Westalpen-tops: Aosta- Paradiso-Monviso

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Nachdem wir in den letzten Jahren die bekannteren Westalpen-übergänge befahren hatten, wollten wir in diesem Jahr in einer 2-wöchigen rundtour die unbekannteren Übergänge machen.
So kamen wir zu folgender routenführung:
  1. Tag: Villeneuve, Aosta- finestre de camorcher- rif miserin, 45 km, 2.300 hm
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  2. Tag:Miserin- col lauris- courgne- monte soglio- lanzo torinese, 85 km, 2000 hm
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  3. Tag lanzo tor- col de lys- avigliana- col la rousse, 95 km, 2.700 hm
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  4. Tag :col la rousse- perosa argentina- passo rous- torre pelice; 75 km, 2.700 hm
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  5. Tag: Torre pel- Rif Valanza- Chrissolo; 73 km, 2.850 m
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  6. Tag: Chrissolo- colle gianna- colle baracun- Posto t villanova; 40 km, 2.000 hm
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  7. Tag: villanova- colle giulian- ghico; 32 km, 1.500 hm (Regentag)
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  8. Tag: passo longia-sestriere; 37 km, 1.700 hm
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  9. Tag: sestriere- assietta kammstraße- chiomonte- col clapier- rif pt moncenis; 87 km, 3.300 hm
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  10. Tag: lanslevillard- bonneval (Regen)
  11. Tag: colle di carro- lago serru- rif chivasso; 35 km, 2000 hm
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  12. Tag: piano nivolet- passo loson -valnontey; 40 km, 1800 hm
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Also insgesamt war es eine geile, runde tour mit tollen ausblicken, phantastischen gletscherblicken und bergen, steilen , wenig befahrenen pässen- ich glaube wir haben ausser ein paar rennradlern kaum andere biker gesehen, tollem wetter, wenig tourismus, gastfreundlichen menschen-- eben Westalpen. Deshalb sind wir dort so gerne. dazu gehören aber auch lange schiebepassagen von bis zu 6 h (carro). dabei muss man wissen, worauf man sich einlässt oder ob man lieber die 150 km straße über iseran/kl bernhard bevorzugt.

michel, chris, torsten, VO

Bei Interesse berichte ich demnächst etwas mehr über die einzelnen tage.
 

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MUC
Hört sich spaßig an. Gerne darftst du über die einzelnen Etappen berichten (Schiebepassagen, Trailschwierigkeit, Unterkunft etc.).
 

Ventoux.

Urbiker
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Agglo Bern
Das sieht ja super aus. Bin auch sehr an weiteren Berichten interessiert. Einfach ein wunderschönes Gebiet.
Danke zum voraus.
Gruss
 
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Tag 1 villeneuve- cogne - finestra di camporcher- rif miserin
Nach Anfahrt über den Großen St bernhard- richtige Einstimmung, viel schöner als der tunnel- gibts bei Aosta den ersten richtigen und preisgünstigen ital. cappu. Wir suchen bei Aymavilles einen geeigneten Übernachtungsplatz: kurz hinter dem ortsschild richtung Cogne auf der rechten seite gehts auf eine grünfläche mit genialem blick aufs tal der Dora Baltea. in Aymavilles gute pizzeria, wo wir die tour nochmals kurz durchgehen.
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wir wundern uns, dass es auch nachts sehr viel verkehr richtung cogne gibt. wir vermuten irgendein fest. als wir sonntag morgens starten- autos haben wir in Aymavilles an der kirche geparkt- nimmt der verkehr noch zu, was die fahrt in dem vermeintlich ruhigen tal (immerhin ca. 20 km und fast 1.000 hm) zur nervensache macht. torsten wird in einem der tunnel von einem blind überholenden italiener fast von der straße geblasen und kann sich nur retten, indem er sich an die tunnelwand presst. kein guter auftakt. aber es wird gleich besser, als wir in Lillaz in das wunderschöne VALLE URTIER richtung Pontonnet abbiegen.
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höher und höher schraubt sich der gut ausgebaute schmale weg vorbei an einem tollen wasserfall bis zur Peradza-hütte.(2.526 m)
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fast 2.000 hm haben wir bereits. also zeit, um in der sonne eine cappu-pause einzulegen.
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genial auf 2.500 m Höhe kaffee im T-shirt.
etwa 300 hm schieben wir in weiten kehren bis zum passübergang, dem finestre di camporcher in 2.827 m Höhe. ein sehr gut schiebbarer übergang.
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Die 300 hm abfahrt hinunter zur miserin-hütte ist bis auf wenige absteigestellen gut fahrbar und richtig zum eingewöhnen. der lago miserin begrüßt uns schon von weitem.
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an der miserin hütte steht eine stattliche, fast klosterartig wirkende kirche, in der zahlreiche menschen um die linderung von krankheiten bitten. in der hütte haben wir einen ganzen lagerraum für uns alleine. ausser uns sind lediglich noch ein paar wanderer aus holland da. die verpflegung ist erstklassig. abends gibts kurze schauer, aber der morgen ist wunderbar klar und der lago miserin liegt strahlend vor uns. also hatten wir schon mal einen guten einstiegstag.
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2. Tag: Rif miserin- col lauris- courgne- monte soglio- corio
heute haben wir nur 2000 hm- da wir ja bereits auf 2.500 m Höhe beginnen, aber die haben es in sich. um es vorwegzunehmen: wir haben für den Monte soglio keine gute route und er beschäftigt uns nachmittags ziemlich lange zeit.
Aber zunächst beginnt alles super: bei kaiserwetter start am rif miserin das tal abwärts zur rif dondena. (2.200m)
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dort beginnt ein steiler aber fahrbarer almweg richtung col lauris- in IBC karte bezeichnet als C.larissa.
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je höher wir kommen, schälen sich MONTE ROSA und MATTERHORN am horizont heraus. phantastisch! (siehe monte rosa umrundung 2014)
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Nach einer skistation und einer kleinen gegenabfahrt noch ca. 300 hm schiebestrecke (easy) zum lauris-pass.
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Die abfahrt vom lauris ist zunächst gut fahrbar.
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nach einer verebnung und bachüberquerung wirds steil und verblockt. (Schieben mit einzelnen fahrstellen ca. 1 h) bis zum almweg bei Prariond. (1640 m)
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Bild bedeutet: wir sammeln (uns)
Dann flott bergab zur mittagspause nach RONCO CANAVESE. (580 m)
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da wir noch einiges vorhaben, gibts keine längere siesta, weiter in der mittagshitze bis CUORGNE- ich glaube mit 370 m einer der tiefsten punkte der tour. bullenhitze!
der SOGLIO ist ein aussichtsberg, der sich etwa 1700 meter aus der poebene heraus erhebt und dementsprechend geiles panorama hat. deshalb haben wir ihn in unsere route einbezogen. die strecke , die ich rausgesucht hatte- sicher nicht die beste zum radeln- sieht auf der karte easy aus. wir rollen auf einer kaum befahrenen straße südlich des orco-tales schon mal bis ALPETTE, 960 m und dann bis zum straßenende bei Balmassa, 1350 m. nun denkt man: läppische 600 hm gehen in 1,5 h. aber der wanderweg, den wir nehmen, zieht sich und zieht sich. schon bis zum Rif Bernardo brauchen wir 1 h. weiter gehts um bergecke und bergecke zum c. pessa. fahrbar ist fast nichts. endlich kommt der SOGLIO ins blickfeld. der wanderweg ist eine berglaufstrecke. im laufe unserer wanderung ziehen so etwa 10 bergläufer an uns vorbei. dann der soglio-"gipfelaufschwung", zwar nur 300 hm, aber steilster grashang und heiß ists immer noch. hier geht nur noch tragen. unterwegs ein paar verfallene almhütten.
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aber endlich kommt die madonna am Soglio in unser blickfeld. Das panorama ist bei dem blauen himmel phantastisch. Es ist ca. 19 Uhr.
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wir queren zur alm turinetto
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und dann gehts schier endlos auf dem steinigen almweg 1400 hm bergab bis CORIO: die hände schmerzen. im hotel am Markt gute unterkunft. Super essen in der pizzeria nebenan. hier ein rekord: die 0,66cl Flasche Moretti für 2 Eu.
Wahrscheinlich ist die auffahrt direkt von W über S Colombano und den almweg zum rif bernardo sinnvoller.
aber ob den soglio jemand machen will, bleibt dahingestellt. habe aber im netz auch eine rundtour gefunden, die unsere abfahrtsroute als auffahrt nimmt.
 

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2. August 2012
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hennef
Hammer tour...... toller bericht. Applaus von meiner seite.
Danke für die ausführungen im detail. Würde auch gerne so ne runde drehen.

mfg
 
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hi cruising,
die geilsten TT kommen ja noch....
ist eigentlich ganz einfach: anregungen aus büchern und tourenberichten holen und selbst planen oder mit den richtigen leuten fahren. aber diese tour evtl. nicht als erste große runde angehen.
VO
 
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hier zunächst noch 2 bilder vom mt. soglio: man sieht wie sich der grasberg endlich vor einem auftürmt und ist frustriert, dass um 18 Uhr noch 1 h tragen ansteht.

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3. Tag: Corio- Lanzo torinese- Viu- Colle de Lys- Avigliana- Val Sangone-alpe sellery superiore (vor col la roussa)
Im nachhinein empfinde ich diesen tag als den am wenigsten interessanten. wenn immer möglich würde ich eine offroad-variante vom valle di susa ins valle sangone suchen- z.B. von san antonio di susa auf den col brione und dann auf der gta nach forno, val sangone- um das für radler üble straßenstück von avigliana über giaveno nach Coazze zu vermeiden. Aber hinterher ist man immer klüger und die gewählte routenführung war letztlich der begrenzten zeit geschuldet. 95 km und 2700 hm bei großer hitze muss man auch erst mal fahren und das nach dem soglio vom vortag.
Von corio fahren wir auf der alten nebenstraße nach lanzo tor., wo wir uns mit der üblichen einkaufsration versorgen: pane, formaggio, frutta, acqua frizzante. k.ostet uns aber ca. 300 hm
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in lanzo richtung viu gibts einen für räder gesperrten tunnel, den man aber einfach umfahren kann. wir biegen ins valle di viu ab und folgen der mäßig befahrenen talstraße zum gleichnamigen ort. (ca. 200 hm und 15 km) kurz hinter Viu gehts zum 1311 m hohen Col de LYS - pass. eigentlich eine schöne schattige und wenig befahrene strecke.(ca. 600 hm)
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Oben gehen die italiener ihrer lieblingsbeschäftigung nach - Picknick im freien. Zahlreiche rennradler sind unterwegs. schöner punkt für die mittagspause.
rasant gehts hinab nach Avigliana im valle di susa. hier sind wir natürlich ausgerechnet in der mittagshitze. und es beginnt der besch.. streckenabschnitt zwischen den aviglana-seen hindurch nach Giaveno. es ist ja eigentlich eine nebenstraße, die italiener schneiden uns rücksichtslos. ein gefühl zwischen verzweiflung und steigendem adrenalin. nach COAZZE wirds wieder besser- die straße endet ja in forno.von avigliana bis zur alpe sellery unterhalb des colle la roussa sind es ca. 1.400 hm. Völlig dehydriert machen wir in forno nochmals eine trinkpause und schütten cola und wasser in uns hinein.
der folgende steile teerabschnitt fällt sehr schwer. danach geht teer in schotter über und langsam, sehr langsam gehts höher in kehren richtung colle la roussa.
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allmählich wird uns klar, dass wir den pass (2000 m) und den folgenden abstieg nach villaretto heute nicht mehr schaffen. es ist ja bereits gegen 18 Uhr. mögliche alternativen gehen uns durch den kopf. Ein Fiat panda fährt an uns vorbei mit 2 jungen leuten, im auto einige matratzen reingestopft. eine große herde neugieriger ziegen mit fast steinbockähnlichen gehörn kommt vorbei, eine spezielle lokale rasse, den armen weidebedingungen angepasst.
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schöner abendblick richtung poebene.

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wir kommen zur alm sellery. da steht der panda. ich frage einfach mal, ob wir übernachten könnten. das junge italienische päarchen hat in Berlin architektur studiert und sie haben die alm erst vor wenigen wochen neu gepachtet, damit sie auch mal auszeit vom job machen können. etwas zögerlich zuerst, aber dann doch zeigen sie uns den schlafraum. etwas eng, aber es gibt eine terrasse, wo wir unsere nassen klamotten lüften können , eine dusche und ein paar bier (und natürlich vino rosso). und sie machen uns ein super abendessen. es wird jedenfalls ein unterhaltsamer abend. das sind eben geschichten und bekanntschaften, die das leben schreibt, wenn man sich vorher nicht mit buchungen festlegt. deshalb machen wir auch mal ein erinnerungsfoto.

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4. Tag alm sellery- colle de la roussa- villaretto- Perosa argentina- passo del rous- pra del torno- torre pellice
Heute einer der "Hammertage" mit 9 h reiner Fahrtzeit und der gigantische- und weitgehend unbekannte- pso del rous (2.830 m)
Eingebrockt haben wir uns dies selbst, da wir gestern den col de la roussa nicht mehr gepackt haben- und nie mehr gepackt hätten. also gehts die 1 h schieben im kühlen morgen hinauf zur 2000 m passhöhe.
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zuerst sieht die abfahrt gut aus

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dann wird es völlig verblockt und wir schieben etwa 1,5 h.
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ab der alm colletto(1500m) dann rasant abwärts auf schotter bis villaretto (1000 m) und das chisone-tal abwärts bis PEROSA ARGENTINA;650 m. das wäre unser eigentliches ziel gestern gewesen. Nun ist es aber bereits mittags und die eigentliche tagestour zum pso del rous mit 2.400 hm liegt noch vor uns .(route der gta 1, Tag 8 alternativroute, A. Zahn)
deshalb gehts nach kurzer kaffeepause gleich weiter das germanasca-tal aufwärts 10 km bis zum abzweig der militärstraße vor perrero. 22 km und 1.800 hm gehts nun bergauf-da ist durchhaltevermögen gefragt. 3,5 h stunden bis zur conca cialancia, dem ende der piste auf 2.400 m , muss man rechnen. einige km fahren wir noch auf teer, dann wird die piste immer steiniger, aber noch gut fahrbar, bis man das wegedreieck am fast vertrockneten lago lauson auf 2.000 m erreicht.

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die nächsten 400 hm sind die einfahrt in die verlassenheit einer bizarren steinigen hochgebirgsszenerie, in die wohl nur wenige vordringen. die militärpiste zur conca cialancia verfällt immer weiter.
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die conca cialancia- das ende der piste und zugleich sinnbild der einsamkeit.

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aber noch lange ist das ziel nicht erreicht. weitere 300 hm gehts in steilem geröll zum passo cialancia, 2683 m.

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kurz vor dem passeinschnitt ist der weg fast verschüttet.
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der himmel hat immer mehr zugezogen und es wird empfindlich kalt.

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man könnte nun auch zu den tredici lagi- einer kette von hochgebirgsseen queren. wir hieven die räder jedoch weglos in steilstem geröll weiter hinauf- der puls klopft, aber der baldige bergsieg lässt uns letzte kräfte mobilisieren.
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endlich können wir das rad wieder schieben und nachdem wir die ecke am linken oberen bildrand passiert haben, ist es vollbracht, es kommt der bekannte schmale platten weg, den wir pietätvoll nicht fahren, denn ein kleiner fehler vor erschöpfung und es würde dahingehen.
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wir können die bizarre szenerie nicht richtig genießen, denn die zeit treibt uns weiter , es ist bereits 18.30 Uhr und wir sind noch auf 2.800 m Höhe.

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Zuerst siehts so aus als ob wir recht viel fahren könnten

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doch schon bald knickt der weg in einen steilhang und wir schieben und schieben.. letztlich fast 1000 hm.

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bis wir endlich an der alpe sella auf 1800 m nach einer bachquerung eine grobsteinige piste erreichen. 20 Uhr!

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auch wenns schmerzt knallen wir diese die 1.200 hm hinab bis wir kurz vor einbruch der dunkelheit torre pelice, 600 m erreichen. Hier finden wir zum glück eine gute unterkunft mit super essen und kühlem bier. auch wenn das hier 5 Eu kostet! Das war jedenfalls knapp.
wer die herausforderung sucht, für den ist der pso del rous das richtige. aber entspannter diesen als eigenen tourentag zu machen.
bald gehts weiter....
 

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Fubbes

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Die Route muss ich mir mal im Detail anschauen. Die Tagesdaten sind allerdings jenseits von gut und böse. Über den Colle Cialanica hatte ich selbst schon recherchiert, ihn aber mangels Übernachtungsmöglichkeit verworfen. Sieht aber interessant aus.
Bin auch schon gespannt auf die Erlebnisse am Caro.

Gruß
Daniel
 
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hallo daniel,
du fährst ja auch öfters in der gegend rum, also bist du auch reif für den pso del rous. Ist etwas besonderes. aber nur bei stabilem wetter. von perosa argentina rauf und nach torre pelice runter ist es ja eine normale tagestour mit 2.400 hm.wo ist das probelem mit der übernachtung? ausserdem kannst du auch zu den tredici lagi queren und auf einer der hütten schlafen.
wie meinst du das mit den tourdaten? wir sind ja teilw. nur 40 km am tag gefahren. wir sind halt nicht mehr die jüngsten. man kann ja nicht schon mittag schluss machen. wenn dann noch ein pass angegangen wird, kann es halt mal später werden.
gut der carro. ist halt eine wanderstrecke: an dem tag sind wir nur 1/2 stunde von bonneval das tal hinter gefahren und vom lago serru 1 h zum rif chivasso. der rest... 3 h hoch, tolles gletscherpanorama, 3 h runter zum lago serru. die 1. kletterstelle ist bergab nicht so schwer, da man das rad immer wieder auf absätzen abstellen kann. das laufen bergab über einen moränenhügel zum nächsten ist endlos. aber ich beschreibe es noch im detail. wie Achim Z. an dem tag aus dem Valsavaranche hoch läuft mit 3000 hm und runter nach Bonneval ist mir ein rätsel. das ist schon eine harte nuss. aber so ist er halt. glaube auch dass die kletterstelle bergauf schwieriger ist. aber da kann man die räder ja hochreichen. aber auch für den carro: nur bei stabilem wetter.
ich würde ihn nur noch bewandern.
bis demnächst

VO
 

Fubbes

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Ich wollte ja weiter über den Colle Abries. Da wäre eine Übernachtung in der Nähe des Cialanica sinnvoll gewesen. Es ist mir aber nicht gelungen eine vorab ausfindig zu machen. Wenn du Tipps hast bei den Tredici Lagi hast, her damit.

Ich fand euer Pensum von weit über 2000 hm pro Tag zu hoch. Das meinte ich mit den Tagesdaten.
 
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tag 5 torre pelice- rif valanza- Rucas-Mentoso- valle infernotto- Paesana- Chrissolo
nach dem harten gestrigen tag, wollten wir es heute etwas ruhiger angehen lassen. das gelang aber nur teilweise. zumindest unseren zielort haben wir früher erreicht. da es heute bewölkt und teilweise neblig war, gibts keine guten bilder.
von torre pel. fahren wir zunächst eine Waldpiste richtung RORA, die den bewaldeten plaN pra-rücken erschließt. der weg ist als mtb-route beschildert. richtung des ex-rif VALANZA, 1750 m wird der weg immer steiler und steiniger. bei guter sicht hätte man eine gute weitsicht ins valle PELLICE. immer wieder ziehen nebelschwaden herauf und es wird deutlich kälter. am ex-rif. valanza gibt es nichts mehr. danach geht die schotterpiste in eine kurze nette abfahrt über

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die uns zu den steinbrüchen von RUCAS führt. hier ist der ganze hang überzogen von zahlreichen erschließungswegen. wenn wir keine gps-daten hätten, wäre die orientierung schwierig.

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aber so finden wir problemlos den richtigen weg bergaufwärts, bis wir die skistation ORTIEUL erreichen. alles ist natürlich verlassen und sieht nicht sonderlich einladend aus.

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auch wenn es uns 150 hm kostet machen wir einen kurzen abstecher in das kleine dorf MENTOSO, wo es ein kaffee gibt. gerade das richtige- ist es doch bereits wieder 15 uhr.

nun beginnt orientierungsmäßig ein etwas schwieriger abschnitt. aber wir haben uns zur tourvorbereitung einen track vorbereitet, um auf schotterwegen offroad nach Paesana zu kommen.das ist allerdings mit weiteren höhenmetern verbunden. von mentoso südlich bzw. bergauf geht auf der linken straßenseite eine mit einem holzschild bezeichnete schotterpiste ab. wir folgen dieser hauptpiste bergab- etwa 300/400 hm.

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die piste wird immer grobsteiniger bis wir den tiefsten punkt im valle infernotto erreichen. auf der anderen talseite gehts wieder bergauf. wir passieren ein forsthaus. (rif forestale infernotto) die piste wird immer steiler, schließlich müssen wir schieben. in weiten kehren geht es hangaufwärts, etwa 400/500 hm. fast am höchsten punkt, etwa auf 1500 m kommen wir am wohnwagen eines schäfers vorbei. die piste verläuft nun etliche km fast eben auf dem bewaldeten bergkamm (plan del lupo) an einer weggabelung fahren wir bergab. es folgt eine lange rasante forstwegeabfahrt - etwa 1000 hm bis nach PAESANA, 614 m. da am nächsten tag 2 pässe anstehen, beschließen wir , die 800 hm straßenauffahrt - das valle di PO - bis CHRISSOLO, 1398 m noch zu machen. DESHALB KOMMEN wir auf die 2.850 hm an diesem tag. aber dann reichts auch.

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Chrissolo ist ein netter, lebendiger fremdenverkehrsort. direkt an der hauptstraße liegt ein gutes, einigermaßen preisgünstiges 2**hotel mit gutem essen. aber nach den anstrengung von fast 3000 hm haben wir zunächst ein kühles weißbier verdient.

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Tag 6 Chrissolo- colle gianna, 2.525 m- rif lowrie- colle baracun, 2.373 m- posto tappa villanova
als wir morgens starten hat sich der himmel bereits zugezogen. wir fahren die langgezogene steigung des plan del rei bis zum rif albergo, 2000 m, wo man die quellen des PO besichtigen kann.

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hier ist ziemlicher betrieb. aber bereits einige meter weiter zum colle gianna auf WW V12 sind wir im nebel völlig alleine.
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na ja nicht ganz.... die schwarzen bergmolche sind ja sonst recht selten. aber hier krabbeln sie herum wie ameisen. man muss aufpassen, keinen anzufahren.

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nach einer kurzen fahrbaren verebnungspassage- die sonne kommt auch mal kurz heraus- erreichen wir schließlich die passhöhe. leider kein ausblick- irgendwo hier sollte ja der MONVISO mal auftauchen. es war mal wieder nichts mit dem COTTISCHEN KAISER.

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nach ein paar fahrbaren kehren

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entschließen wir uns an der ww-teilung die gta zu verlassen und den direkten WW durch das vallone del gianna über die cima proussera zum rif lowrie zu gehen.
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das dauert etwa 1,5 h.

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bei gutem wetter sicher ein schöner einsamer weg. im nebel zweifelhaft. nach der Ci proussera ist die markierung auch ausgesetzt und wir kommen 1 mal vom weg ab auf einen trampelpfad. aber track sei dank findet man wieder zurück.

kurz vor dem wunderschön gelegenen rif lowrie beginnt es dann auch richtig zu regnen.

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wir trinken erst mal einen kaffee. aber irgendwann müssen wir wieder weiter. die alte militärstraße zum colle baracun sind es zwar nur 600 hm. aber in voller regenmontur trotzdem anstrengend. oben ist eine schöne alm-bei gutem wetter wäre es noch schöner gewesen. so freut sich die wirtin, dass zumindest mal einer reinschaut.
dann sind es 1.000 hm abfahrt auf einem steilen steinigen weg mit ausgewaschenen rinnen-brutal bei nässe. zuerst zum rif JERVIS, dann durch das piana del morti . total versifft erreichen wir das posto tappa VILLANOVA, auf 1.220 m. zum glück gibts hier einen brunnen, in dem wir den schlimmsten dreck abwaschen können. villanova ist etwas übertrieben. ausser dem posto tappa gibts noch ein paar verfallene häuser.man weiß nicht, ob diese noch bewohnt sind. in einem davon sind wir untergebracht.

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Aber die wirtsleute sind sehr gastfreundlich und nett. und es gibt ein super reichhaltiges essen. die pasta waren nur vorspeise- für jeden schon mal 2 große teller voll. hinten steht der wirt und freut sich, dass wir alles aufessen.

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hungern und durst muss hier keiner leiden- es gab wieder moretti 0,66 cl

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heute hatten wir auch nur 2.200 hm auf dem tacho.
 

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7 tag villanova- colle giulian, 2.451 m- tredici lagi- ghico
regentag 2. teil, deshalb auch nur 1 pass und 1500 hm, leider wieder den monviso nicht gesehen. trotzdem interessante hochgebirgsszenerie: das ist in kürze der heutige tag.
es hat die ganze nacht durchgeregnet. es ist kein starker regen, aber in voller montur 1.200 hm hinauf zum pso giulian ist schweißtreibend.
von villanova fahren wir kurz die gestrige anfahrtsroute zurück, dann biegt die militärstraße zum giulian ab. kehre um kehre ist der weg dem berg abgerungen. bis auf wenige steilstücke ist der weg im prinzip fahrbar bis zur colletta del faure bzw. der bergerie giulian auf 2.100 m. aber wie gesagt der nach oben noch zunehmende nebel verleiht unserer fahrt etwas mystisches.
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an der bergerie giulian halten wir ein schwätzchen mit dem bauern, der sich wundert, dass bei dem wetter biker unterwegs sind. aber erwünscht uns "forza" für den weiterweg.
ab der alm beginnt die ca. 1 stündige schiebestrecke hinauf zur passhöhe. es geht im prinzip eine nach oben steiler werdende wiesenmulde hinauf, die aber gut schiebbar ist.

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die passhöhe ist bei dem wetter nicht sonderlich einladend für eine pause.

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die querung zu den tredici lagi wäre bei gutem wetter ein landschaftliches highlight. es handelt sich um einen maultpfad/plattenweg von dem bei der nässe zu den alten kasernen , den ric perucchetti nur wenig fahrbar ist.

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beim nächsten abschnitt zur seilbahnstation an der bric rond, 2.475 m könnte man bei gutem wetter den monviso sehr nahe sehen- heute hat es nicht sollen sein. teile sind fahrbar.

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danach beginnt eine geniale, vollständig fahrbare strecke , die fast auf der höhenlinie 2.200 m entlangläuft: ca. 5 km im hochgebirge fast eben, das ist schon ein hammer! ende an der colletta della balma. ein geiler teilabschnitt! sehr empfehlenswert!

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auch die abfahrt hinunter zum alten marmorbruch an der colletta de sellar ist genial: die zahlreichen serpentinen des maultierpfades sind selbst bei nässe gut fahrbar.
der rest bedeutet ca. 600 hm ausrollen bis ghico 1450 m,auf einer teils steilen bergwerkspiste, wo wir dann bereits um 16 uhr eintreffen. na ja, für einen regentag war es eigentlich ganz gut heute. so bleibt zeit, die räder und uns zu säubern und etwas zu relaxen.
Beim abendlichen ratschen besprechen wir, was uns die nächsten tage erwartet. Denn der weg hinauf zum passo longia ist schwer zu finden und teils extrem steil. aber hierzu mehr morgen....

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stuntzi

alpenzorro
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Schöne Gegend da... bin ich diesen Sommer auch rumgekurvt (Gianna, Lowrie, Giulan, Soglio, usw)... allerdings bei deutlich besserem Wetter (aka wochenlanger Sonnenschein). Bilder etwa ab hier wenn's euch bei guter Sicht interessiert: http://www.mtb-news.de/forum/t/abruzzix-durch-italiens-mitte.755539/page-28#post-13049925

Der Soglio ist andersrum übrigens auch nicht so der Riesenbringer... da hatt ich auch das einzige mal elend feuchten Nebel. Aber immerhin kann man runterzu bist nach Alpette fast alles vertrailen, da hochzuschieben fänd ich total gruslig...
 

Fubbes

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Vom Wetter her habt ihr wirklich Superpech.
Dieses Jahr auf Regentage zu treffen, war ja bis Mitte August eigtl. nicht möglich.

Gibt es irgendwo eine Trackaufziechnung, oder habe ich das übersehen?
 
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hi stuntzi,
wo du überall rumkurvst.... war der kerl auf dem SOGLIO. unsere abfahrtsstrecke von CORIO AUF DER schotterpiste hochzukurbeln, stell ich mir wirklich auch nicht so toll vor. aber immerhin besser als den frustrierenden grashang hochzutragen.
der regen am baracun, giulian und gianna war so schlimm eigentlich nicht. das bedauerliuche war nur, dass man den monviso-blick nicht hatte.
aber 2 mal regen in 12 tagen ist doch im vergleich zu touren in den ostalpen ein super schnitt.
und die besten tage kommen ja jetzt noch, lasse sie dir auf der zunge zergehen: pso longia, col clapier, colle carro, pso loson. und all das bei bestem wetter. was will man mehr?
bist du auch über den pso del rous?

VO
 

Fubbes

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Stimmt, man soll den Tag nicht vor dem Abend zerreden. Also schreib erst mal bis zum Ende. Das Schlimme am Regen ist ja eigentlich selten der Regen selbst, sondern die mangelnde Sicht. Sich durchs Nasse quälen und dann noch nicht mal was sehen können, empfinde ich immer als doppelt frustierend. Rote Karte + Elfmeter.
Am del Rous war glaub ich noch keiner der Mitleser, also ich z.B. nicht und Stuntzi auch nicht.
 
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hi fubbes,
ich denke, es kommt zum ausdruck, dass der pso del rous ein heißer anwärter für einen podestplatz bei westalpenfreaks ist. 2.500 hm aufstieg- davon 2000 hm am stück fahrbar!!- und 2.500 hm abfahrt/abstieg an 1 tag in dieser einmalig bizarren hochgebirgsszenerie der conca cialancia, das ist schon ein heißes stück.

aber jetzt erst mal weiter mit Tag 8: Ghico- pso longia,2.900 m- valle gran miol/argentera- Sestriere
der regen ist weg, die luft des morgens klar und kühl. Von Ghico fahren wir noch ca. 400 hm bergauf bis zu einer bergerie. ja, wo geht der weg am steilen grashang denn weiter? ausser ein paar spuren ist nichts zu sehen. Achims track hilft uns weiter. ja es geht sehr steil bergauf, keine markierung ist zu sehen. freiwillig würde man da nicht hoch. nur weil ich weiß, dass wir richtig sind, laufe bzw. setze am steilhang einen kleinen schritt vor den anderen- das radl am buckel. es ist echt brutal. und das geht immerhin 500 hm so bis zum ersten sattel- der colle della bocchetta, 2.217 m. in kleinen serpentinen schlängelt sich das pfädchen höher und höher.
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3 wanderer kommen vorbei, kaum ein gruß, wahrscheinlich denken sie sich: was machen diese deppen denn hier?
wir machen bei bester sonne erste pause in dem sattel.

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Von hier aus sieht man die lange kerbe des longia, die wir noch hinaufmüssen- es sind noch 700 hm.
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immerhin lässt sich das rad jetzt weite strecken schieben. wir passieren einen weidezaun. 2 hunde stellen uns zwar, merken dann aber, dass von uns keine gefahr ausgeht und lassen uns weiter. eine ziegenherde wird von 2 großen weißen hütehunden weiter oben durch das geröllfeld getrieben. sie spannen sofort, dass da fremde kommen und beobachten uns von einem felsvorsprung aus. ich erinnere mich der infos, die ich irgendwo bzgl. verhalten gelesen hatte und gehe in weitem bogen über einen geröllhang an der herde vorbei. die beiden gehen ihrer beschäftigung weiter nach. und wie es ist, irgendwann hat jede anstrengung ein ende und wir kommen am longia-pass an. so 3-3.5 h muss man für den aufstieg rechnen.

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ein alter alpini-unterstand markiert die verlassene und zugig kalte passhöhe.

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die 400 hm abfahrt hinunter bis zur bergerie gran miol sind gut fahrbar und wärmen uns wieder auf. leider dauert das schöne stück nicht länger

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die mulde vor der bergerie erinnert an schottische highlands- meinen To + michel, die waren schon mal dort.

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dann gehts rasant 800 hm hinab auf schotter durchs weite valle argentera. in der urlaubszeit machen hier natürlich viele italiener picknick.

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die 400 hm hinauf ins mondäne sestriere sind dann schnell gefahren. welch ein irrer gegensatz zwischen der einsamkeit des longia und der touri-atmosphäre im skiort sestriere. für die verhältnisse finden wir noch eine preisgünstige unterkunft. aber hässlich ists hier schon.

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so nun kennen wir den COL MAYT von einer früheren tour und den longia. fehlen uns in der ecke noch der THURES UND der COL DEL PIS. (übergang ins valle massello)
na, sind doch schon mal wieder sonnigere bilder.
 

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