Trek Supercaliber im Test: Die Revolution des XC-Marktes

Trek Supercaliber im Test: Die Revolution des XC-Marktes

Das spektakuläre Trek Supercaliber polarisiert wie kaum ein anderes Rad in der XC-Rennszene. Weder klassisches Race-Fully noch reinrassiges Hardtail – das Supercaliber soll mit seinem einzigartigen 60 Millimeter-Hinterbau eine Lücke schließen, die im Profi-Zirkus immer wieder aufgetreten ist. Wie schlägt sich das Konzept im Test?

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Trek Supercaliber im Test: Die Revolution des XC-Marktes
 
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Ich fahr eines, in Größe M/L. Was mich immer wieder verwundert bzw. verärgert: das die Amis beim Gewicht bewusst untertreiben. Mein Rahmen wiegt, ohne Zubehör, also exkl. Zugführungen, exkl. Steckachse, exkl. Sattelklemme 2055gr - also wesentlich mehr als angegeben wird.

Div Hersteller schaffen es, ehrliche Gewichtsangaben zu machen, Rose sei als Beispiel genannt. Die "Großen", wie Trek scheitern daran seit Jahren....

Es sei erwähnt das ich mit meinem sehr zufrieden bin, es ist genau was ich gesucht hab und das biken macht mit dem Ding echt Spaß. Bin dieses Jahr so viel am Bike gesessen wie seit Jahren nicht - das Rad hat daran durchaus Mitschuld.

Den Rahmen verkauf ich trotzdem gerade, für 2021 hol ich mir ein Komplettrad über Project One, ich will endlich mal ein blaues Rad.

Und ich hoffe das Trek für 2022 den Rahmen in einer leichten Version (max.1800gr inkl. Dämpfer) bringt....
 

Fortis76

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Habt ihr das Rad mal an die Waage gehängt? Da ihr schon so aufwendig getestet habt würden die reelen Gewichte gerade bei dieser Gattung von Rädern ein wichtiger Punkt sein.

Edit: sehe gerade, bei den technischen Daten steht nachgewogen, ich gehe davon aus ohne Pedale.
 

IceQ-

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10 k um sich auf dem pummeligen Wellensittich noch mehr wie ne Wurst zu fühlen, da die Geo halt einfach für Profis entwickelt ist.... egal... wenigstens sieht man sofort, dass die Bude teuer war.... :lol:
Auf so einem Langstrecken Marathon haben das halt die Hälfte der Leute. Ich bin eher auf der Komfortseite - aber früher wollte ich auch maximales Racing haben um den Berg hoch zu ballern hehe.

Fettes Ding, für 10k mach ich aber lieber nen Jahresurlaub in Süd Ost Asien :D
 

GabiMTB

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Habt ihr das Rad mal an die Waage gehängt? Da ihr schon so aufwendig getestet habt würden die reelen Gewichte gerade bei dieser Gattung von Rädern ein wichtiger Punkt sein.

Edit: sehe gerade, bei den technischen Daten steht nachgewogen, ich gehe davon aus ohne Pedale.

Genau - alle Räder wurden in ihrem Lieferzustand inkl. aller bereits montierten Anbauteile und ohne Pedale und Flaschenhalter gewogen. Um das direkt vorweg zu nehmen: Beim Cannondale und Specialized bedeutet dies, dass wir Minitool und Co., was am Rad direkt befestigt ist, mitgewogen haben. Rahmengewichte sind grundsätzlich Angaben der Hersteller.
 
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Mir drängt sich hier eine Frage auf: Dämpferservice? 🤔
Muss ich da den ganzen Rahmen zu Fox schicken? Ein Ausbau des "Dämpfers" schaut da auf den ersten Blick spannend bis unmöglich aus!?

Ich bin da mittlerweile sehr vorsichtig... Hatte mal in einem älteren Trek Slash einen Rock Shox Dämpfer mit absolutem Sondermaß bei Einbaulänge und Hub. Der Dämpfer war nach 1 1/2 Jahren irreparabel defekt und ich bekam auf die Schnelle nirgends einen Ersatzdämpfer in dem Sondermaß. Über den Trek Händler mit irrer Lieferzeit und noch irrerem Preis bekam ich dann einen, aber seitdem sind für mich Bikes mit freakigen Sonderstandards, gerade bei Dämpfern aufgrund fragwürdiger Ersatzteilversorgung uninteressant...
 

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Die Erkenntnis des Tests kommt für mich nicht wirklich überraschend: 60 mm Federweg am Heck sind nicht so potent wie 100 mm der Konkurrenz und limitieren das Bike in ruppigerem Gelände.
Die optische (minimalistische) Eleganz des Bikes ist schon toll, aber irgendwie stimmt bei dem Supercaliber für mich das Gesamtpaket nicht. Das Bike ist etwas komfortabler als ein Hardtail und bietet etwas mehr Traktion als ein solches. Dies jedoch bei einem Gewicht, dass höher ist als das von einigen anderen 100 mm Race-Fullies, die dann auch noch deutlich günstiger sind.
Warum genau sollte ich mir jetzt diesen völlig überteuerten Nobel-Hobel kaufen?
 
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Dies jedoch bei einem Gewicht, dass höher ist als das von einigen anderen 100 mm Race-Fullies, die dann auch noch deutlich günstiger sind.

nun, Gewicht bei Trek MTBs in den Kommentaren ist leider immer das gleiche.
Deren MTBs werden mit 136kg Gesamtgewicht entwickelt, die meisten Hersteller liegen 15 bis 20kg darunter.
Gibt ja sogar Leichtgewichte, die auf 115 kg Gesamtgewicht entwickelt worden sind.
Für schwere Brocken wie mich selbst passt das höhere Gesamtgewicht gut.
 
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Mir drängt sich hier eine Frage auf: Dämpferservice? 🤔
Muss ich da den ganzen Rahmen zu Fox schicken? Ein Ausbau des "Dämpfers" schaut da auf den ersten Blick spannend bis unmöglich aus!?

Soll wohl recht einfach gehen, kann man im Trek-Video sehen (ab ca. 1:05 min), sind wohl nur 4 Schrauben, die man lösen muss:
 
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Genau - alle Räder wurden in ihrem Lieferzustand inkl. aller bereits montierten Anbauteile und ohne Pedale und Flaschenhalter gewogen. Um das direkt vorweg zu nehmen: Beim Cannondale und Specialized bedeutet dies, dass wir Minitool und Co., was am Rad direkt befestigt ist, mitgewogen haben.

Das Minitool, Dynaplug etc hättet ihr ruhig rausnehmen können vor dem wiegen. Da sage ich jetzt nicht weil PB das so macht, sondern wegen der besseren Vergleichbarkeit der Gewichte. Die Teile kann man ja blitzschnell entnehmen. Mit eurer Messmethode wird der Hersteller ja dafür bestraft, das er dieses Zubehör mitliefert und im Rahmen sinnvoll integriert.
 
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Warum genau sollte ich mir jetzt diesen völlig überteuerten Nobel-Hobel kaufen?
Weil folgende Pros:
  • antriebsneutral
  • hohe Traktion
  • spritzig im Antritt
  • agil & wendig bergab
Steht doch alles da. :cool:

Der "nur" 60 mm Federweg hat auch seine Vorteile, nur eben nicht überall. Nicht nur auf die nackten Zahlen schauen, man muss so ein Bike auch mal gefahren sein.
Und du musst dir diesen "überteuerten Nobel-Hobel" ja auch gar nicht kaufen, wenn du nicht magst.
 

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Weil folgende Pros:
  • antriebsneutral
  • hohe Traktion
  • spritzig im Antritt
  • agil & wendig bergab
Steht doch alles da. :cool:

Der "nur" 60 mm Federweg hat auch seine Vorteile, nur eben nicht überall. Nicht nur auf die nackten Zahlen schauen, man muss so ein Bike auch mal gefahren sein.
Und du musst dir diesen "überteuerten Nobel-Hobel" ja auch gar nicht kaufen, wenn du nicht magst.

Findest du den Preis für dieses Bike in irgend einer Art und Weise angemessen, bzw. nachvollziehbar?
TREK dreht diesbezüglich gerade ganz schön frei. Die haben ja auch Rennräder für 12.000 € im Programm. Ich kenne sogar jemanden, der so einen Schlitten fährt. Er hat allerdings "nur" 10.000 € bezahlt und freut sich ein Loch in den Bauch, weil er glaubt einen echten Schnapper gemacht zu haben. Ein wirklich schickes Bike, aber dafür bekommst du ein Auto.
 
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Findest du den Preis für dieses Bike in irgend einer Art und Weise angemessen, bzw. nachvollziehbar?
TREK dreht diesbezüglich gerade ganz schön frei. Die haben ja auch Rennräder für 12.000 € im Programm. Ich kenne sogar jemanden, der so einen Schlitten fährt. Er hat allerdings "nur" 10.000 € bezahlt und freut sich ein Loch in den Bauch, weil er glaubt einen echten Schnapper gemacht zu haben. Ein wirklich schickes Bike, aber dafür bekommst du ein Auto.

Die Preise die "wir" für unsere Räder zahlen können sicherlich ein Großteil der Bevölkerung nicht nachvollziehen. "Wie 3500 Euro und du hast nichtmal ein Motor dran?" :wut::eek:
So viel zum Thema alles relativ.

Und ohne Trek verteidigen zu wollen, da gibt es mehr als genug andere Marken die ähnliche Modell im Portfolio haben. Scheinen ja gekauft zu werden.
 
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Die Erkenntnis des Tests kommt für mich nicht wirklich überraschend: 60 mm Federweg am Heck sind nicht so potent wie 100 mm der Konkurrenz und limitieren das Bike in ruppigerem Gelände.
Die optische (minimalistische) Eleganz des Bikes ist schon toll, aber irgendwie stimmt bei dem Supercaliber für mich das Gesamtpaket nicht. Das Bike ist etwas komfortabler als ein Hardtail und bietet etwas mehr Traktion als ein solches. Dies jedoch bei einem Gewicht, dass höher ist als das von einigen anderen 100 mm Race-Fullies, die dann auch noch deutlich günstiger sind.
Warum genau sollte ich mir jetzt diesen völlig überteuerten Nobel-Hobel kaufen?

...na weil du es dir gönnst und weil es Nice ist......Menschenskinder...
 
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21. Mai 2009
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Findest du den Preis für dieses Bike in irgend einer Art und Weise angemessen, bzw. nachvollziehbar?
TREK dreht diesbezüglich gerade ganz schön frei. Die haben ja auch Rennräder für 12.000 € im Programm. Ich kenne sogar jemanden, der so einen Schlitten fährt. Er hat allerdings "nur" 10.000 € bezahlt und freut sich ein Loch in den Bauch, weil er glaubt einen echten Schnapper gemacht zu haben. Ein wirklich schickes Bike, aber dafür bekommst du ein Auto.

...wenn man so denkt, landet man für gewöhnlich beim Versenderbike oder im Bikemarkt.....oder bei OBI...
 

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...wenn man so denkt, landet man für gewöhnlich beim Versenderbike oder im Bikemarkt.....oder bei OBI...
Also Zwischen OBI und Versender und solchen Bikes in der Preisklasse von TREK gibt es schon noch genügend Spielraum. Das soll nicht bedeuten, dass ich auf billig, billig und Canyon und so stehe. Aber 10.000 Mücken für den Hobel würde ich niemals auf die Theke legen.
Aber ok. Die Bikes am oberen Ende der Ausstattungsskala sind ja ohnehin nur Imageträger. Damit belohnt sich der eine oder andere. Die Masse kauft dann die etwas "günstigeren" um 8k.
 
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