corvette-Ingenieure waren nicht faul, sie sind nur ihren eigenen Weg gegangen.

Und zurück zum Bike: Wenn ich so verkrampfte Hinterbaukonstruktionen mit Gleitschienen, Federchen und 37 Lagern sehe wird mir übel (das Zeug soll in Staub und Dreck über Jahre funktionieren). Ganz großes Highlight: Die Basteleien von GT die letzten Jahre - da hatte man den Eindruck je komplizierter, desto besser. Allerdings ist das Gegenteil der Fall. Sowas brauchts heutzutage schlicht nicht mehr, es geht auch viel einfacher - Keep it simple, erhöht die Zuverlässigkeit und die Wartungsfreundlichkeit und muss nicht schlechter sein.

Mein 2017er Remedy funktioniert jedenfalls super - ob das an der schwimmenden Lagerung liegt oder am Reaktiv-Dämpfer oder woran auch immer weiß ich nicht, aber ich geh eigentlich davon aus, daß das 2019er vielleicht etwas anders aber nicht unbedingt schlechter sein wird.

Der Knockblock stört beim Fahren überhaupt nicht, allenfalls etwas beim Verladen oder Rangieren. Und in meinem Fall mit der Pike ist er vermutlich sogar überflüssig, weil die Gabel so wie's aussieht sogar unterm Unterrohr durchpassen würde.

Für diejenigen, die sich über die Preise aufregen: Mein Remedy 8 hab ich vor einem Jahr statt für 3000€ UVP für 2330€ gekauft. Da wirds auch bei Canyon oder Radon ziemlich eng. Das neue 8er kostet wieder 3000€ UVP und ist dabei noch eindeutig besser ausgestattet.
 
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Der Knock-Block hätte auch mich fast davon abgehalten das Slash zu kaufen. Durch ausprobieren hab ich festgestellt dass dieser selbst in sehr engen Spitzkehren absolut kein Problem darstellt. Ganz im Gegenteil. Nach ein bisschen Eingewöhnung kann man die Begrenzung in manchen Situationen als Gegenhalt nehmen, bzw. um einen zusätzlichen Impuls fürs Umsetzen zu bekommen. Wenn es in einer Spitzkehre z.B. sehr steil bergab geht, und das Hinterrad entsprechend hoch kommt.Sorry, weiß nicht wie ich das besser Beschreiben kann.
Einzig beim einladen ins Auto ist das Teil von Nachteil.

Übrigens: Einige Modelle von Canyon haben ein ähnliches System. Da regt sich komischerweise keiner drüber auf.
 
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Die Starrachse hat bei Sportwagen eindeutige Nachteile und wird deshalb nicht mehr verbaut. Aber die aktuelle Corvette hat nach wie vor Blattfedern. Aus Carbon und mit computergesteuerten Dämpfersystem. Außerdem einen Motor mit nur 2 Ventilen pro Zylinder. Aber mit Direkteinspritzung, Variabler Ventilsteuerung und Zylinderabschaltung. Und es funktioniert und macht sogar Sinn. Die Corvette-Ingenieure waren nicht faul, sie sind nur ihren eigenen Weg gegangen.

Und das ist ihnen brutal gut gelungen. Ich hatte letztens die Freude eine aktuelle Z06 zu fahren. Ein brutales Gerät, das sich sich extrem gut fahren lässt. Von wegen eine Corvette kann nur geradeaus. Und der Preis ist erst recht eine Ansage.

Aber das ist wie viele Vorurteile fest verankert. Und bevor man mal was Neues probiert, oder überhaupt darüber nachdenkt, wird erstmal angezweifelt. Auf der anderen Seite ist das absolut legitim. Man muss auch nicht alles vorbehaltlos beklatschen.
 

roliK

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Oh...wird jetzt mit 2.6er Reifen ausgeliefert. Da hat man also gleich die 100g die man sich durch den wegfall des full floaters gespart hat mit den Reifen wieder draufgepackt.
Man spart Gewicht bei einem Bauteil, wo die wenigsten beim Fahren einen Unterschied feststellen werden, und investiert das gewonnene Gewicht in breitere Reifen, wo die meisten sofort ein Plus an Grip und Dämpfung bemerken werden. Meiner Meinung nach eine sehr sinnvolle Maßnahme. :ka:
 
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Hmmm, ich sehe bei den Full Floater System keine Nachteile, so das ich es nicht mehr verbauen will, kann.
Gewichtsreduzierung , macht glaube ich nicht viel Unterschied, da ich ja in den Rahmen eine Dämpferaufnahme schweißen muss (bei Alu).
Wie es beim Remedy auch der Fall ist.
Seht euch mal die Bilder an, was das für ein Klotz ist.
Und die Anzahl der Lager dürfte sich dadurch auch nicht verringert haben.
Könnt mich aber gerne eines besseren belehren.
 
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Ich werde mir das 2019 Model definitiv holen, da ich verzweifelt auf der Suche nach dem 2018 war.
Leider wird es erst Mitte Oktober zu erwerben sein (nach Angaben meines Fahrradhändler)

Ich kann mir nicht vorstellen das es ohne den fullfloater schlechter wird oder sie einen Schritt nach hinten machen, warum sollte sich Trek ins eigene Fleisch schneiden und sich verärgerte Kunden ins Haus holen?

Es wird meiner Meinung auch keine Blitz Entscheidung von Trek gewesen sein, wenn es nichts bringt Bzw ohne genau so gut ist, Why Not Geld einsparen.
Würde ich nicht anders machen.
 
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der "Full Floater" harmoniert mit aktuellen Luft Dämpfern nicht mehr und hat zudem den Nachteil dass ein Moment in die Kettenstrebe eingeleitet wird - also zu Recht weg damit

Straight shot downtube für 4% mehr Steifigkeit sodass das Unterrohr mit der Gabelkrone kollidiert und es einen eigenen Steuersatz benötigt hört sich fast nach April Scherz an. Ernsthaft Trek, seids ihr wo angrennt?!

Interessant auch dass die Geometrie nicht flacher wurde, wieso traut sich kein Hersteller unter 65° @160mm Federweg?
 
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