Vorstellung - schon aufgebaut thread eines Nicolai Argon RoCC 29 PINION

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Hallo libe IBC gemeinde,

heute wollte ich nun nach langer zeit mal mein schon aufgebautes Argon 29 zeigen, als eine art vorstellung und vielleicht auch als eine art kaufentscheidung für andere user die eventuelle sich ein 29er Pinion bike zulegen wollen.

Der Rahmen
Nickolai Argon RoCC 29 Pinion (1).JPG



Ein Nicolai Rahmen hat auf jeden fall den bestimmten Wiedererkennung sinn in sich, die überdimensionieren rund Rohre vom Haupt rahmen, über das markante vierkant hinter bau Gerüst, mit der Gravur Made in Germany auf der kettenstrebe, zeugt von Selbstvertrauen in das eigene Produkt.

Chainstay.JPG


Tapered Steuerrohr und ein eingeschweißtes guesset am Steuerrohr sorgen für ein sehr Steffies lenkverhalten auch Nicolai typisch sind die schweiß raupen die sich durch das Material estädisch ziehen.

DSC_0212.JPG


Ein weitere optischer Leckerbissen für sich, slider drop outs dies macht für eine aufgeräumte Single Speed Optik einiges her die Ketten Spannung lässt sich somit sehr genau einstellen.

DSC_0179.JPG


Nicht zu vergessen auch der Standard mäßige 180mm post mount Adapter am Hinterrad und die extra Aussparung für das Pinion P 1,18 schlatbox sind meinen Erachtens sehr schön gelungen.
Der Rahmen selbst kommt in vier Standard Größen und in einer Tailor made variante die dann nochmals einige 100 euros verlangt, ich habe mich für Medium entschieden da es der beste match war zu meiner Größe.

Discbreak (1).JPG


Wie gewohnt gibt es eine Vielfalt an Pulver und Eloxsal Farben zur Auswahl dies macht es nicht Gerarde einfach eine Entscheidung zu treffen zumal mit den Eloxsal Farben Auswahl tut man sich schwer da es viele Kombinationen Möglichkeiten gibt. Letzten Endes hatte ich mich für Blau entschieden mit einem weißen Dekor Set. Entgegen meiner ursprünglichen Lieblings Farbe Jägermeister Orange. Eine Eloxsal Beschichtung schlägt mit 400euro zu Buche sofern es nicht Schwartz ist den die gibt’s umsonst.



Technische Details
Grösse Medium
Oberrohrlänge 600mm
Sitzrohr 440mm
Steuerrohrlänge 130mm
Radstand 1085mm
Sitzrohrüberstand 50mm
Schrittfreiheit 750mm
Reach 402mm
Stack 645mm
Lenkwinkel 71,5°
Sitzwinkel 73°
Tretlagerhöhe zu Achse -60mm
Kettensträbelänge 440-464mm
Sattelstützendurchmesser 31,6mm


Das Pinion P1.18 Schaltgetriebe

Das Pinion ist ein Schaltgetriebe das 18 Gänge beinhaltet und die man zur jederzeit schalten kann, ähnlich einer Speedhub. Das Getriebe selbst bietet ein maximale gesamt Übersetzung von 636% an, was eines der wohl breitesten Bandbreiten derzeitig im Fahrrad Bereich darstellt.

Gearbox (1).JPG


Mein setup war ein 30T ketten ring vorne und am HR ein 21T ritzel, für ein 29er ist das schon eine sehr heftige Übersetzung, man kann sofern man die Beine hat auf bis zu 20% Steigungen hoch fahren verbraucht aber unnötig viele Körner.

Pinion 21T HR ritzel-1.jpg


Nach ein wenig ausprobieren habe ich nun letztendlich ein 22T Ritzel der Firma Surley montiert, das ritzel nimmt den stich vom 21t aber bleibt weitgehend schnell.

Gearbox (3).JPG


Das Pinion ist nicht ganz so sorg frei, es bietet natürlich erheblich Vorteile wie z.B. die Montage eines antrieb Riemen oder die wartungsarmut im allgemeinem. Doch nicht alles ist Gold was glänzet, so auch hier. Das Getriebe sagt man lässt sich in jeder Situation schalten stimmt nur halbwegs, da muss man sich schon daran gewöhnen da schalten mit Pinion was ganz anderes ist was man je zuvor gehabt hat.
So muss man am berg oder steigung darauf achten den druck vom Pedal zu nehmen wenn man in bestimmte Gänge schalten will, unter Druck geht da Garnichts, der Drehschalter wird sich nicht einen Millimeter drehen lassen. Ab und an greift der interne freilauf später als der von der HR nabe und die kann zu einem unangenehmen durchrutschen führen.

DSC_0171.JPG


Aber wenn man die spielregeln gelehrnt hat kann das getriebe durchaus spass machen, das mehr gewicht von 2,7Kg ohne kurbel ist natürlich ein kauf stopper, ein Pinion bike wird nie wirklich leicht sein als z.B. eine XTR oder XX1 carbon rakete, das Pinion bike ist vielmehr ein schaltungsvariante für viel fahrer die das bike immer fahren wollen, ohne einstellen der schaltung oder gar grosser wartungen.

Getriebe abdeckung-1.jpg


Pinion Drehgriff-1.jpg


Es ist auch geeignet für Etappen rennen, aber bevor man in einen rennen geht sollte man sich mit verschiedenen übersetzungs verhäötnissenen auseiander gesetzt haben. Dies ist ein langwieriger prozess mit trail and error mentalität, heut zu tage gibt es eine gute auswahl an HR ritzeln von Surley oder anderen firmen, wenn das angebot jedoch zu klein seon sollte kann sich fürs HR und Kettenrad einen sogenannten SPIDER kaufen, dieser ermöglicht es standart übersetzungen zu fahren bzw std kettenblätter 104mm BCD zu kaufen. Persöhnlich habe ich keine spider somit kann ich dazu nicht weiter sagen.

Laufräder

Als Hinterrad Nabe kommt eine in den USA gefertigte Project 321 in Single Speed variante zum Einsatz, ich habe mich bewusst für die Standard Industrie Lager entschieden, da im Preis enthalten. Es gäbe auch die Möglichkeit die Naben mit Keramik Lager aufzurüsten gegen einen saftigen Aufpreis versteht sich…

IMG-20130504-WA0000.jpg


Die Firma Project321 baut selbst keine eigenen Freiläufe daher bedient man sich beim Freilauf Mechanismus an Industry Nine mit den bekannten und sehr markanten sound der 120p Rasterung. Ein Wort zum entstehenden lauf Geräusch der HR Nabe, es wird wohl nicht jedermanns Sache sein eine sehr hoch hochfrequentierte Nabe zu haben, sprich umso schneller man unterwegs ist vor allem beim costen (rollen lassen) wenn die Nabe sich im Freilauf befindet. Ist der sound unweigerlich zu hören es gibt nur zwei Dinge man mag ihn oder man mag ihn nicht.

Zum Freilauf selbst wie erwartet von den technischen Gegebenheiten her spricht der Freilauf sehr schnell und einiger maßen direkt an, warum nur einiger maßen? Ganz einfach da das Pinion P1.18 selbst auch über ein Freilauf verfügt was natürlich nicht immer gleich schnell zur HR Nabe anspricht kann es nicht wie z.B bei einen Schaltung getriebenen bike ansprechen. Aber es kann den von einigen Pinion Fahrer bemängelten leer tritt minimieren, und so für ein mehr direkteres Fahrgefühl vermitteln.
Die Nabe selbst ist um und aufrüstbar nach Geschmack, sprich die HR Nabe kann zu einer XX1 Nabe umgebaut werden oder zu einer normalen 9/10 fach, verschiede Optionen stehen zur Auswahl, in meinem Fall die 12x142mm werden realisiert durch so genannte end caps, eine art spacer für die Achse um sie die nötigen 7mm zu verlängern (135mm zu 142mm).

DSC_0161.JPG


Zum Thema Speichen, entgegen den ganzen trennt zur Messer Speiche, habe ich mich für traditionelle runde Speichen entschieden. Zum Einsatz kamen die Sapin D-Light am HR um der rotierenden Maße Einhalt zu gebieten und trotzdem einen akzeptablen Steffies HR zu liefern. Kombiniert mit einer No Tubes Crest 29er die von Haus aus ein wenig eingebauten flex hat war das die bessere Wahl für mein 29er wie sich raus stellte. Extra Steifigkeit konnte ich mit Hilfe der Maxel Achse erreichen, es schadet nicht sich für steck Achsen zu entscheiden sie sind auch nicht so kompliziert beim Ausbauen, eher leichter wie ich finde, zudem bieten sie mehr Sicherheit.

DSC_0167.JPG


Ich kann damit leben ein paar gram zu viel zu haben aber ich weiß dass ich eine Langzeit Investition in Sachen Steifigkeit, Sicherheit und Langlebigkeit gemacht habe.
Am Vorderrad kamen Sapin Laser zum Einsatz um das Vorderrad nicht all zu leicht zu machen, und die Laser sind auf jeden Fall ausreichend stark um die Bremskräfte meiner 180mm Disc entgegen zu wirken, persönlich mag ich mehr ein ausbalanciertes Laufrad set. Nicht zu leicht am VR und nicht all zu Schwer am HR.

P321 wheelset@1685g.JPG



Technische Details:
VR Nabe Project321 Q15 32h
HR Nabe Project321 Single Speed, 32h, 12x142mm
Speichen VR Sapin Laser, HR Sapin D Light
Nippel Sapin Alu
Felgen NoTubes Crest 29er


DAS ist ENDE von TEIL 1, werde die tage teil ywei vorbereiten, mit der vorstzellung der komponenten und die nun teilzeiterfahrung. Ich hoffe das es euch soweit gefallen hat.
 

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Ein Traum! Gute Entscheidung mit dem Blauelox - duetlich besser als JO.
Sehr schöner Bericht und das Argon kann ich auch nur emfehlen:bier:
 
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@Toni galama

ausreichend erfahrung ist nun vorhanden 4000Km seit dem aufbau, ich werde sobald ich zeit habe mehr auf die einzelnen teile eingehen, natürlich auch die bremsen. Da habe ich so das eine oder andere wort....

@ALLGEMEIN

Danke für euer interse :daumen:
 

Sentilo

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Sehr interessant - und wie so oft hier schlagen die Aufbauthreads alles, was man aus den Bike-Bravos erfährt, um Längen. Auch die Fotos sind top :daumen:

Die Nicolai-Schweißraupen find ich zwar eher rustikal, passen aber zum Baumaschinen-Flair der Gerätschaft. Hartgesottenes Teil.
 
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Bremse
Die Cleg ist mit Abstand einer DER teuersten Stopper am Markt, was rechtfertigt ihr enormer preis zu anderen am Markt wie z.B Shimanos Arbeits Tier Deore XT.

Als erstes muss gesagt werden das die Cleg in klein Serie hergestellt werden und das Made in Germany sowas kostet schon von Haus aus mal mehr. Zweitens ist die Bremse komplett, dazu meine ich 100%, in ihre Einzelteile zerlegbar. Der dritte Punkt ist mehr kosmetischer Art, da die Bremse in eine Vielzahl von farb-Kombinationen geliefert werden kann.

Ich wollte schon immer ein komplett schwarze bremse, im Eifer des Gefechtes habe ich vergessen mir auch die Fitting in Schwartz zu ordern somit ist ein wenig Silber in der bremse, ungewollt aber nicht störend. Das Gewicht ist eines der wirklichen kauf Argumente, sie ist überaus leicht und wirklich sehr gut verarbeitet, man hat nicht nur das Gefühl ein gutes Produkt erworben zu haben man kann es sehen.

Cleg 2 VR.jpg


Auf dem trail, die Cleg braucht laaaaaange Einfahrzeit bis sie ihr potential frei gibt. Es ist nicht jedermanns Sache, mit den Standard pads, hatte ich auch so meine (schrekens)Erfahrung. Auf dem trail unterwegs und das erste mal ein riesen schrek, da so gut wie keine Bremskraft an die Scheiben geleitet wurden, das hat dazu geführt das ich sehr spät zum halt kam. Nach ein paar scharfen Bremsungen, hat sich die Bremskraft deutlich verbessert, doch nie wirklich auf Optimum im Vergleich zu meinen XT 775.

Bremshebel-Drehgriff.JPG
Bremshebel-Trigger.jpg


Für mich absolute unakzeptable, in direkter Relation zum Kaufpreis der Bremse. Nach ein wenig selbst Forschung und ausprobieren, kam ich auf das Ergebnis das es nicht die Bremse selbst ist die schwächen hat sondern vielmehr die Hochglanz polierten Trickstuff bremsscheibem und wir reden hier von 180mm vorn wie hinten. Durch das wechseln zur Shimano XT scheiben, welch ein wunder die Bremse lebt.

HR Bremse 3-1.jpg


Die Standard pads sind organisch und nicht wirklich brauchbar, zu mindestens finde ich das so und ich bremse eher wenig und wenn dann mehr kontrolliert, spiele mehr mit der Bremse und ja sie ist eine echte Ein Finger Bremse wenn sie dann funktioniert. Der tausch auf Metall Beläge in Kombination mit den Trickstuff scheiben hat sie als sehr gut herausgestellt, nun gab es plötzlich Bremskraft satt, Modulation und Bremskraft stimmen und auch gut kontrollierbar.

IMG-20130511-WA0015.jpg


Bleiben wir noch ein bisschen beim thema Metall brems Beläge, durch das wechseln konnte die Bremskraft gesteigert werden, ohne Fading oder sehr stark erhitzen der bremse was ich für gut halte, da bei uns (Australien), es doch im Sommer sehr Heiß werden kann und man will ja keinen train runter ballern mit ner Bremse die überhitzt…

VR Disc und Gabel-1.jpg


Nun da wir Regenzeit haben will man lieber nicht bremsen, was für ein lautes knochenerschütendes kreischen. Wasser und TrickStuff Bremsscheibe harmoniert mit der Cleg mal garnicht, ein absolutes no go für Winter biken, mehr für den sommer wenn es trocken ist.

Fazit

Eine teuere bremse made in germany die leider nicht ganz den hype gerecht wird.
Ich bin diese Bremse seit Juni 2013 gefahren, bevor ich meinen Argon Rahmen in September 2013 endlich bekommen hatte. In dieser Zeit konnte ich die Bremse sehr gut fahren, von Training Fahrten normale trail runs oder aber den Weg zur Arbeit. In dieser Zeit konnte ich gut KM machen, die Bremse hat ihre gute Seiten sie ist überaus gut dosierbar und ich fühle mich immer in kontrolle über die bremskraft, Leichtbau und die Möglichkeit alles nachzubestellen an Einzelteile finde ich sehr gut und das die Bremse nicht auf ein sondermass zurückgreift wenn es um pad Größe geht da bedient man sich dem Avid Format, was weltweit relative günstig zu haben ist.

Die Bremse ist sicherlich nicht für jedermann, ich persöhnlich mag sie sher doch da kommt es wieder durch was bekomme ich für mein geld, um ehrlich zu sein hätte es auch eine Shimano XTR 985 sein können, wenn es um luxus und funktion gehen sollte zum halben preis wohl bemerkt.

Für winterfahrten ist diese Bremse nichts, zu laut sind die geräusch entwicklungen, lassen mich aussehen als ob ich auf einen baumarkt bike unterwegs bin, sowas hatte ich mit meiner XT 775 nicht. Zudem sind die Trickstuff Scheiben nicht sonderlich steif, wenn mal eine notbremsung vollzogen ist, schleifen die scheiben doch ganz gerne.

Zum Schluss kann man sagen, eine schön verarbeitete Bremse mit potential für verbesserung. Die wenn eingefahren ihre stärke zeigen kann mit 180mm Scheiben ist sie durchaus brauchbar aber eben keine alleskönnerin. Sie mag das warme wetter mehr, wasserscheu ist sie auch ein wenig die bremskraft geht rapide den bach herunter, liegt aber denke ich an den Scheiben selbst.
 

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Anbauteile
Heute geht es um Vorbau, Lenker und Sattelstütze. Fangen wir an mit dem Vorbau, ich habe mich entschieden einen Ritchey WCS C260 (+/-6°, 90mm) zu montieren, der Vorbau selbst hat eine 260° Lenker Halterung was dafür sorgen soll den Lenker fest im Griff zu haben wenn es rund geht auf dem Trail und den stress besser zu verteilen.

Ritchey WCS vorbau 2.JPG


Was ich mag sind die CrMo T20 schrauben, das heist nicht das man sie wild anziehen kann. Auch hier gilt das Anzugs Moment zu beachten, der Vorbau selbst ist aus 7050AL was ein premium Luft und Raumfahrt Material ist und es wurde 3D geschmiedet.

Ritchey WCS vorbau 3.JPG


Der Vorbau selbst wiegt so gut wie nichts, ist außerordentlich steif und hat eine sehr hohe Verarbeitung Güte, wie die meisten Komponenten von Ritchey.

Ritchey WCS vorbau 4.JPG


Die Lenker Komptabilität ist da schon mehr eingeschränkt, der C260 mag vor allem gerade Lenker, er ist nicht unbedingt ein Freund von sogenannten low rise Lenker oder ähnlichem. Ich habe den C260 Vorbau mit einem MCFK Flatbar 9° Lenker ausgestattet, die Montage ist langwierig der Lenker selbst hat eine Art low riser Form, die spezielle Biegung von diesem Lenker macht es auch nicht einfacher ihn in den C260 Vorbau rein zu bekommen. Nach sher sher vorsichtiger Montage, war er nun dann auch montiert, natürlich muss man unbedingt das Anzuges Moment beachten da es sich um einen Karbon Lenker handelt, natürlich habe ich auch eine Karbon montier passte benutzt.

Lenker Vorbau kombi.jpg


Der MCFK Lenker, ist Gewöhnung bedürftig zum Anschauen, macht optisch keinen so richtigen Sinn. Aber wenn er dann mal montiert ist entpuppt er sich als ein Komfort wunder, er ist bei weitem nicht weich es ist eigentlich schwer zu beschreiben, beim springen (XC style), bietet er so viel Steifigkeit und gleichzeitig auch ein angenehmes Gefühl einer Dämpfung was mir sehr positive aufgefallen ist. In allgemeinen ist der Lenker angenehm zu handhaben Lenkt willig um jede kurve und hat sher gute Verarbeitung.

MCFK Lenker montiert.jpg


Den Lenker gibt es in mehreren Ausführungen, das klassische 3K design wie ich es habe oder das neuere UD, was dann aber auch mit einem Aufpreis von 30 € verbunden ist. Zudem ist die UD variante etwas schwerer, den Lenker gibt es in einer Länge von 580 mm - 760 mm, ich habe mich für 640mm entschieden was sich als gut herausgestellt hat.

FAZIT
Soweit hat sich der Lenker gut geschlagen und es gibt nichts nagatives zu Berichten und ich denke das der Lenker seinen dienst ohne murren weiterhin verrichten wird.

Nun kommen wir zu der Sattelstütze, dies ist aus demselben hause wie der Lenker, da ich eine match Kombination haben wollte.

Bike parts Part 1_09.JPG


Auch hier wie beim Lenker gibt es die wahl zwischen 3K oder UD-Design, was auch mit einen aufpreis verbunden ist, genau wie beim Lenker. Meine Stütze ist 31,6 x 400mm wiegt wie auf dem bild zu sehen 125gr, entgegen der Herstellerangabe von 116gr, dies mag nun an der fertigung selbst liegen oder aber an meiner waage. Aber 9gr +/ - sind echt kein thema. Die Stütze ist recht Komfortable und passt einfach, es sollte auch erwähnt werden das es auch eine 20mm Offset variante gibt. Im Nachhinein wäre ich wohl besser auf gewesen mit der offset Version, da es nie schadet ein paar mm Verschiebung Freiraum zu haben. Gerade mit meinem Argon rahmen und dem 90mm Vorbau hätte ich mir doch den + / - 5mm verstell Bereich gewünscht aber das ist jetzt nicht allzu schlimm da es ja passt.

Seatpost and Saddle.JPG


Der Sattel wie schon im Bild oben zu sehen, ist ein SQLab Active 611, was macht ihn so besonderes. Der Active 611 besitzt Elastomere die man je nach bedarf austauschen kann um die Sattel härte zu bestimmen, der Sattel von Haus aus ist angenehm. Auch längere Ausfahrten machen unheimlich viel Spaß da man nicht so schnell ermüdet, für mich ein sehr wichtiger punkt. Wie schon erwähnt der Sattel kann man beliebige einstellen durch Elastomere, diese werden mitgeliefert somit entfällt ein Zusatz kauf was auch gut ist, 3 Elastomere kommen mit dem Sattel. WEISS= Weich, GRAU= Medium und SCHWARTZ= Hart. Ich habe alle drei Elastomere getestet und bin auf auflegenden Erkenntnisse gekommen, die müssen sich jetzt nicht unbedingt mit anderen Benutzern abgleichen. Weiss war die erste Wahl für mich da ich ein weichen sattel haben wollte, es ist gut so lange man auf dem trail ist dann gibt das weisse Elastomere etwas mehr Dämpfung und man fühlt sich sehr wohl Doch sobald man auf Straße unterwegs ist vor allem wenn die Gabel im Lock Mode ist und man gut auf pedal drückt, ist die weiche Einstellung nichts für mich, man federt auf dem Sattel um her wie freie Radikale im Reaktor.

Active 611.jpg


Die Graue also Medium Einstellung ist mehr ein Kompromiss zwischen weich und trotzdem etwas fest, was mir wo ich es dann gefahren bin mehr zugesagt hatte. Dies ist nun meine Default Einstellung da man auf jeden Untergrund den best möglichsten Komfort bekommt. Aber mein Test war ja da nicht am ende, sehr zufrieden von dem Medium harten Elastomere hatte ich das Schwarze fast vergessen, aus Neugier hatte ich es montiert und wow der Sattel belibt so angenehm aber definiert, das Schwarze Elastomer hat sich im Nachhinein als mein Lieblings härte erwiesen.

FAZIT
Als abschließendes Wort zum Sattel kann ich sagen es war sein Geld wert, ich bin durch viele Sättel gegangen und war nie wirklich glücklich damit nur immer kurzzeitig. Nun mit den Active 611 von SQLab bin ich so zufrieden das ich eine echte kauf Empfehlung aussprechen kann, soweit er passt ich habe mich für die Länge 145mm entschieden, das war nach der Messung auf einer sitzmappe.Gewicht ist nicht wirklich das kauf Argument hier, wer den Active 611 kaufen möchte sucht einen sportlichen Sattel mit Komfort Qualitäten
 

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Sentilo

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Raggaman, super Bilder, super Beschreibung – weiter so :daumen:

Und danke für die Mühe, die Du Dir damit machst! Das hilft hier dem ein oder anderen bestimmt weiter.
 

DerBergschreck

...fährt ohne Betäubung
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  • Das Pinion ist nicht ganz so sorg frei...
  • Doch nicht alles ist Gold was glänzet, so auch hier.
  • kann zu einem unangenehmen durchrutschen führen
  • kann das getriebe durchaus spass machen
  • das mehr gewicht von 2,7Kg ohne kurbel ist natürlich ein kauf stopper
  • ein Pinion bike wird nie wirklich leicht sein

Hört sich nach unausgereifter Technik an, die man aber versucht schön zu reden, weil ja "Made in Germany" draufsteht.:rolleyes:
 
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Hört sich nach unausgereifter Technik an, die man aber versucht schön zu reden, weil ja "Made in Germany" draufsteht.:rolleyes:

Danke für deinen Beitrag, schön reden ja und nein. Ich bin persöhnlich ein eher kritischer mensch der aber auch gerne den ersten schritt macht und ein produkt kauft auch wenn nicht soviel erfahrungs werte exestieren.

Die Sache mit dem Pinion ist, man muss es einfahren gut und gerne 1000Km. Am Anfang hatte ich meine zweiffel ob ich da nicht die katze im sack gekauft hatte, vor allem musste ich für meinen rahmen ja noch fast 700 € Import gebühren auf den tisch legen das macht ein kauf auch nicht leichter.

Die Technik an für sich ist nicht schlecht, hat aber wie immer verbesserungs potential. Die Kritik mit dem Gewicht ist vielleicht fehl am platz da ich bekennder Leichtbauer bin und nun wurde ich mit einen getriebe konfrontiert das ich ja nicht mal leichter machen kann. Daher mein frust über das gewicht ist echt unwichtig die funktion im allgemenem ist eher wichtig.

Das Pinion hat mich nun wo ich weis wie man es handhaben muss nicht im stich gelassen, aber man muss willig sein zeit zu investieren ohne dies wird man keinen spass haben und man sollte vielleicht noch technik verliebt sein um überhaupt sich ein getriebe bike zu kaufen. Ich bin davon überzeugt das das Pinion an für sich gut ist und viele vorteile hat die man an einem normalen schaltungs bike nicht hat, man darf hier auch nicht vergessen das es sich um eine kleine firma handelt, wenn Shimano oder SRAM sowas rausgebraucht hätte wären die kommentare auch anderest da beide Firmen über weit aus mehr Geld verfügen die sie in Forschung und Entwicklung reinstecken können.
 
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Pedale
Nach den ganzen Vorstellung der anbauteile kommen heute die Pedale zum Vorschein, persönlich bin ich ja ein Fan von Shimano pedale besonders den XT in der Race Ausführung (ohne Plattform). Die Shimano pedal im allgemein egal ob Deore oder XTR haben soweit mir bekannt ist alle den gleichen auslöse Winkel. Boy ich kann euch versichern wie sehr man sich an so ein feature gewöhnen kann, das ist fast schon erschreckend. Mit dem Aufbau meines Nicolai wollte ich auch ein wenig meine eigenen Traditionen brechen, so bin ich dann auf die Suche nach dem perfekten pedal gemacht, gefunden habe ich ein TIME ACTC XC 8 Carbon. Eine Berechtigte Frage nun wäre ist es das perfekte pedal, naja es ist ein pedal das ist schon mal fakt. Perfekt wäre es ein wenig übertrieben aber es kommt schon sehr nahe ran.

Time retail box 1.JPG


Time Retail box 2.JPG



Der Pedal Körper besteht aus einer Art Verbandsmaterial, mit einen Anteil von Karbon fasern. Auf den ersten Moment dachte ich mir wo ich es dann in echt gesehen hatte oh je das wird was geben, wie wird sich das Pedal schlagen im Dauer Einsatz mit ständigen ein und aus klicken der schuhe. Es stelle sich raus das Pedal ist ungewohnt hartnäckig oder abriebfest, natürlich sieht man gebrauchspuren um einiges mehr als an andere Metall pedale, das ist ebenso aber wie gesagt das Material schlängt sich wacker.

Time ATAC-XC8.JPG


Soweit ist alles wirklich perfekt, doch dies sollte sich schnell ändern. Die Schuhplatten was für ein Graus, TIME hatte die glorreiche Idee die schuhplatten mit einem Multi Winkel Anpassung zu versehen. Entweder 13° oder 17°, die Idee selbst ist gut, warum auch nicht sich sein auslöse Winkel anzupassen. Ja und da endet aber auch die tolle Erfindung, Ich Shimano verwöhnt knall mir die cleats auf meine neue Schuhe richte sie dementsprechend aus fertig für ne Test fahrt, ha eingeklickt aber nicht mehr rauskommen auf die Schnelle, ich konnte gerade noch so aus dem pedal kommen um eine peinliche Seiten Landung und das auf Straße zu vermeiden.

Die Federhärte von dem Pedal ist so hoch, da rutscht der Schuh sicher nicht aus den pedal egal was man macht. Nach meiner ersten Test fahrt, gleich die Feder Vorspannung auf 0 gesetzt, naja mehr oder weniger. Die Federvorspannung an diesen Pedal besteht aus einer Plastik Verbunds schraube man möchte da sehr sorgfältig den Schraubenzieher ansetzten und den gewünschten Einstellung Bereich finden. Ich muss aber sagen das ich es nicht gemacht habe, da sowas einfach nicht so sensibel sein sollte vor allem an einem pedal. Nun habe ich die federn auf die leichteste von NUR 3 Einstellungen festgelegt. Was im Vergleich zu Shimano mehr zu einer Harten bzw. festen Einstellungen neigen würde. Ungewohnt ist das auf jeden Fall ich habe lange gebraucht bis ich mich an dieses pedal gewöhnt hatte, die Feder härte und die cleats. Ja was für ein Drama, die cleats wie schon gesagt haben zwei naja eingebaute Winkel, der 17° ist absolut unbrauchbar da man Yoga auf dem bike betreiben muss um den Fuß überhaupt aus dem pedal zu bekommen. Der 13° Winkel ist da schon mehr angenehm, definiert relative kurz und knackig. Doch man muss sich entscheiden ist das Linke oder rechte Bein das dominantere von beiden, ich klicke mich zu 95% auf den rechten Fuß aus. Sprich in meinem fall habe ich mir den Auslöse Winkel von 13° auf das rechte pedal gelegt, hingegen das Linke ist nun mit 17° und absolut nicht ausklickbar wärmend der fahrt. Dies stört mich so sehr, die einzige Lösung die zu mir kam ist ein zweites Set cleats kaufen und die cleats so mischen das man auf beiden Seiten den gewünschten auslöse Winkel hat. Es ist eine nicht logische Idee, kostet unnötig Geld und man verschwendet material was man nie braucht. Absolut unökonomisch dies sollte verbessert werden von TIME.

Time XC8 Pair.JPG


Time XC8 single pedal.JPG


Aber das Pedal selbst bietet und das ist warum ich dieses Pedal noch fahre, eine seitliche Bewegung von 5°, was gut für meine Knie ist. Seit ich das TIME fahre habe ich so gut wie keine Beschwerden mehr, abgesehen vom Wetterwechsel aber das hat ja nicht mit dem Pedal zu tun. Da muss ich sagen von diesem feature bin ich schwer beeindruckt und weiß es absolut zu schätzen.

FAZIT

Das TIME ATAC Carbon 8, ist ein leichtes und stabiles Pedal, das das eine oder andere mitnimmt was der Trail zu bieten hat. Die Schatten Seite ist auf jeden fall die cleats, TIME sollte sich nochmal überlegen wie sie dies man besten lösen könnten da natürlich das Pedal echt gut ist, und vielen Bikern mit knie Beschwerden den Fahrspaß wieder zurück bringen könnte. Kleine Details wie die Plastik federvorspannungsschraube sind dinge die man ganz einfach lösen könnte. Die Lange eingewöhnungszeit die man hat bei TIME ist vielleicht nicht für jedermann, auch für die jenigen die wie ich schon seit langem mit klickpedale unterwegs sind. Man sollte unbedingt das Pedal mindestens 1-2 Monate Benutzt haben bevor man auf einen Race oder Marathon geht.
 

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EmDoubleU

f.k.a. Carpman
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Hi @Raggaman,

vielen Dank, dass Du dir die Zeit für die wirklich aussagekräftigen und umfangreichen Beschreibungen auch der einzelnen Komponenten nimmst! So ist das Ganze ein sehr informativer und interessant zu lesender Thread! Absolut top! :daumen:
 

onkel_doc

Big Wheel Racing Europe
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Hört sich nach unausgereifter Technik an, die man aber versucht schön zu reden, weil ja "Made in Germany" draufsteht.:rolleyes:

nur weil made in germany draufsteht??? ich finds geil auch wenn ich der optik wegen sowas nie fahren würde.
ich denke aber der mut zu was neuem wird belohnt...

schaue gerne hier rein. bin immer offen für neues...
 

eddy 1

drehzahlfest
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Schöner Bericht und ein geiles Rad

Habe zwar keine Ahnung von Time Pedalen,aber kann es sein das Du zwei gleiche Cleats anstatt zwei verschiedenen hast
 
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Schöner Bericht und ein geiles Rad

Habe zwar keine Ahnung von Time Pedalen,aber kann es sein das Du zwei gleiche Cleats anstatt zwei verschiedenen hast

Hi und nein ich werd mal ein bild reinstellen, leider sind die cleats schon etwas rampuniert. Fürs erste aber kann ich sagen das die cleats bezeichnung haben, in meinem fall ist es am rechten fuss D R was dann 13° winkel ist, G L am Linken fuss ist 17°.
 

DerBergschreck

...fährt ohne Betäubung
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Danke für deinen Beitrag, schön reden ja und nein. Ich bin persöhnlich ein eher kritischer mensch der aber auch gerne den ersten schritt macht und ein produkt kauft auch wenn nicht soviel erfahrungs werte exestieren.

Die Sache mit dem Pinion ist, man muss es einfahren gut und gerne 1000Km. Am Anfang hatte ich meine zweiffel ob ich da nicht die katze im sack gekauft hatte, vor allem musste ich für meinen rahmen ja noch fast 700 € Import gebühren auf den tisch legen das macht ein kauf auch nicht leichter.

Die Technik an für sich ist nicht schlecht, hat aber wie immer verbesserungs potential. Die Kritik mit dem Gewicht ist vielleicht fehl am platz da ich bekennder Leichtbauer bin und nun wurde ich mit einen getriebe konfrontiert das ich ja nicht mal leichter machen kann. Daher mein frust über das gewicht ist echt unwichtig die funktion im allgemenem ist eher wichtig.

Ach weisste, ich war ja früher auch einer, der mit dem Taschenrechner an Übersetzungen herumgerechnet hat, um den maximalen Entfaltungsbereich bei gleichzeitig optimaler Abstufung zu erzielen. Effektivität war für mich die Voraussetzung für den maximalen Fahrspass und auf so ein Pinion-Getriebe wäre ich da sicherlich voll abgefahren.

Der grosse Bruch kam, als ich mein damaliges einziges (und jetziges zweites) Rad auf Singlespeed umgebaut habe. Das hat im Kopf richtig Mauern eingerissen und seitdem lässt mich der Schaltungswahn vollkommen kalt. Das hat defintiv nichts mit Spass zu tun, das bedient Bedürfnisse, die ich (zum Glück) nicht mehr habe.

Mein XC Rad ist weiterhin Singlespeed und das Rad fürs etwas grobere hat 1x10. Und wenns nicht mehr geht, dann schiebe ich - die Freiheit habe ich jetzt.
 
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Der grosse Bruch kam, als ich mein damaliges einziges (und jetziges zweites) Rad auf Singlespeed umgebaut habe. Das hat im Kopf richtig Mauern eingerissen und seitdem lässt mich der Schaltungswahn vollkommen kalt. Das hat defintiv nichts mit Spass zu tun, das bedient Bedürfnisse, die ich (zum Glück) nicht mehr habe. Mein XC Rad ist weiterhin Singlespeed und das Rad fürs etwas grobere hat 1x10. Und wenns nicht mehr geht, dann schiebe ich - die Freiheit habe ich jetzt.

Kann dich ganz gut verstehen was du meinst mit den Schaltungswahn.Ich muss sagen das ich der jenige war, wo sich alle paar jahre ne neue komplett gruppe ans bike gescharubt hat wegen vielleicht ein paar prozent hier und da, die aktuelle teile habe ich dann günstig weiter gegeben um meine (sucht) zu finazieren. Nun seit ich das schaltgetriebe habe ist auch schluss bei mir.


Mein persöhnliches hauptargument (oder kaufgrund) war eine schlatung zu haben die so einfach wie möglich aufgebaut ist (singlespeed style) und die soviel breiech abdeckt wie möglich (bandbreite) auch wennn ich gewisse übersetztungen nicht momentan brauche den die volle 636% benutzte ich soweso nicht (immer), dafür wohne ich in einem zu flachen land. Aber man möchte je gerüstet sein für die eine oder andere fiese steigung.
 
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@Raggaman Bin eben auf dein Bike von 2014 gestoßen. Sehr schönes Projekt. Fährst du das Bike noch?

Mich würde insbesondere interessieren wie sich die HR Nabe in Komination mit der Pinion geschlagen hat.
 
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@Raggaman Fährst du das Bike noch?

Mich würde insbesondere interessieren wie sich die HR Nabe in Komination mit der Pinion geschlagen hat.

Hallo Affekopp, ja ich fahre das bike noch und zwar wortwörtlich jeden tag.

Das Pinion selbst ist problemlos, wie schon geschrieben, benutzte ich es jeden tag von training, commute oder wettbewerb alles dabei. Ich kann nichts negatives berichten, schalten im stand ist einfach klasse, vorallem im täglichen kampf durch die stadt.

Die Project 321 G1 Single Speed nabe, ist relative schwer (345gr.) aber auch hart im nehmen, ich bin mir nicht so sicher ob die 120 engagement points wirklich sinnvoll sind da das getriebe einen eigenen freilauf hat. Eine DT 240 (56p ratchet) wahrscheinlich besser. Ich Spüre keine vorteile mit der Project321, auch wenn sie eine sehr haltbare und gute nabe ist.
 
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Hi @Raggaman

danke für die Antwort. Klingt ja vielversprechend. Die Pinion muss schon einige Naben geschrottet haben, wobei auch die Kombination mit Riemen kritisch ist.

G1 müsste ja noch mit "I9" Freilauf sein?!
 
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Hi @Raggaman

danke für die Antwort. Klingt ja vielversprechend. Die Pinion muss schon einige Naben geschrottet haben, wobei auch die Kombination mit Riemen kritisch ist.

G1 müsste ja noch mit "I9" Freilauf sein?!

Ja das ist korrekt die Project321 hat den “alten” i9 Freilauf, wenn du den neueren haben wolltest musst du du dir die G2 Single Speed Nabe holen, seit einiger Zeit gibts die nun in laut oder leise. Die Pinion Ansicht baut schon Kräfte auf die man sich nicht gedacht hätte. Ich habe seit über 4 Jahre nur die Project am HR, aber Ketten bin ich los geworden Ich hatte bis jetzt 3 Ketten die Längen sich unheimlich, z.Z fahre ich eine eSTEPS von Shimano ist für eBikes ausgelegt und das ist soweit die einzige Kette die sich einigermaßen hält.

Ich würde gerne Gates fahren aber wenn man sich so umließt ist es so eine 50/50 Aktion es kann funktionieren muss es aber nicht im Bezug auf HR Nabe Haltbarkeit.
 
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