Unterkunft und/oder Wohnmobil Stellplatz Luberon, Gegend von Apt

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Wir wollen im Juli ins Luberon- sollte es klappen und dort ein paar Tagestouren unternehmen.
Ich habe da ganz gute Touren aller Schwierigkeitsgrade aus einem franz. Bike Guide VTT gefunden. Ich denke aus der Gegend von Apt liegt man rel. zentral und kann sowohl Touren im Haute und Petite Luberon unternehmen. Aber auch nach Norden ins Valle de Nesque oder zum Mt. Ventoux- nach der Tour de France, die sogar 2 Mal drüber fährt!

Nur mit der Unterkunft bin ich noch nicht so richtig fündig geworden. Es gibt eine Menge Ferienhäuser, die aber ziemlich teuer sind, da für rel. viele Personen gedacht. Wir sind so 6 Leute. Eine schöne Unterkunft (mit Frühstück) hätte ich in einer alten Abtei in Saignon gefunden- er hat aber nur 1 Zimmer frei und kennt auch keine weiteren Unterkünfte in der Nähe.

Dann habe ich bei Hotels geschaut. Was nicht so teuer ist, wäre das IBIS in Apt. das könnte ich noch anfragen.

2 Leute kommen mit einem Wohnmobil. Die könnten also auch einen Womo Stellplatz nehmen.

Kann jemand etwas in der Gegend empfehlen?


Danke und SG
 

isartrails

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Ich war mal in einer Ferienwohnung vor vielen Jahren. Unsere Unterkunft war ein renovierter und umgebauter Taubenturm, der die Eigenschaft hatte, dass die Mauern kreisrund waren (wie ein Turm halt). Eines Nachts kam eine Fledermaus aus Versehen durchs offene Fenster reingeflogen und fand eine geschlagene Viertelstunde lang nicht mehr heraus. Obwohl wir aus dem Schlaf geschreckt, das Licht angemacht und alle Fenster sperrangelweit aufgerissen hatten, war das Tier durch die Kurven der Wand so desorientiert, dass es ununterbrochen nur im Kreis geflogen ist. Ich dacht schon, jetzt stirbt‘s gleich an Herzkasper. Wie durch Zufall fand‘s dann wieder raus. Die Fenster haben wir danach nicht mehr aufgemacht.
Eine Empfehlung für euch hab ich aber leider nicht.

Grundsätzlich kann ich bestätigen, dass die Ecke eher teuer ist. Wenn du in Gordes oder einem der anderen „plus belles villages de France“ einen Kaffe trinken möchtest, fällst rückwärts vom Bistrostuhl. Wir waren hauptsächlich Wandern und gemütlich Radfahren, weniger echtes Biken. Gereizt hätte mich die Luberon-Runde (Umrundung), vor allem wegen der Kultur-historischen Aspekte, der Dörfer und Landschaften, aber die kannst auch mit nem Trekkingrad machen. Zum Biken würde ich weiter in den Süden in die Alpes Marittimes (06).
 
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Ich war früher öfters zum Klettern in Boux. Super schönes Tal und da gibt es auch Bike Touren. Ich habe letztes Jahr im Juni Luberon geplant und dann kam Corona dazwischen. Ihr könntet z.B. auf diesen Campingplatz übernachten und euch ein Mobilehome mieten:
Sehr schön gelegen, war ich vor 30 Jahren schonmal, und das Womo könnte da auch stehen. Apt fand ich nicht so schön. Laut Trailforks gibt es da auch einige Trails in der Gegend, einer endet genau hinter dem Campingplatz.
 
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Klettern in Boux.

Danke für den Tipp- sieht gut aus.
Touren habe ich ziemlich viele in dem VTT Büchlein- genauer gesagt 77..... Das reicht für eine Weile! Da wäre es am besten gleich mal 2 Monate dort zu sein. Aber wir wären froh, mal wieder ein paar Tage weg zu fahren. Sonst halt wieder Urlaub von vor der Haustür.....Ist bei uns auch schön. Aber irgendwie will man halt mal wieder etwas anderes sehen.
Gereizt hätte mich die Luberon-Runde (Umrundung),
Die Luberon Runde ist für mich in 2022 gesetzt (als Rundtour) . war ja dieses Jahr vorgesehen (und vorbereitet). Aber 7-8 Quartiere buchen (und evtl. wieder absagen müssen), war mir jetzt zu kompliziert.
 
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Ich will euch eure Idee nicht vermiesen, aber mir wäre es im Juli zu heiß. Zum Klettern waren wir immer im März oder Oktober im Luberon. Als ich letztes Jahr Anfang Juni geplant habe, hatte ich schon Bedenken das es zu heiß werden kann.
 
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Ich war schon öfters im Juli in Südfrankreich. Erschwitzt bin ich noch nie, wobei ich Wärme eigentlich gerne habe. Deshalb auch Anfang Juli. Wir waren mal Anfang Juni auf dem "Chemin de soleil" Sisteron/Nizza. Da hatten wir an 1 Tag ein Wahnsinnsgewitter und mussten noch über einen an sich läppischen Pass (1.200 m) . In 1 h gab es einen Temperatursturz auf 10 gr und einige hatten keine gescheite Regenkleidung dabei (Frankreich nie Regen....). Die haben im Quartier nur noch geschlottert.... also lieber etwas wärmer. Danach hatten wir allerdings das übliche französische Sommerwetter. Übrigens eine Super Tour.
August würde ich jetzt nie fahren - auch schon wegen des französ. Urlaubs.
Zudem geht es eben terminlich nicht anders.
Ich berichte wie es war - sofern es (hoffentlich) klappt.
 
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Laut Trailforks gibt es da auch einige Trails in der Gegend, einer endet genau hinter dem Campingplatz.
Wir werden jetzt den Campingplatz Le Vallon als Standquartier nehmen. Ich bin mal gespannt.
Der trail der dort beginnt ist das die Tour über den Tete de Maupas? Die soll ja etwas schwierig sein. Ist das zufällig schon jemand gefahren? Meine Mitfahrer sind keine so trailfreaks - na ja dann halt ab und an mal absteigen.
 
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Laut Trailforks enden zwei Trails in Bonnieux. Ein schwarzer und ein blauer.


Wie du auf der Karte sehen kannst gibt es sehr viele Trails in der Gegend. Leider ist es bei mir wegen Corona letzten Juni ins Wasser gefallen.
 
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Bergisch Gladbach Hand
Das Camp ist bei Bonnieux, also Nordseitig des Luberon Kamms. Auf dem Kamm verläuft ein ewig langer, teils grober Fahrweg, mit dem man alle Auf und Abfahrten verbinden kann, oder auch komplett längs nehmen. Aber zum erträglichen rauf fahren eignen sich nur eine Handvoll Wege bzw Pisten. Einmal komplett rüber und wieder zurück, ist eine ausgedehnte Tagestour. Auf Trailforks ist ein Foto vom Maupass, was nach einem bösen Schottermonster aussieht. Den die Trail am Luberon werden auch gerne von MX Piloten mit ordentlich Gas hoch gepflügt! Die schöneren Touren sind mM. nach mehr auf der Nordseite.
 
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Bin gerade an der Tourenplanung fürs Luberon.
Wir haben beim Campingplatz "Le Vallon" reserviert. Sollte klappen. danke für den Tipp!!
Ich hatte mir eine Tour "Petit Luberon" so in der Art zusammengestellt. Sicher kennt das jemand. Wer Verbesserungen sieht, bitte kurze Info.
Meine anderen Touren stelle ich bei Gelegenheit mal vor. Wenn wir es dann gefahren sind, kriegen alle entspr. Infos.
Danke und SG
 

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  • TT 71 Petit Luberon 60 km1400 hm_8 h_ V3.gpx
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Natürlich wollten wir auch mal zum Ventoux- wenn wir schon mal in der Gegend sind - und natürlich wenn die TDFrance da durchgezogen ist.
Der Track ist etwas verwirrend , weil ich 2 tracks zusammengefügt habe. Ich wollte in Bedoin starten. Die Auffahrtsvariante habe ich mir irgendwo aus dem Netz runtergeladen. Abstecher zum Gipfel nur wenn nicht zu viel Trubel ist (Foto/Ausblick). Aber die Jungs fahren auf einer Straße wieder runter (das ist der südliche Ast des tracks)- das will ich natürlich nicht. 1.600 hm auf Straße vernichten: Höchststrafe.
So habe ich mir aus dem VTOPO Führer eine offroad Variante gezeichnet, nördlicher Ast des Tracks (Enduro Ventoux, face sud). Scheint eine offizielle Route zu sein. Kann mir jemand etwas dazu sagen oder hat evtl. einen besseren Vorschlag?
 

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  • Ventoux Mt TT 65.gpx
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Dann hätte ich noch die kurze, aber knackige Tour TETE DE MAUPAS. 1.000 hm auf 25 km klingt schon knackig......!Kennt das jemand?
 

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  • TT 61 Tete de maupas 25 km_1.000 hm_ 3 h_V4.gpx
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Dann habe ich noch diese beiden Touren im Grand Luberon - hoch zum Mourre Negre. Die eine startet im Dorf Saignon, die andere in Castellet/Auribeau. das sind jetzt alles keine Wahnsinnstouren mit so 1200/1300 hm. Aber ich denke dafür kann man dann auch mal etwas länger Pause machen, Ausblick genießen, photographieren.
Und wenn ich merke, dass noch Zeit ist, haben ich zusätzlich noch eine Zusatzecke in Reserve - so jedenfalls meine Vorstellung.
 

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  • 54 TT Saignon_Grand Luberon 35 km_1.200 hm_4 h V3.gpx
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  • 54_56 TT combe platte 35 km_1.250 hm_4 h V 3.gpx
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Zu meinen Touren gab es jetzt keine weiteren Anmerkungen/Verbesserungsideen.
Wir fahren jetzt Morgen los und wollten bei Dole mal übernachten.
Freitag dann Ankunft "Camping le vallon" bei Bonnieux geplant. Sa/Sonntag leider wohl regnerisch- da wollte ich eigentlich ordentlich biken und Touren ausprobieren.
Ab Montag dann wohl Hochsommer mit über 30 gr....
Ich berichte....
1 Woche ist natürlich viel zu kurz. Aber wir haben noch mehr geplant in dem Jahr. Und es ist wieder schön, überhaupt eine Bikeplanung machen zu können.
 
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Jetzt weiß ich, warum von euch kaum jemand im Luberon war. Es ist nur ein Mittelgebirge -1.100 mNN. ABER mit sehr anspruchsvollen trails und - bestem Wetter. Wir hatten praktisch 10 Tage blauen Himmel, Temp -37 gr und super geile Touren. Im Wetterradar habe ich Wolken mit großen Regenmengen immer nördlich des Ventoux vorbeifliegen sehen.
Campingplatz "Le Vallon" ist ein Super Tipp: alles schön eingegrünt, nette Betreiber, einfach familiär. Womo Stellplatz ca. 25 Eu/Nacht inkl. alles.

Ich beginne gleich mal bei der anspruchsvollsten Tour "Tete de MAUPAS". Das man im Mittelgebirge für 35 km und 1.300 hm ca. 5 h Fahrtzeit braucht, ist eher ungewöhnlich und liegt an der extrem schwierigen Kletterpassage zum TETE DE MAUPAS bzw. COMBE DE RECAUTE. Es ist die V 4+ Tour im Vaucluse Führer.

Zu Beginn ist alles easy: Auffahrt von Bonnieux und erster schöner, einfacher Trail. Dann sind wir wohl fälschlicherweise auf ein Privatgelände geraten. Tore waren aber offen, keine Hunde da. Ging alles gut. Aber da sollte man eine andere Variante suchen.
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es geht eine Weile mit feiner Aussicht auf dem Kamm entlang. Bis ganz unvermittelt ein Trail (ohne Schild) rechts durchs Gebüsch hinabgeht. Der ist echt geil und super fahrbar. Eigentlich einer der schönsten auf der Tour.
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Unten stösst man auf einen Schotterweg. Man muss sich überwinden, den groben Schotter links bergauf zu fahren bzw. so 200 hm zu Schieben.... (grobes Geläuf!)
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Später kann man teils wieder fahren (Cap de Serre= Gipfel)
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Bartgeier! Geil!
Es folgt ein ewig langer Trail bergab bis Puyvert.
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Dort wollten wir eigentlich einen Kaffee trinken. Es gab aber nichts. Wir machten Brotzeit am Dorfbrunnen.
Die folgende Querung nach Westen ist etwas doof, weil die Wege in Schleifen durch Felder führen (Umwege). Aber schließlich sind wir an der Gite de Recaulte und folgen einer Piste bergauf ca. 2 km. Dann geht ein WW rechts ab zur Combe de Recaulte. Zu beginn schiebbar, dann wird es immer dorniger und geht an eine Felswand bergauf. Problem ist dass alles zugewachsen ist und du das Bike nicht Tragen kannst, weil der Lenker in der Macchie hängenbleibt. Aber... ich hatte eine Handsäge dabei. Das hat uns gerettet. Es gibt eine Kletterstelle, wo man sich die Bikes zureichen muss. Oben angekommen, sind wir fertig! Also das würde ich nicht mehr machen. Sondern vor den Felsen einem Trail bergab ins östl. Tal folgen und die 150 hm wieder auf Piste bergauf treten.
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Man kommt am FORET DE CEDRES RAUS: Es geht am Tour Philippe vorbei und man biegt in den geilen "Campingplatztrail" ein. Super Abschluss!
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Ich denke ich muss nicht sagen, dass an dem Abend viele Biere geflossen sind.... es hatte ca. 37 gr.
Eine geile Tour. Aber nicht unterschätzen!!
 

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  • act. Tete de Maupas 35 km_1300 hm_ 5 h.gpx
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War eine "offizielle Tour" Nr. 61 (wie gesagt) aus dem Bike Guide "Vaucluse".
Sonst wäre es mir doch nie eingefallen dort rauf zu kraxeln. Halt V 4+....
Ansonsten aber wirklich wunderschöne Trails.
Aber zu deiner Beruhigung: die anderen Touren waren einfacher.....
 
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Die 2. Tour von der ich berichten möchte, ist Tour 71 im Vaucluse Führer.
Dort angegeben als 2 tages Tour mit 61 km/1.400 hm/8 h/V 3.
Wir haben sie in 2 Varianten gemacht
  • zuerst als "Pioniervariante" als die anderen Biker noch nicht da waren mit 82 km/1.800 hm/6,5 h Fahrtzeit (am Ende über Straße, da es zu lang wurde)
  • als Gruppenvariante mit 70 km/1.800 hm/6 h Fahrtzeit
In jedem Fall geht es vom Campingplatz zuerst auf der D 3 nach Westen, bis man am Abzweig nach Lacoste auf eine Sandpiste trifft, der man in schönem Einrolltempo auf und ab ca. 10 km folgt.
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Am Wanderwegweiser Podarigue biegt man links auf einen schönen Trail ab, der uns bis zu einem großen Steinbruch (wahrscheinlich weißer Sandstein) führt.

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Kurz danach biegen wir wieder links in den Wald ab und folgen der wunderschönen Bikestrecke (rotes GTV Symbol) in das kleine Dorf Oppede le Vieux. Sehr schön, kurze Schiebestrecke, gut fahrbar.
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Von dort gibt es 2 Möglichkeiten, um weiter nach Maubec oder Robion zur Mittagspause zu kommen : über Wanderweg mit zusätzlich 100 hm und Schiebestück oder einfach über Piste.
Nach 25 km schon Mittagspause? Ja notwendig, weil danach nichts mehr kommt - auch praktisch keine Wasserstelle!

Jetzt beginnt die Tour erst. Nach Taillades über einen steilen Bergrücken mit schöner Trailabfahrt nach Vidauque (aufpassen grobes Geläuf!)
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Es folgt eine längere Auffahrt zu einem Sendemast auf mäßig steiler Piste, lang bei 37 gr., aber gut fahrbar.

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Von dort kann man entweder der einfacheren Variante auf der Panoramapiste zum Foret de Cedres folgen oder - wie wir auf der endlos langen Schotterpiste Richtung Meridol. O.k. ist etwas langweilig, da gleichförmig. Aber so ist halt diese Tour. Immer wieder Ausblicke nach Süden zur Durance.
Eine Variante habe ich noch eingefügt, die einige hm spart: vor der Abfahrt nach Merindol gibt es einen feinen Schotterpfad, der uns direkt nach Les Borys führt.
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Die nächsten ca. 15 km und 400 hm Auffahrt auf Schotter mit finaler Schiebestrecke zum Aussichtspunkt Les Portalas sind sehr anstrengend und kraftzehrend. Ich hoffe ihr habt nach etwas zum Trinken!

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Angekommen am Foret de Cedres bitte nicht der Variante meines Co guides aus dem Track folgen, sondern der GTV Strecke aus dem Führer. Die Variante vom Co guide ist ein unmarkierter Pfad, der durch Gestrüpp mit Schiebestrecken und Dornengefahr führt. Da gab es gewaltig Ärger danach, weil das die ganze wunderschöne Tour versaut hat.
Aber passiert halt mal!
Bei der Einrolltour mit meiner Frau waren wir am Ende nur noch zu zweit und haben als Alternative die Umfahrung auf Straße über Lauris/Lourmarin gewählt. Das ist sozus. der "Notausgang" , aber letztlich ebenso anstrengend und genauso 1.800 hm.
Dafür gabs am Campingplatz das ABENDMENÜ Womo Luigi - und viel Bier!

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Geile Tour, aber anstrengend!
 

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Hast du Bilder vom Campingplatz? Habe dir ja den Tip gegeben. Würde gerne sehen wie der jetzt aussieht. War da schon vor 30 Jahren mit dem VW Bus im Kletterurlaub. Haben damals auch Mountainbikes dabei gehabt und sind zum Klettern nach Boux gefahren.
 
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Ja, vom Campingplatz habe ich jetzt keine Bilder gemacht, sorry.
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Das kann ich nur so beschreiben:
du kommst von Bonnieux runter (südlich) und fährst ein kleines Tälchen hoch (300 m) , wo die Reception ist. Es ist ein kleiner fast familiärer Camplatz für vielleicht 150? Leute? Alles ist mit Bäumen wunderbar eingegrünt, was mir sehr gut gefällt. In einem Bereich sind die Womo stellplätze- alle mit Bäumen zum Nachbarn abgetrennt. im unteren Bereich sind Hüttchen - alle anders, sehr einfach, aber irgendwie sympathisch und ein kleiner Badeteich für Kids. In der Mitte liegt der Sanitärbereich, einfach und von der Sauberkeit etwas gewöhnungsbedürftig. Die Betreiber spritzen es morgens alles mit Schlauch aus. Wie will man es sonst machen? Also für mich kein Problem. Nach 2 Tagen weiß man, wann wenig Betrieb ist. Da habe ich dann auch kapiert , dass die französ. Toiletten eigentlich viel hygienischer sind.....
Die Betreiber sind sehr nett und aufgeschlossen- vor allem wenn du ein paar Sätze franz. mit ihnen sprechen kannst.
Man kann für jeden Tag Brot zum Frühstück bestellen und es gibt einen kleinen Laden (sehr klein) und an best. Tagen an einem Essensstand auch etwas zum Essen bestellen. Wir haben das nicht gebraucht, weil wir lieber Gemüse eingekauft und im Womo (bei Kerzenlicht) gespeist haben oder mit Bike ins Restaurant "Sade" in Lacoste zum Essen waren.
Eine Warnung : nie in Bonnieux ins "sur les toits de Bonnieux" essen gehen. Sieht schön aus, ist aber der letzte Touri Nepp!

So viel mal zur "Infrastruktur"..... Der Tipp mit dem "Le Vallon" war jedenfalls super. Hat auch Sabine gefallen!
 
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Sehr schön ist auch die Tour zum höchsten Punkt des "Haute Luberon" - im Osten- dem "Mourre Negre", 1.125 m.
Bis zum wunderschönen Dorf Saignon startet die Tour eher gemächlich. Besonders sind hier die weiten wunderschönen Lavendelfelder.
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Vor Saignon gibt es noch den kurzen und netten "Lavendeltrail"...
In Saignon sollte man Pause machen- auch wenn wir erst 20 km haben - sonst gibt es auf der Tour keine weitere Einkehrmöglichkeit. Es gibt dort ein Kaffee mit herrlichem Brunnen in der Ortsmitte....
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Die Hirschkäfer scheinen gerade Hochsaison zu haben....
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Von Saignon an beginnt dann im Prinzip die lange und auch anstrengende 600 hm Auffahrt zum Mourre Negre auf einem breiten kehrenreichen Schotterweg, den immer wieder Wanderwege kreuzen. Immer wieder herrliche Ausblicke zum Ventoux....

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Der Mourre Negre selbst - ein abgezäunter Metallsendemast- ist jetzt nicht gerade der Hit. Man war halt am höchsten Punkt. Auch eine Alternative zur Auffahrtsroute zu finden hatte ich jetzt keine Zeit.
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Das highlight der Tour beginnt aber erst jetzt: die wunderschöne Schotterabfahrt nach Sivergues und der folgende bachbegleitende Buoux Trail, der allerdings auch viel von Wanderern und Reitern genutzt wird.
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Nachdem man wieder auf die ANFAHRTSROUTE, D232 gestoßen ist, kann man weiterhin auf Wanderweg bis nach Bonnieux zurückrollen....
Eine geile Tour mit 52 km und 1.300 hm....
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