Verletzungs-Update und Spendenaktion: Brook Macdonald auf dem Weg der Besserung

Verletzungs-Update und Spendenaktion: Brook Macdonald auf dem Weg der Besserung

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Brook Macdonald hat nach seiner schweren Verletzung mittlerweile ein Reha-Programm in Neuseeland gestartet und macht dort derzeit erfreulicherweise große Fortschritte. Außerdem wurde eine Spendenaktion initiiert.

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Verletzungs-Update und Spendenaktion: Brook Macdonald auf dem Weg der Besserung
 

Tyrolens

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Ich glaube nicht, dass MacDonald schlecht versichert ist. Ganz im Gegenteil ist MS Racing meines Wissens eines jener Teams, die das Thema Versicherung sehr ernst nimmt.
Klar ist aber, dass auch die beste Versicherung nicht alles übernimmt.
 

xMARTINx

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Ist schon komisches Gefühl so nen Typ wie Brook wieder laufen lernen zu sehen. Hoffe wird schnell wieder 100% fit!
Downhill Weltcup ist das absolute Limit, das wird einem erst wieder so richtig bewusst wenn so etwas passiert.
Weiterhin alles erdenklich Gute!
 
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Blöde Frage.... Tragen die Fahrer eigentlich Full Body Armor???
Bei vielen Videos sieht es eher nicht so aus...
Wenn wirklich nein warum nicht? Und hätte das bei dem Sturz geholfen?
 
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Da hilft halt der beste Rückenschutz nichts wenn es einen so zusammendrückt.
Alles gute dem Brook, hoffe er wird wieder ganz der Alte! :i2:
 

Frostfalke

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Blöde Frage.... Tragen die Fahrer eigentlich Full Body Armor???
Bei vielen Videos sieht es eher nicht so aus...
Wenn wirklich nein warum nicht? Und hätte das bei dem Sturz geholfen?

Die Diskussion hatten wir letztes Jahr hier ausführlich, als sich die MTBlerin so schwer am Rücken verletzt hatte beim Training. Hatte da die selbe Frage wie Du gestellt. Ein Arzt hat mir dann da erklärt, dass die Stürze beim MTB meist so mistig sind, dass der Backprotector oft "umgangen" wird. Hoffe ich bekomme es noch ungefähr zusammen: Entweder fällt man auf den Hintern und das staucht die Wirbelsäule so, dass ein Brustwirbel praktisch "platzt", weil er zu viel Druck von unten bekommt. Oder man schlägt höher auf, sodass Verletzungen über dem Protektor an der HWS entstehen. Dort und an den Handgelenken kann man halt nicht viel schützen. So habe ich mir die Erklärung gemerkt. Man muss sich also immer darüber im Klaren sein, dass wir hier eine Hochrisiko-Sportart betreiben. Solche bitteren Unfälle sind dann halt die Kehrseite unseres Sports. Ich selber bin auch ein Verfechter von "Vollprotektor" aber auch damit schützt man eben leider nicht alles.

Ansonsten finde ich die Sache mit der Reha und der Zuzahlung auch krass. Gerade weil im MTB-Sport ja nicht gut bezahlt wird. Werde da auch was spenden jetzt. Gute Besserung an Brook.
 
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Ich find's krass, dass selbst erfolgreiche Profis so schlecht versichert sind, dass sie sich mit Fundraising die Reha finanzieren müssen...

... ich will aber den Thread nicht kapern ;-)

Find ich auch krass. Hoffe das sein team da auch noch einen schönen Betrag beisteuert. Letztendlich profitieren sie auch von seinen Erfolgen und ein paar tausend Euro tun den sicherlich nicht weh.
 

un..inc

Noooob
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Ihr habt aber schon gelesen, wofür die Spenden genutzt werden sollen?!?
Für Transporte und die Ausgaben seiner Freundin, um an seiner Seite zu sein...
Welche Versicherung übernimmt das denn bitte? Und welcher eurer Arbeitgeber würde das übernehmen?
Und wer sich bissl durchklickt sieht, dass bspw. 100% nen ordentlichen Batzen gespendet hat...
Ich glaub mit RedBull als Sponsor wird man wohl die bestmögliche Reha bekommen, die man sich vorstellen kann. Zumindest liest man von verletzten Athleten anderer Sportarten von genau diesem Sachverhalt.
 

Moritz

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Ihr habt aber schon gelesen, wofür die Spenden genutzt werden sollen?!?
Für Transporte und die Ausgaben seiner Freundin, um an seiner Seite zu sein...
Welche Versicherung übernimmt das denn bitte? Und welcher eurer Arbeitgeber würde das übernehmen?
Und wer sich bissl durchklickt sieht, dass bspw. 100% nen ordentlichen Batzen gespendet hat...
Ich glaub mit RedBull als Sponsor wird man wohl die bestmögliche Reha bekommen, die man sich vorstellen kann. Zumindest liest man von verletzten Athleten anderer Sportarten von genau diesem Sachverhalt.

Genau – das Geld soll laut Beschreibung in erster Linie für die finanzielle Unterstützung seiner Verlobten genutzt werden. Sie war beim Sturz vor Ort in Mont-Sainte-Anne, danach die komplette Zeit mit Brook in der Klinik in Quebec, nun die ganze Zeit bei ihm in Christchurch, also knapp 1000 km entfernt von ihrem Wohnort. Laut Kommentaren eines Neuseeländers auf Pinkbike kann sie für solche Fälle eine staatliche Unterstützung beantragen, aber auch nur, wenn die Reha zu Hause stattfindet (was sie derzeit noch nicht tut) und selbst dann wär es wohl ein extrem geringer Betrag.

Ich bin mir sicher, dass Brook von Red Bull und seinen weiteren Sponsoren jegliche Unterstützung erhält, die er derzeit benötigt. :daumen:
 
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Ich glaub mit RedBull als Sponsor wird man wohl die bestmögliche Reha bekommen, die man sich vorstellen kann. Zumindest liest man von verletzten Athleten anderer Sportarten von genau diesem Sachverhalt.
Das sollte Red Bull auch unbedingt so handhaben, sie profitieren ja auch gewaltig von den ganzen Leuten die ihr Leben aufs Spiel setzen in den ganzen Extremsportarten die auf RB-TV laufen. Auch wenn die Leute das freiwillig tun..
 

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sun is shinning
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Ihr habt aber schon gelesen, wofür die Spenden genutzt werden sollen?!?
Für Transporte und die Ausgaben seiner Freundin, um an seiner Seite zu sein...
Da sollte man sich dann aber schon überlegen ob eine Risikosportart noch das Richtige für einen ist wenn man im Schadensfall auf die Unterstützung von Spenden angewiesen ist. Das sein Mädel dadurch bei ihm sein kann ist schön aber ich glaub er würde auch ohne klar kommen.
 

ufp

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Das sollte Red Bull auch unbedingt so handhaben, sie profitieren ja auch gewaltig von den ganzen Leuten die ihr Leben aufs Spiel setzen in den ganzen Extremsportarten die auf RB-TV laufen. Auch wenn die Leute das freiwillig tun..
Ich weiß nicht, wieviel Red Bull von Brook McDonald profitiert. Schließlich war er meisten nur ein Top 20-10 Fahrer.
Eventuell wird er für seine Sponsoren auch Werbefilme gedreht und dadurch auch Geld verdient haben.
 
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Ich weiß nicht, wieviel Red Bull von Brook McDonald profitiert. Schließlich war er meisten nur ein Top 20-10 Fahrer.
Eventuell wird er für seine Sponsoren auch Werbefilme gedreht und dadurch auch Geld verdient haben.
Ja stimmt in seinem Fall schon, er steht nicht so im Rampenlicht wie manch anderer. Aber die "2. Reihe" Leute werden ja genauso gebraucht und tragen das gleiche Risiko wie die Top 10 Leute. Aber oben schrieb ja jemand, dass man als RB-Athlet gute Unterstützung bekommt. Wenn dem so ist, ist das natürlich eine gute Sache..
 

Frostfalke

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Ich denke mal nicht, dass die Beiden einen Gewinn aus der Sache schlagen wollten. Die werden schon einen Grund haben, dass sie die Aktion gemacht haben. Ich glaube auch nicht, dass ein Sponsor füre Reha aufkommt. Hat meiner damals nie gemacht (andere Sportart). Ich für meinen Teil habe gern gespendet. Die Verletzung war schwer und er braucht jede Hilfe, die er bekommen kann. Wenn sich seine Freundin nun um ihn kümmert, dann ist das toll, wenn es ihm hilft, wieder ins Leben zurückzufinden. Wir haben ihm (und den anderen) auch gern beim Fahren zugeschaut, dann kann man auch in der Not mal helfen!
 
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also bezüglich RedBull und Unterstützung für Athleten. Einer ihrer erfolgreichsten MTB-Athleten der letzten 2 Jahrzehnte ist Jared Graves [NACHTRAG: IRRTUM, ist für Monster Energy gefahren, danke für den Hinweis]. Der hat Spenden gesammelt für seine Krebstherapie. Zeigt aber auch einfach wie vertrottelt die Welt ist, mMn sollte in jedem zivilisierten Land der Welt klar sein, dass Krebstherapien solidarisch im Rahmen der Krankenversicherung in vollem Ausmaß übernommen werden, warum sollen zum unglaublichen Pech eines Hirntumors auch noch finanzielle Sorgen kommen. Aber anscheinend ist den Leuten andererorts Breaking Bad lieber...

Im Falle von Brooks Sturz besonders ärgerlich: an der Stelle gehts ja locker mal 4m runter, es sind vor ihm schon andere dort gestürzt, auch schwer, ein Mädl musste mit Schädel-Hirn-Trauma abtransportiert werden. Trotzdem hats bis nach Brooks Crash gedauert bis die Organisatoren reagiert haben und Wurzeln von der Kante entfernt haben, die diese Gefahr hauptsächlich bedingt haben. Noch so was Vertrotteltes.
 
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also bezüglich RedBull und Unterstützung für Athleten. Einer ihrer erfolgreichsten MTB-Athleten der letzten 2 Jahrzehnte ist Jared Graves. Der hat Spenden gesammelt für seine Krebstherapie. Zeigt aber auch einfach wie vertrottelt die Welt ist, mMn sollte in jedem zivilisierten Land der Welt klar sein, dass Krebstherapien solidarisch im Rahmen der Krankenversicherung in vollem Ausmaß übernommen werden, warum sollen zum unglaublichen Pech eines Hirntumors auch noch finanzielle Sorgen kommen. Aber anscheinend ist den Leuten andererorts Breaking Bad lieber...

Im Falle von Brooks Sturz besonders ärgerlich: an der Stelle gehts ja locker mal 4m runter, es sind vor ihm schon andere dort gestürzt, auch schwer, ein Mädl musste mit Schädel-Hirn-Trauma abtransportiert werden. Trotzdem hats bis nach Brooks Crash gedauert bis die Organisatoren reagiert haben und Wurzeln von der Kante entfernt haben, die diese Gefahr hauptsächlich bedingt haben. Noch so was Vertrotteltes.
Es gibt aber auch unzählige die diese Passage ohne Probleme gemeistert haben. Mehr als gestürzt sind. Downhill ist gefährlich und da passiert auch Mal was. Hart aber ist einfach so.
 

Frostfalke

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Es gibt aber auch unzählige die diese Passage ohne Probleme gemeistert haben. Mehr als gestürzt sind. Downhill ist gefährlich und da passiert auch Mal was. Hart aber ist einfach so.

Ja, aber das hängt auch immer von der Krankenversicherung im Land ab. Dazu kommen Umstände wie: Was verdient man, was verdient die Frau/Freundin, wie kann einen die Familie unterstützen, was kosten Arzt & Reha-Leistungen im Land usw. Da kann man sicher nicht pauschalisieren. Aber ist ja auch freiwillig. Wer nicht unterstützen will, der macht das nicht. Ist ja auch so eine schöne Summe zusammengekommen. Dafür sind sicher ein paar Monate Reha drin.
 

un..inc

Noooob
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Eieiei...
Graves auf RedBull?
Wäre mir neu...
Glaub mir, es gibt DEUTLICH erfolgreichere/einflussreichere Athleten aus anderen Sportarten.
Schau dir mal die Doku über Mark McMorris an.
 
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also bezüglich RedBull und Unterstützung für Athleten. Einer ihrer erfolgreichsten MTB-Athleten der letzten 2 Jahrzehnte ist Jared Graves. Der hat Spenden gesammelt für seine Krebstherapie. Zeigt aber auch einfach wie vertrottelt die Welt ist, mMn sollte in jedem zivilisierten Land der Welt klar sein, dass Krebstherapien solidarisch im Rahmen der Krankenversicherung in vollem Ausmaß übernommen werden...

Noch heftiger fand ich die Geschichte von Sarah Burke (Kanada): 4mal die X-Games (Ski) und vieles andere gewonnen, nach Trainingssturz im Koma (nicht versichert, da gemäß Sponsorenvertrag außerhalb eines Wettbewerbs). Nach 9 Tagen Koma gestorben und der Ehemann stand mit 6-7 stelligen Schulden da. Jeder Harz 4 Empfänger, der besoffen in den Graben fällt, ist bei uns besser abgesichert...

Muss mich selbst zwingen dran zu denken, wenn ich das nächste mal von der heimischen Gesundheitsversorgung genervt bin...
 

Frostfalke

Querwaldexplorer
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Jep, das passt ins Bild. Nach meiner Erfahrung nach ist Sponsoring (es mag Ausnahmen geben) nicht die glückliche Symbiose, für die es alle halten. Für Sponsoren ist man in der Regel ein laufendes Werbeschild, was Leistung zu bringen hat oder ausgetauscht wird. Da wird knallhart verhandelt und scharf kalkuliert seitens der Industrie. So wenig wir möglich wird ausgegeben. Gerade die Sportler der zweiten Reihe haben oft kein leichtes Leben... .
 

ufp

Daystrom Institut
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L-S VI
Jep, das passt ins Bild. Nach meiner Erfahrung nach ist Sponsoring (es mag Ausnahmen geben) nicht die glückliche Symbiose, für die es alle halten. Für Sponsoren ist man in der Regel ein laufendes Werbeschild, was Leistung zu bringen hat oder ausgetauscht wird. Da wird knallhart verhandelt und scharf kalkuliert seitens der Industrie. So wenig wir möglich wird ausgegeben. Gerade die Sportler der zweiten Reihe haben oft kein leichtes Leben... .
So ist es bzw so ist das eben in einer kapitalistischen Wirtschaft.
Das, sowie die Krankenversorgung/-versicherjng ist eben in USA und Kanada anders geregelt.
Vereinfacht gesagt, die woll(t)en das so. Auch wenn es immer wieder Bestrebungen gab und gibt, das zu ändern (Patient Protection and Affordable Care Act).
Wir haben halt einen anderen Zugang bzw Sichtweise.

Man kann über die(se) Systeme natürlich diskutieren, aber bevor man andere Systeme verteufelt, sollte man auch deren Grund, Einstellung, Kultur und Geschichte kennen. (Ich meine jetzt nicht dich im Speziellen)
 
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