Wie Wasservorrat für "Trockenübernachtung" verstauen?

DerBergschreck

...fährt ohne Betäubung
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Wie macht ihr das, wenn ihr nicht in der Nähe von Wasser übernachtet, mit dem Wasservorrat für die Nacht?
Also kurz vor der Rast ein paar Liter tanken - aber wie elegant verstauen?

Einfach ein paar Faltflaschen an den Taschen festgurten wäre die einfache Idee. Ist nur die Frage wie gut das hält.

Dann habe ich das hier gefunden:

https://seatosummit.eu/de/products/pack-tap
Wenn man den vorne auf die Lenkerrolle gurtet, hätte man einen schönen Vorrat und sogar einen Zapfhahn. Die obere Spitze könnte man ja am Steuerrohr festgurten.

Was meint ihr?
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Chr._J.

Hilfreich
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Wie macht ihr das, wenn ihr nicht in der Nähe von Wasser übernachtet, mit dem Wasservorrat für die Nacht?
Also kurz vor der Rast ein paar Liter tanken - aber wie elegant verstauen?

Einfach ein paar Faltflaschen an den Taschen festgurten wäre die einfache Idee. Ist nur die Frage wie gut das hält.

Dann habe ich das hier gefunden:

https://seatosummit.eu/de/products/pack-tap
Wenn man den vorne auf die Lenkerrolle gurtet, hätte man einen schönen Vorrat und sogar einen Zapfhahn. Die obere Spitze könnte man ja am Steuerrohr festgurten.

Was meint ihr?
Wofür brauchst Du in der Nacht so viel Wasser?
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Chr._J.

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Kochen, Körperhygiene...:ka:
Endlich mal einer, der mich versteht.
Faltflasche mit Löcher im Deckel = Dusche = 1 Liter Wasser
Nudeln kochen und ein Abendkaffee = 0,75 Liter Wasser
Morgens frisch machen, rasieren und nen Kaffee = 0,75 Liter Wasser
Also brauche ich ca. 3 Liter.
 
Ich habe am Rad 2 Kunststoffflaschen von Elite mit jeweils 950ml Fassungsvermögen. Manchmal kaufe ich mir eine 1l oder 1,5l PET Falsche mit Wasser . Wenn die leer ist, drücke ich die Luft raus und klemmen die irgendwo fest. Falls ich weiß, für später mehr Wasser zu benötigen (lange Strecke ohne Wassermöglichkeit, oder abends kochen, etc.) fülle ich die auf und schnalle die irgendwo ran. Ist einfach, leicht und pragmatisch. Duschkopf brauche ich nicht. Reicht auch Drybag und Lappen oder 2 Feuchttücher.
 
Faltflasche mit Löcher im Deckel = Dusche = 1 Liter Wasser
Nudeln kochen und ein Abendkaffee = 0,75 Liter Wasser
Morgens frisch machen, rasieren und nen Kaffee = 0,75 Liter Wasser
beim kochen und vor allem dem Kaffee bin ich bei dir
Körperhygiene = feucht rauswischen reicht auch mal :D
da suche ich mir lieber alle paar Tage eine Duschmöglichkeit
rasieren, da hab ich das Glück eines langsamen Bartwuchses, da geht auch mal ne Woche ohne ;)
sprich ich komme mit 1-1,5l Wasser aus und kommt aus der Trinkblase oder einer 1-1,5l PET Flasche
Aber.... ich brauche abends auch mal was anderes zu trinken als Wasser. Egal ob irgendeine Limo oder 1-2 Bier, das nimmt am meisten Platz weg und ist schwer
 
Aber.... ich brauche abends auch mal was anderes zu trinken als Wasser. Egal ob irgendeine Limo oder 1-2 Bier, das nimmt am meisten Platz weg und ist schwer
In Schottland habe ich abends Tee mit etwas Whiskey zu schätzen gelernt. Gewichts- und platzoptimiert, wärmt und gibt ne Bettschwere nach einem anstrengenden Tag ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also kurz vor der Rast ein paar Liter tanken - aber wie elegant verstauen?
kurz vor => 10min radeln, 20min, 45min?
paar Liter => 2, 5, 8 ?
elegant ?!? am rucksack oder doch bikepacking taschen?

Bei mir läuft das eh immer anders, weil ich am Tagesende immer nen Supermarkt brauche und dann eh schon vollgepackt bin mit lebensmittel. Meistens penne ich dann dort wos (trink-)wasser gibt. Oder ich lasse mein zeug liegen und radle mit dem leeren rucksack zur wasserstelle (oder gar supermarkt) zurück.
und wasserbehälter gibts ja in jeder grösse in jedem outdoorladen.
 
- 1,5l oder 3l Apidura Trinkblase in der Rahmentasche
Oder 2× 800ml Fidlock im Rahmendreieck
+
  • 2l Trinkblase in der Trinkweste mit zusätzlichen Fächern für 1 weiteren Liter
  • Topeak Wishbone mit Fidlockhalterungen und somit bis zu 2×800ml Wasser
  • Flaschenhalter an der Gabel für variables Fassungsvermögen
  • 2 Foodpouches am Lenker für bis zu 2 Liter Wasser extra

Dabei hab ich noch nen Camelback Softflask 500ml und nen Katadyn BeFree 600ml falls schnell was extra gebraucht wird. Für die Fidlocks gibt es ein Duschventil von Camelbak das passt. Daraus kann man bei Bedarf vorher sogar trinken mit der richtigen Einstellung am Ventil.

Such es dir aus. Sind meine Möglichkeiten die ich je nach Tour nutze(n kann).

Wenn ich wollte könnte ich so fast 10l Wasser mitbekommen, zusätzlich zum Minimalgepäck. Davon ab dass sich das gruselig fährt passe ich es natürlich an die Tour an, und Bedarf für 10l hätte ich höchstens in der Wüste.
 
Am späten Nachmittag bzw. Abend mache ich meine 3l Trinkblase voll. Damit komme ich i.R. problemlos bis in den nächsten Vormittag/Mittag. Waschen idealerweise vorher an einem Bach, Brunnen, Quelle,... wenn es die Gelegenheit gibt. Sonst mit einem Waschlappen, dafür brauche ich nur wenige ml Wasser.
Meistens hab ich dazu noch eine 0,5l PET Limo dabei. Wenn es nachmittags/abends keine Einkaufsmöglichkeit mehr gibt (und die Flasche leer ist) kommt da auch noch Wasser rein, um mir mit irgendeinem Pulver oder Tabletten etwas mit Geschmack zu mischen.
 
Die Outdoorindustrie stellt für jedes kleine Problemchen viele Lösungen bereit. Ich selber habe mich oft dabei ertappt, mich darin zu verlieren, zu optimieren und immer wieder mein Equipment anzupassen. Nach etlichen, auch langen Touren, sind es die einfachen Lösungen, die Spaß machen. Wassertransport ist so ziemlich die einfachste Möglichkeit mit wenig Equipment etwas anzustellen, wenn man nicht gerade im Hochsommer durch Andalusien fährt...
 
also ich hab maximal 3l inner blase im rucksack, 0,8l inner flasche und noch 2l im msr dromedary beutel mit kabelbindern am rahmen dabei.
 
Danke nochmal für eure Tips.
Ich denke meine Lösung wird ein 5 Euro Rucksack von einem grossen französischen Sporthändler sein mit 2-3 Litern in Platypus Flaschen.
Der Vollständigkeit halber: Ich benutze eine Revelate Joey Unterrohrtasche (138 g iirc) mit 2x 1l Platypus.
Je nach Quellendichte und Temperatur ist den Tag über eine der beiden Flaschen gefüllt oder halt nicht.
Auftanken für den Abend dann entweder bei der letzten Gelegenheit oder nach Aufbau im Camp noch eine kleine unbeschwerte Tour zum Wasser holen, je nach Lust.
Im Hochsommer bei 30 Grad (allerdings im Wald) ist mein Plan bisher immer: Der Inhalt der normalen Trinkflasche (650 ml) bringt mich ins Camp und die 2 l über den Abend und bis zur nächsten Quelle.
 
In Mitteleuropa: Wenn ich nicht direkt neben einer sicheren Quelle campen will, versuche ich, mit 2,5-3 Litern wasser am Camp anzukommen. Konkret bedeutet dass, dass ichso gegen 17:00 anfange, Möglichkeiten zum Auftanken zu suchen (Friedhof, Quelle, kleiner Bach, öffentliches Klo, Supermarkt).

Dann fülle ich:
  • 2x700ml Flaschen im Rahmendreieck
  • 2x 1l-Platypusflasche.

Die Platypusflaschen verstaue ich in den Ortlieb-Gabeltaschen.

in Schottland: Dort fahre ich mit gern auch fast leeren Flaschen zum Camp-Ort. Es läuft sowieso immer überall Wasser aus der Wiese. o_O
 
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