Werden die Räder wirklich teurer?

snoeren

ride unique!
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Auf Anfrage bezüglich eines Preisnachlasses zu einem Rad von 2008, habe ich von einem Händler folgenden Hinweis bekommen:
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass es einen Preisrutsch gibt, weil...
Die Preiserhöhung ist schon längst im Gange, ist Ihnen sicherlich auch aufgefallen. Nur in der Radbranche hat das etwas länger gedauert. Heißt... Ab dem nächsten Jahr werden die Räder teuerer, bzw. die Ausstattungen der Räder werden bei gleichbleibendem Preis minderwertiger. Ich würde Ihnen daher empfehlen, wenn dann, dieses Jahr ein Fahrrad zu kaufen.
Was ist davon zu halten? Werden die Räder wirklich noch teurer oder war das nur ein Verkaufstrick? Ich wollte mit dem folgenden Argument einen Preisnachlass heraushandeln
Zudem steht das neue Modell ja bereits in den Startlöchern und somit ist in kürze ein Preisrutsch zu erwarten.
Gruß vom verwirrten Sören :confused:
 

Blackwater Park

Schluchtinhaber
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2007 und 2008 gab es generell eine ziemlich hohe nachfrage nach fahrrädern aller klassen, insbesondere mtbs. daher gibt es nicht besonders viele ladenhüter die jetzt billig verschleudert werden könnten, wie das in früheren jahren öfters war. auf einen kleinen preisnachlass würde ich aber trotzdem spekulieren, wenn du noch bis nach der eurobike warten kannst.

die hohe nachfrage liegt wohl hauptsächlich an der spritpreiserhöhung und daran, dass mtb sich in den letzten jahren zum breitensport entwickelt hat.
 

horstj

WER?
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die von den herstellern angekündigten preiserhöhungen haben mit der nachfrage nix zu tun - diese stagniert oder sinkt sogar und die meisten hersteller haben daher ihr angebot etwas verknappt; nur der umsatz stieg etwas, weil beschaffungen/austausch meist zu höherwertigen rädern führte - sondern mit steigenden preisen für energie (kontinuierlich seit mehreren jahren), rohstoffe (öl, kautschuk, aluminium) für 08/9 bis zu 2stellige steigerungen) und fertigung (lohnsteigerungen in fertigungsländern bis zu stellig). aufgrund der kostenstruktur sind räder hier besonders anfällig. 07 hat besonders lohn eine steigerung im mittleren 2stelligen bereich gebracht (von den meisten herstellern im mtb bereich durch preisrelevante innovationen bei den gabeln - bspw. echte racegabeln für 500€ oem statt 700€) und komponentenmix aufgefangen. d.h. rennräder hats deutlich mehr getroffen. 08 nur einstellige steigerungen, für 09 sind steigerungen im oberen 2stelligen bereich kaum überraschend, oder deutliche abwertungen in der austattungen. preisrelevanten innovationen gabs nämlich keine.
 

bronks

gebraucht, wie neu
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... Was ist davon zu halten? ...
Nichts ist davon zu halten, denn es wird mit den Rädern in Zukunft so gemacht, wie bei den Autos:

- Es werden keine neuen Räder mehr gekauft, da man draufkommt, daß es die alten noch lange tun werden. (siehe u.a. aktuelle Lage der Automobiler und Zulieferer und dem Zeug was auf der Strasse unterwegs ist)
- Reifen werden solange gefahren bis das Gewebe rausschaut
- Bremsbeläge bis aufs Eisen runtergefahren
- Kundendieste sowieso nicht mehr ...
- Nach dem Gabelölwechsel wird das alte Öl nicht ensorgt, sondern kommt in die Öllampe im Wohnzimmer oder dient noch als Kettenöl.

...u.s.w. ...

- Letztendlich Bunkern wir uns aus Panik noch dieses Jahr so mit Ersatzteilen zu, daß der Markt im kommenden Jahr wegen fehlender Nachfrage sofort zusammenbricht
 

gurkenfolie

a. D.
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dafür, dass die gelben sogar schon die kupfergrablichter von unseren friedhöfen einschmelzen, ganz schön dreist! (die preiserhöhung)
 

MadCyborg

Dr.mad.Cyborg
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Klaro. Und der Paketdienst? Steigt auf ne Kombi von Segelkahn und Lastenfahrrad um? Von mir aus bitte gerne, wenn nicht bald was passiert werden solche Lösungen sowieso wieder konkurenzfähig.
 

gurkenfolie

a. D.
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Schiffahrt: Die Zukunft liegt im Wind

greenpeace magazin 3.97
Mit Segeln können moderne Frachter viel Treibstoff sparen. Die verschiedensten Typen wurden dafür entwickelt.

Segelschiffe haben für Peter Schenzle von der Hamburgischen Schiffsbau-Versuchsanstalt einen großen Nachteil: Sie sind zu schön. „Wer sich heute für Windantrieb bei Frachtern einsetzt, gerät sofort in den Verdacht, ein Romantiker zu sein.“ Dabei hat der traditionsreiche Antrieb, den die Menschheit von Anbeginn der Seefahrt bis in die 20er Jahre unseres Jahrhunderts für den Warentransport auf dem Meer nutzte, unbestreitbare Vorteile: Wind ist umweltfreundlich und kostenlos.



Die Welt-Handelsflotte verbraucht alljährlich knapp fünf Prozent des geförderten Erdöls. Die meisten Schiffsmaschinen verbrennen schweres Heizöl, dessen Abgase viel giftiger als sind als die von Dieseltreibstoff. „Die Schwefelbelastung der Luft durch Seeschiffe ist an der Nordseeküste zeitweise höher als die des industriereichen Ruhrgebiets“, heißt in einem „Grünbuch“ des niedersächsischen Umweltministeriums. Ganz verzichtbar sind Motoren heute schon aus Sicherheitsgründen nicht. Trotzdem können Schiffe mit Segel(hilfs)antrieb je nach System und Einsatzgebiet zehn bis 70 Prozent Sprit einsparen. Dänische Experten haben ausgerechnet, daß zudem der jährliche Ausstoß des Treibhausgases CO2 um 300 Millionen Tonnen niedriger läge, wenn die Schiffahrt den Wind optimal nutzte.



Außerdem sparen die Reedereien Brennstoffkosten. Das war der Hauptgrund für den – bescheidenen – Aufschwung der Segelschiffahrt in den 80er Jahren. Unter dem Eindruck der Ölkrise ließen japanische Reedereien insgesamt 17 Frachter mit Hilfssegeln bauen. Die Schiffe besaßen ein oder zwei starre Profilkörper aus Aluminium, die sich computergesteuert in die jeweils günstigste Position zum Wind drehten. Bei Sturm oder im Hafen wurden sie einfach zusammengeklappt. Trotz der kleinen Flächen – der Tanker „Shin Aitoku Maru“ (1600 Tonnen) führte nur 194 Quadratmeter Segel, 30mal weniger als ein klassischer Klipper – senkte die Windnutzung den Spritverbrauch um zehn bis 30 Prozent. Ähnliche Schiffe fuhren damals auch unter anderen Flaggen. „Zunächst waren wir zufrieden“, resümiert die britische Reederei „Stephenson Clarke Shipping“, deren Kohlenfrachter „Ashington“ 1987 mit Lamellen-Segeln nachgerüstet worden war. „Später rechnete sich die Sache nicht mehr.“ Die Wartungskosten blieben hoch, der Ölpreis sank: Als Reparaturen fällig waren, wurden die Masten wieder gekappt. Zu Beginn der 90er hatten fast alle Wind-Frachter die Segel streichen müssen.



Normale Motorschiffe mit kleinen Hilfssegeln auszurüsten war nach Überzeugung des Kopenhagener Marine-Ingenieurbüros Knud E. Hansen ohnehin der falsche Weg. Wirtschaftlicher seien echte Segler mit Hilfsmotor, weil die rund 70 Prozent Spritkosten sparen können. Nach seinen Plänen will ein dänisches Konsortium „Windship 1“, das größte Segelschiff aller Zeiten, auf Kiel legen: einen 215 Meter langen Sechsmaster mit 10.000 Quadratmeter Segelfläche und 50.000 Tonnen Tragfähigkeit. Schlepptank- und Windkanaltests sollen nächstes Jahr abgeschlossen sein. Allerdings müßte der Treibstoffpreis laut Hansens Hochrechnung noch um zehn Prozent steigen, damit sich der Bau lohnt.



Ganz anders kalkuliert die „Bright Green Shipping Company“. Die britische Reederei ist überzeugt, daß sie ihre Zweimast-Schoner schon jetzt rentabel betreiben kann, wenn sie sich auf kleine Häfen konzentriert, die von anderen Linien nicht angelaufen werden. Insgesamt will „Bright Green Shipping“ 14 Segelfrachter bauen lassen. Die ersten beiden 53 Meter langen Schoner werden nach Angaben der Reederei 1998 vom Stapel laufen und anschließend zwischen Kanada und der Karibik pendeln. Ein weiteres Fahrtgebiet sollen die Salomon-Inseln im Pazifik sein.

Massengut-Frachter Usuki Pioneer

Mit 152 m Länge und 26.000 t Tragfähigkeit eins der größten Schiffe mit Segel-Hilfsantrieb. 1984 in Japan gebaut, vor zwei Jahren nach Deutschland verkauft. Der neue Eigner ließ die Masten kappen: Trotz Spritersparnis (bis 40 %) seien die Kosten zu hoch.





Projekt-Studie Dyna Schiff

Vom Hamburger Ingenieur Wilhelm Prölss in den 60ern erdachter Segler mit Hilfsmotor (160 m Länge, 16.500 t Verdrängung, 9100 m2 Segelfläche). Die zwischen Rahen gespannten Segel können ins Innere der sechs Masten eingerollt werden. Wurde nie gebaut, obwohl Studien die Wirtschaftlichkeit belegten.



Tanker Shin Aitoku Maru

Lief 1980 in Japan als erstes Handelsschiff unter Segeln seit dem Ende der Windjammer-Ära vom Stapel. Inzwischen nach China verkauft, dort angeblich abgeriggt.



Projekt-Studie Windship 1

Die Dänen planen das größte Segelschiff aller Zeiten: 215 m lang, 10.000 m2 Segelfläche. Die sechs Masten mit Dschunken-Segeln sind für problemloses Laden auf die Backbord-Seite gerückt. Echte Chance, realisiert zu werden.



Kreuzfahrtschiffe WindCruiser

Vier Schiffe gebaut, das größte für den „Club Méditerranée“. Die computergesteuerten Rollsegel sind theoretisch effektiv, aber oft nur zur „Dekoration“ gesetzt. Deshalb keine auf Frachter übertragbare Daten zur Spritersparnis.



Konzept Rotorschiff

Sieht futuristisch aus, funktioniert aber. Der Rotor treibt direkt die Schraubenwelle an oder liefert als Windkraftwerk Energie für den Elektromotor. Kann direkt gegen den Wind segeln.



Forschungsschiff Alcyone

Seit 1985 Schiff des Meeresforschers Jacques-Yves Cousteau. Ventilatoren saugen den Wind durch senkrechte Röhren nach oben. Dadurch entsteht Auftrieb, den die Alcyone in Fahrt umsetzt. Spritersparnis: 35 %. Nach diesen und ähnlichen Prinzipien („Flettner-Rotor“) in den 80ern geplante Frachter wurden bisher nicht gebaut.



Wingsail-Tanker Oilman

Sicheres Prinzip, weil starre Flügel-Segel bei Sturm nicht gerefft werden, sondern wie Fähnchen in den Wind drehen. Da der Ölpreis sank, wurde das Konzept auf der „Oilman“ bislang nicht umgesetzt.



Schoner Green Ship

Yacht-Rigg ohne große Experimente, vielleicht gerade deshalb ein Typ, der bald realisiert wird. Nur für relativ kleine Schiffe geeignet.



Frachter mit fliegendem Schirm

Spielerisch anmutende Variante, die aber einiges für sich hat: kein Mast, keine Krängung, das fliegende „Segel“ nutzt den stärkeren Wind hoher Luftschichten. Statt eines Schirms mit gasgefüllten Auftriebskörpern sind auch Lenkdrachen einsetzbar.
:)
 

tiroler1973

Menschenfresser
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Sollten die Transportkosten wirklich so explodieren, würden vielleicht ein paar Hersteller ihre Produkte wieder in Europa herstellen lassen und nicht mehr von kleinen Schlitzaugen in Asien produzieren lassen.
Solange ich es mir leisten kann und solange Produkte in der westlichen Welt erzeugt werden, versuche ich Produkte aus der westlichen Welt zu kaufen.
Außerdem wird so wie überall betrogen ohne Ende: Als man den Wechsel von Made in Germany auf Made in Vietnam oder China oder ... vollzogen hat, wurden diese Dinger um keinen Cent billiger.
Außerdem hatte man es bei der Automobilflaute schon gesehen: Wenn der Markt nicht mehr will, lockt man mit Angeboten und guten Preisen. ... ein Händler der mir mit Preisen angst machen will, hat bei mir so oder so keine Chance. Ich kaufe ein Produkt und keinen Preis.
 
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Lokale Händler geben meist kein Preisnachlass. Ihre Einkaufspreise liegen deutlich höher als bei jedem Versender. So hätte ich die Chance nen Jahre altes Giant Composite zu kaufen für nen Preis für den es ein nagelneues gibt. Die meisten Bikes die lokal rumstehen sind eh vom Vorjahr (zumindest in Dresden?!) oder älter. Würde es da Nachlass drauf geben, wäre es wohl für diese Händler nicht mehr haltbar.

Zu den Transportkosten: Bei Autos kostet es 90-120€, bei Computernetzteilen 15-75cent sie zu verschiffen. Wenn man nun bedenkt, dass man anstatt eines Autos mal eben 20 Radln verschicken kann, können sich die Transportkosten verdoppeln und es juckt den Kunden eigentlich kaum.
 

sharky

1529, 2015, 2020?
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mal der reihe nach und mit ein bißchen sachverstand das ganze beleuchtet:

1) herstellkosten und verkaufspreise
die tatsächlichen herstellkosten von biketeilen sind nur ein bruchteil des verkaufspreises. ein shimanoschaltwerk kostet pi*daumen maximal 3,50€ - 4,00€, besteht letztlich nur aus ein paar stanz- und drehteilen sowie lagern, einzelteilpreis liegt zwischen 0,02€ und 0,50€ pro teil. anderes ausgesagt: da verdienen alle ganz gut mit bis wir 35€ für ein XT schaltwerk aufn tisch legen

2) rohstoffe
alles wird teurer, insbesondere alu das mit +67% die letzten 12 monate ziemlich durch die decke ging. aber bei einem preis von unter 3€ pro kg und einem rahmengewicht incl. zuzurechnendem übereinsatz von in summe 4kg kann man das sicher verschmerzen da der metallpreis in keiner relation zum rahmenpreis steht. ein meter rohr kostet wieder pi*daumen 3,00€ - 5,00€ so kann man leicht rechnen wie teuer ein rohrsatz wirklich ist und was die hersteller für ihr label berechnen...

3) transport
ein überseecontainer aus china kostet 800€ - 1200€ und fasst bei 40 fuß länge mehrere hundert rahmen, mehrere tausend schaltwerke, bremsen, anbauteile.... kurz gesagt, wenn die junsg die preise verdoppeln würden merkt man es am teilepreis bestenfalls im centbereich.

zusammengefasst merkt man natürlich die steigerungen von rohstoffen, transport und löhnen, aber die angekündigten 25% halte ich persönlich für einen witz da hier dermaßen große handels- und gewinnspannen drauf sind, dass sich die realen steigerungen grad mal im niedrigen einstelligen prozentbereich bemerkbar machen dürften, alles was drüber liegt ist IMHO verbraucherabzocke und hält keiner nachkalkulation stand
 
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Sollten die Transportkosten wirklich so explodieren, würden vielleicht ein paar Hersteller ihre Produkte wieder in Europa herstellen lassen und nicht mehr von kleinen Schlitzaugen in Asien produzieren lassen.

Und genau das passiert auch tatsächlich.

Die Produktion wandert mittelfristig nach Mittel- und Südasien.

Imho kannst du dich bald über Rahmen aus einer Region der Alten UdSSR freuen. :)


TO: Sharky

Das ist ein Auszug aus einem Email eines grösseren Europäischen Herstellers:
gEH. 23.7.2008 schrieb:
Re. Situation with the prices and bicycle production in general

I regret to inform you that situation with the prices of bicycle parts and components, costs of production and material availability are getting even more difficult in the last few months and even near future does not look better. Current situation in China and Taiwan is getting worse then we hoped. Just for your reference here are the latest figures:



From end of March (Taipei show) until now:



steel has increased about 20%
alloy has increased 6 %
RMB has increased 3 % (= 1 % each month)
Labor cost has increased 20%
Others (like transport, packing material, chemicals, etc.) 20%


All system of work of bicycle factories is changing now, in moment of our order they do not have fix prices from parts suppliers and these are changing now from month to month. Unfortunately due to these above facts the prices for the 1st production are still unsure on some models. Martin is still in Asia and we will know more after his return. Both factories are working on the prices very hardly now and we do hope to provide you the final import prices (FOB + Ex s.w.) in the end of week 32nd for your 1st production order.
 

tiroler1973

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War eh schon immer der Meinung, dass wir Europäer die besseren Schweiszer haben. :daumen:
Made in Europe :love:
 

kroiterfee

Oh ja, ein Elox-Fan!
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nicolai hat die preise sogar gesenkt. und somit den vorteil beim billigen materialeinkauf an seine kunden weiter gegeben. :daumen:
 

horstj

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1
mal der reihe nach und mit ein bißchen sachverstand
die "nachkalkulation" ist leider nicht sehr robust. transportkosten sind verpackung , logistik , ... nicht nur 1 container . rohstoffe benötigt man zur herstellung ein wenig mehr, als deine digitalwaage beim schaltwerk anzeigt.
die handelsmargen sind die letzten jahre reichlich geschrumpft, die umstrukturierunger von geschäften (zeg, kleine shops geben auf...) zeigt das.
für manchen europäischen kleinserienhersteller wird das sicher eine chance.
 
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9
Letzten Endes ist die Begründung im Detail ja egal. Fakt ist zum einen, dass Rohstoffe und Energie in der Tat deutlich teuerer geworden sind. Zum Anderen wird massiv die Botschaft unter's Volk gebracht, dass die Preise steigen werden. Also werden sie auch steigen. Und das ziemlich unabhängig davon, wo die Rahmen gebaut werden, denn die sind nunmal nicht der Hauptkostenfaktor.

Interessant wird werden, wer anfängt und wie hoch die Steigerung ausfällt. Der Druck auf den Markt ist ja schon hoch und wenn ein Markenhersteller mit tapferen 20 % vorprescht und die anderen nicht mitziehen, dann steht der dumm da. Ich vermute mal so reale 10 % Steigerung, die vor allem in versteckten Verschlechterungen erscheinen werden. Rocky Mountain z. B. macht es ja schon vor mit Rädern, die im Wesentlichen Deore-Ausstattung haben und deutlich über 2000 Euro kosten.

Die Frage ist auch, was die Versender machen. Wenn die Marken zuschlagen und sie bleiben moderat, dann ...
 
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die "nachkalkulation" ist leider nicht sehr robust. transportkosten sind verpackung , logistik , ... nicht nur 1 container . rohstoffe benötigt man zur herstellung ein wenig mehr, als deine digitalwaage beim schaltwerk anzeigt.
die handelsmargen sind die letzten jahre reichlich geschrumpft, die umstrukturierunger von geschäften (zeg, kleine shops geben auf...) zeigt das.
für manchen europäischen kleinserienhersteller wird das sicher eine chance.
Die Rohstoffe die "mehr" verbraucht werden:
Wasser/Strom: Sind du unten lächerlich billig
Schutzgas zum schweißen: In großen Mengen auch nicht so teuer
Verpackung: Verpackung nimmt Platz weg. Meist werden die Räder erst hier verpackt. Der Transport per LKW oder Bahn ist auch nicht so teuer in großen Mengen. Macht sich auch nur bemerkbar wenn Einzelstücke verschickt werden.
 

bluetoons

willschon aber tunicht
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11. Dezember 2002
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Die Frage ist auch, was die Versender machen. Wenn die Marken zuschlagen und sie bleiben moderat, dann ...
du ich glaube nicht dass sich die Versender es sich leisten können. Die sind imho, bis auf wenige, so weit an der Grenze dass da nichts mehr geht!
 

mightyEx

Kienapfelvernichter
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Waldesruh, MOL
Ob Preissteigerungen einzig von der Verteuerung der Rohstoffe abhängt, wag ich mal etwas zu bezweifeln. Ohne Frage sind Rohstoffe teurer geworden. Andererseits kommen viele Komponenten / Bikes auch aus Ländern, wo diese Verteuerung sich nicht so signifikant auf den Preis auswirkt. Meiner Meinung nach liegt die Verteuerung auch etwas an Angebot und Nachfrage. Aufgrund der gestiegenen Kraftstoffpreise ist die Nachfrage nach Fahrrädern deutlich gestiegen. Zudem ist Radfahren immer mehr en vogue. Und was sich gut verkauft, wird dann auch mal teurer.
Letztlich entscheiden wir als Käufer, ob höhere Preise gerechtfertigt sind. Man muss ja nicht zwangsläufig den neuesten Markenhobel kaufen. Es gibt sicher Hersteller (z.T. auch noname), die ähnliche Qualität zu nem günstigeren Preis anbieten. Dann gibt's noch den Gebrauchtmarkt (wobei da aber auch schon die Preise tendenziell höher liegen als früher). Und wenn man dem nicht traut, bleibt einem auch ein kostengünstiges "Upgrade" des alten Hobels mit neuen Teilen (zumindest wenn das Bike nicht zu alt ist). Also Möglichkeiten Kosten zu sparen gibt's einige. Man muss halt für sich entscheiden was der beste Weg ist.
Wenn ich den neuesten Hobel von der renommierten Marke XYZ haben will, dann muss ich bei ner Preissteigerung eben in den sauren Apfel beißen ;) .
 
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