Westalpencross Südfrankreich 2020: Galibier/Briancon/Grand Glaiza/Vallanta/Parpaillon/Embrun/Bourg Oisans

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Bin leider dieses Jahr nicht in der Gegend, das habe ich aber 2019 geschrieben und war 2020 dort
Yeap. Schade! Vielleicht ein ander Mal.
So genau verfolge ich die Aktivitäten der anderen (zeitlich) nicht. Da komme ich nicht mehr rum. Vor allem weil sich so vieles aktuell ungewöhnlich und kurzfristig (zwangebedingt) ändert.
 
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So Leute,
wir sind durch- Um die Barre des Ecrins in 15 TT/ 30.000 hm (weniger als gedacht, da einige Höhenziele "ausgefallen" sind)/ 800 km/ Fahrtzeit ca.90 h bzw. unterwegs ca. 125 h/ Schieben- Tragen ca. 30 h (ganz grob) - wir sind halt nicht die ganz großen Fahrtechniker.

Hier als Anregung der grobe Etappenverlauf

Tag 1: Monetiers les bains/Col de Buffere/Col de Cerces/Col de Ponsonniere 2.613 m/Monetiers les bains
2.100 hm, 50 km, 7,15 h Rollzeit

Eine grandiose Rundtour um die Spitzen der Montagnes de Cerces, östlich vom Galibier. Zumal wir noch zusätzliche steile Schiebemeter von Monetiers hoch zum Col de Buffere hatten. Zum "Einrollen" ist V 5 evtl. eine Nummer zu groß.... Mit großem Durst zurück in Monetiers...
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Tag 2: Monetiers/ Col du Granon/ Traumtrail der GTHA 1.200 hm bergab nach Briancon/ Fonds Cerviere
2.200 hm, 60 km, 6,5 h Fahrtzeit


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Tag 3 : Fonds Cerviere/ Pic de Malrif, 2.897 m/ Abries
1.100 hm, 35 km, 3,5 h Fahrtzeit


Zuerst sieht es nach Regen aus. Vom Gran Glaiza (in Wolken) rät uns ein Kletterer ab. Aber in Abries ist es wieder Hochsommer.... Traumabfahrt vom Malrif über 1.400 hm - meist fahrbar. Bitte nochmals fahren!
Wir übernachten in Abries, weil uns das "7 Degree" die reservierte Unterkunft nicht freigehalten hat.....
Aber letztlich kein Problem.
Eher ein "Erholungstag"....
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Tag 4: Abries/Vallanta ca. 2.800 m/Losetta, 2.872 m/ Chianale
1.650 hm, 50 km, 6 h Fahrtzeit, Schieben/Tr ca, 3 h


Der Aufstieg zum Vallanta über die Viso Hütte ist hart, speziell über das Blockfeld von Westen. Vorsicht bei der Losetta Querung! Jeder Schritt im schmalen Blockgelände muss passen. Bei der Abfahrt zunächst Graupelschauer. Dann Traumtrail nach Chianale. Wir trinken lieber in Chianale ein Bier statt uns den Agnello mit 1.000 hm noch anzutun. Richtige Entscheidung: Super Gite statt Touri Hütte !
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Monviso bleibt heute noch in Wolken....

Morgen geht es weiter.....
 
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Toll, ich freue mich auf den Bericht. Wetter: Mei...

Tourdaten: mal wieder mal kein Quicki.

Aber Kletterer fragen? Schräge Idee. Die Trefferquote ist immer mies. Auch in die andere Richtung. Frage "Wie sieht die Abfahrt aus" Antwort: "Machbar". Ergebnis: Der Klettersteig mündet in ein Schiebetrail.
 
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Tourdaten: mal wieder mal kein Quicki.
Hätte ruhig noch etwas länger sein dürfen. Hatten uns gerade an Wetter und tolle Höhenziele gewöhnt.
Aber Kletterer fragen? Schräge Idee.
Gefragt habe ich nicht. Da ich etwas französisch spreche, versuche ich immer mit den locals ein wenig zu reden. Ergeben sich doch viele Infos und background Wissen. Am Malrif war der Glaiza halt völlig in Wolken. Nochmals 400 hm raufstiefeln, ohne was zu sehen? Nicht mein Ding. Jeder Gipfel ist ok - aber nur mit Sicht.... Ich glaube du hättest es auch so gemacht....
An der Tete de la frema und der Pointe Ecreins - beides satte 3.000er- war es leider ähnlich, aber aus anderen Gründen. Kommt dann später. Deshalb meinte ich "einige Gipfelziele" sind ausgefallen.

Später auch einige comments zu unseren Freunden von "Cicloalpinismo"- Monte Salza +co.
Es ist halt ein Unterschied, ob du Tagestouren ausgeruht machst oder mit 8 kg mehr als 2 Wochen rumfährst. Die Ideen sind gut. Als wir unsere Tourenziele in St Paul erwähnt haben, hat Anne + Anhang nur mit dem Kopf geschüttelt. Ok, sie ist jetzt kein Maßstab. Ihr Nachbar als Biker+ wanderführer aber schon.
 
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Tag 5 : Chianale/Pso Agnello, 2.744 m/Col Chamoussiere 2.900 m/Col St Veran 2.848 m/ Colle blanchet 2.900/ Pso Longet 2.900 m/ Abfahrt Maljasset- St Ubaye (GE)
2000 hm, 50 km, 6 h Fahrtzeit - S/Tr ca. 2,5 h


Aus der Aufzählung der Pässe lässt sich ersehen, warum wir den Monte Salsa (3.300 m) nicht mehr reinnehmen konnten. Jetzt ist mir natürlich schon klar, warum man vom Agnello bzw. Rif Agnel starten muss, wenn man das machen möchte.
Allerdings wird das dann eine extrem schiebeintensive Angelegenheit- jedenfalls wäre es das für uns gewesen. Ich schätze unter 4,5 h S/TR wäre es nicht abgegangen und das mit Gepäck. Und man hätte die extrem tolle Abfahrt Pso Longet/St Paul /(1.600 hm geilste Abfahrt....!) nicht gehabt.
Die Landschaft ist extrem toll! Aber da oben ist man zum wandern besser aufgehoben- wenn man das will.
Trotzdem ein TT 1+

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Tag 6: St Paul/ Pso Maurin, 2.637 m/Col Marinet, 2.738/ C Ciaslaras, 2.973/ C Infernetto, 3.035/ Lac 9 couleurs/ Tete la Frema bzw. pso Gipyere, 2.948 m/ Rif Chambeyron/ St. Paul
2.300 hm/55 km/7 h Fahrtzeit - S/Tr ca. 3 h


Wie gesagt Anne bzw. ihr Nachbar haben den Kopf geschüttelt, als wir von unserem heutigen Tagesausflug (cicloalpinismo....) erzählt haben.
Eine tolle Tour, aber bitte so nicht nachfahren. Da sind 2 Hammerpässe drin- muss ich bei Ciclo... nochmals nachlesen, wie die das beschreiben.
Ich glaube das ist der Steilaufstieg am "Ciaslaras" - nur bei trockenem Wetter begehbar-
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Wie immer sieht das im Bild "harmlos" aus- ist aber sacksteil, die Grusscharte in der Mitte.
und die kurze Seilstelle am "Infernetto". Wenn man so was öfter macht und Wetter passt, kein Problem. Man braucht halt Bergschuhe! und jeder Schritt muss passen. Peak Rider in solch einem Fall hilfreich- war im Prinzip das einzige Mal, wo er im Einsatz war.

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Wenn ich TT 5/6/7 bei Ciclo... nochmals nachrecheriert habe, kann ich dazu auch nochmals eine Aussage treffen.
Übrigens: die TT danach waren wieder "normales Biken" mit TiPPS von Lukas Stöckli....
 
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Tag 7: St Paul/Pic Houets, 2.871 m/ Rif bassa rua/ Col de Serenne, 2.674 m/ St Paul
2.500 hm, 42 km, 7 h "Rollzeit" -S/Tr sage ich nicht


Der letzte der 3 Cicloalpinismo Tage . Zum Glück.
Ich muss ihn alleine bestreiten- meine Mitfahrer brauchen Regeneration.
Brutale Tragestrecke zum Hoeuets- 1.000 hm. Erste Teile der Abfahrt nur steil und verblockt. Weiter unten teils fahrbar. Tal war wohl Unwetter mit Steinlawinen: neue Wegeanlage/Brücken - locker pedalierbar bis Rif Rua. Erster Teil des Serenne Aufstiegs steil, aber schiebbar. Weiter oben wunderbares Panorama bis zum Pass, teils fahrbar. Erster Teil der Abfahrt ok, schöner Wiesentrail. 2 Teil ab Almhütte wäre fahrbar, war auch schön, bis ich den Weg verloren habe - zu viele Viehtrampelpfade. War ein Tipp von Annes Nachbar....
Auch die Tour würde ich so nicht mehr machen. Hätte ich bessere Alternative...
Paneyron war dann natürlich nicht mehr machbar.

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Schönes Kar im letzten Aufschwung zum Houets...

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Traumpanorama zu den ECRINS

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Panoramatrail an der Serenne....
Sehr schön!
 

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die kurze Seilstelle am "Infernetto"
Wie lange habt ihr vom Maurin zum Colle de Cippera gebraucht?
Wart ihr noch auf dem Tete de la Frema?

Von der Cyclo-Beschreibung hätte ich decacht, dass der Inferno eher der Steilrinnenspaß ist, den "Ciaslaras"hatte ich auch nur als "Zwischenpässchen" auf dem Radar.

Wir sind damals vom Refugee Melezee -> Monte Manigla -> Colle Maurin dann war es 16:00h - ursprünglicher Plan war dann weiter wie ihr - sind dann aber bei Maurin Richtung St. Paul runter
 
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Dislivello: 2400 m

Ciclabilità salita: 30 %
Deckt sich etwa mit meinen Angaben: Houets hoch= Fahren 2%
Serenne hoch= Fahren 30%...

Ciclabilità discesa: 99 %
Houets runter 99% ? glaube ich nicht. das ist oben nur steil, total verblockt, Geröll, engste Kehren--- für Normalfahrer runter bis ins Haupttal fahrbar 30%
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Da runter in die Rinne ging der Weg. Unten wurde es besser. Du musst schon beim Schieben aufpassen, dass dir das Bike nicht abgeht oder du wegrutscht....
Aber ich schaue mir das Video nochmals an.
 
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Tag 8:St. Paul/ Parpaillon 2.900/ Girabeau 2.509/ Les Orres/Pramouton
1.700 hm, 50 km, 5 h Fahrtzeit - S 0,5
h

Heute hieß es ABSCHIED nehmen von Anne in St. Paul und dem guten Essen! Ein eher erholsamer Tag mit schönem Kurbeln die 1.500 hm hinauf zum Parpaillon. Etwas nervig einige Mopedfreaks. Aber letztlich waren alle höflich. Nur erstes Stück der Girabeau Abfahrt zum Schieben.
Les Orres ist "Tote Hose"- niemand in der Gite zu sehen. Im Bikepark Pramouton ist die Hölle los. Aber im "Le Trapeaur" kriegen wir ein Zimmer und machen Brotzeit auf dem Balkon....
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Das ist das Stück vom Maurin zur Tete la frema. Kann man da etwas sehen?
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  • Tag 6 act. St Paul_Tete la Frema 2.300 hm, 55 km, 7 h, S_Tr 3,5 h.gpx
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Tag 9: Pramouton/ Cirque de Morgon/ Pic de Chlarance/Col de la Rousse/ Lauzet Ubaye
1.250 hm, 45 km, 5 h Fahrtzeit - S 2 h


Warum war dieser Tag so anstrengend? was sind 1.250 hm? Ich habe zu spät gemerkt, dass die Angaben im VTOPO Buch völlig fehlerhaft sind. Es sind nicht 44 km, sondern wohl 84 km und bei angeblich 2.500 hm eine V5+ Tour.
Trotzdem ist der unendlich lange Hangtrail des Cirque de Morgon absolut sehenswert - nur eben viel zeitaufwändiger als gedacht.
dass man vom Col de la Rousse die Mulattiera runter ins Champ Contier /(tolle Landschaft, extrem steile Schlucht) praktisch ganz runterschiebt, davon stand auch nichts drin...
Schlechte Recherche meinerseits.... Riecht nach Wiederholung.

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Tag 10: Lauzet Ubaye/ Reallon/ Gite 3 cols/ Col de la Coupa, 2.300 m/ Tolle Abfahrt nach Ancelles
2.000 hm, 60 km, 6 h Fahrtzeit- S 2 h


Straße bis Reallon. Dann steiler Übergang in einsamer Berglandschaft auf den Spuren von Lukas über den Col de la Coupa, 2.300 m und geile Abfahrt bis Ancelles - 1.000 hm Abfahrtsrausch!
Toller Tag und gute Unterkunft (wie immer).

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Tag 5 : Chianale/Pso Agnello, 2.744 m/Col Chamoussiere 2.900 m/Col St Veran 2.848 m/ Colle blanchet 2.900/ Pso Longet 2.900 m/ Abfahrt Maljasset- St Ubaye (GE)
2000 hm, 50 km, 6 h Fahrtzeit - S/Tr ca. 2,5 h


Aus der Aufzählung der Pässe lässt sich ersehen, warum wir den Monte Salsa (3.300 m) nicht mehr reinnehmen konnten. Jetzt ist mir natürlich schon klar, warum man vom Agnello bzw. Rif Agnel starten muss, wenn man das machen möchte.
Allerdings wird das dann eine extrem schiebeintensive Angelegenheit- jedenfalls wäre es das für uns gewesen. Ich schätze unter 4,5 h S/TR wäre es nicht abgegangen und das mit Gepäck. Und man hätte die extrem tolle Abfahrt Pso Longet/St Paul /(1.600 hm geilste Abfahrt....!) nicht gehabt.
Die Landschaft ist extrem toll! Aber da oben ist man zum wandern besser aufgehoben- wenn man das will.
Trotzdem ein TT 1+

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Anhang anzeigen 1336728
Anhang anzeigen 1336729
Seid Ihr auf ca 2000m, wo das Tal der Ubaye etwas breiter wird, südlich oder nördlich (auf openandeomaps als S3 markiert) entlang bis Malasset?
 
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Tag 11: Ancelles/ Caillol/ St Firmin/ Le Corps am Lac Sautet
1.800 hm, 82 km, 6 h Fahrtzeit


Am Morgen bei der Abfahrt passiert mir das malheur, dass ich bei der Zimmerkontrolle mir eine Oberschenkelzerrung zuziehe. Klingt doof, aber so ist es . Von 100 auf 30%. Pedalieren geht, aber Laufen bergab ist praktisch nicht möglich.
Da die Route von Lukas aber so aussieht
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muss ich den Jungs sagen, sie sollen weitermachen- ich fahre Straße weiter. Aber die schönen Dörfer um Caillol und St Firmin auf Nebenstraßen zu durchfahren ist auch sehr schön.
Den besonderen Touch bekommt der TT bei der Quartiersuche in Corps am Lac Sautet. Ich hatte von unterwegs das "Hotel Boustique" in Corps gebucht - 500 m vom Zentrum entfernt. Wir suchen und fragen und sehen in vielleicht 1 km Entfernung oben auf einem steilen Berg -geschätzte 300 hm- ein H Schild mit Essenssymbol.... da schauen wir ziemlich doof.
Sieht so aus....
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Es hilft halt nix. Die hm müssen noch vernichtet werden, bevor es ein Bier gibt.

Dafür ist das Essen "first class" . Also auch in dem Sinne empfehlenswert.

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Der Bergkopf im Westen ist der grande Tete OBIOU, 2.789 m. Weiter im Westen dann schon das Vercors....
 
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Seid Ihr auf ca 2000m, wo das Tal der Ubaye etwas breiter wird, südlich oder nördlich (auf openandeomaps als S3 markiert) entlang bis Malasset?
Das ist der Track.... Wir hatten an dem Tag "fertig". Da ging es nur noch ums Runterkommen und ein Bier.
S3 kannst du in dem Moment vergessen.... Aber soll jeder so machen, wie er denkt.
 

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Das ist der Track.... Wir hatten an dem Tag "fertig". Da ging es nur noch ums Runterkommen und ein Bier.
S3 kannst du in dem Moment vergessen.... Aber soll jeder so machen, wie er denkt.
Danke.
Einen flachen S3 würde ich mir unabhängig von der Tageszeit nicht aussuchen...
Hätte nur sein können, daß die Südseite noch schlimmer ist (auf openandromaps nicht gekennzeichnet).
 
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Tag 12: Le Corps, Lac Sautet/Kloster La Salette/ Pass Col de Hurtieres, 1827 m/ geiler Hangtrail Richtung Entraigues (Lukas)/ ColOrnon, 1.360 m/ verfallener Weg nach Villard Reymond, 1.800 m/Bourg Oisans
2.200 hm, 65 km, 6 h Fahrtzeit- S 0,5 h


Irgendwann sagte einer im Laufe dieser Tourplanung, dass die Strecke im westen des Ecrins N Parks qualitativ abfalle, o.ä.
Anhand des heutigen Tages muss ich das Gegenteil behaupten.
Von Corps zunächst ca. 800 hm auf Straße (wenig befahren) zum höchstgelegenen Kloster Frankreichs Sanctuare La Salette. Mit geistlicher Unterstützung netter Trail bergauf zum Pass. Dann eine wirklich tolle Hangquerung hinab bis zur Straße nach Entraigues.
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Zum Col Ornon mag es offroad Alternativen geben. Ob die sinnvoll sind, weiß ich nicht. Straße ist wenig befahren.
Bei der Abfahrt gibt es eine nette offroad Variante westlich der Straße.
Wir verlassen diese bei "La Poutuiret", um auf einen alten in Verfall stehenden Forstweg nach Michels Guiding zu wechseln. Ich sage nur : vogelwild und anstrengend, da Muren den Weg teils völlig zugeschüttet haben....
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Auch der Weiler Villard Notre Dame und die Abfahrt auf der mit Tunnels gespickten D 219 nach Bourg ist großes Kino....
 
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Tag 13: Rundtour Bourg "Les Lacs"/Villard Reculas/Hangtrail nach Les OZ (genial)/ Station les alpettes, 2.050m/ geile Umfahrung Alp Huez auf Hangtrail bis Auris Oisans/ Galeriestraße 211 A
2.300 hm, 65 km, 6 h Fahrtzeit - S/Tr 2.5 h


Aufgrund eines halben Regentages holen wir unser Fahrzeug aus Monetiers (öffentliche Busverbindung über Col Lautaret), quartieren uns im "Hotel Milan" ein und können noch 3 tolle Routen von Lukas (Stöckli) befahren.
Bei der Tour stellt sich immer mal wieder die Frage: fahren wir falsch herum (hatte ich nicht notiert)? Wahrscheinlich war es so. Aber unsere Richtung geht auch und nach dem Regen wäre der downhill "Les Alpettes/Les Oz" für mich kaum fahrbar gewesen.
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Kern der Strecke ist die Querung auf einem mit zahlreichen Seen durchsetzten Hochplateau 1.000 m unterhalb der Gletscherpyramiden (im Westen) der Eaux Rousses/ Pic Blanc/Sarenne.

Die Strecke ist in der Form schon empfehlenswert. Aber es gäbe noch zahlreiche Varianten.
 

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Danke für die Schilderungen und Fotos.
Anmerkung am Rande: es macht qualvolle Mühe, die Route nachzuvollziehen, weil viele der Ortsangaben falsch oder zumindest fehlerhaft sind - sie lassen sich dann mit der OSM-Suchfunktion nicht finden.
Zum selber nachvollziehen Beispiele vom Tag12:
Lac Sautet statt Lac du Sautet
La Salette statt Sanctuaire de la Salettte
Col de Hurtieres statt Col d'Hurtieres
ColOrnon statt Col d'Ornon
Es wäre klasse, wenn da ein wenig mehr Sorgfalt reinkommt.
 
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Es wäre klasse, wenn da ein wenig mehr Sorgfalt reinkommt.
Da hast du Recht. Nur leider arbeite ich nicht nur für die "Bike community"....
Das ist ja zunächst ein erster Überblick, nachdem sich das Thema und die Tour- coronabedingt- schon über 2 Jahre hinzieht, wollte ich zunächst mal einen groben Überblick geben.
Falls ich dann merke, dass darüber hinausgehendes Interesse besteht, gebe ich noch weitere Bilder zu einzelnen TT bei und hänge die Tracks an, so dass jeder eigentlich die Strecke nachvollziehen kann...
Wenn man das immer nachts macht, sind die "kleinen französischen Abweichungen" mit den französ. Akzenten für einen Praktiker wie mich immer etwas problematisch....
@McNulty kann sich das sicher am besten vorstellen....
Wäre alles immer 100%, wäre das natürlich der Idealfall! Da stimme ich dir jederzeit zu.
 
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