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wieviel Federweg beim Fully für höhere Sprünge?

Basti138

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An den TE:
Regelmässig 1 Meter und höher macht das Bike auf Dauer kaputt!!
 

Basti138

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Bei mir ists grad windstill. Hab ne Tüte Chips und ein Bier offen :winken: :bier:


Ich bin früher lange ein allmountain hardtail mit 1500mm Sektor vorn gefahren. Jetzt habe ich ein super Enduro mit 170mm vorn/hinten und springe eigentlich fast das gleiche, nur fahre ich halt viel schneller und rutsche weniger weg bei Fehlern, und traue mich auch in steinigere Landungen zu springen.
Alleine die beiden Sätzen sagen alles.
Gib dem TE bitte nicht solche Tipps, der hat ein teueres Bike gekauft und will es nicht in kürzester zeit kaputt machen, indem er es zweckentfremdet.
 
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Bei mir ists grad windstill. Hab ne Tüte Chips und ein Bier offen :winken: :bier:



Alleine an den beiden Sätzen weis ich, wie du fährst. Und dass der TE was anderes meint.
Jetzt versuchst du meine Argumente durch Angriffe auf meine Person und diskreditierung meines Fahrstils zu entkraeften? Direkt aus dem Trump Lehrbuch, wie schoen. Wieder beweist du das du entweder einen Grossteil hier nicht gelesen, oder nicht verstanden hast. Mein Argument fusst nicht auf meiner Kompetenz sondern einem externen Test. Es ist also voellig unerheblich wie ich fahre, und das du oeffentlich zugibst unter Alkoholeinfluss zu posten macht dich auch nicht glaubwuerdiger. Solange du nicht auf die riesige Menge Gegenargumente zu deiner These eingehst ist der einzige der dich hier fuer voll nimmt du selbst.
 

Basti138

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Das, was du mit nem Superenduro fährst, soll der TE beruhigt mit nem Trail mit 115mm fahren?
Was hat das mit deiner Person zu tun?

Jetzt versuchst du meine Argumente durch Angriffe auf meine Person und diskreditierung meines Fahrstils zu entkraeften?
Das ist deine Spezialität.
 
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Alleine die beiden Sätzen sagen alles.
Gib dem TE bitte nicht solche Tipps, der hat ein teueres Bike gekauft und will es nicht in kürzester zeit kaputt machen, indem er es zweckentfremdet.
Du kannst es zwar im Nachhinein editieren, aber das Internet vergisst nicht, ich hab dich schon zitiert, und du hast dadurch nicht eher Recht ;).
 
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Das, was du mit nem Superenduro fährst, soll der TE beruhigt mit nem Trail mit 115mm fahren?
Was hat das mit deiner Person zu tun?
Hab ich nie Gesagt, ich habe gesagt ich Springe mit dem Hardtail die gleiche Hoehe wie mit dem Superenduro und die Sprunghoehe hat mit dem Federweg nichts zu tun. Ist es der Alkohol oder hast du wirklich ne Leseschwaeche?
 

Basti138

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Hoffentlich macht bald jemand dieses Kasperletheater hier zu...
 
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Ja, und?

Hoffentlich macht bald jemand dieses Kasperletheater hier zu...
Ich gebe zu es war ganz Witzig mit dir zu diskutieren, aber wenn da jetzt nurnoch so Schulhof gepose kommt ist mir das zu Langweilig. Wenn ich mal nachrechne kamen von mir eine ganze Reihe von Argumenten und externen Quellen die du geflissentlich ignoriert hast, und von deiner Seite nur unbegruendete Behauptungen und der Versuch meine Person zu diskreditieren. Objektiv hast du also die Diskussion verloren, aber trink ruhig noch einen und red dir ein du haettest Recht dann sind wir beide Gluecklich ;).
 

Basti138

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Wenn ich mal nachrechne kamen von mir eine ganze Reihe von Argumenten
Die Argumente von dir waren ja immer mit nem Hardtail begründet - hier gehts aber nicht um ein Hardtail.
Und du machst jetzt des Gleiche mit nem Superenduro. Der TE hat kein Hardtail und kein Superenduro.
Er hat ein bestenfalls Trail/Tour Fulli, mit nem Federweg hinten, der eher im CC Bereich Einsatz findet.
Marketing ist "größere Laufräder kompensieren Federweg". Das mag schon ein Stück weit stimmen, nur ein Superenduro wird nicht draus. und ein Hardtail auch nicht.

Wenn du dich diskreditiert fühlst, tut mir das Leid - das war nicht meine Absicht.
Aber es geht hier nicht um Hardtails. Es geht hier um ein Fulli, das vom TE möglicherweise überbeansprucht wird - und das war die Eingangsfrage.

Ist es der Alkohol
Wo hab ich eigentlich was von Alkohol geschrieben? Du reimst dir da irgendwas zusammen.
 
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Das 29" Trance ist eher CC denn Trailbike. Es geht auch nicht um den Federweg. Ein Enduro/Freeride HT ist dafür ausgelegt. Ein 120mm Tourer aber nicht. Sicher wird der Rahmen nicht beim ersten verkackten Drop explodieren, aber es kommt nicht gut. Der ganze Rahmen ist dafür nicht ausgelegt. Und Drops über 1m können, bei flacherer Landung ordentlich scheppern. Jemand der es draufhat kann die meiste Energie mit dem Körper abfangen, schätze aber das der TE noch übt, so dass die Belastungen für's Bike noch höher sind. Ein Trance ist das falsche Bike um höhere Drops in Angriff zu nehmen. Zumal er das Fahrwerk tot pumpen muss damit es nicht hart durchschlägt und dann fährt sich das ganze Bike scheiße.
 

ExcelBiker

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bitte nicht lachen, die Frage ist ernst gemeint:
ist eine gute Frage :)
Drops oder Jumps aus xxx Meter höhe
Das kommt darauf an ... . Das, was ein Bike belastet, ist ja die Geschwindigkeit, mit dem das Bike auf den Untergrund prallt, aber senkrecht zum Untergrund gemessen. Nur das kann kaum jemand im Echtbetrieb feststellen :( . Zur Verdeutlichung: Wenn du einen Drop aus 3 m Höhe ins Flat machst, hast du einen gewaltigen Einschlag. Ist der Auslauf perfekt geshaped, machen die 3 m Höhe überhaupt nichts. Fazit: So lange du gut gebaute Sprünge/Drops machst, werden die Belastungen moderat sein und das Trance auch keinen Schaden nehmen. Du solltest auch ein Gefühl für dein Bike bekommen. Du wirst ja spüren, wenn die Federung durchschlägt, dann war's zu viel. Wenn das regelmäßig vorkommen sollte, musst du was ändern: Entweder die Sprünge oder das Bike.
kann man ein Enduro mit ca. 150/160mm auch für kleinere Touren von max. 30-40km "missbrauchen" ?
Ja, kann man. Kommt allerdings etwas auf das Enduro an. Ich habe ein Tyee CF, das mit 170/160 mm Federweg als Enduro gilt, aber auch noch gut für Touren verwendbar ist. Du wirst aber auch viele andere Enduros finden, die durchaus tourentauglich sind.
 

ExcelBiker

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Ehrlich gesagt @Basti138 , ich finde, mit deinen Aussagen hier hast du dich ordentlich ins Knie geschossen. Wie im Post davor von mir kommt es ja auf die Aufprallgeschwindigkeit senkrecht zum Untergrund an, und da wissen wir gar nichts, weil wir die Sprünge, die der TE anpeilt, nicht kennen.

Daneben hast du eine sehr verworrene Einstellung zu VPP-Hinterbauten. Du argumentierst, dass damit größere Belastungen unweigerlich zum Rahmenbruch führen würden:
obendrein noch mit nem VPP Hinterbau.
Mit nem Rahmenbruch, ich tippe auf die VPP Strebe, die Ketten und Sitzstreben verbindet.
Die Verbindungstrebe ist nur auf einer (!) Seite.
Dann schau dir mal ein Propain Rage an, das ist ein VPP mit einer einseitigen Strebe. Nach deiner Argumentation wäre dieser Downhiller völlig ungeeignet, um auch nur das harmloseste Gelände befahren zu können. Es kommt halt nicht auf die Konstruktion an sich an, sondern wie sie ausgeführt ist und mit welcher Zielsetzung.

Ansonsten kann mich ich nur @driest anschließen, der sehr gut die Schwachstellen deiner Argumentation verrissen hat. Insbesondere frage ich mich, ob du den hier verlinkten Testbericht über das Trance gelesen hast.
 
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Hui ui ui, ich kenn eure Vorgeschichte nicht aber offensichtlich kuschelt ihr gerne :) tief Luft holen, bis zehn zälen, entspannen und nicht vergessen --> wir haben alle dasselbe Hobby und das Forum ist gedacht für friedlichen Informationsaustausch fürs gemeinsame Hobby.

also erstmal: DANKE euch Allen! eure Beiträge (auch wenn ihr euch gegenseitig angefaucht habt) haben mir weitergeholfen.

Ich denke auch, dass mein Bike in der "unteren" Allmountain Kategorie eingestuft werden könne mit leichtem Hinken zu CC (aufgrund des geringeren Federwegs von 115mm hinten). Meine Bedenken waren ja:

  • was passiert mit einem Dämpfer/Gabel
  • was passiert mit dem Rest des Bikes (Rahmen, Vertstrebungen, usw.)

Ich weiss nicht wie sich das anhört oder anfühlt, wenn ein Dämpfer durchschlägt und ich weiß auch nicht ob durch so 'n Prozess der Dämpfer oder die Gabel Schaden davontragen könnte. Ich würde es gerne vermeiden, mein Bike zu schrotten oder zu beschädigen weshalb ich diese Frage stellte.

Mit Begriffen wie "progressiver Hinterbau" oder "VPP" kann ich leider auch nichts anfangen, aber ich finde es trotzdem gut dass der Basti seine Bedenken äußert und mich warnt. Natürlich würde ich gerne nur das von "Driest" hören weil ich damit ruhigen Gewissens die Jumps wagen könnte, aber es ist nicht verkehrt der Realität und den Warnungen ins Auge zu schauen. Selbstverständlich steht die Gesundheit und Vorsicht an oberster Stelle, gefolgt vom Spaßfaktor (bei mir zumindest).

Um meine Frage etwas detaillierter auszuführen: es geht mir nicht nur um "normale Drops", sondern auch um "flache Drops" oder auch Jumps von 'nem Kicker, bei dem man auch flach aufkommen würde. Oder noch krasser: ich bin auf Asphalt auf irgendeinem Schulhof und möchte von 'ner höheren Treppe komplett runterspringen oder von einer meter hohen Erhebung. Hier würde ich quasi 1m direkt auf asphaltierter Strasse landen, ob ich zuerst mit dem Hinterrad aufkomme oder zeitgleich mit beiden Reifen sei mal dahingestellt. Mich beschäftigt halt die Frage, ob das meinem Bike schadet oder sogar gefährdet.

Ich erwarte ja auch keine 100%ige Antwort mit Garantie, denn wie bereits beantwortet wurde --> es kann sein, dass es ein paar mal gut geht und dann beim x-ten Mal kracht es heftig am Bike und irgendwas ist gebrochen oder verbogen. Das will ich halt vermeiden! interessant zu erfahren, dass die Federung mit solchen Sprüngen nichts gemeinsam hat. Auf diversen Urban Freeride Videos habe ich sowohl Bikes gesehen die Fullys waren als auch welche die keinen Dämpfer hinten hatten.

Ok, ich nehme die Schnittmenge eurer Empfehlungen und davon eben die Warnung als mindeste. Ich werde dem Bike nicht zuviel zumuten, damit ich noch länger damit Spaß habe. Wenn ich später mal 'n stabileres für andere Einsatzzwecke gemachtes Bikes haben sollte z.B. Enduro dann kann ich mich mehr wagen. Bis dahin muss ich meine skills verfeinern und weiter üben (mit kleineren Sprüngen eben).

Nochmals DANKE euch allen.
 
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Hui ui ui, ich kenn eure Vorgeschichte nicht aber offensichtlich kuschelt ihr gerne :) tief Luft holen, bis zehn zälen, entspannen und nicht vergessen --> wir haben alle dasselbe Hobby und das Forum ist gedacht für friedlichen Informationsaustausch fürs gemeinsame Hobby.
Alles gut, wir haben uns beide nur amuesiert hier will keiner irgendwem was boeses.

Um meine Frage etwas detaillierter auszuführen: es geht mir nicht nur um "normale Drops", sondern auch um "flache Drops" oder auch Jumps von 'nem Kicker, bei dem man auch flach aufkommen würde. Oder noch krasser: ich bin auf Asphalt auf irgendeinem Schulhof und möchte von 'ner höheren Treppe komplett runterspringen oder von einer meter hohen Erhebung. Hier würde ich quasi 1m direkt auf asphaltierter Strasse landen, ob ich zuerst mit dem Hinterrad aufkomme oder zeitgleich mit beiden Reifen sei mal dahingestellt. Mich beschäftigt halt die Frage, ob das meinem Bike schadet oder sogar gefährdet.
Ein Drop ins Flat ist etwas ganz anderes als drops und spruenge in geshapte Landungen. Eine Landung hilft die Energie ueber eine laengere Wegstrecke gleichmaessig abzubauen, da haette ich bei diesem Bike auch bei mehreren Metern hoehe keine Stabilitaetsbedenken. Wenn du aber ins Flat springst ist die Wegstrecke ueber die die Fallenergie abgebaut wird gleich der Groesse des Federwegs, hier macht es also schon einen Unterschied wie viel du davon hast. Trotzdem siehst du oft Leute im Urban Bereich auf Hardtails, weil man damit mehr Pop und gefuehl fuer das Hinterrad hat. Die Stabilitaet kommt hier aber natuerlich nicht vom Federweg sondern aus der Dimensionierung des Hinterbaus, und da hat der Basti Recht das dein Bike fuer grosse Drops ins Flat nicht gemacht ist. Das kann gutgehen, kann bei einem Fehler aber auch brechen.

Meine Bedenken waren ja:

  • was passiert mit einem Dämpfer/Gabel
  • was passiert mit dem Rest des Bikes (Rahmen, Vertstrebungen, usw.)

Ich weiss nicht wie sich das anhört oder anfühlt, wenn ein Dämpfer durchschlägt und ich weiß auch nicht ob durch so 'n Prozess der Dämpfer oder die Gabel Schaden davontragen könnte. Ich würde es gerne vermeiden, mein Bike zu schrotten oder zu beschädigen weshalb ich diese Frage stellte.

Mit Begriffen wie "progressiver Hinterbau" oder "VPP" kann ich leider auch nichts anfangen, aber ich finde es trotzdem gut dass der Basti seine Bedenken äußert und mich warnt. Natürlich würde ich gerne nur das von "Driest" hören weil ich damit ruhigen Gewissens die Jumps wagen könnte, aber es ist nicht verkehrt der Realität und den Warnungen ins Auge zu schauen. Selbstverständlich steht die Gesundheit und Vorsicht an oberster Stelle, gefolgt vom Spaßfaktor (bei mir zumindest).
Daempfer und Gabel sind erstmal unkritisch, die werden auch bei Dirtjumpern und Enduros verbaut. Der Schwachpunkt bei deinem Rahmen ist der Hinterbau. Wenn der Daempfer durchschlaegt bedeutet es das die Feder am Anschlag ist und noch immer Sprungenergie uebrig ist. Da der Daempfer voll eingefedert ist geht der Rest der Energie direkt durch den Hinterbau in deine Beine, du hast also ploetzlich ein Hardtail. Wenn das sehr viel ist kann der Hinterbau brechen, da das eine sehr starke ploetzliche Belastung ist. Dein Daempfer ist nicht darauf ausgelegt bei einem Durchschlag viel Kraft zu uebertragen und kann dadurch beschaedigt werden, du solltest also tunlich vermeiden Dinge zu springen bei denen das passiert.

Konstruktiv wird das durch sogenannte Progression erreicht, dh. die Kraft die benoetigt wird um einzufedern steigt ueber den Federweg hinweg immer weiter an. Das bedeutet das der Hinterbau am Anfang des Federwegs zb. beim Ueberfahren von Wurzeln und Steinen noch sehr sensibel anspricht, sobald du aber zb. einen Drop springst und mehr Federweg genutzt wird braucht es auch deutlich mehr Kraft um weiter einzufedern. Das bedeutet das ein progressiver Hinterbau ueber den selben Federweg deutlich mehr Energie wegfedern kann als ein linearer, bei dem jeder Zentimeter Federweg gleich viel Kraft benoetigt. Hier kannst du ausfuehrlicher nachlesen warum das so ist und wie Progression funktioniert.

Wenn du jetzt etwas Springen willst bei dem der Hinterbau durchschlagen wuerde kannst du in gewissen Grenzen noch Dinge einstellen die das verhindern. Den Hinterbau kannst du normalerweise nicht veraendern, aber bei Luftfedern gibt es zwei Stellschrauben an denen man drehen kann: Luftdruck und Volumen. Ueber den Druck stellst du die Federhaerte ein, ueber das Volumen die Progression. Viele pumpen ihre Daempfer und Gabeln staerker auf wenn sie Durchschlaege haben damit die Feder haerter wird, das ist aber keine besonders gute Idee weil sie dann auch im Bereich den man fuer Traktion auf kleinen Schlaegen wie Wurzeln und Steinen haerter wird und weniger Federweg benutzt, dh. du hast beim Fahren weniger traktion. Was man ueblicherweise hier tut ist Volumenspacer in die Luftkammer einzusetzen, das verringert das Luftvolumen und fuehrt dazu dass das Fahrwerk bei kleinen Schlaegen noch sensibel arbeitet, aber groessere Schlaege wie drops und flache Landungen trotzdem noch verarbeiten kann ohne durchzuschlagen, siehe zB. hier: https://www.mtb-news.de/news/tutorial-volumenspacer-daempfer/

Natuerlich gibt es auch hier Grenzen beim Material und ich weis nicht welche Daempfer/Gabel du verbaut hast, bei dem Fox X2 und der 34 aus dem verlinkten test sind aber die Federelemente nicht das Problem sondern eher der Rahmen. 1m wuerde ich da zwar auch nicht als kritisch ansehen, aber ich wuerde mich an deiner Stelle da langsam rantasten, den genutzten Federweg beobachten, und wenn du siehst das du kurz vorm Durschlag bist noch ein Paar Volumenspacer einbauen. Sobald das nicht mehr reicht wuerde ich dem Rahmen zuliebe fuer solche Spielchen einfach nen guenstigen Dirtjumper oder nen gebrauchten Downhiller kaufen, die kosten nicht die Welt und du musst dir keine Sorgen mehr um dein sauteures Trailbike machen ;).
 
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Da hätte ich mit deinem Bike überhaupt keine Bedenken.
[...]1m wuerde ich da zwar auch nicht als kritisch ansehen, aber ich wuerde mich an deiner Stelle da langsam rantasten, den genutzten Federweg beobachten, und wenn du siehst das du kurz vorm Durschlag bist noch ein Paar Volumenspacer einbauen. Sobald das nicht mehr reicht wuerde ich dem Rahmen zuliebe fuer solche Spielchen einfach nen guenstigen Dirtjumper oder nen gebrauchten Downhiller kaufen, die kosten nicht die Welt und du musst dir keine Sorgen mehr um dein sauteures Trailbike machen ;).
mensch super! vielen herzlichen Dank für diese sehr ausführlich und hilfreiche Erklärung, die zum Verständnis beiträgt. Jetzt verstehe ich auch was ihr mit "progressiv" gemeint habt. Und jetzt verstehe ich auch den Unterschied zur linearen Federkennlinie bei den Luftfedern in manchen Ghost Modellen, die ich damals bei meiner Auswahl betrachtete. Klasse, das was du schreibst macht Sinn. Solange ich meterhohe Sprünge machen kann reicht mir das erstmal vollkommen. Und wie du/ihr schreib(s)t --> sollte es mehr werden, muss ich eben ein artgerechtes Modell nutzen für den gewünschten Einsatzzweck.

BIG THANKS !!!! habt mir geholfen
 

Basti138

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Die Stabilitaet kommt hier aber natuerlich nicht vom Federweg sondern aus der Dimensionierung des Hinterbaus, und da hat der Basti Recht das dein Bike fuer grosse Drops ins Flat nicht gemacht ist. Das kann gutgehen, kann bei einem Fehler aber auch brechen.
Geht doch => genau so sehe ich das doch auch.
Dann ists noch ein Unterschied, ob der Fahrer 50kg, oder 90kg hat.
Und dann ists die Frage, ob man ein, zwei Mal auf dem Trail springt. Oder 200 Mal am Tag, also nur springt.


Bier enthält gemeinhin Alkohol. Aber natürlich, das war jetzt ein alkoholfreies, und ausserdem hast du es ja garnicht getrunken sondern nur angeschaut, das ist bei dir immer Deko, schon klar ;).
Auch alkoholfreies Bier hat ein ganz klein wenig Alkohol inne. So war es von dir aber nicht gemeint.
Es geht darum, dass du mangels Argumente, mir was unterstellst.
Es wäre das Selbe, wenn ich dir Drogenkonsum unterstellen würde, weil du Kaffee getrunken hast und morgens um 4 im Forum abhängst, weil mir deine Meinung nicht gefällt. :D
 
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