Ubaye Cross- Haute alpes de Provence vom 31.08.- 9.09.2019

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haha, baguette am rucksack gehört dort zum guten ton
Lac de Castellane- waren wir auch schon. Baguette gehört eben zu Frankreich.....

Also weiter...
Als wir an der Detroit Scharte- warum immer die auch so heisst- ankommen, ist es ziemlich kalt und die Regenwolken haben uns bald eingeholt.
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Also weiter auf die Hochebene hinunter wo die Weideflächen mit den Lignin Seen liegen.

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Und dann beginnt die Abfahrt von ca. 2 Stunden - allerdings kommt dann noch ein anstrengender Gegenanstieg von 300 hm. Der ist hart, vor allem wenn man wegen des Regens eingepackt ist.

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Gleich nach dem Ende der trailabfahrt auf ca. 1.800 m kommt eine bewirtschaftete Hütte, wo wir endlich in Ruhe eine Pause machen und einen Kaffee trinken können. Inzwischen ist es fast 16 uhr. Alle sind gut drauf, weil sie den anspruchsvollen Tag gut gemeistert haben.

Wir rollen die Teerstraße runter nach Colmar les Alpes und beziehen unser Quartier im Hotel Martagon, etwas ausserhalb.

Hier noch ein paar Archivbilder von der ersten Tour- da war das Wetter etwas besser und wärmer

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Tag 7 Colmar les alpes- Col d´Allos - Barcelonette : 70 km, 1.800 hm, 6 h Fahrtzeit

Auch am 7 Tag sind wir mit Überquerung des Col Allos, 2,379 m nochmals im Hochgebirge, um ins Ubaye Tal zurückzukehren.
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Heute ist das Wetter deutlich besser, was sich in positiver Stimmung in unserer Bike Gruppe niederschlägt.
Aber erst mal starten wir mit einem guten Frühstück aus unserer Unterkunft.

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Von Colmar ins Dorf Allos (unten im Tal) gibt's einen "kleinen" Trail. Ich hatte aber vergessen, dass dieser mit 300 hm steilem Aufstieg, teils Schieben "erkämpft werden muss. Um das Grummeln meiner Leute nicht hören zu müssen, setze ich mich ein wenig ab und sehe zu, wie sie ihre bikes hochschieben.....

Da die kleine Abfahrt recht nett ist, ist das schnell wieder vergessen.

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Ein Teil der Gruppe fährt von Allos die Passstraße hoch (ca. 1.000 hm), weil sie lieber gleichmäßig fahren wollen.
Für die anderen, habe ich eine Variante ausgesucht, die ich nicht kenne . Zuerst leichte Steigung auf Forstweg, dann steiler bis zum Forsthaus Valdemars, schließlich Schiebestrecke über die ROUGNOUSE Scharte, über 2.000 m, schließlich schöne Trailabfahrt, teils verblockt in den Skiort Foux ALLOS und dann die letzten 500 hm auf der Passstrraße zum Col Allos.
Also diese Variante ist recht anstrengend, eigentlich anstrengender als in der Tourenbeschreibung dargestellt. Insofern bin ich froh, dass der Teil der Gruppe, die vom gestrigen Tag "Lac Lignin" genug gefordert war, sich selbständig gemacht hat.

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Oben werden wir von den anderen mit lautem Hallo gefeiert.

Hier noch ein paar Bilder von der anderen Variante zum Col Allos….

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Da es bereits 16 Uhr ist, fahren wir einfach die Passstraße runter ins Ubaye Tal, rasant 1.000 hm Höhenmetervernichtung. In Jausiers besuchen wir wieder die Eisdiele mit glace artisanale und kommen an der Abzweigung zum Cime de la Bonette Rennradpass , 2.802 m vorbei.

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Dann geht's ins Quartier, Hotel Bel Air in Jausiers.
 
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Tag 8 Jausiers - Col de Larche - Sambuco : 60 km, 1.600 hm, 5 h Fahrtzeit

Am letzten Tag der "offiziellen Route" fahren wir im Prinzip auf derselben Route wie Tag 1 über den Col de Larche zurück nach Sambuco- bei bester Sonne. Die Luft ist raus bei den meisten und sie wollen ankommen. Wer nicht so oft fährt, dem reichen 11.000 hm in der Woche, ist verständlich. der trail zwischen Jausiers und Meyronnes macht auch in gegengesetzter Richtung Spaß und wir probieren noch das eine und andere aus.

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Es gab noch 2 Bonustage- wer wollte- mit wunderschönen Touren von Sambuco

Tag 9: Neireissa 35 km, 1.400 hm

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Wir fahren das Stura Tal abwärts auf einem Karrenweg Richtung Vinadio. Am OE von Vinadio nach NW in die Berge, steil bergauf zuerst auf Teer bis in das beschauliche Neireissa Superiore (sehr schön).
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Der Himmel ist infolge gestrigen Regens wunderbar klar.....

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Eigentlich sollte es nur eine entspannte Tour geben. ABER ALS wir sehen, dass der Weg in Kehren den Grashang weiter und weiter hochgeht, wird uns klar, dass dies doch ziemlich anstrengend wird. Wie auch anders im Sturatal.....

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Endlich am Pass ....
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Fubbes

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Danke für die schönen Eindrücke und teilweise auch neuen Ideen.

Da haben sich unsere Touren an einigen Stellen gekreuzt.
Ein paar andere Eindrücke aus der Region (Embrun - Nizza):

Die Rückreise ist in den Westalpen eigentlich kein Problem. In Frankreich ist das Ziel Nizza recht geschickt, dann geht es mit dem Mietwagen zurück. In Italien (z.B. Ventimiglia) gibt es reichlich Zugverbindungen. Das funktioniert entspannter, als von Rovereto aus.
 
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In Italien (z.B. Ventimiglia) gibt es reichlich Zugverbindungen. Das funktioniert entspannter, als von Rovereto aus.
Verbindungen gibt es reichlich (stündlich), wobei ein unverpacktes Rad nur in Nahverkerszügen mitgenommen werden darf. Ich bin letztes Jahr nach Ventimiglia gefahren und musste in Italien nur in Domodossola, Mailand, Turin und Savona umsteigen und der italienische Teil dauerte so um die sechs Stunden. Die Züge dort waren alle pünktlich, der deutsche IC vorher von Kiel nach Basel hatte zwei Stunden Verspätung.
 
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Da haben sich unsere Touren an einigen Stellen gekreuzt.
Wenn du mal wieder in die Gegend kommst:
unser Tag 3 Seyne les alpes/Digne ist von den terres noires der Hammer: praktisch den ganzen Tag tolle Auf- und Abfahrten.
Und dann natürlich Tag 6 Lac Lignin. Lässt sich kaum toppen.....
 

Fubbes

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In den Terre Noire und am Pas de la Faye (andere Richtung) bin ich gewesen.
Genau der Tag 6 hat es mir auch an getan. Dann allerdings in der anderen Richtung, also von Allos aus kommend.
 
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n den Terre Noire und am Pas de la Faye (andere Richtung) bin ich gewesen.
Schon klar. Aber auch die terres noires sind groß und es gibt viele Routen. Wollte dir nur sagen, dass die Strecke Seyne les alpes/Digne praktisch den gesamten Tag durch die terres noires führt und das ist außergewöhnlich, nämlich Seyne/Verdaches=Teil 1, Verdaches/La Javie= teil 2, La Javie/Digne= Teil 3 mit 3 tollen Abfahrten auf diesem wunderbar griffigen Gestein.
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Und warum bist du Lac Lignin noch nicht gefahren?
Die Richtung ist bei dem Übergang rel. gleichgültig, meiner Meinung nach.
 

Fubbes

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Hab mir das auf der Karte mal angeguggt. Hast du mal vor Ort einen Blick auf die Südabfahrt vom Lac Lignin geschaut oder sonst Informationen darüber? Man gelänge dann nach Aurent (da hat's sogar ne Refuge).
 
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Südabfahrt vom Lac Lignin geschaut oder sonst Informationen darüber? Man gelänge dann nach Aurent (da hat's sogar ne Refuge).
Da gibt's ein you tube video- allerdings mit Schneeschuhen. Könnte gehen.
.youtube.com/watch?v=D7fNEQu3reE

Aber wo willst du dann weiter? Die Abfahrt nach Colle St michel ist eigentlich so schön, dass man sie machen sollte.
Chemin de Soleil: Castellane/Vauplane/St Auban und dann weiter kennst du ja.
 
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Es gibt eine interessante Tagestour von Annot über Argenton und dann durch eine ganz tolle Schlucht aus so Art Kalkgestein in der Nähe des Col de Peloussis. Wenn du willst, scanne ich es dir ein (PM)- Beschreibung auf französisch. Aber das Interessanteste ist das Bild.
 

Fubbes

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Reine Tagestouren interessieren mich nicht. Wenn ich es in was Größeres einbauen kann, dann schon.

Ich möchte beim nächsten Mal vom Col Allos in Richtung Valberg und hatte mir da den Col de Champs inkl. Abfahrt nach Entraunes zurecht gelegt. Zumindest möchte ich nördlich des Var bleiben. Daher mein Interesse.
 
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Fast Jede Tagestour lässt sich irgendwo einbauen. Sind ja nur Anregungen, was es wo zu sehen gibt.....
Ich meine nicht, dass du diese TT fahren sollst.
Und Argenton liegt ja gerade unterhalb von diesem Aurent, das du angesprochen hast.
 
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Tag 10 Bonustour Becchi Rossi : 1.400 hm/40 km/5 h

Solltet ihr mal in die Gegend kommen, als Abschluss eine absolut geile Sache!
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Zuerst gemächlich , dann steiler auf Forstweg in den gottverlassenen Weiler Murenz.
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Kurz hinter Murenz beginnt die steile GTA zur Becchi Rossi, 2.261 m . Teils fahrbar, teils absolut am Limit. Aber immer so, dass man eigentlich nicht vom bike absteigen will.

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Schließlich ist man oberhalb der Waldgrenze und hat phantastische Weitblicke ins Valle di Stura und nach Westen, Frankreich Richtung Mercantour Nationalpark.

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Unerwartet sind wir an der Passhöhe der Becchi Rossi
Ich glaube die heisst so wegen des rötlichen Felsens.....kann das sein?

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Als Abschluss dieser wunderschönen Tour noch die Bilder von der wunderschönen Abfahrt..... Dazu braucht man glaube ich nicht so viel sagen.
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Es geht zunächst in einen steilen Hang, wo der Trail schmal und etwas unübersichtlich im hohen Gras verläuft.

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Dann schwenkt er nach Westen in einen wunderschönen Lärchenwald, wo er ziemlich hangparallel auf den Forneris Bach zuläuft.
Eine wunderschöne einsame Landschaft.
Nach der Bachüberquerung kommt ein kleines Schiebestück bergauf und es geht weiter auf den Weiler Ferrere zu, den wir von weitem im Talkessel bereits liegen sehen.
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In Ferrere angekommen befindet sich ein wunderbar gelegenes "posto Tappa" . Da wir heute nur eine Tagestour machen, genießen wir die Ruhe und den Ausblick und lassen die vergangenen Tage nochmals an uns vorbeiziehen. Das ist ein würdiger Abschluss unserer Tourenwoche- na ja eigentlich waren es ja fast 2 Wochen.

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Im Hintergrund die angezuckerten Berge da geht's zum Passübergang nach Frankreich, dem 2.506 m hohen Col de PURIAC. da sich dort aber der Mercantour Nationalpark anschließt, weiß ich nicht, ob das nur eine Einbahnstraße ist, oder ob man da nicht- zumindest laufend- eine Rundtour machen könnte .

Beim Kartenstudium stelle ich jedenfalls fest, dass es im Stura Tal noch einige unentdeckte Pässe und Hochgebirgsseen gibt, die es im Rahmen einer Mehrtagestour zu entdecken gibt. Einige hat Achim (Zahn) in einem seiner Bücher beschrieben, u.a. auch die Strecke einer Mountainbikeveranstaltung - den RAMPIDOC- der über den Colle Puriac führt und dann wieder ins Stura Tal nach Argentera zurück.
Also wenn wir mehr Zeit haben , kommen wir mal wieder hier zurück.....
 
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