Welche Reifen machen Sinn?

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Hi,

ich überleg grad mir ein zweites Paar Reifen zu holen, einen kompletten Laufradsatz erstmal noch nicht.

Aktuell fahre ich:
- GIANT S-X Laufrad-Satz, 22mm Alu-Felge, 19-622
- GIANT P-RX2 X-Road Reifen mit Pannenschutz, 35-622

Für neue Reifen gibt es nun mehrere Möglichkeiten:

1. MTB Reifen, die auf Asphalt schlechter laufen dürfen als die aktuellen. Dann würde ich aber die Standardreifen weiter auf der Straße fahren müssen, wobei die ja schon fürs Gelände ausgelegt sind, bzw. ganz gute (?) Allrounder sein sollten.

2. Rennradreifen, die allerdings auch für den kommenden Winter zu gebrauchen sein sollten. Spontan also sowas:
- Continental Grand Prix 4-Season
- Michelin Pro Optimum

3. Breite Slicks, die auf Straße gut laufen, aber generell doch mehr Komfort bieten und sich auch auf ruppigem Untergrund noch gut fahren lassen. Evtl:
- Schwalbe Marathon Supreme 50-622
- Schwalbe Marathon Racer 40-622

Ich tendieren momentan zu Variante 3, aber macht das wirklich Sinn für Asphaltstrecken, die auch mal nen unebenen Schotterabschnitt enthalten oder sollte ich doch eher Rennreifen draufziehen?
 
Zuletzt bearbeitet:

noocelo

kriegt nie genug
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:eek:

viel zu viel text. versuch's mal mit weniger. glaub' dann lesen's die leude auch und helfen eher.
 
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Passen 50er Reifen in Rahmen und Gabel ?
Hab ja das Revolt. 50 werden von Giant als Maximum ausgegeben, bin es auch schon mal mit den Supremes in 50 probegefahren und da war noch genug Platz. Bei Straßenreifen sollte also sogar noch mehr gehen als 50 mm.

Ich weiß allerdings nicht, wie es dann mit Schutzblechen aussieht. Der Supreme wär ja schon ein möglicher Tourenreifen. Ich hab zwar noch nichts in die Richtung geplant, aber Schutzbleche könnten im Winter auch schon interessant werden.
Würden die bei dem 50er noch passen?
 
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Ich bin bis jetzt am "Crosser" (Straßentraining, "Graveltouren", Pendeln...)
- Schwalbe Marathon 28mm (sehr gut auf nassen Straßen und sicheres Kurvenverhalten auf einfachen Schotterstraßen)
- Schwalbe Marathon Extrem 42mm (kann alles, dafür nix richtig gut und ist schwer)
- Clement Xplor MSO ( kann ich noch nicht sehr viel sagen)
- Challenge Strada Bianca tubular( super schnell auf Asphalt, relativ gut auf Schotter wenn der Luftdruck passt)
gefahren.

Auf der Straße läuft alles bis ca. 25 km/h vergleichbar gut, bei höheren Geschwindigkeiten merkt man (bzw. ich) dann deutliche Unterschiede bei Profilierung und Gummimischung.
Auf Sand, Schotter, Waldboden wird das Fahrverhalten mit zunehmenden Reifenvolumen und Profilierung immer besser und sicherer.

Der universellste Reifen war bis jetzt der Marathon Extrem - nur leider bleischwer.
Den Clement habe ich erst 40km gefahren, der erste Eindruck war aber schon sehr gut.

P.S. Wenn dein Rahmen platz für 50mm Reifen bietet, sollte auch ein 26" Laufradsatz mit MTB-Reifen passen. Das ist auch eine sehr spaßige Kombination im Gelände.
 
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- Schwalbe Marathon 28mm
- Schwalbe Marathon Extrem 42mm
- Clement Xplor MSO
- Challenge Strada Bianca tubular
Die unteren 3 würde ich jetzt mal ausschließen. Suche erstmal wirklich was für die Straße und für nen Schlauchreifen bräuchte ich dann ja noch ne passende Felge.

Statt dem normalen Marathon würde es wohl auch entweder der Supreme werden oder, wenn ich bis maximal 40 mm gehe, der Racer.
Wirklich dünne Reifen hab ich nun einfach schonmal ausgeschlossen, 28 mm wäre wohl das Minimum.

Zunächst dachte ich, dass ich so breit wie möglich gehe, sollte der Reifen sehr gut sein. Geschwindigkeitsnachteile hätte ich dann wegen höherem Komfort gerne in Kauf genommen. Aber natürlich sollte der Reifen auf Asphalt dennoch schneller sein als der von Giant!

Nun ist mir wieder eingefallen, dass ich zum neuen Semester nen Rennradtreff bei uns an der Uni ausprobieren wollte. Da wär ich wahrscheinlich eh schon unterlegen und "langsame" Reifen würden nicht wirklich helfen.
Hab von ner Studie gelesen, die angeblich wissenschaftlich korrekt belegt, dass Reifen bis in die 30er selbst auf perfektem Straßenbelag nicht langsamer sein sollen als welche im niedrigen 20er Bereich.
Ob das nun wirklich so stimmt sei mal dahingestellt, aber kommt dann noch unebener Belag dazu, wären die ganz dünnen bestimmt langsamer.

Aber wie sieht es bei 40 oder gar 50 mm aus? Werden die Reifen dann doch schon merklich langsamer?

Wenn sich das in Grenzen halten sollte, würd ich den Rennradtreff nicht zu wichtig nehmen und eben doch richtig breit gehen.
Neben hohem Komfort (und darauf kams mir unter anderem bei der Fahrradwahl an) steh ich auch auf die Optik von breiten Reifen. :)

P.S. Wenn dein Rahmen platz für 50mm Reifen bietet, sollte auch ein 26" Laufradsatz mit MTB-Reifen passen. Das ist auch eine sehr spaßige Kombination im Gelände.
Hört sich gut an. Muss mal gucken, ob ich da von Bekannten mal am MTB rumschrauben darf. :p
Aber erstmal was Schnelleres für die Straße kaufen!
 
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Wenn Du mit Rennradfahrern im Training mithalten willst, dann schraub dir maximal 30 mm Breite Vollslicks drauf. Großvolumige Reifen sind einfach schwerer, was man beim beschleunigen deutlich merkt. Solange man alleine vor sich hin rollt ist das sekundär, aber (als schwächster) in einer Gruppe verstärkt das nur den Frust.
 
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Großvolumige Reifen sind einfach schwerer, was man beim beschleunigen deutlich merkt.
Das würde dann auf nen Continentel hinauslaufen, aber ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, welcher Reifensatz es werden soll. :ka:

Von sehr breiten Reifen (> 40 mm) bin ich erstmal weg und kleiner als 28 sollte ich wohl nicht und will ich irgendwie auch nicht gehen. Immerhin scheint allgemein ein gewisses Umdenken hin zu "breiteren" Reifen stattgefunden zu haben und das trifft auch eher das was ich gerne fahren würde, also warum nicht...

Ich hab nun noch 4 Favoriten, über die ich viel Gutes lese:
Wären Hyper und Kojak tatsächlich langsamer als die von Continental?

Der Marathon Racer soll ja doch irgendwie deutlich langsamer sein, Marathon Supreme eben noch langsamer.
Dann gäbe es noch Michelin Pro Optimum oder Pro4 Race, die aber irgendwie eher selten empfohlen werden.

Reflexstreifenwären wären natürlich nicht verkehrt, bzw. eigentlich nur vernünftig! Allerdings gibt es da nicht viel Auswahl und meine beiden Favoriten (4 Season 28 mm und Kojak 35 mm) fielen weg und der S II scheint in 28 Reflex auch kaum verfügbar zu sein.
Optisch an nem "komplett" schwarzen Rad wärs eben auch nicht der Hit, aber immerhin gehts bei den Reifen allein um den Straßeneinsatz und bald wirds ja schon sehr früh dunkel. :rolleyes:

Offiziell kann ich auf meine Felgen (GIANT S-X Laufrad-Satz, 22mm Alu-Felge, 19-622) so ziemlich alles ab 28 mm draufziehen, schmaler aber nicht, oder? Wie ist es dann mit 28ern, die schmal ausfallen?

Der 4 Season z.B. soll ja schmal ausfallen; wie ist es bei dem 4000 S II? Der alte 4000 S fiel wohl breiter aus, aber dann wurde vermutet, dass der alter 25er einfach der neue 28er würde. Hat da nochmal einer Infos zu?

Und wie wäre es mit der Kombination aus hinten breiter, vorne schmaler? Das würde sich beim Voyager Hyper ja anbieten.

Sonst noch irgendwelche konkreten Empfehlungen welcher der 4 es werden sollte (in welcher Breite) oder zu anderen Reifen?
 
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Der 4 Seasons wiegt halb so viel wie z.B. der Voyager Hyper - das ist schon ein Unterschied, 230 zu 450g. Ob man in einer Rennradgruppe mit ein-Pfund-Reifen Freude hat?
Kann aber auch nix im direkten Vergleich sagen. Ich fahre vorausschauend, hatte die letzten 4500km mit Conti 25mm einen Schleichplatten und fahre auch mal Schotter, bügele da natürlich nicht blind durch. Anti-Platt-Reifen sind halt das Sorglospaket, ich hab zu meiner Marathon-Zeit 5 Jahre lang überhaupt nie irgendeinen Platten gehabt. Außer zum gemütlichen umherbummeln würde ich sowas auf Straße aber nicht mehr fahren wollen.
Von Reflexstreifen würde ich persönlich meine Reifenwahl nicht primär abhängig machen, von der Optik mal völlig abgesehen kann man sich auch anders seitlich sichtbar machen.
Für mich ("meine" Stadt, Wege) finde ich sie sowieso überbewertet. Ich wurde am hellichten Tag schon so oft um ein Haar über den Haufen gefahren, im Dunkeln noch nie (grds. wäre mir ein Schiffshorn, was träumende rechtsabbieger und andere Vorfahrtnehmer automatisch akustisch umpustet , ein hilfreicheres Sicherheitsfeature).
 
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Da vergleichst du aber auch den 23 mm 4 Season mit dem 40 mm Hyper.
Bei 28 mm 4 Season und 32 mm Hyper wärens 260 zu 350 g. Klar... immer noch 90 g Differenz.

Aber joah, tendiere auch grad zu einem der "schmaleren" Reifen, wenn die tatsächlich schneller sind.

Dazu nochmal 3 Fragen:

1. Sind schmal ausfallende 28 mm Reifen oder 25 mm auf ner 19-622 Felge ok?

2. Bei fast nur Straße:
GP 4000 S II 28 mm oder GP 4 Season 28 mm oder doch nen Michelin?


3. Bekomm ich den GP 4000 S II in 28 mm momentan irgendwo zu nem angemessenen Preis?
 

DerBergschreck

...fährt ohne Betäubung
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Das höhere Gewicht ist nur bei einem "Hausecken-Rundenrennen" im Stadtviertel von Nachteil, da hier ja ständig abgebogen und deshalb gebremst und beschleunigt wird. Beim "normalen" Rennradfahren wie z.B. auch RTFs oder Marathons ist es relativ egal. Ich bin selbst am Renncrosser Vittoria 35 mm Reifen in diversen Gruppen gefahren. Im Gegenteil: da hier die Rennradrunden zu einem grossen Teil auf landwirtschaftlichen Nebenstrecken gefahren werden, hat man auf schlechterem Asphalt mit breiten Reifen den Vorteil, dass man das Tempo auch bei ruppigen Abschnitten schön hoch beibehalten kann.

Ich selbst überlege mir demnächst einen Crosser aufzubauen und da sind Contis MTB Reifen Raceking 2.0" Racesport ne ganz heisse Idee. Ich bin breiteren und schwereren 2,2" Protection am flotten MTB gefahren und es ist der Wahninn, wie leicht der rollt.
 

talybont

Rheinländer im Exil
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Den GP4s halte ich für überbewertet. Klar ist der sehr pannensicher, rollt aber auch sehr schlecht (und ist als 28er nur 26 mm breit). Hier ist der normale Grand Prix, den es als echten 28er gibt, wesentlich besser (BCC). Der kostet auch wesentlich weniger.
Den Voyager bzw. Randonneur Hype fahre ich in 32 mm auf dem Citycrosser und früher auch mal auf der RR-Runde. Er ist definitiv langsamer als ein RR-Reifen, hat aber mehr Reserven. Bei schlechten Strassen sehen die RR-reifen dann alt aus.
Man muss halt immer wissen was man will: ein Reifen für nahezu alle Straßenbedingungen (ohne Anspruch auf das Grüne Trikot), dann Voyager Hyper.
 
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Möchte mal die Lanze für den Kojak brechen. Der Reifen rollt gut, ist nicht zu schwer und der Preis ist wirklich fair. Habe den selbst am Sommer am Crosser gehabt und bin damit auf der Straße gefahren - mit nem richtigem RR Reifen ist das natürlich ein wenig schwierig zu vergleichen aber fand den gut. Die Haftung auf trockener Straße war wirklich geil. Zudem sieht in nem Crosser so ein schmaler RR Reifen echt nicht so prickelnd aus..
 
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Kojak und Vittoria Hyper wären mir eben auch für alltägliche Fahrten lieber als 25er-28er Slicks. Ich hab mir aber erstmal noch nichts für die Straße geholt.

Den Rennradtreff guck ich mir evtl. mal an und würde danach entscheiden, ob ich andere Reifen bräuchte. Dann wüsste ich auch was für Straßen man da so fährt, aber je nach Stärke der Fahrer würde ich mit jedem Reifen hinterherfahren. Mein Rad (eher aufgerichtete Sitzposition) ist halt auch schon ein Nachteil gegenüber nem Rennrad und ich bin zwar ziemlich fit was Laufen angeht, aber komme beim Radfahren lange nicht an das Niveau heran.

Dagegen hab ich nun nach Variante 1 geschaut, also richtige MTB Reifen, die mit möglichst viel Breite und Profil noch passen. Das bringt mir erstmal mehr, weil die aktuellen Semi Slicks (ich glaube es sind welche) auf Straße eigentlich vernünftig rollen.
 
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