Vier Hardtails bis 1.500 € im Test: Wie viel Trail-Spaß bekommt man zum Einsteigerpreis?

Vier Hardtails bis 1.500 € im Test: Wie viel Trail-Spaß bekommt man zum Einsteigerpreis?

Hardtails machen Spaß, Hardtails kosten nicht so viel, Hardtails sind perfekt für Einsteiger und Fortgeschrittene. Allerhöchste Zeit, einen Schwung aktueller Mountainbikes mit starrem Heck zu testen! Wie viel Trail-Spaß gibt's für 1.500 €? Das klären wir in diesem Vergleichstest mit Bikes von Cannondale, Giant, Radon und Rose.

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Vier Hardtails bis 1.500 € im Test: Wie viel Trail-Spaß bekommt man zum Einsteigerpreis?

Auf welches Bike seid ihr besonders gespannt?
 
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MTB muss doch auch nicht zwangsläufig bedeuten überall mit voll Speed runterzuballern.
Auf jeden Fall! Wenn das Augenlicht verschwimmt, isses ein Tick zu schnell. Da fahr ich ungefedert 20km/h und es flimmert, mit dem Enduro erreiche ich den Zustand auf dem gleichen Trail garnicht. Dann mag ich den Trail nicht mit dem Enduro faaahn :D Andere mögen den Zustand überhaupt nicht. Jedem Seins!
 

pseudosportler

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Auf jeden Fall! Wenn das Augenlicht verschwimmt, isses ein Tick zu schnell. Da fahr ich ungefedert 20km/h und es flimmert, mit dem Enduro erreiche ich den Zustand auf dem gleichen Trail garnicht. Dann mag ich den Trail nicht mit dem Enduro faaahn :D Andere mögen den Zustand überhaupt nicht. Jedem Seins!
Wenn das Augenlicht (vermute du meinst Sehschärfe/Wahrnehmung) verschwimmt, dann hat man auf öffentlichen Wegen nichts mehr zu suchen, zumindest nicht mir hoher Geschwindigkeit.
IRONIE bitte immer als solche Kennzeichen!
 

Edged

Ab dafür!
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Wenn das Augenlicht (vermute du meinst Sehschärfe/Wahrnehmung) verschwimmt, dann hat man auf öffentlichen Wegen nichts mehr zu suchen, zumindest nicht mir hoher Geschwindigkeit.
IRONIE bitte immer als solche Kennzeichen!
Nenee, er meint den Zustand, den man z.B. auf einem DH-Wurzeltrail erreichen kann. Dann rappelt das Bike dermaßen, dass die Augen nicht mehr folgen können und das Sehen buchstäblich verrattert.
Kommt vor, und bei einem Fully auch später.
Aber mal ehrlich: Die Zielgruppe der Tourenbiker, und die ist mit diesem Test hier angesprochen, erreicht diesen Zustand wahrscheinlich eher selten.

Ich kann mit 'Augenrattern' leben. Ist meist nur kurz und ich passe mich in der Geschwindigkeit an. So what ... Anschließen geht's eh' wieder Uphill. Und Uphill wird Zeit gemacht ... 👀
 
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Nenee, er meint den Zustand, den man z.B. auf einem DH-Wurzeltrail erreichen kann. Dann rappelt das Bike dermaßen, dass die Augen nicht mehr folgen können und das Sehen buchstäblich verrattert.
Kommt vor, und bei einem Fully auch später.
Aber mal ehrlich: Die Zielgruppe der Tourenbiker, und die ist mit diesem Test hier angesprochen, erreicht diesen Zustand wahrscheinlich eher selten.

Ich kann mit 'Augenrattern' leben. Ist meist nur kurz und ich passe mich in der Geschwindigkeit an. So what ... Anschließen geht's eh' wieder Uphill 👀

Wie kommst Du darauf das nur Tourenbiker hier angesprochen werden!?

Das Radon und Rose sind definitiv auch für rumpligere Trails ausgelegt und man sieht ja auch auf den Testfotos das hier nicht nur auf Waldautobahnen und Flowtrails getestet wird.

Den Zustand des Augenratterns kann man mit genug Nackenmuskulatur und ein wenig Fokustraining für die Augen auch auf nem Hardtail sehr lange rauszögern.
 
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Edged

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Wie kommst Du darauf das nur Tourenbiker hier angesprochen werden!?
...
Trailbike = Tourenbeik (alte Bezeichnung) ; wurde Eingangs des Freds herausgearbeitet. 😏



...

Den Zustand des Augenratterns kann man mit genug Nackenmuskulatur und ein wenig Fokustraining für die Augen auch auf nem Hardtail sehr lange rauszögern.
... ähmn - nein ... 👀
 
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Also wenn ich Deine Posts lese, dann steht da, dass die hier vorgestellten Bikes nichts taugen, weil sie an allen Ecken und Enden zusammengespart sind: Rahmen taugt nix, die verbauten Komponenten taugen nix, Laufräder sind sofort kaputt... Warum eine Z2-Gabel, XT/Deore-Komponenten oder die Magura MT Thirty nicht taugen sollten, musst Du erstmal nachweisen

Das von Dir oben verlinkte Bike würde ich übrigens als absolut untauglich für einen Einsteiger bezeichnen (schon alleine bzgl. des Einstellens der Gabel) und für den Zweck viel zu teuer.
Richtig, taugen nichts für meine Interpretation von einem Trailhardtail. Diese beruht auf fast 20Jahren Berabfahrsport und damals wie heute hatten viele von uns eben ein Trailhardtail für die Hometrails etc. Es gab da noch keine Enduros wie heute, dass man theoretisch mit einem Bike klar käme, was natürlich niemand möchte. :love:

Wenn der ganze Sport jetzt Mainstream wird, Parks planiert werden, damit jeder sich mal mit dem 1500€ Bike am Schneewittchentrail probieren kann, weil es hip ist, find ich das glaube gut für den Sport. Aber erzähl mir nix, was hält und was nicht, wenn man so ein Teil artgerecht bewegt.

Zu der Gabel. Wer hat dir so einen Quatsch erzählt. Im Prinzip sind alle Gabeln gleich einzustellen, es sei denn das drehen an den Rädchen hat fast keine Auswirkung. Dann kannste se faahren wie du willst, ist immer gleich schlecht oder für einen zufällig gut.

Es ist alles gesagt, es gibt einfach sehr viele Interpretationen vom MTB und jeder kann es halten, wie er mag. Und das ist gut so. Hauptsacher jeder hat Spass. Aber don't call it a Schnitzel!
 

FJ836

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... ähmn - nein ... 👀
Das hast Du dir für Dich herausgearbeitet, für mich (und wahrscheinlich viele andere hier) is ein Tourenbike eher das was heute gern durch ein Gravel ersetzt wird, für entspannte Offroad Wege ohne groben Untergrund auf langen Strecken rauf und runter.

Trailbikes sind immer noch für lange Strecken aber schon mit deutlich ruppigeren Untergrund und teils technischen Trails.

In etwa diese Reihenfolge (egal ob Hardtail oder Fully): Gravel/Tourenbike -> XC -> DC/Trail -> Allmountain -> Enduro


Und das mit dem Augenrattern lässt sich durchaus durch spezielle Übungen verzögern, mach ich seit Jahren selbst und hab ich mir von diversen EWS und DH Pros abgeschaut.
 
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Da hast du einen völlig falschen Eindruck und interpretierst meine Posts nicht richtig. Ich habe nirgens geschrieben, was ich für Teile bevorzuge. Kleiner Spoiler, sehr selten die teueren. Eigentlich nur, wenn man sie halt haben will. Des weiteren ist wie schon einmal geschrieben der Einsatz entscheidend. Allerdings brauchst du nur schauen, was Teile kosten. Stahl-Rahmen ab 500€, Gabel ab 800€, Laufräder 500€...Klar bekommt ein großer Hersteller die Teile sehr viel günstiger, aber eben auch nicht kostenlos. Das hier ist find ich z.B. eine sehr vernünftige Ballerbude.
Ja damit geht ballern, sieht man aber die Teileliste, ist das auch nur feines Zeig was verbaut ist und ist mit den hier vorgestellten HT nicht zu vergleichen, zudem gebraucht.
 
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Oder am GTI Spoiler. Ich habe das selbe Ghost in rot aber ich wusste nicht das es auch eine GTI Ausführung gab.
Die Bezugsquelle für den Spoiler gebe ich Dir gerne. Der leistet im Matsch und Tiefschnee gute Dienste. Das Billig-Einsteiger-Fake-Trailhardtail wird nämlich im ekligen Schmuddelwinter genutzt und nicht geschont.

Ansonsten aber zu viel der Ehre. Zum Asket-GTI hat es nicht gereicht. Es ist nur ein Einsteiger Kato X.

Fährt auch ohne Spoiler gut.

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Kaum zu glauben, aber mein 1500 Euro Billig-Einsteiger-Fake-Trailhardtail funktioniert nun schon seit 3 Jahren ohne Mucken, Aussetzer, Reparaturen. Auf Trails!
Und das mit einer Suntour-Gabel, Sunringle Düroc Laufrad, TranzX-Vario...unmöglich :ka:

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Praxiserfahrung ist im IBC-News-Bereich ab Kommentar 100 unerwünscht 😅
 
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Wer es sich leisten mag, der wird mit grösserem Geldeisatz glücklicher.
Es gibt natürlich auch die wenig detailverliebten Pragmatiker.
Somit sollte jeder, der glaubt bei 200 gr weniger Gewicht nen Unterschied in seinem Bike herauszuspüren definitiv an dem Pfad festhalten und dort weiter optimieren.
Aber ist doch schön, wenn man stumpfer da ran geht und nur harsch berechnend sein Bike zusammendengelt und es für einen selbst passt.
Leider bin ich der Weight-Weenie, welcher meint, jedes Gramm zu spüren und da kann ich nur sagen: Welcome to hell im MTB Sport.
Es macht aber auch irgendwie Laune sich sein Bike anzuschauen und zu scannen, was da an unnötigem Gewicht dranhängt und gewisse Teile dann zu tauschen.
Für das eigentliche Fahren des Bikes macht es objektiv wohl kaum nen Unterschied.
Aber der Spass am Tunen, es besser zu machen ist ein Reiz, den man hier niemals wegdiskutieren sollte.
 

jk72

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@IRONworkX:
Wer billig kauft, kauft zweimal.
Da hast Du da ja was losgetreten.
Problem: Wo beginnt teuer, wo endet billig? Eine sehr individuelle Angelegenheit. Was für den einen billig ist, ist für den anderen teuer und umgekehrt.
In meinem Bekanntenkreis gibt es so einen Jung (er fährt normalerweise in einer mir unbekannten, ihm gleichgesinnten Truppe), der aufgrund seiner Fahrweise so ziemlich alles zerstört, was teuer auf dem Markt angeboten wird. Von Rahmen sagenumwobener Hersteller, die in zwei Teile gebrochen werden über so ziemlich alles, was an einem Bike so drangeschraubt wird. Der Jung gehört allerdings zu den wenigen Prozent, die nahe an einer Profikarriere vorbeigeschrammt sind und ist daher eher eine Ausnahme. Trotzdem zeigt das Beispiel auf, dass auch teures High-End-Material bei entsprechender Fahrweise ganz schnell seine Grenzen hat. Allerdings werden die von den meisten Usern niemals erreicht. Meiner eigenen Erfahrung nach ist die Haltbarkeit bei gleichzeitiger technisch voll zufriedenstellenden Funktion z. B. bei Shimano ab der Deore-Gruppe, bei Sram ab der NX bzw. GX-Gruppe, bei DT-Swiss ab der 1900er-Serie (X/M/E) etc. gegeben. Eine Yari für knapp 400€ ist genauso steif und langlebig, wie eine Lyric Ultimate, ein günstiger Race Face Vorbau und Lenker hält genau so gut, wie ein teures Renthal-Cockpit. Bei der versenkbaren Sattelstütze sehe ich allerdings auch wenig Möglichkeit, an einem teuren Produkt vorbei zu kommen.
Mir würde es helfen, wenn Du mal ein Bike gemäß Deiner Erfahrung hier grob zusammenstellen würdest. Dann wäre Deine Aussage evtl. für den einen oder anderen nachvollziehbarer.
Ich selbst habe in 12/2020 ein Hardtail aufgebaut und habe am Ende des Tages ein wenig mehr investieren müssen, als ich beim flüchtigen Überschlagen ausgerechnet hatte. Und ja, auch ich bin über die von Dir weiter oben gesetzte Minimalgrenze von 2500€ drüber hinaus gekommen. Ich habe eine mMn sinnvolle und haltbare Ausstattung gewählt, die ich preislich in die Mittelklasse (bis auf den Rahmen, den Steuersatz und die Sattelstütze) einordne. Bei einem Versender hätte ich für ein ähnlich ausgestattes Bike an einem dann allerdings braven, aber trotzdem sehr guten Rahmen, ca. 1000€ weniger gezahlt (z. B. Commencal HT Meta AM). Das ist halt der Preis, den ich für ein Custom-Bike draufzahle. Allerdings hätte ich da als erstes die Sattelstütze getauscht, so dass der preisliche Unterschied weiter geschrumpft wäre.
Das dann ein Radlhändler auch was verdienen muss und die Preise eines Versenders nicht bieten kann, ist eh klar und darf mMn keinem Selbstständigen vorgeworfen werden. Also lass mal was hören, wenn Du Zeit dafür finden solltest.
 

McDreck

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Gibt doch so einen Level, ab dem ist teurer nicht mehr stabiler/besser, sondern nur noch leichter/schicker. Und dann muss man sich als Mensch noch die Frage stellen, spart man lieber am Rad oder am Essen. Das Leben ist eines der härtesten.
 
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Wer billig kauft, kauft zweimal.
Da hast Du da ja was losgetreten.
Problem: Wo beginnt teuer, wo endet billig? Eine sehr individuelle Angelegenheit. Was für den einen billig ist, ist für den anderen teuer und umgekehrt.
In meinem Bekanntenkreis gibt es so einen Jung (er fährt normalerweise in einer mir unbekannten, ihm gleichgesinnten Truppe), der aufgrund seiner Fahrweise so ziemlich alles zerstört, was teuer auf dem Markt angeboten wird. Von Rahmen sagenumwobener Hersteller, die in zwei Teile gebrochen werden über so ziemlich alles, was an einem Bike so drangeschraubt wird. Der Jung gehört allerdings zu den wenigen Prozent, die nahe an einer Profikarriere vorbeigeschrammt sind und ist daher eher eine Ausnahme. Trotzdem zeigt das Beispiel auf, dass auch teures High-End-Material bei entsprechender Fahrweise ganz schnell seine Grenzen hat. Allerdings werden die von den meisten Usern niemals erreicht. Meiner eigenen Erfahrung nach ist die Haltbarkeit bei gleichzeitiger technisch voll zufriedenstellenden Funktion z. B. bei Shimano ab der Deore-Gruppe, bei Sram ab der NX bzw. GX-Gruppe, bei DT-Swiss ab der 1900er-Serie (X/M/E) etc. gegeben. Eine Yari für knapp 400€ ist genauso steif und langlebig, wie eine Lyric Ultimate, ein günstiger Race Face Vorbau und Lenker hält genau so gut, wie ein teures Renthal-Cockpit. Bei der versenkbaren Sattelstütze sehe ich allerdings auch wenig Möglichkeit, an einem teuren Produkt vorbei zu kommen.
Mir würde es helfen, wenn Du mal ein Bike gemäß Deiner Erfahrung hier grob zusammenstellen würdest. Dann wäre Deine Aussage evtl. für den einen oder anderen nachvollziehbarer.
Ich selbst habe in 12/2020 ein Hardtail aufgebaut und habe am Ende des Tages ein wenig mehr investieren müssen, als ich beim flüchtigen Überschlagen ausgerechnet hatte. Und ja, auch ich bin über die von Dir weiter oben gesetzte Minimalgrenze von 2500€ drüber hinaus gekommen. Ich habe eine mMn sinnvolle und haltbare Ausstattung gewählt, die ich preislich in die Mittelklasse (bis auf den Rahmen, den Steuersatz und die Sattelstütze) einordne. Bei einem Versender hätte ich für ein ähnlich ausgestattes Bike an einem dann allerdings braven, aber trotzdem sehr guten Rahmen, ca. 1000€ weniger gezahlt (z. B. Commencal HT Meta AM). Das ist halt der Preis, den ich für ein Custom-Bike draufzahle. Allerdings hätte ich da als erstes die Sattelstütze getauscht, so dass der preisliche Unterschied weiter geschrumpft wäre.
Das dann ein Radlhändler auch was verdienen muss und die Preise eines Versenders nicht bieten kann, ist eh klar und darf mMn keinem Selbstständigen vorgeworfen werden. Also lass mal was hören, wenn Du Zeit dafür finden solltest.
Ich will das nicht ausführen, da sonst die Teilediskussion los geht. Ich bin da voll bei dir, bis auf GX Minimum, NX sind viele im ersten Jahr gestorben. Laufräder finde ich Veltec in P/L genial. Gabeln sind ein Problem. Die neue RS hab ich noch nicht getestet, aber alles Andere kostet halt ab 800. CaneCreek Helm z.B ist top! Bremsen müssen 4 Kolben ran, wenn es wirklich bergab geht. Sonst lernt man nie richtig bremsen und Kurven fahren im Steilen, da man die 2 Kolben meist schleifen lassen muss, da sie einen sonst nicht mehr fangen....aber hier gehts schon wieder los. Was will der Biker damit machen. Wiegt er 40kg bei 150cm gehen auch 2 Kolben klar....
Alurahmen sind, wenn sehr günstig, meist übel steif. Habe früher viel Dartmoor gemacht, da war das Hornet schon ein Foltergerät, aber für Kinder ein top Rahmen, weil super stabil. Hatte in Alu nur ein Chameleon, was bei voller Tauglichkeit recht komfortabel war....26" unfahrbar :lol:
 

jk72

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Das hast Du dir für Dich herausgearbeitet, für mich (und wahrscheinlich viele andere hier) is ein Tourenbike eher das was heute gern durch ein Gravel ersetzt wird, für entspannte Offroad Wege ohne groben Untergrund auf langen Strecken rauf und runter.

Trailbikes sind immer noch für lange Strecken aber schon mit deutlich ruppigeren Untergrund und teils technischen Trails.

In etwa diese Reihenfolge (egal ob Hardtail oder Fully): Gravel/Tourenbike -> XC -> DC/Trail -> Allmountain -> Enduro


Und das mit dem Augenrattern lässt sich durchaus durch spezielle Übungen verzögern, mach ich seit Jahren selbst und hab ich mir von diversen EWS und DH Pros abgeschaut.
Ui, jetzt staune ich aber doch ein wenig. Ein Gravel ersetzt heutzutage das MTB-Tourenbike? Sorry, aber ne.

Also mit dem Begriff Tour im MTB-Bereich wurde die letzten Jahrzehnte und mMn auch noch heute ein Streckenprofil mit mindestens einem Berg, sowie ein gewisser Trailanteil, bezeichnet. Die dabei meist aus eigener Kraft erschlossenen Hm variieren dabei je nach Höhe des Berges und der Anzahl der Berge pro Tour zwischen 500 bis ca. 3500 Hm (+ / - X). Streckenlängen pro Tag varrieren von ca. 30 km bis durchaus 100 km (+ / - X). Dabei wird ein Rucksack mit allen notwendigen Untensilien, die vor allem im Gebirge existentiell wichtig sind und in keinen Rahmen-Kofferraum passen, am Rücken getragen. Als Tourenklassiker kann man z. B. die von Achim Zahn in seinen Werken vorgeschlagen Ein- und Mehrtagestouren bis hin zum Alpencross-format aufführen. Und diese Formate haben mit Gravel annähernd nichts zu tun, da diese teilweise mit schwierigen Trails und Abfahrten gespickt sind. Als mittlerweile klassisches Tourenbike eignet sich für die oben genannten Formate z. B. ein Neuron (früher Nerve). In vergangenen Zeiten hatten solche Tourenbikes meist um die 100 mm vorne wie hinten und sind mit den steigenden Ansprüchen und der generellen Entwicklung heutzutage auf 130/120 mm oder 140/130 mm gewachsen. U. a. zeichnet diese Bikes ein nicht zu hohes Gewicht aus. Und damit sind diese Tourenbikes bei entsprechendem fahrerischen Können durchaus auch auf technisch anspruchsvollen Trails zu bewegen, was sie häufig als gute Allrounder platziert.
Aber mit Gravel hat das mMn gar nichts zu tun.
Die in den letzten Jahrzenten gewachsene Linie stellt sich daher aus meiner Sicht momentan wie folgt dar:

XC > DC > Tour/All-Mountain (i. d. R. mit Trailanteil S1 bis max. S2) > Trail (ab ca. S2)/Enduro > Downhill.

Die Grenzen dazwischen verschwimmen selbstverständlich je nach Bike und fahrerischem Können.

Gravel ist eine völlig andere Gattung und ist dem Rennrad-Sport wesentlich näher, als dem MTB-Sport. Die Schnittstelle stellt evtl. ein ultraleichtes Race-Hardtail mit entsprechender Bereifung dar.

Was Du oben als" entspannten Offroad" bezeichnest, wurde in vergangener Zeit u. a. mit sogenannten Trekking-Bikes erschlossen und ja, diese Streckenprofile werden heute durchaus mit Gravelbikes und mit unglaublich vielen MTB-E-Bikes jeglicher Kategorie erschlossen. Eine MTB-Tour darauf zu reduzieren, ist mMn allerdings ein wenig über das Ziel hinaus geschossen. Vielleicht liegt es daran das der Begriff "Tour" ein wenig aus der Mode gekommen ist und auch von den Herstellern immer seltener verwendet wird. Der Begriff "Trail" ist halt voll im Trend, klingt vielleicht nicht so altbacken und verkauft sich am Ende des Tages besser.

Gruß von einem begeisterten Tourenfahrer, der übrigens mit jedem der hier vorgestellten Bikes Touren in dem von mir oben beschriebenen Format fahren würde (mit dem ein oder anderen halt ein wenig besser oder schlechter).
 
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Ui, jetzt staune ich aber doch ein wenig. Ein Gravel ersetzt heutzutage das MTB-Tourenbike? Sorry, aber ne.

Also mit dem Begriff Tour im MTB-Bereich wurde die letzten Jahrzehnte und mMn auch noch heute ein Streckenprofil mit mindestens einem Berg, sowie ein gewisser Trailanteil, bezeichnet. Die dabei meist aus eigener Kraft erschlossenen Hm variieren dabei je nach Höhe des Berges und der Anzahl der Berge pro Tour zwischen 500 bis ca. 3500 Hm (+ / - X). Streckenlängen pro Tag varrieren von ca. 30 km bis durchaus 100 km (+ / - X). Dabei wird ein Rucksack mit allen notwendigen Untensilien, die vor allem im Gebirge existentiell wichtig sind und in keinen Rahmen-Kofferraum passen, am Rücken getragen. Als Tourenklassiker kann man z. B. die von Achim Zahn in seinen Werken vorgeschlagen Ein- und Mehrtagestouren bis hin zum Alpencross-format aufführen. Und diese Formate haben mit Gravel annähernd nichts zu tun, da diese teilweise mit schwierigen Trails und Abfahrten gespickt sind. Als mittlerweile klassisches Tourenbike eignet sich für die oben genannten Formate z. B. ein Neuron (früher Nerve). In vergangenen Zeiten hatten solche Tourenbikes meist um die 100 mm vorne wie hinten und sind mit den steigenden Ansprüchen und der generellen Entwicklung heutzutage auf 130/120 mm oder 140/130 mm gewachsen. U. a. zeichnet diese Bikes ein nicht zu hohes Gewicht aus. Und damit sind diese Tourenbikes bei entsprechendem fahrerischen Können durchaus auch auf technisch anspruchsvollen Trails zu bewegen, was sie häufig als gute Allrounder platziert.
Aber mit Gravel hat das mMn gar nichts zu tun.
Die in den letzten Jahrzenten gewachsene Linie stellt sich daher aus meiner Sicht momentan wie folgt dar:

XC > DC > Tour/All-Mountain (i. d. R. mit Trailanteil S1 bis max. S2) > Trail (ab ca. S2)/Enduro > Downhill.

Die Grenzen dazwischen verschwimmen selbstverständlich je nach Bike und fahrerischem Können.

Gravel ist eine völlig andere Gattung und ist dem Rennrad-Sport wesentlich näher, als dem MTB-Sport. Die Schnittstelle stellt evtl. ein ultraleichtes Race-Hardtail mit entsprechender Bereifung dar.

Was Du oben als" entspannten Offroad" bezeichnest, wurde in vergangener Zeit u. a. mit sogenannten Trekking-Bikes erschlossen und ja, diese Streckenprofile werden heute durchaus mit Gravelbikes und mit unglaublich vielen MTB-E-Bikes jeglicher Kategorie erschlossen. Eine MTB-Tour darauf zu reduzieren, ist mMn allerdings ein wenig über das Ziel hinaus geschossen. Vielleicht liegt es daran das der Begriff "Tour" ein wenig aus der Mode gekommen ist und auch von den Herstellern immer seltener verwendet wird. Der Begriff "Trail" ist halt voll im Trend, klingt vielleicht nicht so altbacken und verkauft sich am Ende des Tages besser.

Gruß von einem begeisterten Tourenfahrer, der übrigens mit jedem der hier vorgestellten Bikes Touren in dem von mir oben beschriebenen Format fahren würde (mit dem ein oder anderen halt ein wenig besser oder schlechter).
Boah, da hast Du einen ordentlichen Roman geschrieben.
Als ebenfalls Tourenfahrer würde ich Dir da aber nur in Teilen zustimmen.
Touren kann man zunächst mal mit jedem der oben klassifizierten Bikes fahren. Für mich sind Touren Fahrten mit einem MTB, bei denen man z.B. wenig bis keine Shuttles/Lifte benutzt bzw. es nicht ausschließlich um Downhill/Bikepark geht.

Ob man dann aber 20, 40 oder 80 Km fährt, ob es 300, 500 oder 1400 Hm sind, ist sicherlich von der Region, der zur Verfügung stehenden Zeit und dem Anspruch des Fahrers abhängig.

Bei mir in der Region (Albtrauf/Schwäbische Alb) begegne ich immer noch hauptsächlich Fahrern von klassischen XC-Hardtails aus den unterschiedlichsten Generationen. Die Fahrer sind auf Schotterwegen, einfachen Waldwegen und mäßig anspruchslosen Trails bergab unterwegs. Für diese Fahrer sind das Touren, das Rad passt, aber man könnte das sicherlich alles mit einem Gravel fahren.

Wenn es bei mir dann etwas (oder sehr) wurzelig, holprig, steinig, steil, spitzkehrig auf den Trails wird, sieht man diese HT seltener, Gravel wären hier kaum möglich. Ob ich da aber mit einem DC, Touren- , Trail- oder Endurobike fahre, ist Geschmackssache. Es geht mit allen gut. Und all diese Räder sind hier anzutreffen.
Von daher wären das aber für alle Touren, egal mit welchem Rad.

Die Kategorien der Räder dienen ja eher dazu festzustellen, bei welchem Einsatz ein Rad evtl. etwas besser funktioniert. Da muss man sich nach persönlichen Vorlieben halt beim Kauf dran orientieren.
Trail-/Tourenbike würde ich als einen großen Topf bezeichnen, in dem sehr unterschiedliches rumschwimmt.
Tourenbike klingt halt nicht so cool.
 
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