Welche Räder kommen noch in Frage

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Hallo,

nach nun mehr als 10 Jahren Radon ZR Team 8.0 mit Kompletter XT Ausstattung, Marta SL Bremse und diverser anderer Anbauteile ist nun Zeit für ein Fully.

Ich bin 35 Jahre und das alte Hobby fällt nicht mehr so einfach - Fußball. In Corona Zeiten habe ich auch gemerkt wie negativ sich das auf mein Gewicht auswirkt. Zudem tut mir meist nach den Spielen alles weh :).

Daher würde ich nun gerne das alte Hobby etwas aufflammen lassen. Zu meiner aktiven Zeit mit dem Team bin ich am Wochenende gerne 50KM Touren gefahren. Nun kam noch ein sehr aktiver Hund dazu der gerne läuft - dort könnte ich dann 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Da ich auch im "Alpenrand-Gebiet" Wohne, bei Augsburg ist dann auch der ein oder andere Ausflug auf einen nahe gelegenen Trail denkbar.

Da ich vom Radon immer noch sehr angetan bin habe ich mir natürlich erstmal die Radon Produktpalette angeschaut.
Dort kommen meiner Meinung nach das Skeen und das Slide in Frage.

Den 2ten Großen im Bunde, Canyon, habe ich mir auch angeschaut - dort sind die Bikes der Erstauswahl wohl das Neuron, Spectral und Strive.

Ich habe mir bisher nur die Modelle angeschaut ohne auf die Ausstattung zu achten, trotzdem wären Bikes mit guter Ausstattung im Fokus - wie heißt es so schön "Enthusiast" - Sprich XT,SLX - auch gegen gleichwertige SRam Komponenten hätte ich nichts auszusetzen.

Da ich den Überblick verloren habe wäre ich euch sehr Dankbar wenn ihr mir noch Räder von anderen Herstellern empfehlen könntet.

Es kommt auch ein Gebrauchtkauf in Frage - Budget würde ich erstmal sagen 3500€.

Noch ein paar Daten zu mir.

178cm, 90KG, fahre das Team in der 18 Zoll Variante sprich M - mit der Geometrie des Rahmens bin ich sehr zufrieden.
 

McDreck

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178cm, 90KG, fahre das Team in der 18 Zoll Variante sprich M - mit der Geometrie des Rahmens bin ich sehr zufrieden.
Die Geo ist aus grauer Vorzeit.

Was bedeutet denn "Trail" für Dich und was fährst Du überwiegend?

Moderne Trailbikes haben so 120 bis 150 mm Federweg und sind ziemlich leistungsfähig. Deutlich leistungsfähiger als es auf vielen normalen Waldpfaden benötigt wird.
Sie sind auch relativ schwer und Reifen und Dämpfer schlucken auch noch Vortrieb. Zumindest im Verhältnis zu einem Hardtail oder komplett starren Rad.
Ein Fully wird dann besser, wenn man viel auf rumpeligem Untergrund fährt und das dann auch noch gerne mal bergab.

Da Du ausschließlich Versender in den Raum geworfen hast, hier noch Rose. Die haben allgemein einen sehr guten Ruf.

Eher XC und damit Downcountry

Eher Trail
 
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Was bedeutet denn "Trail" für Dich und was fährst Du überwiegend?

Moderne Trailbikes haben so 120 bis 150 mm Federweg und sind ziemlich leistungsfähig. Deutlich leistungsfähiger als es auf vielen normalen Waldpfaden benötigt wird.
Sie sind auch relativ schwer und Reifen und Dämpfer schlucken auch noch Vortrieb. Zumindest im Verhältnis zu einem Hardtail oder komplett starren Rad.
Ein Fully wird dann besser, wenn man viel auf rumpeligem Untergrund fährt und das dann auch noch gerne mal bergab.

Hier in der Gegend sind es im Moment natürlich vorwiegend Waldwege, da ich mir aber die Möglichkeit offen halten will den ein oder anderen Trail und auch mal Bergab Trail zu fahren, z.B. https://www.berwang.tirol/mountainbiken-downhill/biketour-lichte dort waren wir zuletzt.

Ich bin natürlich nicht an Versender gebunden, den eigenen Horizon wollte ich halt mal erweitern was die Leute sagen die gerade im Markt besser drin sind als ich.

Ich hatte halt mit mehr als 120mm Federweg geliebäugelt, falls es mich doch packen sollte.

Das Team ist und bleibt natürlich im Fuhrpark.
 
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Die Geo ist aus grauer Vorzeit.

Was bedeutet denn "Trail" für Dich und was fährst Du überwiegend?

Moderne Trailbikes haben so 120 bis 150 mm Federweg und sind ziemlich leistungsfähig. Deutlich leistungsfähiger als es auf vielen normalen Waldpfaden benötigt wird.
Sie sind auch relativ schwer und Reifen und Dämpfer schlucken auch noch Vortrieb. Zumindest im Verhältnis zu einem Hardtail oder komplett starren Rad.
Ein Fully wird dann besser, wenn man viel auf rumpeligem Untergrund fährt und das dann auch noch gerne mal bergab.

Da Du ausschließlich Versender in den Raum geworfen hast, hier noch Rose. Die haben allgemein einen sehr guten Ruf.

Eher XC und damit Downcountry

Eher Trail
Die vorgeschlagenen Räder finde ich nicht schlecht, die Einordnung in die Kategorien passt aber nicht ganz. Das Thrill Hill ist XC/Marathon sehr straff und sportlich, das Ground Control Downcountry und auf Touren ausgerichtet und liegt m.W. bei ca. 13,5 Kg, also gar nicht so schwer für ein Alu Bike.

Downcountry fände ich durchaus passend. Außer dem Ground Control wären da bei den Händlern das Scott Spark, Orbea Oiz, Cube Stereo 120, Merida One.Twenty etc. mögliche Kandidaten
 

McDreck

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Hier in der Gegend sind es im Moment natürlich vorwiegend Waldwege, da ich mir aber die Möglichkeit offen halten will den ein oder anderen Trail und auch mal Bergab Trail zu fahren, z.B. https://www.berwang.tirol/mountainbiken-downhill/biketour-lichte dort waren wir zuletzt.
Ja, da bist mit Trailbike und so 130mm Federweg schon nicht verkehrt. In der Kategorie bietet auch so ziemlich jeder Hersteller was an. Schwierig jetzt da den einen Sieger herauszupicken. Dafür kannste auch nicht so arg viel falsch machen.

Das YT Izzo hat viele Lorbeeren bekommen. Wird nur schwer zu kriegen.

Thrill Hill ist XC/Marathon sehr straff und sportlich
Thrill Hill TR (was wohl für Trail stehen soll), also mit 120mm Gabel. CrossDownCountry.
 
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Das im oben erwähnten Test befindliche Trek Fuel EX ist sicherlich auch eine gute Empfehlung (wenn etwas mehr Federweg passt). Ein Kumpel von mir ist kürzlich mit der 2019er Variante eingestiegen und sehr begeistert und auch sonst hört man wenig schlechtes. ein, für mich, guter Allrounder.

 
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Habe mir nun mal alle kurz angeschaut, sehen soweit echt gut aus.

Das Izzy mit dem Carbonrahmen macht schon was her. Verfügbarkeit ist halt so eine Sache. Und die Ausstattung selbst in der Pro Ausführung ist nicht der Kracher.

Bei Rose hat mir https://www.rosebikes.de/fahrräder/mtb/trail-/-enduro/pikes-peak dieses noch gut gefallen - geht mehr in die alte AM Region. Leider auch da für den Preis als Topmodell mit 4200€ immer noch Ausstattungstechnisch nicht so schön.

Das Trek macht einen guten Eindruck, dort stören mich derzeit aber die Bontrager Anbauteile. Deren Qualität mir unklar ist.

gibt es denn noch etwas in die Richtung? Welche Räder sind noch Interssant?
 
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Bontrager ist die Eigenmarke von Trek. Die Teile sind unspektakulär, fallen weder durch übermäßige Ausfälle noch durch Spitzenwerte auf. Sie tun halt ihren Job.
 
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Okey, dann schaue ich mir die Räder mal alle an und versuche sie zu vergleichen.
Was ist denn von den Radon und Canyon Bikes zu halten?
Mal ganz pauschal:
Preis-Leistungsverhältnis meist recht gut in Bezug auf Ausstattung/Komponenten.
Geometrien oftmals ein wenig konservativer (muss nicht schlecht sein), keine Extreme ins aktuelle "flacherer Lenk-/steilerer Sitzwinkel".
Bezgl. Qualität und Service hört man hier im Forum viel Gemotze über Canyon. Ob es insgesamt so stimmt??? Die verkaufen halt riesige Mengen, das erhöht auch die Zahl der unzufriedenen Käufer.
Radon scheint bei den gewichtsangaben immer etwas optimistisch. Obs stimmt???

Es gibt wohl Werkstätten, die keine Versenderbikes reparieren (wollen). Ist mir bisher noch nicht passiert.
wenn man selber schrauben kann, ist das auch kein Problem.

Es gibt auch noch weitere Versender mit schönen Bikes, bspw. Last. Oder Propain, deren Hugene demnächst wieder lieferbar sein könnte. Das kann man recht frei konfigurieren.
 
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Gerne einfach mal alles her, Schrauben kann ich - daran sollte es nicht liegen.

Propaine mit Hugene sieht auch sehr gut aus.

Unglaublich was sich in 12 Jahren getan hat....
 
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Servus Michel. Zwei kleinere Punkte die nicht zwingend etwas mit deinem Gesuch zu tun haben aber ..

Nun kam noch ein sehr aktiver Hund dazu der gerne läuft - dort könnte ich dann 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Ich habe auch einen sehr aktiven Hund aber meine Touren und ihr Auslauf lassen sich so überhaupt nicht miteinander vereinen. Vielen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis geht es ähnlich. Ich kenne deinen Hund natürlich nicht und das ist eine sehr individuelle Geschichte aber aus dem "zwei Fliegen mit einer Klappe" wird auch ganz schnell mal eine Doppelbelastung. Und ich rede jetzt nicht von Traildogs! Das ist noch mal eine ganz andere Kategorie. Nur so als Randnotiz das in dem Fall eins und eins nicht immer zwei ergeben muss.

Der zweite Punkt ist der Threadtitel. Auch wieder nur eine Kleinigkeit aber ein Titel der besser zum Inhalt des Threads passt wäre hilfreich für die Leute die nach einem bestimmten Thema suchen. Du weißt natürlich was damit gemeint ist aber Jemand der nach einem ähnlichen Thema suchen würde kann mit so einer Überschrift nichts anfangen oder es wird ihm erst gar nicht angezeigt. Und ja mir ist durchaus bewusst wie stiefmütterlich die Suchfunktion generell benutzt wird.

Beide Punkte sind wirklich nicht als Angriff oä zu verstehen.
 
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Kein Stress, mit dem Hund würde ich "kleine" Runden a 15-20KM Fahren - diese schafft er locker.

Eigentlich schiebe ich den Hund vor um mir ein neues Spielgerät kaufen zu können und um das Hobby wieder etwas auszudehnen - Fußball macht es nicht mehr lange als mein Hobby :( .

Threadtitel ist mir wirklich nichts besseres eingefallen - kann man den noch ändern? Wenn ja wie und her mit den Vorschlagen in was.
 
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Als begeisterter Scott Spark-Fahrer muss ich das natürlich auch noch in den Ring werfen. Die neuen Modelle sollten demnächst in die Läden kommen bzw. sind teilweise Online schon bestellbar. Der Federweg wurde vorne auf 130 mm vergrößert, sonst die Geometrie der vergangenen drei Jahren, die aber schon sehr modern war.
Das Spark (Scott generell) ist durch den TwinLoc super universell einsetzbar. Bergauf und auf eher ebenen Trails schaltest Du ihn zu und hast eine andere Luftkammer mit anderem Ansprechverhalten und etwas steilerem Sitzwinkel. Bergab machst Du auf und kannst einen sehr gut nutzbaren Federweg fahren. Durch den TwinLoc gehen bei mir fast 30% Sag, was sich (für mich) sehr gut anfühlt. Das 930er ist mit knapp 13 kg auch noch recht leicht.


Edit:
das Spark ist teilweise schon wieder ausverkauft. Hier ist noch eines in L. M wäre Dir zu klein, denke ich:

 
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Auch das Spark schaue ich mir in dem Zusammenhang mal an.

Was ich aber gemerkt habe ist das die Anbauqualität entzwischen echt angezogen hat im Preis.

Ich denke das ich auch das Budget etwas nach oben Schraube.

sind die SRam Antriebskomponenten gleichwertig zu den Shimano Bauteilen?
Natürlich in ihrer Leistungsklasse. Gx zu XT oder X01 Eagle zu XTR als Beispiel?
 
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Sram/Shimano ist eher Geschmackssache als eine Qualitätsfrage. Bei Shimano sind die Verschleißteile später günstiger.

Ich habe in meinem Post oben noch ein Spark verlinkt, das lieferbar ist. Anscheinend sind die Dinger auch schon wieder großteils weg, kaum dass sie im Laden waren. Hier nochmal


und das 920er

 
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Ich habe ja nun erstmal ein paar Bikes, werde dort erstmal eine Auswahl treffen.

Viel wird da von der Ausstattung abhängen - mein Team fahre ich seit 12 Jahren entzwischen mit XT Komponenten und hatte nie Probleme damit. Daher denke ich das es wohl in die Richtung gehen wird SLX oder XT mindestens. Evtl. dort natürlich die SRam Varianten. Das Budget werde ich wohl auch noch hochschrauben - und mir dann zu den genannten Modellen auch mal den Gebraucht Markt anschauen.

Viele Interessante und schöne Modelle sind auf jeden Fall dabei - heißt dann nurnoch auch eines davon zu bekommen - trotz der Preise ja scheinbar sehr schwer.
 
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Die
Kein Stress, mit dem Hund würde ich "kleine" Runden a 15-20KM Fahren - diese schafft er locker.
Ich kenne ja deinen Hund nicht, aber der scheint ja krass fit zu sein.
Normalerweise wird es beim zügiggen Joggen ab 10km schwer.
Länger zügiges Tempo ist sehr fordernd für Hunde und braucht Training. Selbst wenn er beim normalen Gassi gehen die ganze Zeit rumtollt. Hat mich selbst paar mal überrascht. Aber du kennst deinen Hund am besten, möchte Dir da nicht reinreden.

Bei den Bikes hast du ja schon genug zum Anschauen
 
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Kleines Update.

die Woche fahre ich mal ein YT Jeffsy in M Probe nur um mal ein Gefühl für die Geo zu bekommen.

Absolute Wissenschaft entzwischen.

Und auf ein Spectral in L aus 2018 kann ich auch aufsteigen.

Etwas geändert hat sich was am Federweg und am momentanen Favorit - dem Strive.

Ich stelle mir noch ein paar mehr Reserven mit dem Strive in Bezug auf den Federweg vor - zudem soll es auch als Trialbike, bergauf, seine Qualitäten haben durch die Umschaltbare Geo.

Ich möchte mir glaube auch mal den ein oder anderen Bikepark anschauen - der Kollege mit dem Jeffsy meinte das er dort Teilweise schon an die Federgrenzen kommt - da tun 160mm oder 170mm glaube ganz gut.

Oder?
 
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Hi Michel,

ich kann Deine Situation nachvollziehen, man sucht ein Bike für den zukünftigen Einsatzzweck, die Herausforderung was passendes zu finden sind vielfältig:
  • man selbst hat nur begrenzte Bike Erfahrung, zB bei Dir Dein HT von Radon
  • die Strecken die man zukünftig in Angriff nimmt ist man teilweise noch nicht oder kaum gefahren, zB Trails oder sogar BikePark
  • es gibt eine immense Auswahl an Bikes mit vielfachen Kategorien
Da Dein Spektrum von Touren bis hin zu Bikeparks reicht, kann es nur ein Allround-Bike sein, dass entweder im Downhill oder im Uphill Kompromisse eingehen muss.
Wichtig zur Meinungsbildung wäre die Kategorien auszuprobieren:
  • XC/Tourenfully (zB Trek Top Fuel)
  • DC/Trailbike (zB YT Izzo, Trek Fuel Ex)
  • AM/Enduro (zB YT Jeffsy, Capra)

Im BikePark kann man sich in der Regel die passenden Bikes auch ausleihen. Würde Dir erstmal abraten ein schweres 170mm Bike zu holen, mit dem du dann zu 90% Touren im Wald fährst.

Ich hatte eine ähnliche Anfrage - hier kannst Du auch sehen dass ich sehr viel zu Komponenten, Versionen, Geometrien gegrübelt habe. Der Durchbruch und die Sicherheit, was es werden sollte, kam dann erst nach meine Bike-Test Wochenende. Und: es hat sich gelohnt, mein Bike ist bestellt ;)

Werte Forengemeinde,

ich hole etwas aus, wer Fakten will bzw. die tldr Gemeinde: geht runter zur dicken Schrift ;)

nach 1 Jahr MTB Laufbahn stellt sich für mich die Frage - warum habe ich erst mit 37 Jahren diesen geilen Sport begonnen?
Wahrscheinlich zu viele andere Hobbies bzw. die Tatsache dass ich vor 1 Jahr mit Joggen und Fußballspielen aufhören musste - aufgrund einer Achillessehnenentzündung an beiden Haxen.

Was ist seitdem passiert?
  • Top: Ich habe mir ein sehr geiles, trotzdem günstiges HT zugelegt: Radon Jealous AL 8.0 von 2019, ist wohl XC Geo aber für mich fühlte es sich wie ein modernes, stabiles, abfahrtorientiertes MTB an - bin halt sonst nur 20 Jahre alten Schrott gefahren 2km zur Arbeit gefahren. 29" und Seat Dropper gab es eben früher nicht. Dazu finde ich das Jealous persönlich sehr sexy.
  • bin den Winter durchgefahren (warum fahren hier so viele nur im Sommer?)
  • Top: Ich habe nach 4 Platten im Harz auf Tubeless umgestellt, kannte ich vorher nicht und ist genial.
--- und (nicht so Top) klick mir beim ersten "aufpumpen" ein Knalltrauma mitgenommen
  • Top: Ich bin im Harz, in Kroatien (Istrien) und Slowenien (Triglav) mit Bike und Frau(!) gefahren.
  • Top: Wenn man MTB mit Sex vergleicht, sind die 3 Orte vergleichbar mit Missionarstellung, Doggy und Reiten. Der MTB-Orgasmus ist aber folgender: die Flowtrails von Pod Smrkem sowie eine Tour auf das Untere Rothorn (3,100m) in Zermatt bergauf und wieder bergab. Das sind die Momente wofür man lebt, sorry für soviel Pathos aber ist so (Izzo? Spoileralarm).
  • Top: Frau hat richtig Spaß am MTB gekommen, sie will wohl beim Sex dabei sein, verständlicherweise
  • Top: Frau knatscht bergauf fast gar nicht mehr, trotz miesem Bike, siehe nächster Punkt
  • Mega-Top: Frau hat letztendlich nach einer Testtour mit meinem Jealous ganz neidlos eingesehen dass Ihr Bike scheiße ist und will es gerne erben. Im ernst - sie hat eigentlich kein richtig schlechtes MTB, wahrscheinlich ~400€ Klasse. Aber alleine der Unterschied zum Jealous in der Laufperformance in der Ebene ist schon riesig - geschweige denn bergauf und bergab.
  • Mega-Top: ich kann mir nun ein neues MTB suchen.

Warum nach meinem Lobgesang auf das Jealous nun doch ein DC Fully?
Hier kommen die Standard Q&A, siehe vor allem bei Einsatzbereich und Bikeerfahrung.


Der Reihe nach:
Größe, Gewicht, Schrittlänge?
- 177cm, 85 kg, 77cm SL
Evtl Wohnort?
- Braunschweig, Niedersachsen
Budget?
2-3k€
Welche Anforderung stellst du an dein MTB , wo möchtest du fahren?
- Siehe oben mein (hoffentlich nicht unpassender) Sex-Vergleich: Das Bike sollte für Flowtrailparks OHNE Lift wie zB Singltrek pod Srmkem ausgelegt sein, wer es nicht kennt flowige Trails, wahrscheinlich S0 klick.
-- Feierabendrunde: Waldwege
-- Wochenendausflüge in den Harz: 500-1000 hM, S0-S2 (Natur-)Trails

-- 1 mal im Jahr in die Alpen: >1000hm hoch, sich bergab an zB S3 Trails versuchen ohne im Krankenhaus zu landen. Niedrige prio, da man auch leihen kann
- Uphill und Downhill Performance sollten sich in etwa die Waage halten. Mit ganz leichter Tendenz zur Abfahrt, Heck sollte aber nicht "wippen", Lockout wäre zB cool aber kein K.O. Kriterium
- Alu oder Carbon wäre mir egal
- Dropper-Post MUSS dabei sein (und nein, ich will es nicht nachrüsten)
- das Bike sollte verfügbar sein, bzw. bis ca Ende Oktober lieferbar
  • somit sollte das Bike auch "winterfest" sein, wenn es so etwas gibt (?) --> oder betrifft das nur die Reifenwahl?
  • erstmal keine Bikeparks, keine großen Sprünge geplant
  • Schaltung darf gerne mehr Bandbreite für schwere Gänge haben. Aktuell 32T Kurbel bei 11-50 Kassette
  • generell sollte es robust sein, bin sehr faul was Instandhaltung anbelangt
- es muss sexy sein

Wie komme ich auf ein Fully?
Das Orange Stage 4 Pro konnte ich einen Tag in Pod Smrkem testen - habe vorher für meinen Fahrstil keinen Sinn im Fully gesehen, muss aber sagen dass das Bike überragend fährt im Vergleich zu meinem Jealous. Bergauf nicht schlechter, bergab komfortabler, mehr Kontrolle und Sicherheit, dafür auch wieder mehr Speed möglich, bessere Bremsen, etc...
Klar, der Vergleich ist unfair, da ganz andere Preisklasse. Würde mir auch sofort den Nachfolger Stage 5 holen, die fangen aber bei 4,600€ an, zu teuer für mich. Orange scheint aber auch eine Edelschmiede zu sein, die die Bikes per Hand zusammenschrauben.
- nächste WE teste ich wieder in Pod Smrkem:
-- Trek Fuel EX 7 29
-- TREK Top Fuel 8


Hast du bereits Erfahrung mit MTBs ?
Wie oben beschrieben: Radon Jealous AL 8.0.
  • Dropper post
  • 29" Räder
  • Federgabel Lockout
  • Geo "passt" generell, jedoch bei sehr steilen Anstiegen hebt gerne das Vorderrad, bergab würde ein flacherer Lenkwinkel nicht schaden --> es ginge also auch "moderner"
  • Bremsen sind nicht bissig und auf Dauer hoher Kraftaufwand: Magura MT2 / Magura Storm HC, 180/160mm, 6-bolt
  • Schaltauge ist sehr sensibel, verstellt sich leicht. Liegt es am Typ? Ist ne SRAM SX Eagle, 12-speed

Daher bitte ich Euch nun um Vorschläge bzgl. verfügbarer Bikes inkl. Rahmengröße, wahrscheinlich bin ich aber ne klassische M 18"
 
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Das Radon wiegt auch seine 13-14 Kg daher wäre das eigentlich nicht so schlimm - die Frage ist halt kann das Strive wirklich so gut Klettern?

Die Eierlegende Wollmilchsau gibt es ja leider auch bei Bikes nicht.... :)
 
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