UCI vs. FIM: Welcher Verband ist für E-Bike-Rennen zuständig?

Wer ist für E-Bike-Rennen zuständig: die UCI (Fahrrad) oder die FIM (Motorrad)? Zwischen den Dachverbänden ist ein Streit entbrannt – hier gibt's Infos zum Disput und die Argumente der beiden Gegner.


→ Den vollständigen Artikel „UCI vs. FIM: Welcher Verband ist für E-Bike-Rennen zuständig?“ im Newsbereich lesen


 

Lord Shadow

Grober Supersplasher
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Wieso machen die das nicht beide? Ich versteh mal wieder das Problem nicht. Als würde ein Sport jemandem gehören. Funktionärswi***er.
 
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Stimmt, die Redaktion plädiert in solchen Fällen immer auf Tellerrand :D

G.:)
genau wie die e-bude von yt, die se vor kurzem hier vorgestellt haben und man nicht kommentieren konnte!!! naja...leider glaube ich, das das hier bald zu nem "bike"forum wird und wir alles was zwei räder hat, hier vor den latz geballert bekommen. naja...jeder wie er mag. ich mag ATB's ohne unterstützungsmotor und über diese sachen möchte ich hier gerne lesen.
hatte mal mit der prime nen lustiges hin und her geschreibe. als die angefangen haben e-bikes in ihrem mag zu testen...und auf dem cover stand ganz klar MTB-magazin...:winken:
 
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Erinnert mich an die guten alten Snowboardzeiten. Am Anfang die coolen Aussenseiter. Von allen nur belächelt haben sie einen eigenen Verband (ISF) gegründet und Weltmeisterschaften veranstaltet. Als es dann mitte 90er kommerziell wurde und das Geld zu fliessen begann, hat der Skiverband (FIS) mithilfe des Olympischen Komitees (IOC) das vorher belächelte Snowboarden an sich gerissen. Das gab böses Blut, Boykotte und kurze Zeit zwei Weltmeister im gleichen Jahr bei verschiedenen Verbänden.
An die Geschichte hab ich auch gedacht, das hat mich damals auch persönlich in Rage gebracht.
Der Vergleich hinkt aber ein bissl, weil hier kein Grassroots-Verband aus einer neuen Sportart entstanden ist, sondern 2x die Kaliber eines FIS (oder schlimmer) sich um ein schlecht riechendes Stück Fleisch fetzen, von daher hab ich da auch wenig Mitleid für irgendwen.
 
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Dieses Verbandsgerangel zeigt den (Leistungs-) sportlichen Wert einer solchen Veranstaltung auf ->keiner. Neben der zweifelhaften Gaudi gehts dann doch nur um Bosch vs. Shimano vs. Sonstige im Dauerbetrieb.
 
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Der "E-Bike-Trend" ist ja letztlich nur die Endstufe der völlig überzockten Bike-Branche. Erinnern wir uns doch, wie das alles mal anfing:
Da waren Menschen, die einfach keinen Bock mehr hatten mit dem Radel auf der Strasse zu fahren, sie wollten in die Natur, Berge hoch (ja früher wollte man noch selbst den Berg bezwingen) und runter fahren. Die Technik sollte einfach und robust sein. Das Rad sollte aber kein schwerer "Eisenhaufen" sein. Die Hersteller haben durch viele tolle Innovationen (Antrieb, Carbonrahmen, Scheibenbremse) Bikes auf den Markt gebracht, die den Anforderungen weitgehend gerecht wurden und noch bezahlbar waren.
Doch vor 10 Jahren begann sich die Sache zu drehen. Die Räder wurden immer "bergablastiger". Geo, Gewicht und Federung taugen kaum noch zum normalen Biken (hoch und runter). Da werden in den Bike-Magazinen Räder gehypt, die trotz Carbonrahmen 14,5 kg wiegen, angeblich super "nach vorne gehen" und bei einem VK von 5000 Euro und mehr mit SRAM NX ausgestattet sind. Die wenigsten dieser Räder werden "artgerecht" bewegt, und begegnen einem auf den "Waldautobahnen". Das ist wie bei den SUV's.
Aus meiner Sicht ist das keine Innovation, sondern Leute verarschen. Und da der durchschnittlich trainierte Biker mit so einem Rad keinen Berg mehr hochkommt, bietet die Branche die nächste "Lösung", das E-Moped. Aus Sicht des Marketing clever, für den Sport tödlich.
Auch die Bike-Branche macht dadurch einen tiefgreifenden Wandel durch. Überschaubare Technik, die man selbst oder der kleine Händler am Eck schnell schrauben konnte wird durch komplexe Elektronik abgelöst, die teure Infrastuktur und E-Teile erforderlich macht.
Ich habe auch ein paar E-Biker im Bekannternkreis und ich lach mich teilweise echt schlapp. Da können die Leute teilweise wochenlang nicht fahren, weil sie keinen Termin beim Service bekommen oder auf einen Ersatz-Akku warten müssen. Und da die Kondition "abtrainiert" wurde, können sie mit einem normalen Bike nicht mehr mitfahren.
Wie gesagt, ich lehne E-Bikes nicht grundsätzlich ab, es gibt vernünftige Gründe für einen Einsatz (Krankheit, Alter etc.).
Und eines sollte klar sein: Umweltfreundlich ist E-Biken nicht, es ist nur weniger schädlich wie Autofahren!
 

tonzone

Lieber auf- wie erbrechen!
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die FIM hat schon mit ihrer eigenen MotoE Serie genug Probleme.

Ja, selbige hat sich dann wohl in Flammen/Rauch aufgelöst ;) ... mit mehreren Millionen Euro Schaden...

Gar nicht auszuschliessen, dass so etwas etwa in der Nacht vor einem Stromlutscherrennen auch passiert, wenn alle Piloten mit sämtlichen Tricks auf Biegen und Erbrechen versuchen, ihre Batterien (nicht im übertragenen Sinne ;-)) pumpevoll zu bekommen, womöglich im Hochsommer... da kann es dann schon mal ein Klonk! geben. Oder mehrere...
 

Bejak

Ein Bejak hat drei Räder.
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Alles richtg. Zu denken gab mir mal, als ich vor 2 Jahren auf der Suche nach einem MTB bei Hercules angefragt habe, weil ich mit dem Hersteller in der Vergangengeit gute Erfahrungen gemacht habe, warum die aktuell keine Mountainbikes mehr haben. Die Antwort war sinngemäß, dass sie sich auf Akkuschrauber-Bikes konzentrieren wollen weil das aktuell boomt und da viel zu verdienen ist. Neulich war ich mal wieder in Bonn, um meiner Frau ein ZR-Team zu kaufen, die Hälfte der Fläche des Verkaufsraums bei Bikediscount steht inzwischen mit elektrischen Bikes voll. Bei Fahrrad-XXL in Weiterstadt siehts genauso aus. Anderswo wird es genauso sein. Das E-Bike ist das Mofa der Neuzeit, nur dass man mit dem Mofa immer noch nicht auf Waldwegen fahren darf.
 
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Ich habe ja mehr mit FIM und DMSB zu tun, als mit UCI und BDR, von daher kann ich nur appellieren, wenn man eine Sportart fördern will, diese nicht der FIM in die Hände zu geben. UCI-Kenner werden das vermutlich anders herum beschreiben...
Fazit: Ein Verband ist an der Förderung einer Sportart nur soweit interessiert, als dass die betroffenen Funktionäre damit möglichst einfach möglichst viele Schäfchen ins trockene bekommen. Der MXGP (und E-XBike)-Promoter Youthstream geht da mit bestem Beispiel voran.

Ich stehe dem dem E-bike relativ neutral gegenüber, es ist einfach ein brutal wachsender Markt und auf den Zug wollen viele aufspringen, ich glaube sowas nennt man dann auch freie Marktwirtschaft. Wer das nicht für gut heißt, der sollte auch mit der Kutsche zur Arbeit fahren.

Als ich letzte Woche die Info zum geplanten Rennen in Imola gesehen habe, habe ich mich auch gefragt, wie langweilig das wohl werden wird. Da sind 15 Sprünge, Rythym-Sections usw. in der Strecke und ein E-bike würde nicht mal abheben... Die Strecke wäre dafür nicht geeignet. Das wäre wie mit E-Rennrädern auf dem Nürburgring zu fahren, alles einfach überdimensioniert.
Passender wäre doch eine (MTB-) Endurostrecke, wo man Stages auch mal hoch fahren muss. Dass wäre doch für viele Endkunden auch ein Kaufgrund für E-Bikes, oder sehe ich das falsch?
Schönes Beispiel: Schaut man sich ein Enduro-Rennen (mit Motorrädern) an, findet man die meisten Zuschauer an den Auffahrten. Es ist einfach interessant zu sehen, ob die Fahrer es hoch schaffen oder nicht. Meistens ist das keine Leistungsfrage, sondern eine Sache der Fahrtechnik. Bei E-Bikes würde es sich doch ähnlich verhalten.

Alleine von den geeigneten Geländen her hat die UCI doch wesentlich mehr Erfahrung für Veranstaltungen, als die FIM und man könnte auch die ersten Jahre parallel zum MTB-Worldcup veranstalten. Bis es reine E-Bike-Worldcups gibt (und E-Biken als eigene Sportart anerkannt wird), werden wohl noch ein paar Jahre verstreichen.
Ich würde mir so eine Art Erzbergrodeo für E-Bikes wünschen, genau für so etwas hätte ich auch gerne eines.
 
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Alles Zankerei um den potentiell einzustreichenden, schnöden Mammon. Zur Frage, welches der dicken, verwöhnten Kleinkinder den E-Lolli bekommen sollte: Keins der beiden. Neuen Verband gründen: DfVBE. Dicke faule Vorstände Beschleunigen Elektrisch. Mal im Ernst, was soll an nem E-MTB "Rennen" spannend sein, wenn die über ne Strecke kullern? "OH, der Günther hat ne Minute länger geladen, das ist ein Top-Favorit und respektabler Stammtischathlet!" Retardierte Kacke.
 

herb

RADikaler
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Ist ja wieder einmal unerträglich, wenn man sich nur informieren möchte!

So viele Dampfplauderer hier....
Hauptsache...
...fast durchweg pseudo und Null Argumentationen - sooo lachhaft und peinlich,
sogenannte Erwachsene führen sich bei dem Thema wie störrische, kleine Kinder auf...
...."E-Lolli, Fahrstuhlfahren, Mofa , Moto GP"....ich fürchte ihr meint das ernst.
Vermutlich die diffusesten Ängste ......
Kaufzwang, im Abseits stehen, Glaubenskrieg etc. ......
Also für was so ein relativ harmloses Spielzeug doch alles herhalten muss....
Keep cool!
 
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Ist ja wieder einmal unerträglich, wenn man sich nur informieren möchte!

So viele Dampfplauderer hier....
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...fast durchweg pseudo und Null Argumentationen - sooo lachhaft und peinlich,
sogenannte Erwachsene führen sich bei dem Thema wie störrische, kleine Kinder auf...
...."E-Lolli, Fahrstuhlfahren, Mofa , Moto GP"....ich fürchte ihr meint das ernst.
Vermutlich die diffusesten Ängste ......
Kaufzwang, im Abseits stehen, Glaubenskrieg etc. ......
Also für was so ein relativ harmloses Spielzeug doch alles herhalten muss....
Keep cool!
Wenn man sich "nur" informieren möchte, sollte man "nur" den Artikel lesen. :daumen:
 
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Ich stehe dem dem E-bike relativ neutral gegenüber, es ist einfach ein brutal wachsender Markt und auf den Zug wollen viele aufspringen, ich glaube sowas nennt man dann auch freie Marktwirtschaft. Wer das nicht für gut heißt, der sollte auch mit der Kutsche zur Arbeit fahren..
Nicht jede technische Innovation ist ein Fortschritt für die Gesellschaft!!!
Wie gesagt, wenn man das E-Bike als Auto-Ersatz nutzt, ist das ein Fortschritt, weil die Luft in der Stadt etwas besser wird.
Wenn aber ein körperlich gesunder Mensch statt mit Muskelkraft mit E-Antieb durch den Wald fährt und "Sport" treibt, ist das kein Fortschritt.
Als Massenphänomen auch irgendwann ziemlich problematisch.

Und die "freie Marktwirtschaft" als Argument zu bringen, finde ich auch etwas problematisch. Dieser Marktwirtschaft (die in Deutschland übrigens auch sozial sein soll) haben wir auch Atomkraftwerke, Plastikmüll und Glyphosat zu verdanken.
Nur weil etwas legal ist, ist es nicht unbedingt schlau.
Und wie Du sagst, ein "brutal" wachsender Markt - der die kleinen Händler sterben läßt.
 
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