Wachs (Paraffin) zur Kettenschmierung - Ein Erfahrungsbericht

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Hmm, ist Leistungsverlust denn mit Verschleiß gleichzusetzen?

In unserem Fall, vermutlich ja. Wenn wir hochviskoses Fett einsetzen wuerden, saehes es schon anders aus :)

Die Seite hier arbeitet das Thema auch gut auf:

Wachs (Sauber): 4-5 Watt
Oel (Sauber): 5-7 Watt
Oel (Regen): 13 Watt
Oel (Matsch): 14 Watt
Oel (Matsch getrocknet): 18 Watt
Furztrocken (Sauber): 20-26 Watt

===================
Weitere tolle Informationsquellen:

Der Mann haette mehr Abos verdient ;-)

Sehr viele Tests und Howtos:

Super Zusammenfassung:
 

Rudirabe

Was mich nicht umbringt, macht mich nur härter...
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Und nur von außen drauf gibt doch bei Weitem nicht das gleiche Ergebnis!?
Nein, die Kette wird gereinigt in Squirt eingelegt. Dann rausnehmen, abwischen und trocknen lassen.
Reinigen mit
 
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Ich hab da mal eine Frage zum wachsen bzw. es gibt da etwas, das ich nicht verstehe, wenn ich immer wieder lese, dass eine gewachste Kette verschleißärmer oder effizienter läuft.

Sehe ich mir unter dem Mikroskop eine metallische Oberfläche, dann ist die nicht glatt sondern besteht (vereinfach ausgedrückt) aus Bergen und Tälern.

Trage ich Öl auf, dann benetzt das Öl die Metalloberfläche der Kette gleichmäßig. Das sollte ungefähr so aussehen:
IMG_1640.jpg

Das Öl geht über die Berge und Täler drüber.
Von oben reibt jetzt das Gegenstück auf dieser Oberfläche und Öl wird abgetragen oder verdrängt in die weniger druckbelasteten Bereiche. Bewegt sich die Kette im unbelasteten Strang (=zwischen Kettenblatt und unterem Schaltröllchen) hat das Öl die Möglichkeit durch Kriechfähigkeit und weitere physikalische Eigenschaften (z.B. Kapillareffekt) erneut an die mit hohem Druck belasteten Bereiche ("Berge") zurückzufließen.
Das sollte dann in etwa so aussehen:
IMG_1641.jpg

Es ist weniger Öl da, aber das Öl kann trotzdem alle Stellen benetzen, auch die "Berge" (roter Pfeil).


Eine gewachste Kette sollte im Ausgangszustand ähnlich aussehen.
IMG_1642.jpg

Berge und Täler sind ausreichend benetzt.

Heißwachs verliert in erkaltetem Zustand seine Fließfähigkeit fast vollständig, lösungsmittelbasierte Wachsschmierstoffe (z.B. Squirt auf Wasserbasis) ebenso, sobald das Lösungsmittel sich nach dem Auftragen verflüchtigt hat.
Sieht man sich die beiden Reibpartner, hier exemplarisch oben und unten dargestellt, an, so dürfte die Wachsschicht nach wenigen Eingriffen wie folgt aussehen:
IMG_1644.jpg

Das Wachs hat keinerlei Möglichkeit mehr die exponierten Stellen zu benetzen. Die sollten als Kontakflächen und Reibpartner maßgeblich für Verschleiß und Effizienz sein. Es sind dann immer wieder die gleichen Stellen (rote Pfeile), die ungeschmiert im Eingriff sind.


Kurzum: Öl fließt immer wieder dahin wo es verdrängt wurde, Wachs kommt nie wieder dahin wo es verdrängt wurde und gebraucht wird.
Aus diesem Grund kann ich mir nicht vorstellen, dass eine Wachsschmierung nach wenigen Kilometern effizienter und verschleißärmer funktioniert als eine Ölschmierung.

Gerne zur Diskussion, vielleicht übersehe ich ja auch irgendwas.
 

Rudirabe

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Es geht nicht um die Schmierfähigkeit von Öl oder Wachs. Es geht um den Schmutz. Dass Öl in sauberer Umgebung besser schmiert als Wachs ist klar. Würde der Antrieb in einem klinisch sauberen Umfeld laufen, käme keiner auf die Idee zu wachsen.
Das tut er aber nicht. Sobald sich das Vorderrad dreht, wird unablässig Schmutz auf den Antrieb geworfen. Wird ein MTB artgerecht bewegt, kommt von überall her noch mehr Schmutz. Ist die Kette gewachst, bleibt praktisch kein Staub an ihr hängen und der Schmutzeintrag in die einzelnen Glieder ist gering. Das gleiche gilt für den übrigen Antrieb.
Ist die Kette geölt, bleibt praktisch jeder Partikel an ihr und dem übrigen Antrieb hängen. Bedingt durch die Fließeigenschaften des Öles, anders als bei Wachs sind die Spalte der einzelnen Kettenbauteile ja nicht versiegelt, gelangen sie auch in das Ketteninnere und werden dort durch die ständige Bewegung zu Schleifpaste entwickelt. Und die wiederum lässt den Antrieb sterben.
Kann jeder sehen, der Ketten reinigt und sich das ausgewaschene Substrat einmal ansieht.
Dein Excurs in Ehren, er trifft jedoch nicht den Punkt. Da fehlt alles, was ein Antrieb am Bike so über sich ergehen lassen muss. Die Praxis sieht völlig anders aus, als die Theorie. Deshalb verzichte ich auf das letzte Quäntchen Schmierfähigkeit von Öl und nehme das kleinere Übel, das Wachs.
 
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Gerne zur Diskussion, vielleicht übersehe ich ja auch irgendwas.

Die Erfahrung und Messungen bestaetigen deinen Verdacht.

Alles eine Frage der Zeit 8-)

Das Paraffin "fliesst" zwar nicht wieder zurueck, aber die kleinen Partikel bewegen sich eine Weile weiter zwischen den Gleitpartnern und werden auch mal wieder "festgedrueckt" oder "verschmiert" und quasi recycled. Es ist kein Pulver, welches einfach aus der Kette herausrieselt.

Nach 4-5h Fahrzeit hab ich aufjedenfall noch genuegend Wachs im inneren der Kette, sodass sie spuerbar geschmiert ist.
Nach 6-8h isses langsam vorbei. Das Ding rasselt und zwitschert - das Wachs scheint abgetragen, wie in deinem Schaubild.

Zur Standzeitverlaengerung werden auch gerne Trockenschmierstoffe zugesetzt - ein Grund, warum das Zeug so populaer wurde in letzter Zeit... und teuer.

Interessant:
Unser Maschinenbau oder unsere Schmierstoffhersteller ruehmt sich gerne mit Innovationen, aber hier scheint es keinerlei Aktivitaeten zu geben. Hier in der Nachbarschaft stellt Wippermann seine Connex her - eine tolle Kette und super Verschlusssystem.
Aber ihr Kettenoel ist eines der am schlechtest getesteten. Kein Wort von waxing...
(Ich will mir nicht vorstellen, dass dies mit Umsatzmaximierung zu tun hat...)

Auffaellig:
Das Thema wird besonders in Australien behandelt... und allgemein fast nur im englischsprachigen Raum.

Vielleicht ist es zu sehr "Punk" ... die Leute schmelzen einfach Kerzen ein ... und man kann kein Geld in grossem Massstab verdienen bzw. verliert Umsatz an Ketten.
(Das erinnert irgendwie an die jahrzehntelange Lobbyarbeit der Oelindustrie... es gibt keinen gesicherten wissenschaftlichen Nachweis fuer die Wirksamkeit von Paraffin. Oel schmiert. Und die Kettenhersteller freuen sich.)
 
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Nein, die Kette wird gereinigt in Squirt eingelegt. Dann rausnehmen, abwischen und trocknen lassen.
Reinigen mit

Der Reiniger ist wirklich sau geil, egal ob 1:4 bei einer neuen Kette oder 1:10 in der Küche.
Wie er sich so gegen "Altwachs" schlägt muss ich mal noch ausprobieren.
 

Rudirabe

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Hier noch ein paar Fotos

IMG_20211101_100652_copy_1600x900.jpg


IMG_20211101_100710_copy_1600x900.jpg


Shimano XT mit OneUp Extension 11-46



IMG_20211101_100722_copy_1600x900.jpg


IMG_20211101_100738_copy_1600x900.jpg


China ZTTO 11-46

Beide Kassetten etwa 1500 bis 2500km ohne Reinigung bei artgerechter Haltung hier im Schwarzwald. Irgendwo hier im Forum gibt es auch noch ein Foto von einer meiner Sunrace Kassetten nach 7k km ohne Reinigung. Was will man da auch reinigen.
Ketten etwa 150km, beide die letzten Tage in Regen und Matsch gefahren und das Bike (E-Bike) nur mit der Gießkanne abgespült.
Die Ketten sind beschichtete Shimano. War ein Fehler. Normalerweise fahre ich nur vernickelte KMC und werde das auch wieder tun. In ein paar Jahren. Wenn die Ketten aufgebraucht sind.
 
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Der Reiniger ist wirklich sau geil, egal ob 1:4 bei einer neuen Kette oder 1:10 in der Küche.
Wie er sich so gegen "Altwachs" schlägt muss ich mal noch ausprobieren.
Zur Reinigung nehme ich den unverdünnt. Morgens Kette einlegen, ein paar mal zwischendurch umrühren, abends raus und unter klarem Wasser abspülen. Feddich.
Aber Vorsicht, der Reiniger ist krass. SDB lesen und kein Alu mit reinigen.
 

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Nach 4-5h Fahrzeit hab ich aufjedenfall noch genuegend Wachs im inneren der Kette, sodass sie spuerbar geschmiert ist.
Nach 6-8h isses langsam vorbei. Das Ding rasselt und zwitschert - das Wachs scheint abgetragen, wie in deinem Schaubild.
Ich komme da weiter. Durchschnittlich mindestens 7 Tage mal 30 km. Dann wird gewechselt. Also Sonntags. Workflow bedingt.
 
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Ist die Kette geölt, bleibt praktisch jeder Partikel an ihr und dem übrigen Antrieb hängen. Bedingt durch die Fließeigenschaften des Öles, anders als bei Wachs sind die Spalte der einzelnen Kettenbauteile ja nicht versiegelt, gelangen sie auch in das Ketteninnere und werden dort durch die ständige Bewegung zu Schleifpaste entwickelt. Und die wiederum lässt den Antrieb sterben.
Kann jeder sehen, der Ketten reinigt und sich das ausgewaschene Substrat einmal ansieht.
Keine Ahnung wie andere ihre Ketten ölen, aber ich zieh die Kette nach dem Ölen durch einen Lappen, welcher leicht mit Bremsenreiniger benetzt ist. Das Öl gehört in die Kette und nicht außen drauf. Außen muss die Kette frei von Öl sein, eben damit keine Partikel darauf haften können. Deswegen verstehe ich auch nie, wenn Leute sagen sie ziehen ihre Kette durch einen ölgetränkten Lappen. Das ist genau verkehrt herum.
Die Erfahrung mit dem ausgewaschenen Substrat hab ich auch gemacht. Aber sowohl bei Öl als auch bei Wachs (Squirt) war das ausgewaschene Substrat bei mir nach wenigen hundert Kilometern deutlich dunkel verfärbt. Keine Ahnung wieviel Abrieb von innen und wieviel Schmutz von außen dazu beiträgt.
 
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Nein, die Kette wird gereinigt in Squirt eingelegt. Dann rausnehmen, abwischen und trocknen lassen.
Reinigen mit
Super Tipp, danke!
Hab gerade mein Terpentin aufgebraucht.
Welches Mischungsverhältnis verwendest Du? Gemischt wird mit Wasser?

Ich kann mit die Datenblätter leider nicht herunterladen.... geht gerade nicht (https://www.linker-reiniger.de/produkt/mw99-industriereiniger/)
Wie schauts mit der Entsorgung aus?
Das Terpentin habe ich immer zum Wertstoffhof gebracht.
 

Rudirabe

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... Und dann wachst Du die kette jeweils neu?
Nun ja, ich habe hier fünfzehn Ketten zu hängen. Vierzehn gebrauchte, die älteste aus 2015 mit locker mindestens 4k km und eine Neue. Sobald eine Kette mehr als gut ein halbes Glied länger ist als die Neue, wird sie entsorgt.
Wenn eine Kette zwei - dreihundert km, auch mal mehr, je nach Belastung, runter hat, wird sie demontiert, eine frische kommt drauf und die alte kommt auf einen Haufen. Hab ich drei - vier zusammen, verfahre ich wie oben beschrieben.
Ketten wechseln geht schneller, sauberer und ist sicherer als neu wachsen.

Was für ein Kettenschloß empfiehlst Du für 12x am MTB?
Ich habe am Ratt meiner Frau 12fach KMC mit KMC Schlössern, die ich hin und wieder auch mit meinem 11fach Antrieb fahre.
 
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Rudirabe

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Ich kann mit die Datenblätter leider nicht herunterladen.... geht gerade nicht (https://www.linker-reiniger.de/produkt/mw99-industriereiniger/)
Wie schauts mit der Entsorgung aus?
Das Terpentin habe ich immer zum Wertstoffhof gebracht.

Muss es aber noch mehr geben.

Entsorgung gibt es keine. Das Zeugs verbraucht sich ja mit mit Entnahme der Ketten. Den auf dem Grund angesammelten Schmutz langsam abkippen in ein anderes Gefäß, der Schmodder bleibt zurück. Da der Reiniger verdunstet, trocknet der Schmodder ab und dann geht's in den Restmüll. Ist ja nur Staub und Dreck.
Den übrigen Reiniger durch ein Filterflies wieder zurück in das gereinigte Gefäß.
 

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Das Öl gehört in die Kette und nicht außen drauf. Außen muss die Kette frei von Öl sein, eben damit keine Partikel darauf haften können.
Das genau ist der Punkt. Leider lässt es sich so einfach nicht verwirklichen. Staub und Schmutz dringen trotzdem in die Zwischenräume. Der Bremsenreiniger ist schon mal ein guter Plan, da weder Öl noch Fett sich durch bloßes Abwischen entfernen lassen. Öl aber fließt und so mogelt es sich von innen auch wieder nach außen. Auch auf die Ritzelzähne.
 
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Ich kann mit die Datenblätter leider nicht herunterladen.... geht gerade nicht (https://www.linker-reiniger.de/produkt/mw99-industriereiniger/)
Wie schauts mit der Entsorgung aus?
Das Terpentin habe ich immer zum Wertstoffhof gebracht.

Das Sicherheitsdatenblatt scheints nicht zu geben. In der Betriebsanleitung stehen die Inhaltsstoffe:
Trideceth-4
2-Butoxyethanol
Ethylenglycolmonobutylether
Butylglycol
2-Aminoethanol
Ethanolamin

Heftiges Zeug... (erstaunlich kostenguenstig) ... immer gut durchlueften :)
Entsorgung auf keinen Fall via Abwasser!!! Ob kontaminierte Lappen in den Restmuell duerfen, ist nicht ganz eindeutig. Aber wenn's verdunstet, isses ja egal.
 
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Es ist nix fuer den Europa-Altbaukeller.... es wird einfach schnell hart, broeckelig und laesst sich kaum dosieren. Besser funktioniert das Loesungsmittel Waschbenzin, aber es ist weit entfernt von ideal.

Alles schon probiert 8-)
Hast du auch schon mal Heptan oder Hexan probiert? Die lösen bis zu 20% oder - für den Altbaukeller - 5%-10%. Vielleicht ist das näher an ideal.

Ich habe mal mit Hexan aufgelöstes Silka Hot auf eine Mehrtagestour zum Nachwachsen mitgenommen 👍
 
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Hast du auch schon mal Heptan oder Hexan probiert? Die lösen bis zu 20% oder - für den Altbaukeller - 5%-10%. Vielleicht ist das näher an ideal.

Ich habe mal mit Hexan aufgelöstes Silka Hot auf eine Mehrtagestour zum Nachwachsen mitgenommen 👍

Finish Line Wachs und viele andere Hersteller nutzten auch Heptan.
Es ist sicher effektiver als Benzin.
Allerdings ist das Wachs-Fluid von Finish Line bei mir im Keller auch hart geworden. Unter 15°C kann man das echt vergessen.
Man muesste, wie du sagst, die Konzentration weiter verringern, aber dann hat man nur wenig Schmierstoff in der Kette...

Mit diesen Loesungsmittel Experimenten bin ich durch - die Temperaturabhaengigkeit hat immer genervt.
Aber es war sehr lehrreich.

Das Immerse Waxing als Basis und bei Bedarf Squirt als Topping kann man rund ums Jahr verwenden. :daumen:
 
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Sicher dauert der Vorgang länger mit aufwärmen des Wachses, aber an Arbeitszeit ... 2 Minuten per Kette?
danke für die ausführliche Beschreibung. Ich rotiere jetzt 2-3 Ketten und wechsle alle 150 km. Weil ich dafür nicht mal Handschuhe brauche, ist der Aufwand komplett kompensiert. Gebadet wird im Backofen auf 70 Grad, wenn ich grad längere Zeit zu Hause bin, da muss ich nicht mal aufpassen. So froh, dass der Dreck weg ist.
 
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