Trickstuff Power Beläge nach 300km Flachland verschlissen

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Mal meine natürlich völlig subjektive Beobachtung dazu:
An meiner alten Guide Ultimate immer die Power Beläge gefahren, Haltbarkeit so lala aber für die viel bessere Leistung nehme ich das gern in Kauf. Mit Standard SRAM war die Bremse für mich zu schwach.

An der neuen Code RSC nach dem ersten Satz Sram wieder zu Power gewechselt und der Verschleiß war absurd hoch. Ein Wochenende Bikepark wurde da schon eng.

Anwendungsfall war beide Male hauptsächlich Bikepark und Shuttle. Dazwischen bin ich vielleicht etwas schneller geworden, aber die Bremstechnik hoffentlich nicht schlechter 😉

Von daher haben die Beläge für mich schon einen Sinn, aber mit der Code passt für mich die Leistung auch ohne und dann ist mir der Verschleiß einfach deutlich zu hoch. Ähnliche Beobachtungen hatten wir im Freundeskreis an zwei mt-7.
 
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Kann es sein, dass eine schwächere Bremse hier auch etwas damit zu tun hat, da man länger bremsen muss oder so? Oder anders herum gefragt. Wenn ich von 50 auf 0 bremse und erst am Ende des Weges beherzt zupacke, verbraucht das dann weniger Bremsbelag als ein längeres Schleifenlassen um am selben Punkt zum stehen zu kommen?
Da liegt meiner Meinung nach das Problem. Letztes Jahr bin ich mit einem Satz Beläge ca. 3 Monate intensiv in Parks und auf alpinen Trails unterwegs gewesen, Verschleiß war kein Thema. Ich hatte es aber auch schon geschafft bei vorsichtiger Fahrweise auf Schlamm und Matsch die Beläge innerhalb einer Woche runter zu fahren.
 
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Also wenn ihr mal unkaputtbare Beläge fahren wollt, probiert die lilanen Galfer E-Bike Beläge aus. Ich hab die mir aus Jux und Dollerei an meinem Rohloff Trekkingrad (welches ich auch zum Weg zur Arbeit 14 km/Tag nutze) an die MT5 montiert...

Machen fürchterliche Geräusche, aber der Verschleiß ist kaum erkennbar nach nem Jahr.
Dafür braucht man zwei Bremsscheiben um Jahr auf?
 

garbel

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Dafür braucht man zwei Bremsscheiben um Jahr auf?

Müßte mal schauen, wie die Scheibe aussieht. Wird aber schlecht zu beurteilen sein, da die Scheibe (Formula Monolitic 203) bei Montage der Beläge schon gebraucht war.

Lt. Galfer ist das ein "new compound", von gesintert ist auf der Webseite nur bei den Trial-Belägen die Rede. Das wird also eine mehr oder weniger organische Mixtur sein, dessen genaue Zusammensetzung wohl nur Galfer kennt.

Edit: Da steht was von "Organic semi-metal compound" bei allen Belägen. Aha...
 
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2Satz Galfer Ebike = ca. 60 Bikeparktage (180Abfahrtsstunden) = 1Stk. Magura HC-Storm 203mm am Hinterrad.
~70€ total
Am VR werden in der selben Zeit 6-7Satz TS Power, Magura Pro, Galfer Pro verschlissen + 75% einer Magura MDR-P 203mm
~190€

Meine Bilanz 2021
 
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Bei mir haben die Trickstuff Power Beläge bei einer Guide Ultimate insgesamt 14.000 Tiefenmeter gehalten ( 3x Tage Nauders + 2 Tage Home-Trails). War bzw. bin mit den Belägen aber echt super zufrieden, gerade wenn es länger nur Bergab geht wie in Nauders - genügend Bremskraft und keine Probleme gehabt
 
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An der neuen Code RSC nach dem ersten Satz Sram wieder zu Power gewechselt und der Verschleiß war absurd hoch. Ein Wochenende Bikepark wurde da schon eng.
Kann ich bestätigen und nehme das mit meinen 100kg+ als unvermeidlich hin. Ein bisschen mehr Langlebigkeit wäre schon wünschenswert, deshalb probiere ich diese Saison mal die Galfer und lasse mich überraschen.

Ohnehin ist das Gewicht des Fahrers mMn ein viel grösserer Faktor als allgemein angenommen und wird häufig nur am Rande erwähnt. Ich mache das an folgender Beobachtung fest. Fahre ich mit gleicher Geschwindigkeit hinter einem 50kg Jungspund in gerader Linie auf die Ecke zu, tippt er vor dem Richtungswechsel mal kurz auf die Bremse und ohne grosses Abstützen und sichtbare Unruhe vernichtet er Energie, wo ich eher wie ein Güterzug angerauscht komme und die ganze Fuhre mit viel mehr Aufwand zum Abbremsen bringen muss. Das sehe und spüre ich und hat jetzt viel weniger mit besserer Fahrtechnik und dergleichen zu tun, wie jetzt einige möglicherweise einwerfen werden. Die doppelte Masse kann nicht ignoriert werden. Und das summiert sich halt im Laufe des Tages.

Darum sind Erfahrungsberichte mit Vorsicht zu interpretieren. Wenn der gleiche Fahrer verschiedene Beläge beurteilt, hat das für mich einen Wert. Wenn die Bremsen beim 14 jährigen Sohnemann länger halten als beim Papa muss das noch nichts über die Qualität der Bremse sagen.
 
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Ich war nicht dabei, aber nachdem mir die liebe Sabine Spitz versichert hat, dass sie das komplette Cape Epic ( 6 Tage Staub Staub Staub...) ohne Wechsel ihrer POWER-Alu-Beläge absolviert hat, trauen wir uns zu sagen, dass der Verschleiß so extrem nicht sein kann.

Achso!! Die TS Power sind für Marathon Rennen optimiert! 💡

Dann kann das ja hier nur schief gehen, hier sind doch nur Enduro Rennfahrer im Forum 😉
 
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Als ich kürzlich den Thread hier entdeckte hatte ich schon eine Skizze im Kopf, wie ich beschreiben könnte, wie gut doch die blauen Magura Beläge auf der MT5 sind, absolut hervorragende Bremspower und langlebig.
Nun, ersteres kann ich immer noch bestätigen. Mit zweiterem wird es eher schwierig 🤔...
Bei den letzten zwei drei Runden hörte ich von vorn seltsame Geräusche, hatte aber keine Lust, mich der intensiven Wäsche und der Jahreswartung zu widmen. Heute habe ich es endlich getan. Und die vorderen Beläge waren weg, ein Teil war schon auf der Trägerplatte... Daher die Geräusche. Vorn nach ca. 600 km, hinten nach 500 km war noch ca. 0,3 mm Belag da, habe aber alle ersetzt.
 
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