Wie viele km / Tag bei einer Tour ca. möglich?

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Hallo,

ich will die Tage mit 3 Freunden von Koblenz nach Trier, dann nach Saarburg fahren. An der Mosel entlang. Für die Erste ETappte haben wir 120km. geplant. die 2. 90km, die 3. ca. 130 und den rest eben den Rest. :D
Ist das zu schaffen? Wir sind alles Sportler. Leichtathleten und Ruderer. Auf dem Bike aber auch recht fit.

Denkt ihr, das ist bei dem Wetter machbar mit genug essen + trinken? Alles auf Asphalt (bzw. den Wegen an der Mosel) und auf nem MTB.

Brauche so schnell wie möglich Infos.
Danke

röwe
 

gt-liebhaber

Straßenheizer
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Du meinst die Strecke aber an verschiedenen Tagen, oder??

Ich bin schon ein paar mal dieses Jahr Straßentagestouren von 120km gefahren, obwohl ich im Moment nur ein durchschnittlich trainierter Radler bin. Hab dieses Jahr noch nicht mal 3000km geschafft, ich betreibe nebenbei noch Laufen(Volksläufe in mittleren Strecken, so 15-20km) und Drachenbootsport(Kategorie Sport), das frißt schon die Wochenenden auf und arbeiten muß man ja für´s Hobby auch noch. ;)

Und ich muß aus Erfahrung sagen, das ohne kräftige Nahrung und viel Getränke da gar nix geht. Ich brauche beim schnellen Radfahren(33km/h Schnitt und mehr mit nem ca.10,5kg-Rad) mindestens eine Flasche Wasser/Schorle etc.(0,75l) und 1-2 Müsliriegel/Bananen/Schokoriegel in der Stunde.

Rechnet euch eure Durchschnittsgeschwindigkeit mal auf dem Tag hoch, schätze mal so 23-25km/h je nach Kondition sind auch mit´n MTB drin, schon weißt du ob ihr mit den geplanten Tagesstrecken hinkommt.
Tipp: Windschattenfahren ist auch mit nur drei Leuten schon fahrbar, mach ich persönlich sogar lieber als in nem 10 oder mehr Leute Pulk. Bin gestern gerade wieder über gut 60km mit einem langsameren X3-Fahrer hinter mir mit nem 28,6er-Schnitt dahingerollt, das geht auch zu zweit schon. Wurden von zwei Junioren-RR´lern überholt, das war wieder schlecht für mein Ego. :cool:

Und viel Spaß mit dem Hintern, hoffe Ihr seid hosentechnisch ordentlich ausgerüstet und an Gesäßcreme und Kühlgel(z.B. Knie) würde ich bei mehrtägigen Touren auch denken.
 

gate

Mitglied Nr.: 6.945
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Hallo,

meine längste Tagestour lag bei 310km. Ich habe auch noch ne Menge Tagestouren mit über 100km auf meinem Konto stehen. Am darauffolgenden Tag bin ich dann allerdings meistens weniger gefahren - jedoch nicht wegen Erschöpfung, sondern weil es sich dann so ergeben hat.

Ich denke aber, dass die von dir beschriebene Tour so locker zu bewältigen ist.

greetz
 

treetzyman

Schnullerbacke
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Hallo,

das Pensum sollte gut zu bewältigen sein.
Bin vor ein paar Jahren mal von Düsseldorf nach Travemünde gefahren. Waren auch etwa 150km pro Tag.
Damals war ich noch Raucher und ansonsten nur zur Arbeit gefahren ( ca. 50km hin und zurück ).
Da ich wenig Pausen gemacht habe ( außer mal zum rauchen :D ) war ich nach Abfahrt um 8:00 Uhr meist so gegen 14:00 -15:00 am Ziel.

Wird für Euch als Sportler dann wohl ein Klacks sein :daumen:
 
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Ich denke auch das es für Euch machbar ist... Habe meine Rad auch noch nicht soooo lange, aber vor ca. 2 Wochen mit nem Kumpel ne Tour über 230 km gemacht... Mein Kumpel mit nem 26er MTB und ich mit nem 28er Crossbike... Gesamtzeit 10,5 h, reine Fahrtzeit 8,5 h mit nem Schnitt von ca. 25 km/h...
Meine Knie sind solche Belastungen aber anscheinend nicht gewöhnt gewesen und ich hatte danach 2 Tage Probleme mit den Knien... Eigentlich dachte ich dies hätte sich erledigt, da ich anfangs, also als ich das Rad erworben hatte, auch schon diese Probleme hatte diese sich aber relativ schnell einstellten. Bei einer 100 km Tour hatte ich hingegen nicht dieses Problem.

Was ich damit sagen will: Wenn Ihr schön öfter 100 km am Stück gefahren seit, sollte die Tour eigentlich kein Problem für Euch darstellen, zumal Ihr anscheinend alle gut trainiert seit. Aber das Trinken und Essen nicht vergessen... :)

Wir wären ohne die Energieriegel auf jeden Fall aufgeschmissen gewesen... Wir haben jeder 5 Stück verzehrt, zusätzlich noch Bananen! 4,5 Liter getrunken, was aber im Nachhinein betrachtet in meinen Augen noch zu wenig Flüssigkeit war!

BTW: Wieviel Gepäck habt Ihr dabei oder fährt jemand schon mit dem Auto vor?
 
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:daumen:
Ja, die Etappenlängen sind machbar, falls Ihr im Tal bleibt und flach fahrt. Nehmt nicht zuviel Gepäck mit und falls Ihr nur Asphalt fahrt, lohnt sich vielleicht ein Reifenwechsel auf leichtlaufende Slicks?
Grüße,
Bartenwal
 

bluetoons

willschon aber tunicht
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grandmasterg schrieb:
Ich denke auch das es für Euch machbar ist... Habe meine Rad auch noch nicht soooo lange, aber vor ca. 2 Wochen mit nem Kumpel ne Tour über 230 km gemacht... Mein Kumpel mit nem 26er MTB und ich mit nem 28er Crossbike... Gesamtzeit 10,5 h, reine Fahrtzeit 8,5 h mit nem Schnitt von ca. 25 km/h...
Meine Knie sind solche Belastungen aber anscheinend nicht gewöhnt gewesen und ich hatte danach 2 Tage Probleme mit den Knien... Eigentlich dachte ich dies hätte sich erledigt, da ich anfangs, also als ich das Rad erworben hatte, auch schon diese Probleme hatte diese sich aber relativ schnell einstellten. Bei einer 100 km Tour hatte ich hingegen nicht dieses Problem.

Was ich damit sagen will: Wenn Ihr schön öfter 100 km am Stück gefahren seit, sollte die Tour eigentlich kein Problem für Euch darstellen, zumal Ihr anscheinend alle gut trainiert seit. Aber das Trinken und Essen nicht vergessen... :)

Wir wären ohne die Energieriegel auf jeden Fall aufgeschmissen gewesen... Wir haben jeder 5 Stück verzehrt, zusätzlich noch Bananen! 4,5 Liter getrunken, was aber im Nachhinein betrachtet in meinen Augen noch zu wenig Flüssigkeit war!

BTW: Wieviel Gepäck habt Ihr dabei oder fährt jemand schon mit dem Auto vor?


Es gibt zwei Gruende wieso dir die Knie weh tun.
1.) Klickies mit falsch montierten Platten
2.) zu "schwere" Gaenge gefahren...

Also musst du im allg. eher schneller treten als langsam und kraeftig...;)
 
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Ja, ich vermute auch zweiteres... Zu hohe Gänge gefahren... Aber sollte das nicht irgendwann machbar sein? Ich weiss, ich sollte von der Zeit her keine Wunder erwarten... Aber sagen wir mal, wenn man öfter mal auf kürzeren Strecken versucht höhere Gänge zu fahren, sollte das doch irgendwann auch mal auf längeren Strecken gehen oder?

Ciao

Karsten
 
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Flöha
also 130 km an einem tag ist absolut zu schaffen. auch noch die nächsten tage solche etappenlängen!
bin vor kurzen die deutsche küste abgeradelt (zumindest zu 90%) und bin auch des öfteren über 100km gefahren mit gut 25kg gepäck und teilweise starkem gegenwind, dass ich zu tun hatte auf 20 km/h zu kommen, bin tortzdem an dem tag auch meien guten 100km geradelt

und sitzcrem für weniger als eine woche finde ich persönlich übertrieben, habe meine creme nach 2 wochen (von 3,5 wochen) auch weggelassen und habe keine probleme gehabt

also viel spaß beim radeln
 
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Hi,
wahrscheinlich wird der Allerwerteste das einzige problem sein. Von der Streckenlänge wird es überhaupt kein Problem sein (am Fluß lang).

Gruß Hansnorbert
 

Netghost

Muhschaf das Mäh macht
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Uhh und ich hab mich früher für gut gehalten :rolleyes: ...130 km am tag und dann noch 90 und 130 an den nächsten tagen :eek: . also wenn ich die 100km am Tag fahre kann (reine Stadt, 24 gang aufwärst), bin ich am nächsten tag sowas von alle das ich kaum ausm bett hochkomme, und ich fahre täglich 28Km arbeitsweg, mit volldampf...
 

Baxx

Spielball der Lust
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Netghost schrieb:
Uhh und ich hab mich früher für gut gehalten :rolleyes: ...130 km am tag und dann noch 90 und 130 an den nächsten tagen :eek: . also wenn ich die 100km am Tag fahre kann (reine Stadt, 24 gang aufwärst), bin ich am nächsten tag sowas von alle das ich kaum ausm bett hochkomme, und ich fahre täglich 28Km arbeitsweg, mit volldampf...

Wenigstens mal jemand der sich outen kann :daumen: . Als Tagestour sind 200 km machbar, bei mehreren Tagestouren halte ich um die 100 km für ausreichend - also genau das was roewe geplant hat. Wie ich das verstehe soll das ja eine Tour und kein reines Kilometerreißen werden. Zumal bei mehreren Leuten auch immer die Leistung unterschiedlich sind wird. Mit ausreichend Getränken und nicht zu heftigem Essen dürfte die Ausfahrt kein Problem werden. Der Tipp mit den Slicks ist gut, für gemütliches Fahren z.B. den Schwalbe Big Apple, für schnelleres Fahren den Conti Sport Contact. Jedenfalls ist mir das Profil meiner MTB-Reifen zu schade für reine Asphalttouren ;) . Viel Spaß! :)
 

Netghost

Muhschaf das Mäh macht
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Okay vieleicht sollte man fragen wieviele Stunden gefahren wird. die 28 km reiß ich nämlich in etwas mehr als einer Std ab, und dementsprechend fahre ich auch die 100.
 
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Hi, ich und meine Freundin fahren bei unseren Mehrtagestouren Etappen zwischen 75-110 km ohne Probleme. (mit weichen Bürohintern und schweren Trekkingbikes). Zeit zwischen 4-5 Stunden, 18-20km-Schnitt mit Fotohalt und Guckst-du-Aktionen, alles andere ist Kilometerfressen, da kann ich auch Auto oder Rennradfahren. Wichtig für und : viel trinken und viel Ritter-Sport, da bleibst du fit...
Jahresfahrleistung ca. 2500 km.
Frediman
 

Padolomeus

...und schon wieder weg..
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Bin schon mehrmals über 150km/d gefahren - jedoch jedesmal mit 30 kg Gepäck!
Bin dieses Jahr 2900 km in 29 Tagen durch Schweden, Dänemark und Deutschland gefahren. Davon ein Tag Ruhetag.
Dabei ist es echt günstig schon um 6 Uhr loszufahren, bzw. wenn es hell wird:

-die Radwege sind frei (Moselradweg?!)
-wenig Verkehr
- durch die leichte Müdigkeit kommt einen alles recht schnell vor > Kopfsache eben; dadurch schafft man mehr Kilometer!

Dafür kann man sich bei den Pausen mehr Zeit lassen. Z.B. im Hochsommer die Mittagshitze auslassen.
Also ohne Gepäck, auf Asphalt, zu dritt und dazu noch sportlich sind garantiert 200 km/d drin bzw. 3x 180 bis 200 km/d !!! :daumen:

Gruß, Pado.
 
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