Voll Stahl Fully - I got 99 problems, but steel ain't one...

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Schweißerei die Erste (von vielen)

Wie letztens bereits angedeutet sind die Hinterbauten bereit zum Verschweißen. Da ich aber weder Berufsschweißer bin, noch täglich Fahrradrahmen baue, fehlt mir leider jedes mal zu Beginn die Übung. Man sieht das dann schon auch an den Nähten, und das ist auch der Hauptgrund warum ich mit den Hinterbauten beginne. Dort sind die Nähte zwar viel kleiner und schlechter zugänglich als am Hauptrahmen, es ist aber für mich aber auch weniger störend wenn sie optisch noch etwas 'unrund' aussehen.

Der Prozess ist immer gleich - erst heften, dann durchschweißen. Die Schweissreihenfolge beeinflusst zwar den Verzug, die Konstruktion ist allerdings so robust, dass die kritischen Maße recht stabil bleiben. Darum einfach stückchenweise rundherum gehen und am Ende das bisschen Verzug rausrichten.

Kettenstrebe geheftet
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Obere Drehpunkte
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Ausfallende
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Verbinder
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Kettenstreben
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Zeit für einen ersten Test. Laufrad passt rein, Reifenfreiheit ist wie geplant ok
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Zuletzt wird der Verbinder zwischen den Kettenstreben eingepasst
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Entlüftungslöchlein bohren
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und einschweißen
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passt
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Nächster Schritt: Bremsaufnahmen an die Hinterbauten, anschließend die Zugführungen. Das sind allerdings genug Bilder für einen weiteren Beitrag. Nach meinem Urlaub. Hehe ;)
 
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Schweissen der Bremsaufnahmen

Es geht weiter! Nach einigen zähen Wochen mit zuvielen anderen Projekten kann ich endlich wieder von Fortschritt berichten.

Ich habe beschlossen den Bremssattel zwischen Sitz- und Kettenstrebe zu platzieren. Die Scheibengröße ist eh fix, da brauche ich dann auch nicht mit Adaptern hantieren und alles bleibt schön clean. Finde ich für einen Eingelenker eigentlich eine ganz gute Lösung

Der untere Sockel ist direkt in die Kettenstrebe eingeschweisst. Das lässt sich mit einer Rundfeile relativ gut einpassen
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Der obere Sockel besteht aus zwei Teilen um genug Freiraum Zur Sitzstrebe hin auch für dickere Bremssättel zu generieren. Edelstahl für die runden Teile sorgt dafür, dass das Gewinde nicht von innen rostet
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Ein bisschen fitzelig zu schweissen aber ging ok
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Jetzt kommt der Trick für eine genaue Positionierung: Eine Fixture hält die Sockel an der richtigen Stelle
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So lässt sich alles per Feile anpassen, ...
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... heften ...
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... und durchschweissen.
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Zum Schluss einmal mit der Feile drüber um beide Flächen zu planen und dann ganz nervös ausprobieren obs tatsächlich funktioniert
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Glück gehabt, sogar der dicke Code Sattel würde reingehen ;)
 
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… unnötig!

Die Funktion übernimmt nun der Bremssattel selbst!
Ja da stimme ich zu. Ich habe zwar schon Rahmen an der Bremsaufnahme brechen sehen, aber die hatten immer ein Gelenk nahe der Hinterradachse und/oder haben das Bremsmoment in nur eine Strebe eingeleitet.

Bisher hatte ich keine Probleme damit, aber die Lasten beim Normtest für Bremsaufnahmen sollen wohl recht happig sein. Von den Hebelverhältnissen her erlaubt die Lösung wie ich sie verwendet habe in einem geschlossenen Hinterbau eine leichte und gleichzeitig robste Konstruktion - der Bremssattel wird ja strukturell in den Rahmen integriert - trotzdem sieht man es nicht so oft an Großserienrahmen. Hat halt auch Nachteile z.B. bzgl. der Zugänglichkeit des Bremssattels oder der Heel Clearance oder wahrscheinlich noch einigen anderen Dingen die ich gar nicht auf dem Schirm habe
 
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Hinterbau Finale

Das nächste Update steht an: die Zugführung am Hinterbau.

Die Bremsleitung links läuft offen. Kleine Anekdote dazu: Mir hat tatsächlich schonmal ein Stein die Leitung auf der Kettenstrebe zerhauen. Das spricht klar für interne Verlegung. Aber ich glaube das war ein einmaliges Ereignis und rein statistisch kann mir das in meinem Leben gar nicht ein zweites mal passieren :p Optik ist innenverlegt auch schöner, aber an der Bremse ist mir das zu mühsam und darum gibt es später einfach Kabelhalter auf der Kettenstrebe.

Etwas interessanter ist die Schaltzugverlegung auf der rechten Seite. Das Herumgehaue der Kette auf der Außenhülle gefällt mir nämlich gar nicht, darum muss diese verschwinden. Auch wenn ich sie am Ende vllt gar nicht brauche, AXS sei dank, hehe.

Loch bohren
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und und mit der Feile anpassen.
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Das gleiche ebenso hinten
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Mit recht viel Gefummel und Vorbiegen konnte ich ein kleines Röhrchen einfädeln
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Ausreichend Abstand des Ausgangs zur Hinterradachse führt später zu wenig Winkel und großem Radius im Schaltzug. Sollte der Einstellbarkeit der Schaltung auf alle Fälle nicht schaden
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Läuft recht gerade durch die Streben, passt
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Festgelötet wird mit Flussmittel
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und dem bekannten Silberhartlot
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Sobald die Rahmen aufgebaut sind gibt es nochmal eine Übersicht der gesamten Zugführung. Für heute aber nur noch ein Gruppenbild bevor die Röhrchen bildlos abgeschnitten wurden
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Und damit sind die Hinterbauten fertig! Ein riesen Abschnitt ist geschafft, die ganzen winzigen Schweisnähntchen und Details haben wahnsinnig viel Zeit gekostet. Am Ende lohnt es sich einfach regelmäßig weiter zu machen und dran zu bleiben. Und jetzt: Zwischenstand feiern ;)
re_guiding_10.jpg
 
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