Wachs (Paraffin) zur Kettenschmierung - Ein Erfahrungsbericht

Dabei seit
21. Juni 2008
Punkte Reaktionen
147
Moin Forengemeinde,

vorab, bevor ich irgend etwas anderes schreibe folgender Hinweis. Ich möchte an dieser Stelle keine Grundsatzdiskussion anstossen über das für und wieder verschiedener Kettenschmierstoffe, saubere Antriebe oder sonst irgendwas. Die persönliche Bike Pflege und Wartung scheint sehr Personenabhängig zu sein und so ist mir klar, dass der ein oder andere geneigt ist hier einen Kommentar im Sinne von "spar dir die Zeit und fahr mehr" zu hinterlassen. Ich möchte euch darum bitten, eben diese Kommentare, zu unterlassen.

Ich fahre gerne und viel, habe aber ebenfalls Freude daran mich mit der Technik zu befassen und hin und wieder etwas (für mich) neues zu versuchen. So auch in diesem Fall. Da ich in den letzten Tagen viel Zeit auf Recherche verwendet habe und in unserem Forum nicht viel relevante Information zum Thema finden konnte, möchte ich die Interessierten unter euch gerne teilhaben lassen.

Zum Ausgangspunkt:
Ich bin begeisterter Mountainbiker und als solcher zunächst bei jedem Wetter unterwegs. Natürlich fällt es aber auch mir leichter mich zu motivieren auf den Bock zu steigen bei schönem Wetter :). Das und die Jahreszeit werden natürlich dafür sorgen, dass erste Ergebnisse sich auf Trockenheit und Staub beziehen.

Derzeit bin ich mit einigen MTBs unterwegs, wenn es sein muss auch mal mit dem Rennrad... wobei mir dafür schlicht die Emotion fehlt.

Bezüglich der Schmierung habe ich alles "Normale" ausprobiert. Startpunkt war letztlich Rohloff Öl am Daily, wobei die Güte des Materials dort es auch einfach zulässt dass man immer wieder einfach nachölt bei eher wenig Pflege und irgendwann sind dann halt Kette und mindestens Kassette runter und müssen neu. Who Cares.

Am MTB welches ich als Sportgerät sehe, ist mir das Material offen gesagt zu Schade um derart damit umzugehen. Klar wird es im Rahmen des Einsatzes (XC) hart rangenommen und es geht mal was zu Bruch, aber eben nicht durch unsachgemäße Pflege oder Verwahrlosung.

Daneben finde ich, ein Hobel den man in einem Super Zustand hält, läuft auch einfach am besten und behält dieses Neurad Feeling länger. Für mich eine der besten "Tuning" Maßnahmen, welche man seinem Bike (und dem eigenen Kopf) zugute kommen lassen kann, neben Gewichtsabnahme am Rad (und dem Fahrer). :)

So bin ich, weil ich das ewige reinigen einer Rohloff schwarzen, aufgrund von aufgesammelten Waldbestandteilen knarzenden Kette ziemlich schnell leid war, bei den üblichen verdächtigen gelandet. F105, Finish Line Ceramic Wax, Squirt, Smoove.

Kurzum:
Alle Kettenschmierstoffe die ich hier aufliste brauchen vor Applikation eine saubere, wirklich saubere Kette. Appliziert auf eine benutzte, nicht gereinigte Kette, verursachen alle eigentlich wieder das selbe. Schwarze, mit Dreck verklebte Ketten. Ist das gegeben, haben alle Schmiermittel Ihren Charme, aber auch Ihre Grenzen.

Finish Line Ceramic Wax:
Läuft wie oben beschrieben verwendet recht gut, hat aber auch in Trockener Umgebung nur eine sehr kurze Haltbarkeit auf der Kette. Ich habe eigentlich nie mehr als 40 - 50km aus einer Schmierung erhalten. War es sehr trocken und staubig eher weniger, bis sich das leicht mahlende Gefühl einer verunreinigten Kette und ein rauer Klang eingestellt haben. Feuchtigkeit -> Meiner Erfahrung nach Taugt es für Feuchtigkeit null, es wäscht sehr sehr schnell ab. Zudem fängt das Mittel nach einer Zeit an "Sticky" zu werden und trägt ab dann den Schmutz mit sich. Die Viskosität lässt vermuten, dass das Mittel die Kette nicht sonderlich tief penetriert. Ich wage zu bezweifeln, dass zwischen Stift und Passung etwas ankommt. Die Haltbarkeit von Ketten war eher mittelmässig. Ich gebe hier bewusst keine Laufzeiten in absoluter Zahl an, da ich nicht alle Schmiermittel über identische Zeiträume und bei identischen Bedingungen gefahren bin.

F105:
Schmiert gut, gibt eine schöne leise Kette, zumindest über die ersten 30-50km. Muss penibel angewendet werden. Saubere Kette, sparsames einsprühen, abwischen. Ablüften lassen, erneut Kette äusserlich abwischen. Geht man anders vor, bleibt alles an der Kette kleben. Haltbarkeit bei Trockenheit: ok für kurze Strecken. Haltbarkeit bei Nässe: Quasi nicht gegeben aus meiner Sicht. Mindestens eine Halbierung der Trocken Standzeit. Viskosität sehr niedrig. Ich !vermute!, dass dieser Schmierstoff die Kette vollständig penetriert. Aufgrund der Beschaffenheit des an der Oberfläche befindlichen Schmierfilms kann ich mir allerdings nicht vorstellen, dass die Schmierung dort lange verbleibt. Unter Feuchtigkeit wird Sie wohl schnell ausgewaschen. Das passt auch zu meinen Ergebnissen. Haltbarkeit der Kette. Normal.

Squirt:
Habe ich mir mal aus Jux bestellt einfach weil es sich interessant anhörte. Bei korrekter Applikation ist Squirt wirklich ein toller Schmierstoff. Ich mag den Gedanken, dass es keine Lösungsmittel nutzt sondern auf Wasserbasis unterwegs ist. Haltbarkeit in Trockenheit etwa 60-80km. Dann wird die Kette langsam lauter und man spürt einen sich vergrößernden Widerstand. Bis dahin läuft die Kette relativ smoove, erreicht aber nie das niedrige Geräuschniveau z.B. eines F105 nach dem das Mittel wie vom Hersteller vorgegeben getrocknet ist. Viskosität ist verglichen mit dem Finish Line niedriger. Gefühlt dringt penetriert es aber die Kette nicht vollständig. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Hersteller auch deswegen angibt die Kette bei der ersten Anwendung in 2 Durchgängen zu behandeln. Wichtig ist auf jeden Fall das Mittel auf dem kleinen Ritzel durch häufige Drehung und größtmöglichen Winkel gut einzuarbeiten. Bei Nässe vermindert sich natürlich die Haltbarkeit. die 30-40km Feierabend Runde bekomme ich aber auch dann noch aus der Kette.

Smoove:
Ist meines Wissens in Deutschland noch nicht direkt erhältlich. Habs mir aus UK besorgt. Läuft auf der Kette etwas ruhiger als Squirt und hält doch deutlich länger durch. Trocken habe ich etwa 180km, feucht immerhin noch 80-100km aus der Schmierung geholt, bevor ich dachte es würde mal Zeit neu zu schmieren. Viskosität etwas höher als Squirt, auch hier vermute ich, dass es die Kette nicht vollständig durchdringt. Daher habe ich es äquivalent zu Squirt appliziert. Anders als Squirt neigt es weniger zur "Selbstreinigung durch abfallen", sondern verbleibt hartnäckiger auf der Kette. Fast ein bisschen wie Plastik. Überreste werden weniger schwarz sondern eher grau. Die Reinigung ist "Pain in the ass". Es möchte auf jeden Fall gerne an der Kette bleiben. Abbürsten ist dennoch auch hier möglich vor dem Neuschmieren. Zur Haltbarkeit der Kette: Etwa wie bei Squirt, eventuell etwas besser. Habe ab Herbst getestet, es hatte also etwas schwierigere Bedingungen. Eventuell etwas unfair.

Allen Mittelchen ist also gemein, dass man dennoch irgendwie immer wieder in die gründliche Reinigung einsteigen muss. Eine signifikante Verbesserung der Haltbarkeit der Kette konnte ich nicht feststellen. Wenn auch in der Tendenz die Wachs basierten Mittel für mich mehr Haltbarkeit ergeben haben. Ich vermute hier den Grund tatsächlich darin, dass diese Mittel keine vollständige Penetration der Kette erreichen können und so mehr durch das verhindern des eindringens von Schmutz in die Kette und die gegebene Gleitwirkung an den durch sie erreichbaren Stellen wirken.

Daher mein nächster Versuch -> Wachs.
Was erhoffe ich mir davon.
a) es ist mal wieder etwas neues, dass man ausprobieren kann
b) besserer Leichtlauf der Kette, basierend auf einigen Studien welche recherchierbar sind. Da diese Studien allerdings zumeist im Labor abgelaufen sind, bleibt für das echte Leben nur eins -> ausprobieren
c) Nach der aufwendigen Initialreinigung der Ketten geringerer Reinigungsaufwand
d) Bessere Haltbarkeit per Schmierung
e) längere standzeit der Kette / des Antriebs

Derzeitiger Stand:
Die Hardware ist bestellt. In diesem Fall zunächst Paraffin Wachs, hochraffiniert, mit Ölanteil <0,3%
Teflonpuder, Molybdändisulfid, sowie ein gebrauchter kleiner Slow Cooker zum schmelzen und applizieren.

Ich bin sehr Gespannt was das wohl wird und ob es sich als handhabbar und vorteilhaft erweisen kann. Eine gewisse Skepsis habe ich schon, aber nur ausprobieren hilft da weiter.

Gerne halte ich euch über den weiteren Fortgang, den Prozess, die aufzubringende Zeit sowie die Ergebnisse auf dem laufenden.

Bin gespannt auf wie viel Interesse, oder nicht Interesse dieses etwas exotischere Thema wohl stossen wird.

Grüße,
Sebastian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Zapp83

Hilfreich
Zum Beitrag springen →
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Zapp83

Hilfreich
Zum Beitrag springen →

---

sun is shinning
Dabei seit
16. Juli 2011
Punkte Reaktionen
8.311
Ort
Allgäu
Alle Kettenschmierstoffe die ich hier aufliste brauchen vor Applikation eine saubere, wirklich saubere Kette. Appliziert auf eine benutzte, nicht gereinigte Kette, verursachen alle eigentlich wieder das selbe. Schwarze, mit Dreck verklebte Ketten. Ist das gegeben, haben alle Schmiermittel Ihren Charme, aber auch Ihre Grenzen.
Bist du Kosmetiker von Beruf?
 
Dabei seit
29. April 2011
Punkte Reaktionen
975
alle jahre wieder (findeste auch hier im forum einiges zu wenn ich mich recht erinnere).
ergebnis: läuft ganz gut wenn es frisch gemacht ist. allerdings muss man die wachskur alle 2-3 ausfahrten wiederholen (inkl. der aufwendigen grundreinigung) damit der antrieb geschmeidig bleibt.
bei regen: sofortiges nachlassen der schmierwirkung. nach einem regenschauer on tour: die kette läuft komplett trocken und rasselt fleissig vor sich hin.
fazit: ideal nur für bikes die permanent auf der rolle stehen, oder auf der indoorbahn bewegt werden. sonst extrem hoher aufwand und kaum nutzen.
 
Dabei seit
21. Juni 2008
Punkte Reaktionen
147
alle jahre wieder (findeste auch hier im forum einiges zu wenn ich mich recht erinnere).
ergebnis: läuft ganz gut wenn es frisch gemacht ist. allerdings muss man die wachskur alle 2-3 ausfahrten wiederholen (inkl. der aufwendigen grundreinigung) damit der antrieb geschmeidig bleibt.
bei regen: sofortiges nachlassen der schmierwirkung. nach einem regenschauer on tour: die kette läuft komplett trocken und rasselt fleissig vor sich hin.
fazit: ideal nur für bikes die permanent auf der rolle stehen, oder auf der indoorbahn bewegt werden. sonst extrem hoher aufwand und kaum nutzen.
Wir werden sehen ;)
Wenn es dich nicht interessiert, hat das Forum ja den großen Vorteil, dass du es quasi nicht beachten musst. :)

Grüße,
Sebastian
 
Dabei seit
8. Dezember 2003
Punkte Reaktionen
2.463
Ort
Bielefeld
Ich werde das hier auch beobachten, bin aber genauso skeptisch wie mein Vorredner. Wenn Du nicht zufällig die neue Wunderformel erfindest, ist das für den Einsatz im Dreck vermutlich kaum zu gebrauchen (so meine Erfahrungen mit verschiedenen Wachs-Schmiermitteln).
Für eine Wachs-Schmierung muss die Kette ja komplett fettfrei sein - wie machst Du das? Einlegen in Reinigungsbenzin?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei seit
21. Juni 2008
Punkte Reaktionen
147
Meine eigene Skepsis habe ich ja auch bereits ausgedrückt. Ich bin keinesfalls sicher das die Maßnahme mich irgendwo hin führt. Aber man kann halt beides lesen. Zum einen schwören die Menschen, auch Waldbewohner, darauf, auf der anderen Seite liest es sich wie untauglich. Am Ende hilft nur selber rausfinden.

Die Reinigung ist ein Thema. Bisher habe ich Initialreinigungen durchgeführt mit Entweder Simple Green oder Terpentinersatz. Hört sich wild an, speziell beim Terpentinersatz habe ich aber quasi 0 Verbrauch. Ich lagere es nach dem Einsatz und nachdem sich alles absetzt was so drin schwebt nutze ich es weiter. Die eine Portion die ich habe, hab ich seit 4 Jahren :)

Für die Nummer jetzt wird beides nicht ausreichen, da beides zumindest einen Film auf der Kette hinterlässt. Schätze es folgt dann noch ein Bad in Alkohol. Hört sich aufwendig an, ich werd’s aber genau darlegen wenn alles Zeug angekommen ist. Aufwendiger als simpel Nachölen oder das Kettenreiniger Tool wird’s schon sein. Die Standzeit muss gut werden, sonst lohnt das eher nicht. Wir werden sehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Ergebnis stark von der Vorbereitung abhängt. Vielleicht mache ich daher 2 identische Ketten, eine mit penibler Vorbereitung, eine quick and Dirty.

Grüße,
Sebastian.
 
Dabei seit
29. April 2011
Punkte Reaktionen
975
Am Ende hilft nur selber rausfinden.
so habe ich es auch gemacht. resultat hast du ja gelesen ;-)

Die Reinigung ist ein Thema. Bisher habe ich Initialreinigungen durchgeführt mit Entweder Simple Green oder Terpentinersatz. Hört sich wild an, speziell beim Terpentinersatz habe ich aber quasi 0 Verbrauch. Ich lagere es nach dem Einsatz und nachdem sich alles absetzt was so drin schwebt nutze ich es weiter. Die eine Portion die ich habe, hab ich seit 4 Jahren :)..

Grüße,
Sebastian.

ich habs mit bremsenreiniger und aceton gemacht.
dennoch kann man nie sicher sein, dass wirklich alles entfernt wurde da man ja nicht unter die röllchen schauen kann. das gerassel der trockenen kette gibt zwar ne idee, aber wissen kann man es letztlich nicht.
 
Dabei seit
21. Juni 2008
Punkte Reaktionen
147
so habe ich es auch gemacht. resultat hast du ja gelesen ;-)
ich habs mit bremsenreiniger und aceton gemacht.
dennoch kann man nie sicher sein, dass wirklich alles entfernt wurde da man ja nicht unter die röllchen schauen kann. das gerassel der trockenen kette gibt zwar ne idee, aber wissen kann man es letztlich nicht.

Bremsenreiniger und Aceton in welcher Reihenfolge?
Man könnte sich ja den Spaß machen und einfach mal 2 Glieder opfern.
Dann weiß man wie gut es funktioniert hat.

Grüße,
Sebastian
 
Dabei seit
29. April 2011
Punkte Reaktionen
975
echt? interessant. mir war bisher immer so, dass aceton rückstandsfrei verdunstet, zumindest auf oberflächen die vom aceton nicht angelöst werden wie so einige lacke.

wenn du die mittelchen auch da hast kannst du das ja statt dem quick und dirty testen.
 
D

Deleted 213630

Guest
Der Schreibeinsatz von Sebastian ist ja erstmal toll.
Dazu die viele Arbeit, Doktorarbeit?
Aus Spass werde ich mal mitlesen, glaube allerdings nicht, eine Alternative zu meinem Verfahren zu finden, denn mehr wie verschleißarm, geräuschlos und sauber geht nicht.
 
Dabei seit
12. Januar 2013
Punkte Reaktionen
565
Ort
Nürnberg
Immer mal wieder testen, welche Mittelchen und welche Ideen es so gibt, ist kein Fehler. Das Problem bleibt aber: Schmutz von Straße, Trail etc. ist Schleifmittel mit Härte und Körnung nach Boden und Gesteinen der jeweiligen Gegend. Mir ist noch kein Öl, Fett oder Wachs untergekommen, dass ein Schleifmittel daran hindert, seine Vernichtungsarbeit an Metall durchzuziehen. Der offen laufende Antrieb war, ist und bleibt eine elende und lächerliche Fehlkonstruktion - übrigens auch bei Zahnriemen. Neue Tipps, wie man dieses Elend im täglichen Leben etwas besser handhabt, sind da sicher nicht schlecht. Mal schauen :daumen:
 
Dabei seit
21. Juni 2008
Punkte Reaktionen
147
:) nein, keine Doktorarbeit :)
Wirklich einfach nur neugierig und an vielen Ecken in englischsprachigen Foren gibts Ansätze, die es hier bei uns in der Form noch nicht gibt.

Geht auch bald weiter, ich habe fast alles zusammen und es kribbelt in den Fingern den Versuch zu starten. Aber noch fehlt die Lieferung PTFE.

I’ll keep you posted.
 
Dabei seit
16. September 2012
Punkte Reaktionen
2.365
Ort
Schwerin MV
Hallo @Zapp83
interessantes Thema. Bin selber auf der Suche nach einem langanhaltenen Schmiermittel bei trockenen Bedingungen.
2378168-2ydpjlc34kuz-624ceb1a_bb83_446f_aec5_cbafc3695796-large.jpg

hier mal ein Beispiel

Gruß Jens
 
Dabei seit
21. Juni 2008
Punkte Reaktionen
147
Könnte man mit dieser Erkenntnis nicht die Chemiebücher neu schreiben ?

Denke nicht. Das Bremsenreiniger rückstandsfrei verdunstet ist zumindest in der Theorie ja gewollt. Aceton.. gute Frage, kann ja an so vielem liegen, auch am Zusammenspiel aceton / vorherige kettenschmierung.

Gleichwohl habe ich weder das eine noch das andere in Gebrauch.

Grüße
 
Dabei seit
21. Juni 2008
Punkte Reaktionen
147
nee eigentlich nicht, ich meine vllt , zum kette entfetten. ich mache damit meine bremsscheiben sauber,klebereste usw...
Allgemein ist es wohl so, dass Lösungsmittel wie aceton / Terpentin zum entfetten das effektivste sind. Alkohol ist nicht ganz so „aggressiv“. Isopropyl wäre aber zum Beispiel super um danach die Reste des Lösungsmittel Einsatzes los zu werden. Ist aber auch teuer. Ich habe hier zu denaturiertem Alkohol gegriffen. Aber mehr und ausführlicher sobald das blöde PTFE Pulver da ist. Dann muss ich ohnehin noch mal dran... kann ja nicht solange ohne Kette fahren. o_O
 
Oben