Vierkant-Innenlager (Beratungsbedarf)

Maliaton

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Hallo,
da mir bisher hier immer fachkundig geholfen wurde, richte ich auch diese Frage mal an die User:
Ich brauche ein Vierkant-Innenlager mit einer Einbaubreite von 68 mm und einer Wellenlänger von 107 mm (XTR M900 soll dran). Es gibt ja die BB-UN300 für einen schmalen Taler. Aber da eine XTR-Kurbel dran zu bauen, fühlt sich nicht 100%-ig richtig an. Dann gibt es ja noch Alternativen zum Beispiel von Tange oder Neco. Habt ihr Erfahrungen oder andere Empfehlungen - abgesehen von einem BB-UN90 oder -UN72?
Ich danke Euch im Voraus!
René
 
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Da gibt es zum einen Phil Wood. Bei Rene Hersé bekommst du noch SKF Innenlager. Ist zwar beides nicht die günstigste Wahl, aber wer will schon das UN300 fahren...? ;)
 
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White Industries gibts noch neu - findet man aber auch hin und wieder gebraucht.

Dieses hier:
Wobei der Preis etwas überzogen ist - die liegen sonst eher bei 130.
 
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Ich hab bisher nur einmal ein Innenlager neu gekauft, das war sogar ein Neco für das Karakoram Inferno, das dreht wie jedes andere auch (warum sollte es das auch nicht tun), war aber spottbillig (passendes Shimano war da grad nicht lieferbar). Bei allem anderen nur gebrauchte Lager verbaut aus Schlachtern von mittel bis guten Serien. Wenn die optisch ok sind und sich beim drehen gut anfühlen, warum soll man die nicht wieder nehmen. Setzt vorraus, es hat sich mit der Zeit ein kleiner Fundus angehäuft. Mittlerweile arbeite ich die älteren Konuslager auf, wenn sie noch gut beisammen sind und verbaue sie wieder. Die halten wohl nochmal 30 Jahre...

Wenn du ein altes XTR Lager bekommen kannst, nimm doch das. Hatte mal nen XTR Schlachter, da war alles sowas von runtergerockt, das Lager sah aber nach 30 Jahren aus wie neu und drehte seidenweich. Glaube die sind unkaputtbar. Müssten die UN90er sein glaub ich.


SIeht doch keiner.
Auch meine Meinung...

Und mal ganz ehrlich: wenns nur ums fahren geht, da müssten Millionen Menschen mit Abermillionen Kilometern ja sowas von auf die Schnauze gefallen sein seit über 30 Jahren mit mittelmäßigen Shimano und Wettbewerber Lagern. Das es für den Normalgebrauch so gut wie jedes mittelmäßige bis gute Lager tut, sollte doch klar sein. Und was sieht man schon davon...

Der Sinn eines Tretlagers für 40 und mehr oder über 100 Euro´wird sich mir wohl nie erschließen, genauso wie bei Steuersätzen usw.. Dann kommen die ja auch meist noch an Räder, die eh kaum bis gar nicht gefahren werden. Aber wenn doch, dann vergeigen die Hochleistungssportler im Sattel auf dem Weg zur Eisdiele dank 5 Gramm Gewichtsersparnis und 0,5% verringerter Reibung auch wirklich alles, was sich ihnen im Großstadtdschungel in den Weg stellt. Dafür gibts halt nur eine kleine Kugel Eis, weil der Shit so teuer war. Ironie aus
 
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Der Unterschied vielleicht weniger in der Funktion aber vor allem im Gewicht.
Bei nem Patroneninnenlager bist du bei ca. 250g.
Nen gutes industriegelagertes Innenlager mit Stahlachse 150-180g.
Mit Titanachse dann sogar bis 120g runter.
Das bezahst du dann natürlich auch.
 
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Der Unterschied vielleicht weniger in der Funktion aber vor allem im Gewicht.
Bei nem Patroneninnenlager bist du bei ca. 250g.
Nen gutes industriegelagertes Innenlager mit Stahlachse 150-180g.
Mit Titanachse dann sogar bis 120g runter.
Das bezahst du dann natürlich auch.
Ja und weiter? Speck zwei Kilo ab, das spart noch Geld.

Das werde ich nie verstehen, diesen unnötigen Gewichtsfetischismus. Ihr fahrt so ein Bike sicher im Rennen im Kampf um einen der vordersten Plätze, oder? Wenns dann den Berg hoch um jede Zehntel Sekunde geht und die paar Gramm weniger über Sieg oder Niederlage entscheiden? Falls ja, bitte melden.
Oder seid ihr Normalfahrer, für die das einfach nicht relevant ist und rausgeschmissenes Geld? Das gilt auch für Schaltungen. Ab einer gewissen Klasse wird die Funktion nur noch minimal besser, aber eben auch nochmal deutlich leichter. Aus Gründen von oben. Aber das ist mir schon aufgefallen, dass es erstaunlich viele gibt, die das noch nicht gerafft haben... Wenn man mal den ganzen WillHaben Faktor oder den Ich hab die geilste Gruppe und Teile am Bike Faktor weglässt, kommt man da ganz schnell drauf.

Gute Qualität ja, keinen Billgschrott, alles darüber ist für den Normalfahrer nur Perlen vor die Säue schütten.
 
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Hä? Musst du doch nicht kaufen.
Freier Markt und so.
Bei anderen Teilen geben Leute viel mehr Kohle aus, um ein paar Gramm Gewicht zu sparen.
Wenn dir das egal ist, cool. Aber mach doch andere nicht gleich runter, denen das nicht egal ist.

Ich hab einfach nur die Frage beantwortet, was die teueren Lager in der Regel von den günstigeren unterscheidet.
Und das sind Gewicht und Industrielager.
 
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Passt schon, hab's vielleicht auch in falschen Hals gekriegt. Sollte nicht persönlich sein.

Ich kann's nur nicht mehr hören oder lesen, wenn sich manche auf ihre paar Gramm für hunderte Euros einen runter holen, als ob sie bei der Tour der France mitfahren wollen, dann mit so nem Rad aber nur zur Eisdiele radeln und meist noch selber mehr als die Ersparnis zuviel drauf haben.
 

Maliaton

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Ich finde es gut, wenn aus solchen Anfragen gleich mal eine Grunsatzdiskussion entsteht. ;) Das versüßt die Mittagspause.

Natürlich sind die Argumente von DrmZ für mich schlüssig. Andererseits musste ich beim Lesen des Posts von maggus75 nicht nur lachen. Ich selbst finde die Bilder mit Teilen auf Küchenwaagen oft befremdlich. Wenn ich das Rad entsprechend Einsatzzweck einsetze, spielen wohl ein paar Gramm mehr oder weniger kaum eine Rolle. Aber wer den Ehrgeiz hat, ein möglichst leichtes Rad zu bauen, dem sei das natürlich gegönnt.

Ich schaue nun mal, ob ich hier noch ein passendes gebrauchtes Innenlager bekomme. Schließlich trägt das ja auch zur Ressourcenschonung bei. Das komplettiert dann die durchaus leichte XTR-Gruppe. :aetsch:
 
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Ja klar, aus rein funktionalenm Gesichtspunkten muss man nicht mehr als 25€ für ein Innenlager ausgeben.
Dem widerspreche ich auch garnicht.

Es geht ja nicht immer nur ums Fahren.
Teil des Hobbys kann auch sein, das Rad bis ins Detail zu optimieren oder zu personalisieren.
Mit reiner Vernunft hat das nichts zu tun, das fällt eher in den Bereich Passion und sich an schönen Dingen erfreuen.
Und es kann genauso eine Herausforderung sein, ein klassisches Rad mit klassichen Teilen möglichst leicht aufzubauen.
Da kommen dann die kleinen Tuninghersteller ins Spiel mit dem "Kultfaktor" eingepreist.
Davon abgesehen, könnnen die Kleinen die Preise, die Shimano über Stückzahlen und Fertigungsstandorte erreicht, eh nicht halten. Selbst wenn sie wollten.
 

Maliaton

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Das Wort "Vernunft" passt ja auch grundsätzlich schlecht in dieses Unterforum.
Übrigens finde ich es gut, dass hier sowohl die Typen, die stundenlang versuchen eine Sattelstütze aus einem 200 € Rahmen zu holen, als auch die Typen, die sich ein KLEIN mit NOS-Teilen an die Wand nageln, vertreten sind.
 
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Also in 107mm und 68mm hätte ich ein UN51 (Hülse bissl angerostet innen), UN52 (Shimano Aufkleber angerissen, sonst top) und ein UN71. Ich hab noch ein XTR Bike mit kompletter 900er stehen, das zerlegt wird. Da bleibt abzuwarten, was für ein Lager drin steckt. Dem Rest des Bikes nach sicher nix billiges... Gehäusebreite wäre auch 68. Wird aber noch dauern, bis ich dazu komme.

Das 71er werde ich mir aber wohl behalten, nimm gerne das vom Oppa.


Übrigens finde ich es gut, dass hier sowohl die Typen, die stundenlang versuchen eine Sattelstütze aus einem 200 € Rahmen zu holen, als auch die Typen, die sich ein KLEIN mit NOS-Teilen an die Wand nageln, vertreten sind.
Tagelang… und weniger als 200 €
Sollte das eine Anspielung auf mein Koga sein, kurz zur Aufklärung. Gesamt ca. 3 - 3,5h Arbeit für die Stütze auf vier Abende verteilt. Kaufpreis 20 Euro mit kompletter 730er Gruppe (ausser Kassette), der Rahmen also mehr als "Gratisbeilage". Unter 100 geht nix weg, 200 sind aber viel zu hoch gegriffen (Rahmen). Müsste mal mein gutes Ingenieursgehalt auf Stunden runter rechnen zum Vergleich, aber alleine bei der Zeit und angenommenen VK 100 kommt schon mal ca. ein 3facher gesetzlicher Mindestlohn raus. Aufwand und Nutzen der Aktion mal hart gerechnet brauchen sich meiner Meinung nach also weder verstecken, noch belächelt werden :) . Aber nicht das ich es verkaufen wollte.

So kenn ich seit jeher ein Oldtimer Hobby aus anderen Bereichen (Kfz, Moped, etc.), da ist es vielfach verpöhnt, nur fertig zu kaufen oder machen zu lassen, ohne sich groß die Finger schmutzig zu machen. Bissl Schweiß und Blut muss schon fließen dabei :lol:. Evtl. lästere ich deshalb so gerne über die andere Klientel ab :D .
 
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