Verletzungs-Update nach Rückenbruch: Brook Macdonald fährt wieder Mountainbike

Verletzungs-Update nach Rückenbruch: Brook Macdonald fährt wieder Mountainbike

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Brook Macdonald scheint sich schneller von seinem schweren Rückenbruch in Kanada zu erholen, als man es für möglich gehalten hätte. Mittlerweile war der Neuseeländer wieder Trails fahren – und hat sogar ein paar Flugmeilen gesammelt!

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Verletzungs-Update nach Rückenbruch: Brook Macdonald fährt wieder Mountainbike
 

scylla

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Großes Internet-Kino hier wieder mal. Wenn in diesem "real life" jeder über alles so gut Bescheid wüsste wie im Internet, dann wäre die Welt ein besserer Platz (oder auch nicht) :lol:

Zum Abschluss: Ob er je wieder so fährt wie vorher, weiß doch keiner. Aber ihm zu unterstellen, dass er in seinen sicheren Untergang rennt, ist sowas von daneben. Vielleicht geht alles wieder, vielleicht auch nicht, vielleicht merkt er es und sucht sich was neues. Ich kann mir gut vorstellen, dass es das überwindet und drücke ihm die Daumen. Ehrgeizige Ziele und die entsprechende Arbeit braucht es außerdem einfach, um wieder über den Damm zu kommen – wenn er aufgeben würde und auf der Couch liegen bliebe, würde sein Körper sich nie erholen. Allein deshalb sollte man ihn nach Kräfte motivieren und unterstützen.

+1, dem ist nichts hinzuzufügen
 
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Natürlich liegen mir keine Akten über die genaue Diagnose von Herrn McDonald vor. Wohl weiß ich aber, dass bei "operierten" Rückenmarksverletzungen, die bei Brook McDonald wohl absolut indiziert war, zumindest unklar ist, wie schwer bestimmte Strukturen geschädigt wurden und wie gut die Ausheilung tatsächlich vonstatten geht. Und das bedeutet nun mal, dass eine weitere schwere Verletzung möglicherweise ernsthaftere Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Brook Mcdonald äußerte sich zum Ausmaß der Verletzung selbst mit folgenden Worten: "The surgery went really well and the surgeon was happy with what he did, the extent of my injury was pretty bad. "

Wie erwähnt, ist er jedoch alt genug und kann/muss selbst entscheiden. Ich bin allerdings der Meinung, dass Menschen mit schweren Rückenmarks-, Hirn und Nervenverletzungen sich ganz genau überlegen sollten, welches künftige Risiko sie in Zukunft eingehen möchten - auch bei guter Rekonvaleszenz. Die Schulmedizin äußert sich da in der Regel auch recht deutlich, indem man einen möglichen Ausgang bei erneuter Verletzung weder in die eine noch in die andere Richtung skizziert. Alles andere wäre aus medizinischer Sicht auch unverantwortlich. Die genannten Strukturen sind, vor allem das Gehirn, zwar äußerst regenerationsfähig, aber eben auch extrem fragil. Heilung bedeutet nicht, dass sich Schäden nicht kumulieren können, was dann bei weiteren Unfällen eben sehr problematisch werden kann.
Bist du jetzt Neurologe, Orthopäde oder ein anderer Facharzt?
Die Verwendung des Esoterik-Kampfbegriffs "Schulmedizin" anstatt "evidenzbasierter Medizin" spricht nicht unbedingt dafür.
 
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