Video „Through my Eyes“: Das Comeback von Stefan Garlicki

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Dass Downhill nicht unbedingt der Sport mit dem geringsten Verletzungsrisiko ist, sollte klar sein. Downhiller Stefan Garlicki brach sich innerhalb eines Jahres zweimal die Hüfte – wie er damit umgegangen ist und wie sein Comeback läuft, zeigt er in „Through my Eyes“.

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Ich kann ihn nur zu gut verstehen. Am 10. Juli 2017 ging es für mich mit über 200 km/h auf dem Sachsenring ins Kies und ich lag mit einer dreifachen Wirbelfraktur Monatelang schmerzgeplagt herum und hoffte das Alles ordentlich verheilt. Der Weg zurück aufs Motorrad war anfangs keine Option, Schlaflose Nächte mit Alpträumen (Das Motorrad schoss mir beim Sturz auf die Wirbelsäule und brach dabei die Wirbel) und einige Zeit ohne den Weg in die Garage später saß ich Ende September auf dem Straßenhobel. Oktober 2018 war mein "Test" ob ich weiter Rennstrecke fahren möchte, drei Tage später war ich 10 im Sprint, 2019 stand ich im Hobby-Endurance mit einem Freund auf Platz 1. Heute liege ich mit mehrfacher Fersenbeinfraktur nach Sturz im Bett und überlege wieder aufzuhören. Aber sind wir mal ehrlich wir kennen das doch alle und wissen wie es ausgeht....
 
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Also, mittlerweile und nach 25Jahren mit mindesten 1 - 2x Notaufnahme pro Jahr, mal mit glimpflichem Ausgang, mal mit schwereren Verletztungen, sehe ich den Sinn nicht mehr.
Der Moment wo man seinem Kind sagen muss, dass man es nicht mehr hochheben oder tragen kann, der öffnet einem die Augen.
Klasse finde ich die Storys auch, wo Menschen sich zurück ins Leben oder den Sport kämpfen, auf jeden Fall. Man darf nur den Absprung nicht verpassen.
 

federwech

Gräbeleshopser
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Als ich das Röntgenbild gesehen habe, fragte ich mich, wie er wohl in 20 Jahren morgens aus dem Bett kommt oder sich im Alltag bewegen und belasten kann. Solche Verletzungen haben bestimmt nicht unerhebliche Langzeitfolgen.

Körperlich wie mental sehr bemerkenswert aber, wie man sich dann nach so kurzer Zeit wieder in alter Form wieder finden kann. Das bewundere ich aufrichtig. Chapeau!
 
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Als ich das Röntgenbild gesehen habe, fragte ich mich, wie er wohl in 20 Jahren morgens aus dem Bett kommt oder sich im Alltag bewegen und belasten kann. Solche Verletzungen haben bestimmt nicht unerhebliche Langzeitfolgen.

Körperlich wie mental sehr bemerkenswert aber, wie man sich dann nach so kurzer Zeit wieder in alter Form wieder finden kann. Das bewundere ich aufrichtig. Chapeau!
Langzeitfolgen werden leider immer kommen, manche früher und manche später. Ich habe seit meinen Wirbelfrakturen bei sehr niedrigen Temperaturen Schmerzen in der Bruchgegend und ermüde dort bei sportlicher Belstung zuerst. Wenn ich nun bedenke das ich noch konservativ heilen konnte und nciht operiert wurde will ich nicht wissen wie die Jungs in ein paar Jahren von Schmerzen geplagt sein werden :/
 
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