Westfalen Winter Bike Trophy 2018

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In meiner Eigenschaft als Regen-Vampir bleibe ich heute Zuhause. ....das ist mir zu bäh :cool:.

Das war nicht nur nass, sondern auch sehr matschig Heute. Habe teilweise ordentlich vor mich hingeschimpft warum ich mir das antue. :aufreg:
Zumal mir Gestern noch in einer Pfütze meine Digitalkamera abgesoffen ist. Das Blöde war, ich hatte die Kamera noch in der Hand (lag also auch in der riesigen Pfütze). Musste mir dann am Nachmittag noch eine neue Kamera kaufen, sonst hätte ich Heute keine Bilder machen können. :heul:
 

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4. Lauf zur WWBT in Waltrop


27.01.2019

Der vierte Lauf zur Westfalen Winter Bike Trophy startete bei 6 Grad und gerade mal trockenem Wetter um 10 Uhr in Waltrop. Ich fuhr wieder mit meinem roten Crosser, da ich mich doch schon sehr an das Rad gewöhnt hatte. Da es vorher ziemlich geregnet hatte, war die Strecke noch nass, bzw. sehr matschig.



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Nachdem der erste große Pulk weg war, fuhr ich auch los. So richtig fit fühlte ich mich nicht. Der Samstag hing mir noch in den Knochen. Aber zumindest regnete es beim Start nicht.



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Nach kurzer Zeit führte uns die Route über matschige Feldwege. Ich fluchte bereits leise vor mich hin. Irgendwie ging es in dem zähen Schlamm einfach nicht vorwärts. Mir fehlte die Kraft. Dafür fiel es mir leicht mal für ein paar Fotos anzuhalten. Schienen ja doch Einige auf der Strecke unterwegs zu sein. Ich fragte mich aber warum ich nicht gemütlich zu Hause vor dem Ofen saß.



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Mit meinem geringen Anfangstempo gehörte ich eher zu den Langsamen, als wir auf das Kraftwerk Datteln zufuhren.



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Dann kam in Hemmerde endlich wieder etwas Asphalt unter die Räder, mein Metier. Meine Laune hob sich für den Moment und ich fuhr etwas flotter.



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Als wir den Dortmund-Ems-Kanal erreichten hob sich meine Laune noch mehr. Wasser hatte meistens eine positive Wirkung auf mich. Da ahnte ich auch noch nicht (bzw. ich hatte es verdrängt) was da noch auf mich zukam.



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Weiter ging es entlang des Kanals, zunächst noch auf einem schmalen Asphaltstreifen. Doch bald wurde es wieder sehr matschig und vorbei war es mit der flotten Fahrt. Ich merkte wie der Schlamm mir die Kraft aus den Muskeln sog und hatte das Gefühl nicht mehr richtig voran zu kommen. Ich versuchte mir die Kraft einzuteilen, denn es war noch eine ordentliche Strecke vor mir. Hinter Waltrop ging es dann weg vom Kanal. In einem Bogen fuhr ich am Rand von Waltrop entlang und erreichte nach ca. 18 km die erste Kontrolle.



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Ich stellte mein bereits verdrecktes Gazelle ab. Das Rad funktionierte selbst im Schlamm absolut zuverlässig. Auch wenn der Aufbau und die Suche der passenden Teile nicht einfach waren, hing ich jetzt umso mehr an meinem roten Crosser.



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An der Kontrolle war schon einiges los und ich stellte mich für eine heiße Brühe an. Dazu gab es Schnittchen mit Marmelade und Käse, lecker. Gut gestärkt ging es weiter. Meine Laune wurde wieder besser. Selbst als es dann kurz nach der Kontrolle anfing zu regnen, tat das meiner Stimmung keinen Abbruch. Zunächst nieselte es etwas, dann wurde leichter Regen daraus. Dreckig war ich eh schon, wurde ich halt auch noch nass. Was soll´s.



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Kurz nach der Kontrolle wartete eine weitere Herausforderung auf mich. Bei meiner letzten WWBT vor zwei Jahren musste ich den oberen Teil des Anstiegs zur Halde Brockenscheidt an der Zeche Waltrop noch schieben. Doch 2019 schaffte ich es, deutlich leichter als 2017, ohne Probleme. Irgendwie hatte ich den Anstieg steiler in Erinnerung. Am Fuße der Halde traf ich Daniel. Wir quatschten etwas und fuhren dann gemeinsam weiter.

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Als nächstes erreichten wir die Halde Brambauer. Hier wurde es so steil das ich zu viel Schwung verlor und den Rest der Rampe schieben musste. So konnte ich wenigstens mal Fotos machen. Einige schafften es wirklich bis oben zu fahren. Alle Achtung!



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Nachdem wir die Halde wieder verlassen hatten, kamen wir an den Datteln-Hamm-Kanal. Hier wurde es wieder sehr matschig. Aber wenigstens war ich mittlerweile warm gefahren. Geflucht habe ich trotzdem. Am Kanal entlang erreichten wir wieder Datteln und gingen dann in der Nähe des Zielortes auf die zweite Schleife, dieses Mal Richtung Norden. Dort stießen wir wieder auf den Dortmund-Ems-Kanal und folgten ihm ein Stück nach Norden. Kurz vor Olfen fuhren wir dann eine Schleife Richtung Süden und folgten der Alten Fahrt, die parallel zu dem neuen Teil des Kanals verlief.



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Nach ca. 44 km erreichten wir die zweite Kontrolle auf einem Bauernhof. Wir verpflegten uns wieder gut. Die Stimmung war durchaus positiv. Das galt auch für mich.



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Mein Gazelle war so richtig schön dreckig. Aber so konnte man wenigstens sehen das das Rad artgerecht bewegt wurde. Da Daniel sich entschlossen hatte die 74er Strecke zu fahren, trennten sich unsere Wege nach der Kontrolle. Ich fuhr auf der 56 km Strecke weiter. Es ging auf einer alten Brücke über die Alte Fahrt wieder ins Landesinnere.



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Dann kam eine sehr steile, sandige und schmale Auffahrt zum Deich des Datteln-Hamm-Kanals. Ich sah mich eigentlich schon schieben, aber versuchte es trotzdem. Mit letzter Kraft kam ich tatsächlich oben auf dem Damm an. Ein paar Meter weiter an der Brücke machte ich eine kurze Fotopause.



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Nun folgte ich eine Weile dem Kanal und hielt das ein oder andere Kanalmotiv fest. Die Kanäle bei uns im Ruhrgebiet sind mir einfach ans Herz gewachsen. Vom Dortmund-Ems-Kanal bog ich dann wieder an dem Datteln-Hamm-Kanal Richtung Waltrop ab. Kurz vor Waltrop ging es dann noch mal über eine Brücke, vorbei an einem Bauernhof und dann in den Schlussanstieg hoch zum Ziel in Waltrop. Nach knapp 57 km kam ich dort an.



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Mein erster Gang war zum Waschplatz um mein Gazelle wieder in einen ordentlichen und sauberen Zustand zu versetzen. Nach der Wäsche strahlte das Rot des Rahmens wieder richtig. Dann meldete ich mich ab und gönnte mir noch etwas zu essen. Harald traf ich auch noch. Ralf hatte ich den ganzen Tag nicht gesehen, aber er war wohl auch gestartet. Kurz bevor ich nach Hause fuhr kam noch Daniel von der 74er Strecke zurück. Insgesamt war es wieder eine gelungene Veranstaltung mit schöner Strecke (für das Wetter konnte man ja nichts) und guter Verpflegung. Die Ausschilderung war gut. Einmal gab es etwas Probleme, weil wohl Jemand ein Schild verdreht hatte. Knapp 500 Teilnehmer waren bei dem Wetter ganz ok.
 
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Ist die 33km Runde nächste Woche in Dortmund Anhängergeeignet? Das Wetter soll so gut werden, dass ich vielleicht mit Sohnemann anreisen werde.
Oder sind da technische Abschnitte, die mit Anhänger nicht zu fahren sind?
 

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Ist die 33km Runde nächste Woche in Dortmund Anhängergeeignet? Das Wetter soll so gut werden, dass ich vielleicht mit Sohnemann anreisen werde.
Oder sind da technische Abschnitte, die mit Anhänger nicht zu fahren sind?

Habe bei der WWBT bisher noch nie Jemand mit Kinderanhänger gesehen (auf keiner der Strecken). Die Steigungen sind teilweise nicht so einfach, auch bei der 33er Strecke. Manchmal ist die Strecke etwas schmal. Das könnte mit Anhänger eng werden. Holprig ist es sowieso. Matschig wird es wahrscheinlich auch sehr. Ich würde es nicht machen.
 
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Dann fahre ich lieber hier im Sauerland. Da ist es auch eng, steil und matschig, aber ich muss nicht erst bis Dortmund gurken. :D
 

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Hier noch mein Bericht von meiner abgebrochenen Fahrt in Witten:

Witten und die Nullnummer


03.02.2019



Am ersten Sonntag im Februar fand der 5. Lauf zur Westfalen Winter Bike Trophy in Witten statt. Am Anfang der Woche hatte es noch geschneit, doch ab Freitag stiegen die Temperaturen und Tauwetter setzte ein. Für den Sonntag waren bis zu 6 Grad angesagt. Da zu Hause in Dortmund-Hörde der Schnee schon verschwunden war, machte ich mich mit meinem Gazelle Crosser auf den Weg. Hoch nach Wellinghofen und dann weiter an der Bittermark vorbei zur Hagener Straße sah es noch sehr gut aus.



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Auf dem Weg zur Bahntrasse Rheinischer Esel, war es dann aber doch noch weiß, zumindest neben der Straße.



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Aber so richtig Böses schwante mir erst bei der Auffahrt zum Rheinischen Esel. Über Nacht war der angetaute Schnee wieder gefroren und ich schlingerte mit der Gazelle wie ein alter Dampfer in schwerer See. Ein Adrenalinstoß nach dem anderen jagte durch meinen Körper. Entspanntes Fahren war unmöglich. Ich hatte definitiv das falsche Rad dabei. Mit den schmalen Crossreifen mit Lamellen war auf dem glatten Schnee kein Halten. Eine ganze Weile kroch ich schlingernd so dahin, bis ich endlich ein Stück bekannte Straße neben der Trasse fand und dort zunächst unbehelligt weiter fahren konnte.



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Aber leider waren die Nebenstraßen auch noch glatt und ich musste vorsichtig sein. So erreichte ich trotzdem früh den Startbereich, war aber noch unschlüssig ob ich wirklich starten sollte. Während ich noch mit mir rang, traf ich einige bekannte Gesichter. Die meisten wollten auf die Strecke gehen. Ich beschloss mich auch anzumelden, aber vorsichtig zu fahren. Leider gab es keine kurze Strecke.



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Ich wartete ab, bis die ersten Pulks unterwegs waren. Der Schnee auf dem Rheinischen Esel war jetzt so plattgewalzt, das es etwas besser fahrbar war. Aber die MTBler schossen mit ihren breiten Stollenreifen geradezu an mir vorbei, während ich immer noch vorsichtig fuhr.



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Und so verlor ich Ralf, mit dem ich gestartet war aus den Augen. Als es von der Trasse runter ging, freute ich mich schon, aber nach einem kurzen bergauf Stück mussten wir auf vereister Fahrbahn steil bergab fahren. Ich fuhr langsam, konnte aber einen drohenden Sturz nur dadurch verhindern das ich gegen die Bordsteinkante fuhr. Das waren definitiv nicht meine Bedingungen. Ich konnte mit anderen auf der Strecke nicht im Mindesten mithalten.



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Als die Strecke in den Wald führte, konnte ich in dem zerfurchten Schnee überhaupt keine Linie halten.



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Ich zog die Konsequenzen und stieg ab und schob durch den Wald. So würde ich das Ziel bis 15 Uhr nie erreichen.



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Bei dem Versuch wenigstens noch ein Foto von meiner Gazelle im Wald zu machen, fiel mir auch noch die Kamera in den Schnee. So wirkte die rote Gazelle etwas unscharf. Ich vergaß einfach den Schnee vom Objektiv zu wischen. Das zeigte wie sehr ich bereits durch den Wind war.

Nach dem Wald gab es eine Umfahrung auf Straße. Aber nach kurzer Zeit musste ich von der gut geräumten Straße runter und wieder über glatten Schnee und Eis. Meine Nerven waren schon kompett zerüttet und die Sturzangst war groß. Ich tat in der Situation das für mich einzig Vernünftige. Ich brach nach ca. 10 km ab und fuhr über geräumte Hauptstraßen zurück zum Ziel in Witten. Das war wie eine Befreiung. Mir ging es schlagartig besser. Wie ich erfuhr waren 541 Teilnehmer/innen auf die Strecke gegangen. Ich traf noch Fahrer von Dortmund-Nord, die gerade von zu Hause ankamen und auch schon Stürze auf glatter Strecke erlebt hatten. Ich meldete mich ab und fuhr ohne Punkte nach Hause. Eine absolute Nullnummer für meine Wertungskarte. Das war mir aber völlig egal. Dafür steuerte ich in Hörde noch eine offene Bäckerei an und gönnte mir ein leckeres Körnerbrot. Ich brauchte Nervennahrung. Insgsamt kam ich noch auf knapp 47 km mit Hin- und Rückfahrt. Wenigstens war ich unterwegs gewesen. Die nächsten Läufe der WWBT würde ich dann sicherheitshalber mit dem MTB mit groben Stollenreifen fahren.
 
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Hallo WWBTler,

ich möchte am Sonntag in Dortmund die 76km-Runde mitfahren, finde allerdings nicht die GPS-Daten dazu.
Kann mir da jemand weiterhelfen?

Habichtswaldler
 

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Ist die 33km Runde nächste Woche in Dortmund Anhängergeeignet? Das Wetter soll so gut werden, dass ich vielleicht mit Sohnemann anreisen werde.
Oder sind da technische Abschnitte, die mit Anhänger nicht zu fahren sind?

Habe dieses Mal in Aplerbeck wirklich Jemand mit Kinderanhänger getroffen und angesprochen. Der hatte einen speziellen Einradanhänger (sehr schmal) mit Federung und Geländereifen. Dem Nachwuchs scheint es gefallen zu haben und er war recht flott unterwegs.
 

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6. Lauf zur WWBT am Möhnesee


10.02.2019

Am zweiten Sonntag im Februar regnete es mal wieder. Zum 6. Lauf der Westfalen Winter Bike Trophy sollte es dieses Mal an den Möhnesee gehen. Pünktlich vor dem Start traf ich ein. Um 10 Uhr sollte es los gehen. Zur Sicherheit hatte ich dieses Mal mein GT Karakoram Mountainbike mit den breiten Stollenreifen mitgebracht. Das sollte sich noch als gute Idee heraus stellen.



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Pünktlich zum Start in Günne blieb es dann von oben trocken. Ich machte mich alleine auf den Weg. Nach kurzer Zeit ging es rechts bergauf in die Felder.



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Anfangs fuhren wir noch ein Stück auf nassem Asphalt. Doch dann wurde es matschig, richtig fies matschig. Ich ließ es langsam angehen und versuchte Kraft zu sparen. Bergauf zogen einige an mir vorbei.



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Der Himmel drohte bereits mit dem nächsten Regen, als wir nach Niederense fuhren.



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Nach der ersten Kontrolle bei Moosfelde ging es lange durch den Wald. Kreuz und quer führte uns der Weg. Teilweise war es extrem matschig. Manche Wege waren total aufgeweicht und dann noch von schweren Waldmaschinen total zerfurcht worden. Gut das ich die dicken Stollenreifen hatte. Mit meinem Crosser wäre es hier noch deutlich schwieriger geworden.



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Dann fand ich ein altes Fachwerkhaus mitten im Wald. Sah ein bisschen wie ein Hexenhaus aus. Früher war hier mal die zweite Kontrolle. Doch ich sah nur ein Hinweisschild mit einem Pfeil. Also ging es weiter.



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Geradezu endlos wirkte der Weg durch den Wald. Neben dem Matsch erwarteten uns einige teilweise ordentliche Steigungen. Längst hatte es wieder angefangen zu regnen und hielt sich dran. Sagte ich schon das ich Matsch gar nicht mag? Ich hasse Matsch. Ätzend. Warum fuhr ich überhaupt unter solchen Bedingungen? Ich hatte keinen Bock mehr. Was sehnte ich mich nach der Straßensaison. Solche Gedanken gingen mir durch den Kopf, und einige Flüche über die Lippen.



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Am Möhnesee angekommen, erwartete mich die Streckenteilung. Ausserdem wurde mitgeteilt das die 2. Kontrolle ausfiel. Ein Helfer war krank geworden. Ich fuhr rechts und freute mich auf den Asphalt unter den Rädern, auch wenn dieser sehr nass war.



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Der Möhnesee gab dann auch einen guten Hintergrund für mein treues GT Karakoram ab. Es regnete in Strömen und die Nässe kroch langsam unter die Regenklamotten. Nasse Füße hatte ich auch schon. Also ein Wetter echt zum wohl fühlen.



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Auf der Brücke über die Möhne wusste ich das es nur noch ein paar Kilometer bis zur dritten Kontrolle sein konnte. Dort gab es sicher etwas essbares und heiße Brühe.



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Doch der Weg zur Kontrolle zog sich gefühlt immer länger. Direkt in der Nähe der alten Kontrolle war man jetzt auf einem Bauernhof ein Stück hinter dem Jagdschloss Sankt Meinolf im Wald. Hier gab es nicht nur den letzten Stempel, sondern auch die ersehnte warme Brühe. Doch zu lange durfte die Pause nicht sein. Die kalte Nässe kroch unangenehm durch die Klamotten. Also fuhr ich wieder los. Zunächst entschied ich mich für die kürzere Strecke mit mehr Höhenmeter. Aber während ich bergauf fuhr und es wieder deutlich matschiger wurde, fragte ich mich ob nicht doch die längere Strecke, schön flach auf Asphalt direkt am See entlang, die bessere Wahl war. Also kehrte ich um.



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Wenigstens hatte ich jetzt eine Strecke mit Seeblick und der Matsch war auch vorbei. Ich nahm mir sogar noch Zeit für ein Foto am See. Selbst bei dem Wetter war es hier schön.



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Es ging um den halben See, auch vorbei an der Staumauer, die grau und etwas trostlos im Regen stand. Dafür füllte sich der Wasserspeicher wieder ordentlich. Nach dem heißen Sommer dringend notwendig. Es ging noch etliche Kilometer weiter am See entlang, bis rechts eine kurze Steigung ins Ziel kam. Endlich, nach 50 km hatte ich es geschafft. Ich war dreckig, nass, kaputt und hungrig als ich mich abmeldete. Da zog mir der Duft heißer Erbsensuppe in die Nase. Ich orderte eine Schüssel (ohne Wurst) und setzte mich mit der dampfenden Suppe an einen Tisch. Selten hat mir eine Suppe so gut geschmeckt. Dazu noch ein alkoholfreies Radler und als Nachtisch ein Stück Kuchen und eine Tassee Kaffee. Das Leben konnte so schön sein, trotz nasser und dreckiger Klamotten. 354 Teilnehmer waren immerhin trotz des Wetters unterwegs gewesen.

Nach der Essenspause machte ich mich auf den Weg zum Auto. Dort hatte ich trockene und saubere Kleidung deponiert. Ich reinigte mich und mit frischen Sachen fühlte ich mich schon wieder wohl. Nun ging es ab nach Hause, wo ich endlich die Beine hochlegen konnte.
 

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7. Lauf zur WWBT in Dortmund-Aplerbeck


17.02.2019

Letzten Sonntag fand der 7. Lauf zur Westfalen Winter Bike Trophy statt. Da der Start in Dortmund-Aplerbeck war, fuhr ich die knapp 6 km von Hörde aus mit meinem 1994er GT Karakoram. Es war ein sonniger Tag, der wieder außergewöhnlich warm werden sollte. Morgens war es mit 5 Grad aber noch eher kühl.



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Ich meldete mich an und traf die üblichen „Verdächtigen“, unter anderem Ralf, Harald, Jupp und Alexander. Nach ein bisken quatschen ging es dann raus. Der Start füllte sich so langsam. Da ich nicht wusste wie ich so drauf war, wollte ich wieder alleine hinter dem großen Pulk auf die Strecke gehen. Die mittlere Strecke sollte dieses Mal 65 km haben. Ich hoffte das ich dafür fit genug war, zumal ca. 900 Höhenmeter auf mich warteten. Die Strecke führte Richtung Süden durch den Aplerbecker Wald. Hier waren direkt die ersten Steigungen zu bezwingen. Ich ließ es zunächst noch relativ ruhig angehen. Im Wald waren auch schon die ersten Spaziergänger, teilweise mit Hund unterwegs. Da galt es Rücksicht zu nehmen.



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Am Rande von Schwerte schwenkten wir dann an einer Bahnlinie nach Osten. Die kurze, aber sehr steile Steigung schaffte ich mit dem MTB problemlos. Aber ich sah auch einige schieben. Hinter mir kam dann aber eine Gruppe mit viel Schwung.



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Nach einiger Zeit an der Bahnlinie fuhren wir durch den Wald zum Stausee Hengsen. Hier war die Ruhr nicht mehr weit. Ich setzte mein schönes GT mal wieder ins rechte Bild.



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Der Himmel war wolkenlos und die Temperaturen stiegen langsam. Es gab mittlerweile größere Lücken zwischen den einzelnen Gruppen. Das lag sicher an der selektiven Strecke. Ich fühlte mich mittlerweile fit und erhöhte mein Tempo.



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Über einen schmalen Pfad und eine Brücke ging es zurück an die Bahnstrecke, der wir nun weiter folgten. Bei Dellwig verließen wir die Bahnstrecke nun endgültig und überquerten die Ruhr. Nach 17 km war noch keine Kontrolle in Sicht.



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Nach ca. 20 km noch vor Hennen überholte ich Harald und Jupp an einer asphaltierten Steigung. Hier war ich natürlich als Straßenfahrerin in meinem Element. Ich nahm mir vor an der ersten Kontrolle auf die Beiden zu warten. bis dahin zog ich noch durch, da es gerade so gut lief. Mittlerweile war es in der Sonne angenehm warm. Ich musste unbedingt die Winterjacke los werden.



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Nach 30 km kam dann in Rheinen an der Ruhr endlich die ersehnte Kontrolle mit Verpflegung. Ich versorgte mich mit leckeren Schnittchen und Gemüsebrühe und füllte meine Radflasche auf.



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Dann wechselte ich die Winterjacke und die langen Handschuhe, gegen eine Übergangsjacke und kurze Handschuhe. Gut wenn man einen Rucksack dabei hatte. Ein paar Minuten später trafen dann auch Harald und Jupp ein. Wir vereinbarten zusammen zu fahren.Wir trafen dann noch einen Fahrer den ich vom Sehen kannte und der gestürzt war. Ein Arm war bereits bandagiert und die Hüfte war auch geprellt. Für ihn war die Fahrt leider zu Ende. Er war meistens mit einem alten MTB mit Rennlenker unterwegs.



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Der Weg führte uns nun gemeinsam nach Villigst. An den Steigungen fuhr ich meistens vor und machte anschließend ein paar Fotos. Haralds Lächeln wirkte angesichts der vielen Höhenmeter doch etwas gequält. Es war nicht sein Tag.



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Auch Jupp war nicht so schnell wie sonst gewohnt. Bei mir war es eher ungekehrt, es lief besser als sonst.



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Wir fuhren am Rande des Sauerlandes über einige Höhenwege mit toller Aussicht. Ich genoß die Strecke sehr. Nur ein Gebiet mit tiefem Schlamm ließ mich wieder laut fluchen, als mein Vorderrad dort stecken blieb. Zum Glück war ich bereits so langsam das ich nicht stürzte. Hier war die Sonne anscheinend noch nicht hingekommen. Doch das war bald wieder vergessen. Ansonsten war die Strecke sehr gut fahrbar. An einem Abzweig in den Wald war dann die zweite Kontrolle. Hier wurde nur gestempelt und weiter ging es bergauf.



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Wir fuhren einen großen Bogen südlich um Ergste. Die Waldwege waren mal sehr breit und dann wieder schmal und steil.



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Die Aussicht von den Höhenwegen ins Tal war einfach grandios.



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Dann ging es wieder tief in den Wald hinein. Die Strecke um Ergste herum war die schönste der ganzen CTF. Dazu kam das sonnige und frühlingshafte Wetter. Endlich mal wieder eine Geländetour die ich richtig gerne fuhr und mich gar nicht so quälen musste.



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Der schmale Weg führte uns nun wieder Richtung Ruhr. Es konnte nicht mehr weit sein bis zur letzten Kontrolle.



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Nun fuhren wir ein Stück an der Ruhr entlang. In Westhofen kam dann nach 52 km endlich die dritte Kontrolle. Hier verpflegten wir uns für die restlichen 12 bis 13 km. Ich traf einen Fahrer mit einem alten Scott Boulder MTB und wir kamen kurz ins quatschen. Dann ging es weiter. Das Ziel wartete auf uns. Hinter Westhofen überquerten wir die A 1 und die A 45 und passierten Holzen.



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Dann erreichten wir Schwerte und fuhren durch den Aplerbecker Wald. Hier war eine Fahrerin schwer gestürzt, die aber zum Glück schon von Sanitätern versorgt wurde. Kurz darauf waren wir nach über 64 km im Ziel. Wir meldeten uns ab und setzten uns mit Getränken versorgt draußen in die Sonne. Was für ein toller Frühlingstag mitten im Februar. 725 Fahrer/innen waren auf den Strecken unterwegs. Ich verabschiedete mich von Harald und Jupp und machte mich auf den Weg nach Hause, wo ich nach insgesamt 78 km am Nachmittag ankam. Allen gestürzten Fahrern/innen wünsche ich auf diesem Wege noch einmal gute Besserung.
 

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Meinen Bericht vom vorletzten Lauf in Neunerade schreibe ich wahrscheinlich Morgen. Den letzten Lauf Heute in Iserlohn habe ich verletzungsbedingt verpasst. Die WWBT dieses Jahr wird meine letzte Trophy gewesen sein. Werde mich aus dem Geländefahren endgültig zurück ziehen. Bringt mir einfach zu wenig für meine Langstrecken auf der Straße.
 
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Meinen Bericht vom vorletzten Lauf in Neunerade schreibe ich wahrscheinlich Morgen. Den letzten Lauf Heute in Iserlohn habe ich verletzungsbedingt verpasst. Die WWBT dieses Jahr wird meine letzte Trophy gewesen sein. Werde mich aus dem Geländefahren endgültig zurück ziehen. Bringt mir einfach zu wenig für meine Langstrecken auf der Straße.

Das finde ich sehr schade. Ich habe die Berichte immer gern gelesen. Vielen Dank für die Mühe!
 

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Das finde ich sehr schade. Ich habe die Berichte immer gern gelesen. Vielen Dank für die Mühe!

Habe gerne über die WWBT geschrieben. Aber die meisten Läufe waren doch eher Quälerei als Spaß für mich. Bin zum Schlamm springen einfach nicht geeignet. Wobei mir Aplerbeck und Neuenrade aufgrund des Wetters und der tollen Landschaft wirklich mal Spaß gemacht haben.

Nächsten Winter werde ich dann wahrscheinlich Brevets in den Niederlanden als Vorbereitung fahren.
Im Sommer komme ich leider gar nicht mehr zum Mountainbike fahren, da sind einfach zu viele Straßenveranstaltungen die für mich wichtig sind.

Irgendwie reicht ein Leben nicht aus für das was ich gerne noch alles mit dem Rad machen möchte. ;)
 

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8. Lauf zur WWBT in Neuenrade – Die Königsetappe


24.02.2019



Den letzten Sonntag im Februar fuhr ich den 8. Lauf zur Westfalen Winter Bike Trophy in Neuenrade, im Sauerland. Mit gut 1100 Höhenmeter konnte man diesen Lauf als die Königsetappe der ganzen WWBT bezeichnen. Das Wetter war absolut frühlingshaft, mit bis zu 16 Grad und viel Sonne. In meinem grenzenlosen Optimismus entfernte ich die Schutzbleche von meinem GT Karakoram. Erst unterwegs merkte ich das das voreilig war.



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Gegen 10 Uhr startete ich alleine hinter dem großen Pulk. Ralf, Alexander, Jupp und Harald waren bereits vor mir gestartet. Es war noch etwas kühl, aber schön sonnig. Von Neunerade aus führte die Strecke direkt bergauf. Also keine Zeit zum warm fahren. Körperlich und mental fühlte ich mich aber fit und so hatte ich dort keine Mühe.



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Schnell ging es in den Wald hinein Richtung Falkenlei. Den Berg umrundeten wir dann. Am Ende eines längeren und am Schluss steilen Anstieges traf ich Ralf und Alexander, die dort oben auf Jemanden zu warten schienen. Da ich gerade schön in Schwung war grüßte ich nur und fuhr weiter. Ich merkte schnell das ich einen richtig guten Tag hatte.



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Mein leichtes GT Karakoram war an den Anstiegen natürlich in seinem Element. Aufgrund der sportlichen Sitzposition bekam ich bergauf genug Druck aufs Vorderrad, ohne das Hinterrad zu entlasten.



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Auch andere machten am Ende des Waldes eine kurze Verschnaufpause und genossen die tolle Aussicht auf die Landschaft. Ich kam mir vor wie im Urlaub.



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Nun dominierten Felder und Wiesen die Landschaft. Es ging eigentlich ständig auf und ab. Nach bereits knapp 10 km kam dann die erste Kontrolle am Ende von Affeln. Hier traf ich dann Harald und Jupp wieder. Wir beschlossen zusammen weiter zu fahren. Ab Affeln folgten wir dann in einiger Entfernung der Wellingse.



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Weiter ging es in einer Schleife nach Langenholthausen.



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Nach 21 km erreichten wir die zweite Kontrolle am Schloss Wocklum in Balve. Hier war schon einiges los. Wir verpflegten uns, bevor wir weiter fuhren.



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Nun ging es auf die 54 km Schleife. Diese hatte die meisten Höhenmeter und die steilsten Anstiege. Ich gab Gas und fuhr Jupp und Harald bergauf davon. Es machte richtig Spaß mit dem GT die Berge zu erobern. Oben hielt ich dann an um Fotos zu machen. Die Beiden staunten nicht schlecht wie leichtfüßig ich an den starken Anstiegen pedalierte. Für mich auch ein völlig neues Gefühl, am Berg so schnell unterwegs zu sein. Meine Formkurve zeigte ganz klar bergauf. Zu dritt ging es dann weiter von Balve bis kurz vor Beckum. Waldgebiete wechselten sich immer wieder mit Felder und Wiesen ab. Im Wald war es aber streckenweise noch sehr matschig. Dementsprechend sahen ich und das Rad nach einiger Zeit aus.



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Schliesslich erreichten wir Schloss Melsungen, welches wir umrundeten.



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Nach den vielen Anstiegen wartete auch immer wieder die Belohnung in Form von guten Aussichten. Ich hoffte das Harald und Jupp das ebenso genießen konnten wie ich. Von der Sorpetalsperre, in deren Nähe wir vorbei fuhren, sahen wir leider nichts.



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Dann kam ein etwas schlammiger Weg, der richtig Kraft kostete. Es war scheinbar flach, aber in Wirklichkeit ging es doch die ganze Zeit bergauf und der besonders zähe Schlamm sorgte dafür das man nur schwer voran kam. Das war mental der für mich härteste Teil der Strecke.



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Immer wieder führte uns die Strecke durch den Wald. Mittlerweile hatten die Temperaturen die 16 Grad erreicht.



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Über einen asphaltierten Feldweg ging es dann nach Mellen.



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Von Mellen ging es noch einmal länger bergauf, bevor dann eine flotte Abfahrt durch den Wald kam.



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Nach 39 km erreichten wir dann das Schloss Wocklum zum zweiten Mal.



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Noch einmal eine kurze Pause mit heißem sauerländer Kräutertee und Verpflegung.

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Mein GT hatte, genau wie ich, unbedingt eine Wäsche nötig. Aber es hatte sich bisher gut geschlagen.



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Nun machten wir uns auf die letzten Kilometer ins Ziel. Ein Weg entlang der Hönne führte uns mitten durch Balve. Ein paar kleinere Steigungen warteten noch auf uns, aber das gröbste hatten wir hinter uns.



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Auf dem Weg nach Garbeck kam uns noch der ein oder andere Feldweg unter die Räder. Die Stimmung war genau so gut wie das Wetter.



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Von Garbeck fuhren wir weiter nach Küntrop. Nach nur 52 km und 1100 Höhenmeter erreichten wir glücklich das Ziel in Neuenrade. Eine tolle und spannende CTF ging zu Ende. Natürlich setzten wir uns noch hin und bei alkoholfreiem Bier und Kuchen wurde noch etwas gequatscht. Ich fühlte mich nach den vielen Höhenmetern noch überhaupt nicht platt. Ein gutes Zeichen. Vor der Abfahrt reinigte ich mein GT noch mit dem Wasserschlauch. Auch mich selber brachte ich wieder in einen manierlichen Zustand. Was ich da noch nicht ahnte, das dies mein letzter Lauf der WWBT für dieses Jahr sein sollte. Den Sonntag darauf sollte ich in Iserlohn verletzungsbedingt fehlen. Doch dazu mehr in meinem nächsten Bericht über Mittwoch den 27.02.
 
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