Welcher Reifen/Reifenkombi für den Herbst und Winter?

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  1. jan84

    jan84 bingobongoracing

    Dabei seit
    08/2005
    Mit dem 2.5er Baron/RainKing aufjedenfall >1.4 Bar, darunter hatte das - selbst mit 39mm Felge - keinen Taug, wobei auf der breiten felge der limitierende Faktor das abreißende Ventil war. Als ich dann mim Druck eben wieder auf ~ > 1.4 Bar gegangen bin war der Grip aber auch besser.

    grüße,
    Jan
     
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  3. Ich habe es schon in anderen Threads geschrieben: Ich finde den Highroller hinten nicht überzeugend. Aufgrund der Keilform des Profils ist die Traktion bergauf oder im Matsch nicht begeisternd. Der Rollwiderstand in Relation dazu ist zu hoch! Dreht man den Reifen um, ist die Traktion klasse, die Bremsleistung immer noch ausreichend. Dann steigt der ohnehin hohe Rollwiderstand jedoch nochmals an, dann kann man auch gleich den Swampthing hinten nehmen. Ich kenne aber manche, die den Highroller im Sommer vorne fahren (ein genialer Vorderreifen!) und im Winter entgegen der Laufrichtung nach hinten packen und dann vorne einen Swampthing aufziehen. Das ist eine stimmige Kombination.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2011
  4. Ich selbst fahre im Frühling, Sommer und Herbst Highroller vorne und den bereits erwähnten Trailbear hinten. Kommt man sehr weit mit, beide Reifen rutschen wunderbar kontrollierbar. Kommen aber im tiefen, klebrigen Matsch und im Schnee an ihre Grenzen. Nachdem ich lange mit Swampthing 1Ply, 2 Ply, 60a und 42a experimentiert habe, kann ich das oben von anderen gesagte nicht bestätigen. Die 42a ist im direkten Vergleich bis ca. -7 Grad nicht schlechter als die 60a! Erst unter -10 wird sie zu hart, dann wird der Reifen auch rissig. Aufgrund dieser Erfahrungen fahre ich jetzt im Winter 60a Swamphing hinten und 42a Wetscream vorne. Der Wetscream ist im tiefen Schnee oder Schlamm wirklich nochmal deutlich besser! Das geht aber nur, wenn man den Wetscream NUR bei solchen Bedingungen fährt! Denn auf harten Untergrund ist er ungemein schwammig, zudem verschleißt er extrem schnell. Und bringt weder viel Auflagefläche noch viele Profilkanten auf den Boden. Wer nicht ständig den Vorderreifen wechseln kann oder will, ist mit dem Swampthing wirklich besser beraten!
    Wenn ich unter -10 fahre, dann nehme ich meine Ice Spiker, die im Schnee aber eher schwach sind, nicht besser als ein einfacher Albert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2011
  5. Die ganz wesentliche Frage vorher ist natürlich, wo man fährt. Hier haben wir viel Lehm und Ton im Boden, das ergibt im kalten Novemberregen einen mehrere Zentimeter tiefen, teilweise sehr klebrigen Matsch. Darüber kommen dann mehrere Zentimeter Laub mit heruntergefallenen, nassen Zweigen und Ästen. Wenn sich darüber noch zehn bis 15 Zentimeter pappiger Schnee legen, kommt jeder Reifen an seine Grenzen. In Berlin, wo ich früher gewohnt habe, ist auf Sandboden in Nadelwäldern ein grobes Profil zum Beispiel sehr kontraproduktiv, weil es nur viel Eingraben und Rollwiderstand produziert, ohne einen wirklich voranzubringen. In steinigen Regionen sind mehr Auflagefläche und Profilkanten viel wichtiger als anderswo. Dort spielt dann die Gummimischung eine größere Rolle.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2011
  6. sik_at

    sik_at

    Dabei seit
    07/2008
    Danke für eure Erfahrungen! Ich denke, dass in den alpinen Regionen (zumindest da, wo ich fahre) vor allem der Grip auf Felsen und Wurzeln am wichtigsten ist - für mich persönlich vor allem dann, wenn man ganz langsam drüberrollt bzw. nochmal auf einem Felsen versetzen muss. Dort will ich auch bei Nässe und Kälte die Sicherheit haben, dass der Vorderreifen nciht abrutscht, sobald das Hinterrad in der Luft ist.

    Deshalb denke ich auch, dass die Gummimischung da wichtiger ist. Habe mich übrigens umentschieden und 2x Rubberqueen mit BC in 2,4 bestellt. Möchte mal die Mischung testen. Sobald es nass wird, wird getestet, aber für nächste Woche sieht's ja echt super aus. Am Mittwoch Hochtour. :)
     
  7. jan84

    jan84 bingobongoracing

    Dabei seit
    08/2005
    Wenn dir der BC bei der RQ zu hart ist denk dran, der 2.5er Baron ist nochmal weicher. Viele Aha-Erlebnisse ;).

    J
     
  8. Hallo,

    ich fahre auch den Winter durch.
    Letztes Jahr habe ich den Maddy Mary gefahren und war ganz zufrieden.
    Dieses Jahr würde ich gerne den Darty Dan mal probieren.

    Ich muss dazu sagen, dass ich auch mit dem Bike zur Arbeit fahre.
    Das heisst, ein paar Kilometer Asphaltradweg sind täglich dabei.
    Sonst fahre ich im Winter Waldwege im flachen und auch Berge.

    Da ich mir noch unsicher bin, ob ich den Darty Dan mit seinem groben Stollen ausprobieren soll, wollte ich mal in die Runde fragen, ob jemand mit ähnlichen Bedingungen den Darty Dan schon gefahren hat?

    Ach ja: Gr.: 2,35

    Danke Euch:daumen:
     
  9. heifisch

    heifisch Bergauf per Lift

    Dabei seit
    12/2009
    Dirty Dan bin ich noch nicht gefahren, hatte aber letzen Winter, auch auf Asphalt, den Wetscream Downhillkarkasse in 2.5 in 60a Mischung, eine andere macht im Winter auch keinen Sinn. Das Teil rollt schon wie so nen Sack Kartoffeln, gerade bei den ca. 1.3 Bar, die ich drauf hatte. Aber der rießen Vorteil ist, ich musst fast nie absteigen, ob freiwillig, oder unfreiwillig. Der Reifen hat einfach einen Mördergrip. Auf Eis natürlich nicht, aber auf den Straßen ist das Eis dann meistens verzackt durch die Autospuren. Da greift dann der Reifen drin. Bin damit den gesamten letzen Winter zur Schule gefahren, 1x hats mich gelegt. An Tagen, an denen der Bus den Berg nicht raufgekommen ist und alle Fahrradfahrer hoch geschoben haben, konnte ich, als ob nichts wäre, vorbei fahren..
    Werd ich diesen Winter wieder draufziehen! Kann ich dir auch nur empfehlen.
    Einzig auf wirklich harten Untergründen, wie Kies, oder blanker Asphalt knicken die doch hohen Mittelstollen weg und erzeugen ein leicht schwammiges Fahrgefühl.

    Wie sich der Reifen im Gelände fährt brauch ich glaub ich nicht zu erzählen. Sobald der Boden etwas tiefer ist, greifen die hohen Stollen perfekt in den Boden und man fährt wie auf Schienen. Auch bei Schneehöhen jenseits von 20cm, auf Rodelhängen.. einfach laufenlassen, der Reifen wirds richten.
     
  10. chaz

    chaz Gustavs Freund

    Dabei seit
    02/2008
    Mittelstollen in Laufrichtung anschrägen hilft da ungemein. Habe damit gute Erfahrungen gemacht.
     
  11. heifisch

    heifisch Bergauf per Lift

    Dabei seit
    12/2009
    Ist halt ne nervige Angelegenheit. Da seh ich das lieber als Training an. Aber danke für den Tip. :daumen:
    Der Grip verschlechtert sich damit nicht, auch nicht der Bremsgrip?
     
  12. chaz

    chaz Gustavs Freund

    Dabei seit
    02/2008
  13. heifisch

    heifisch Bergauf per Lift

    Dabei seit
    12/2009
    Klingt nicht schlecht. Danke.
     
  14. Gala

    Gala

    Dabei seit
    08/2010
    Hallo radon-bike-qlt,
    den DD kann ich Dir wärmstens empfehlen, wenn Du auf mörder Grip u. leider auch
    ebensolchen RW stehst.
    Waren in PDS bei schlechtem Wetter. Wurzeln, nasser Fels/Schlamm, wo andere
    schieben, Vollgas drüber. Den DD gibts jetzt aber auch leichter, als Fr. Version.
     
  15. Hallo Leute, bin heute mit meinen Racing Ralphs auf nassen u aufgeweichten Wald u. Lehmboden gefahren der Reifen rutscht schlagartig dort hin wo die Spurrillen verlaufen!
    So schlimm hab ichs no nie erlebt, Fahrtechnik hin od. her aber dass Risiko ist schon sehr hoch.
    Ist hier der Nobby Nic besser? Was empfehlt Ihr?:daumen:
    Bin neu im MTB Geschäft und um jeden Tipp froh!
     
  16. heifisch

    heifisch Bergauf per Lift

    Dabei seit
    12/2009
    Der Nobby Nic ist nicht besser, im Gegenteil. Rutscht viel unkontrollierter.
    Reifen kann ich dir allerdings keinen empfehlen, ich werd nächste Woche wieder Wetscream aufziehen.
     
  17. Für Lehm, der Dir das Profil zukleistert, ist der Maxxis Swampthing die beste Wahl. Macht sich auch im Schnee gut und ist bei Trockenheit unauffällig vom Fahrverhalten. Vorne ist der Rollwiderstand noch erträglich, hinten rollt er aber schlecht, da würde ich eher eine Klasse drunter bleiben (Maxxis Advantage, Conti Rubber Queen usw.).
     
  18. hallo riders
    bring jetzt mal den onza greina aufs tapet
    http://www.onzatires.com/55-0-GREINA.html
    fahre ihn seit januar und bin sehr zufrieden
    über charakteristik möchte ich nicht viele worte verlieren da sehr subjektiv
    selber ausprobieren !
    ein wehrmutstropfen gibt es allerdings:
    in der fr version leider nur in breite 2.25 erhältlich
    hab schon eine delle in der felge aber "kein" durchschlag !
    gruss aus den voralpen
     
  19. Ich zieh den thread mal nach oben, auch wenn er schon älter ist.

    Ich suche eine gute Herbst/Winter/Schlamm Reifenkombi. Aktuell habe ich den maxxis minion dhr2 maxxgrip in 2,4" vorne und den aggressor in 2,3 hinten auf jeweils 30mm felge (innen) drauf. Bei trockenen Verhältnissen, egal welcher Untergrund, bin ich sehr zufrieden. Bei nässe und Schlamm versagt der hinterreifen und der vorderreifen setzt sich zu, wodurch ich das Sicherheitsgefühl verliere und öfter absteigen muss.

    Anhand der tests tendiere ich aktuell zum shorty maxxterra in 2,5 für vorne. Hat mit diesem reifen jemand Erfahrung gemacht und kann ein wenig berichten? Beim hinterreifen bin ich mir noch so gar nicht schlüssig...

    Alternative Vorschläge gerne!
     
  20. derwaaal

    derwaaal Mitfahrer

    Dabei seit
    07/2013
    Baron 2.5 vorne?
     
  21. Es gibt aktuell noch einige andere Winterreifen-Threads. Die Maxxterra neigt dazu, im Winter zu verhärten. Einige berichten von Stollenabrissen, andere haben damit keine Probleme. Im Winter fahre ich keine 4-5-Stunden-Touren mehr, sondern eher langsame Runden (Fahrtwind) auf matschigen Trails, ggf. mit Schnee. Eine gute Kombination für solche Einsätze ist der Baron hinten in Verbindung mit dem 2,3er Mud King vorne. Ich fahre quasi das gleiche, nämlich den alten Maxxis Swampthing hinten in Verbindung mit dem Wetscram vorne. Sowas will man auf festem Untergrund nicht unbedingt lange treten, soviel sollte klar sein. Im Matsch und Schnee sind solche Reifen jedoch wirklich gut. Zumal die BlackChili-Gummimischungen im Winter kaum verhärten. Der eigene Rollwiderstand des Reifens und sein Gewicht spielen im Matsch und Schnee so gut wie keine Rolle mehr. Um wichtiger ist mir bei solchen Witterungsbedinungen die Pannensicherheit und die Möglichkeit, mit dem Luftdruck weit herunterzugehen, um ggf. viel Auflagefläche bekommen zu können. Darum ist für mich eine schwere Dowhnhill-Karkasse eher ein Vorteil als ein Nachteil. Auch die neue Addix Soft - Mischung von Schwalbe (z.B. Magic Mary hinten, Dirty Dan vorne) soll bis -7 Grad kaum härter werden. Im Unterschied zur alten Trailstar bzw. Vertstar-Gummimischung.
     
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