Welches Freeridebike

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Hallo Biker,
Ich habe vor kurzem das Mountainbiken entdeckt und fand es einfach nur cool... zur Zeit fahre ich das 20 Jahre alte Downhillbike von Bulls, meines Vaters. Es fährt sich zwar noch gut, aber so langsam sind die Federn und Schaltung auch durch... jetzt möchte ich mir ein neues zulegen. Ich habe mich die letzten Tage mit dem Thema mtb auseinandergesetzt. Ich wohne in Norddeutschland Grenze Hamburg zu Niedersachsen. Ich fahre bisher in den Harburger Bergen und dementsprechend fällt Downhill schonmal weg. Es würde mehr in Richtung Freeride oder Enduro gehen. Mir wurde gesagt, dass viel Federweg mehr Fehler verzeihen. Das währe schon mal die erste vorraussätzungen. Ich bräuchte außerdem durch die vielen Berge eine Gangschaltung um auch bergauffahren zu können. Es sollte ein fully sein, mit welchem ich eventuell auch mal in den Bikepark könnte oder mit Bekannten mal nach Süddeutschland etc. und dort in den Bergen fahren. Ich bräuchte dementsprechend ein Bike, was am besten auch nicht so teuer ist... Ich freue mich auf eure Antwort.
Ps. Ich bin 16 Jahre alt.
 
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Schau dir dann am besten mal die Enduros oder Freeridebikes von den üblichen Versendermarken an wie Propain, Canyon, YT, Radon.
Die bieten jeweils Enduros und auch Freeridebikes an (TYEE/Spindrift, Strive,Spectral/Torque, Capra diverse Ausführungen)

Ob es jetzt gleich ein 180mm Freerider sein muss oder ein Enduro dir reicht, musst du selbst entscheiden. Enduros sind halt etwas ausgewogener was die Bergauf-Fähigkeit angeht. Spindrift, Torque lassen sich auch bergauf treten, aber ob das Sinn macht wenn keine richtigen Berge vorhanden sind? Die fühlen sich im Bikepark oder auf heftigen Abfahrten halt erst wohl..
 
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Ich habe seit Kurzem ein Radon Swoop 8.0 und bin mit diesem bis jetzt sehr zufrieden. Es geht meiner Meinung für den Federweg gut im Uphill und ist Antriebsneutral/Bremsneutral. Ich bin 15 und deswegen war auch für mich die gute P/L entscheidend. Übrigens ich nutze es von flowtrails bis zum Bikepark, allerdings auf flacheren Strecken muss man selbst schon viel Input geben um Spaß zu haben. In engeren Kurven muss man es doch schon etwas mehr drücken durch die 29 zoll, dass für mich wichtigste waren die 170 mm Federweg um auch Reserven für's ,,grobe'' zu haben, sowie der Kompromiss aus Touren und Downhill Fähigkeiten
 
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Erst einmal dankeschön, für die zahlreichen Antworten. Ich kenne mich mit den meisten Begriffen noch nicht so gut aus... Deshalb frage ich mal so, kann ich mir nicht auch ein dh bike holen und andere zahnkränze also eine andere Schaltung verbauen? Wird das teurer, als wenn ich mir ein komplettes Bike hole, oder währe das auch eine Option? Kommt jemand zufällig aus dem Bereich HH?
 

gyor

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Was währe denn dein Budget? Wenn du nen Lift vor der Haustür hättest könntest du dir ein dh bike überlegen aber so ist das eher was für die Eisdiele... ;) Ein Enduro reicht eigentlich für alles völlig aus!
 
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Also ich selbst fahre kein Downhill Bike aber die sind ja nur wie der Name schon sagt für Downhill ausgelegt. Natürlich könntest du dir da ne andere Schaltung zusammen bauen das es theoretisch von der Gangbreite passt, allerdings sind Downhill bikes sehr schwer und mehr als kurz irgendwo zu nem trail hin kannst du vergessen. Für Touren oder längere Strecken sind die insgesamt nicht gemacht und spätestens nach ein paar anstiegen ist der Spaß vorbei.
 
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Ein Superenduro mit 170 bis 180 mm Federweg verzeiht auch ordentlich Fehler und ist noch wenn der Hinterbau und die gesamte Geometrie Passt ganz gut Fahrbar. Hast du vielleicht auch mal überlegt ein am zu holen? Je nachdem was du für Strecken fährst kann dies sogar die bessere Lösung sein, da du damit auch noch touren machen kannst und in Kreis Hamburg du ja eigentlich auch nicht besonders viele Höhenmeter hast.
 
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Achso... mir wurde gesagt dh bikes sind gut für Anfänger, weil sie unter anderem so stabil sind... könnt ihr mir mal den Unterschied zwischen (super)enduros und freeride bikes erklären? Mit enduros kann man sowohl bergauf als auch bergauf ab fahren und das überall und freeride bikes sind nur für bikeparks oder wie?
 
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Super Enduros entscheiden sich zu Enduros durch mehr Federweg. Freerider sind auch wieder auf die Abfahrt mit Sprüngen und verspielte Fahrweise ausgelegt. Mit einem freeride kannst du uphill auch wieder vergessen da die einfach schwerer sind.
 
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Ich kann ja gleich mal ein Foto von meinem jetzigem Bike schichen... wie gesagt 20 Jahre alt und Federn komplett ausgelutscht
 

swindle

...dann geh doch zu Netto!
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Ich fahr eine Torque CF 8 von 2019. Touren um die 1800 hm sind damit gut möglich. Solang der Weg nicht zu steil wird, klettert das Rad problemlos berghoch. Bin damit in den Allgäuer Alpen unterwegs... die letzte Tour hat mich aufs Stilfser Joch geführt.
 
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Könntest du vielleicht mal dein Einsatz Gebiet und Fahrbahn Untergrund auflisten? Dann könnte man auch eher sagen was deinem Einsatzbereich am meisten entspricht. Enduros und Superenduros kannst du auch im Bikepark bewegen und Falls du Park eh nur 1-2 mal im Jahr bist könntest auch dort ein dh ausleihen.
 
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Könntest du vielleicht mal dein Einsatz Gebiet und Fahrbahn Untergrund auflisten? Dann könnte man auch eher sagen was deinem Einsatzbereich am meisten entspricht. Enduros und Superenduros kannst du auch im Bikepark bewegen und Falls du Park eh nur 1-2 mal im Jahr bist könntest auch dort ein dh ausleihen.
Mei Einsatzgebiet wäre eher Wald mit Wurzeln Steinen usw.... ich hätte auch noch ein paar mal im Monat in den Bikepark zu fahren. Ich gehe noch zur schule, dass heißt, ich habe viel Ferien zum fahren. Ein bekannter von mir fährt auch mtb. Unter anderem auch mal in Österreich und Süddeutschland... könnte mir gut vorstellen auch mal mitzukommen, aber das wird eher nebensächlich bei der bikeauswahl.
 

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Also ich würde jetzt kein hardtail empfehlen bei den dargestellten Informationen. Meine Wahl wäre ein (Super) Enduro spindrift, Torque, swoop die üblichen halt. Wie sieht dein Budget aus?
 
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