Von Win auf Linux umsteigen?

epson54

alter ego
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Anlässlich des lange aufgeschobenen Wechsels von Win7 auf Win10 las ich von der Möglichkeit, auf LINUX Mint umzusteigen, dessen Oberfläche ähnlich Win10 sein soll. Hat jemand Erfahrung?
 
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Was heist ähnlich? Taskleiste mit Startknopf kann man sich so ziemlich in jedes Linux basteln. Umsteigerfreundlich ist z. B. Linux Mint (mit Cinnamon Oberfläche). Das kannst du dir auf einen USB-Stick ziehen und davon booten. Dann kannst du es als live-system ansehen und ausprobieren, ohne dass an deiner Windowsinstallation was verändert wird. Bei Gefallen kannst du es innerhalb von 5min als Dual-boot oder als alleiniges Betriebssystem installieren. Treiber sind nur in Ausnahmefällen ein Problem. Programme lassen sich aus einer Art Appstore beziehen oder direkt von Webseiten herunterladen und installieren.
Vorteil von LM ist, dass das Betriebssystem deutlich resourcensschonender ist und somit ein Laptopakku deutlich länger durchhält. Ein Netzwerkdrucker wurde praktisch schon beim Einrichten erkannt und eingebunden. Kann ich also rundheraus empfehlen.
 
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Guten Morgen.

Du kannst dir folgendes einmal ansehen:
 

codeworkx

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Meiner Schwägerin hab ich vor Jahren mal Mint verpasst. Bisher keine Beschwerden. Sie macht sogar Updates. ;-)
Ich selbst nutze Arch.
 

epson54

alter ego
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Guten Morgen.

Du kannst dir folgendes einmal ansehen:
Danke für den Link!
 
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Kommt sicher auch darauf an, was für Programme man nutzt. Viele Windows-Programme kann man zwar z.B auch mit "Wine" unter Linux betreiben, aber das ist nicht für jeden handhabbar oder zufriedenstellend.

Wird Win 10 vernünftig aufgesetzt, läuft es sehr, sehr gut.
 

KUBIKUS

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Wird Win 10 vernünftig aufgesetzt, läuft es sehr, sehr gut.
Meine Erfahrung ist ähnlich und positiv. Wichtig ist, dass gewisse Einstellungen vorgenommen werden und unnötige Programme (wie z.B. ein Antivirus) gar nicht erst installiert werden. Bei mir läuft Win 10 Pro einwandfrei und die Updates laufen im Hintergrund, so dass ich kaum etwas mitbekomme.
 

codeworkx

fährt ein 26er mit Sattelmotor
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...und die Updates laufen im Hintergrund, so dass ich kaum etwas mitbekomme.
Und Cortana, Telemetrieerfassung, Diagnosedatenerfassung, Zugriff von allen möglichen Apps auf Standortdaten, Kamera und so weiter laufen auch im Hintergrund ohne das du etwas davon bemerkst. ;-)
 
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Für was brauchst Du den Rechner?

Mail?
Surfen?
Office?

Sobald Du auf spezielle W-Software angewiesen bist, würde ich es ggf lassen...

W10-Instalation von USB ist kein Hexenwerk...wenn Du aber den Schritt gehen möchtest, zB:

Linux Mint Gaming

Geht etwas weiter, da auch Gaming angesprochen wird.

LINUX Allgemein

Ich selbst habe vor 4 Jahren den Schritt getan und nicht bereut...MINT ich gerade für W7-Umsteiger sehr einfach, sogar die Tastenkombi WINDOWS+E für Explorer geht...

Lad Dir doch einfach mal die ISO runter (Mint DL) und erstelle einen Stick. Von dem Stick kannst Du booten und es Dir erst mal ansehen...

Eine MINT-Instalation dauert incl Updates keine Stunde von Stick auf eine SSD.

Was für ein Rechner hast Du?
 

KUBIKUS

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Und Cortana, Telemetrieerfassung, Diagnosedatenerfassung, Zugriff von allen möglichen Apps auf Standortdaten, Kamera und so weiter laufen auch im Hintergrund ohne das du etwas davon bemerkst. ;-)
Das passiert bei jeder Software, insbesonder der kostenlosen, wie Linux. Wer anders glaubt, hat nicht verstanden, welch hohen Wert persönliche Daten heute haben.
 
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Und Cortana, Telemetrieerfassung, Diagnosedatenerfassung, Zugriff von allen möglichen Apps auf Standortdaten, Kamera und so weiter laufen auch im Hintergrund ohne das du etwas davon bemerkst. ;-)
Diese Dinge lassen sich alle abstellen. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich mit der Materie auskennt oder so viel Denkvermögen mitbringt, sich in selbige einzuarbeiten.

Wer weder das eine hat noch das andere kann, der ist mit Linux nicht schlecht bedient.
 
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guck mal auf computerbase.de.
dort werden seit einiger zeit regelmäßig verschiedene linux distributionen vorgestellt.
gibt auch eine mit windowsähnlicher oberfläche und verhalten.

zorin os.
 
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Ohne zu wissen was du mit dem PC machst, kann man das eigentlich nicht beantworten.
Linux kannst dir aber auch anschauen ohne zu installieren, live-CDs gab es schon vor 10 Jahren und mit USB sticks ist das jetzt noch unkomplizierter.
 

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Linux Mint mit Cinnamon Oberfläche ist eine gute Wahl.
Denn Linux Mint ist in der Bedienung sehr nahe an Windows 7.
Du findest bei Linux Mint eigentlich alles wie Du es von Window 7 her gewohnt bist.


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4mate

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Anlässlich des lange aufgeschobenen Wechsels von Win7 auf Win10 las ich von der Möglichkeit, auf LINUX Mint umzusteigen, dessen Oberfläche ähnlich Win10 sein soll. Hat jemand Erfahrung?
Ich mache exakt dasselbe. Es hat sich jedoch erst in 2020 die Erkenntnis bei mir ergeben dass ich dann meinen 7er Produktschlüssel verliere.
Daher werde ich auf die 10 switchen. Das geht mit dem Media Creation Tool am einfachsten. Es migriert sozusagen 7 (oder 8.1) in 10, alle installierten Programme bleiben erhalten, der Produktschlüssel muss nicht eingegeben werden und wandelt sich in eine 10er Lizenz. Das ist der einfachste Weg und diese Möglichkeit wird es weiterhin geben, da Microsoft natürlich Interesse daran hat, dass so viel wie irgend möglich auf 10 gewechselt wird. Da jedoch immer etwas schief gehen kann, ist ein vollständiges Back up des 7er Systems 1. Pflicht.

Linux Mint ist bereits auf einem Stick und sobald die 10 an Bord ist, kann ich mir beides anschauen in Ruhe

 
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Würde mich absolut nicht als PC-Profi bezeichnen, fahre aber immer 2 Notebooks "parallel". Einen frisch gekauften mit dem aktuellen Windows - also jetzt Win 10 seit mehr als 2 Jahren - und den Vorgänger-PC mit neuer Festplatte unter OpenSuse. Wenn der Windows-Rechner tot ist, kommt ein neuer und der defekte wird repariert und zum künftigen Linux-Rechner. Wenn etwas auf dem Win-Rechner nicht klappt, dann wird es auf dem Linux-Rechner probiert und umgekehrt. An beiden Rechnern wird nicht am BeSy rumgespielt (habe keine Lust dazu), sondern einfach das volle Programm so wie der Hersteller es empfiehlt.
Zum Update: OpenSuse updatet täglich, d.h. bei jedem Einschalten laufen Updates. Solange bis die Version nicht mehr unterstützt wird (aktuell ist wohl Leap 15.0 oder so aus den Updates und 15.1 wird fällig). Mit der neuen Version geht es wieder genauso. Kann nicht verstehen, warum sich jemand über Win-Updates beschwert, die gebündelt laufen. Bei beiden gab es jedoch noch nie Schwierigkeiten mit den Updates.
Die Bedienphilosophie hat OpenSuse (und wahrscheinlich die anderen auch) Windows nachempfunden. Wenn Microsoft nicht so dominierend wäre, hätte es schon längst erfolgreiche Klagen dagegen gegeben.
Mit Windows bin ich vertrauter, was Geräteinstallationen und SW-Installationen betrifft. Natürlich geht auch mehr - z.B. das Garmin BaseCamp. Auf beiden Rechnern wird das gleiche LibreOffice-Paket gefahren. Auf dem OpenSuse-Rechner ist es aber ständig Teil des Update-Prozesses, auf dem Win-Rechner wie eine normale Fremd-SW muss man sich die neue Version wieder holen und Installieren.
Usw. usw. usw. wie gesagt: Win-Rechner sehe ich als Pflicht, Linux-Rechner ist die Sicherheit, immer einen zweiten Rechner verfügbar zu haben.
 
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Win-Rechner sehe ich als Pflicht...

:confused: warum?

Bei mir läuft seit über 20 Jahren kein Windows mehr. Wer in der Vergangenheit kein Gamer war und sich mit der "normalen" Anwendung im technischen Bereich sowie Office bewegt, dem kann Windows recht egal sein. Mittlerweile ist das alles so einfach und intuitiv geworden, da muss man schon mit aufwendigen Anwendung daheim operieren, damit man auf Win angewiesen ist.
 
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Ob ein Windows-Rechner Pflicht ist oder nicht, hängt sicher a) vom Rechner ab (manche Laptops tun sich mit Linux schwer) und den benötigten Programmen.

Zudem sind die konventionellen Linux-Distributionen kein Allheilmittel, was Datensicherheit und -schutz betrifft.
 
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Also mit "Pflicht" war gemeint, für mich Pflicht. Ich will das neuste Windows immer verfügbar haben. Für eine Diskussion, dass ein Leben ohne Windows (aber auch ohne Linux) möglich ist, bin ich gar nicht qualifiziert genug. Ich glaube es einfach. Ist einfach nur als Überlegung gedacht: Warum nicht einfach beides und zwar auf 2 Rechnern, damit Redundanz in HW und SW und macht auf jeder Kiste was ihr wollt.
Ihr habt doch auch nicht nur ein Rad :D.
 
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Warum nicht einfach beides und zwar auf 2 Rechnern, damit Redundanz in HW und SW und macht auf jeder Kiste was ihr wollt.
Ihr habt doch auch nicht nur ein Rad :D.
Oder als Dual-Boot in einem PC.
Dann braucht es nur noch ein Gerät und beide Systeme sind trotzdem je nach Wunsch verfügbar.
Ist bei mir so am laufen.
Denn prioritär sind in der Regel vor allem die Daten - Die dazugehörige PC-Maschine ist nur Mittel zum Zweck.


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