Wiggle übernimmt Chain Reaction Cycles

Branchenriese Wiggle übernimmt seinen Konkurrenten Chain Reaction Cycles. Zur Einordnung: Wiggle konnte 2014 einen Umsatz von 234 Mio. EUR verbuchen, Chain Reaction Cycles kam auf 197 Mio. EUR.


→ Den vollständigen Artikel "Wiggle übernimmt Chain Reaction Cycles" im Newsbereich lesen


 
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hatte ich damals als betroffener auch nachgefragt, aber keine klare auskunft erhalten..
alle betroffenen haben dann aber gutscheine bekommen ..
damit sie weiter bei CRC einkaufen....

gruss accu
 

san_andreas

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Wiggle hat oft gute Preise, CRC hat bei mir immer zuverlässig geliefert.
Man kann sich aber genauso gut in D versorgen, da gibt's paar super Läden.
 

fone

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Krasse News. Wiggle war für mich nie relevant. Einmal 4 Wochen vor Finale Ligure nen kleinen Camelback bestellt. Kam 4 Wochen nach Finale an. Keine Antwort auf Nachfragen. Gute Leute.
Die Seite fand ich auch nicht komfortabel zu bedienen.
Und die kaufen CRC?

Dacia kauft VW kaufen. krass!

edit:
Allerdings hab ich auch seit Jahren nix mehr bei CRC gekauft. Höchstens mal T-Shirts für 10€. Die Preise waren einfach nicht mehr so interessant wie früher.
 
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Habe mir kürzlich bei Wiggle für 67€ Ion-Schoner bestellt (versandkostenfrei aus UK), die kein deutscher Händler für unter 80€ anbietet.

Hat problemlos funktioniert :daumen:
 
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evil_rider

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chief wiggle übernimmt CRC, so schlecht ist das nicht für euch ihr superhirne, heisst die machen dann z.t. doppelte menge ware von hersteller xyz = günstigerer einkauf = günstigerer verkauf = winwin für alle ausser den einzelhandel :eek:
 

octane1967

mitGlied
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CRC ist über die Jahre immer teurer und damit uninteressanter geworden. Viele Produkte hat man ohne großes Suchen in D billiger gefunden. Der frühere Preisvorteil war schon lange dahin, jetzt werden sie halt von einem Billigwaren-Diskonter geschluckt. Ungefähr so interessant wie die Farbe des Reissacks, der gerade irgendwo in China umkippt ...
 

Enginejunk

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chief wiggle übernimmt CRC, so schlecht ist das nicht für euch ihr superhirne, heisst die machen dann z.t. doppelte menge ware von hersteller xyz = günstigerer einkauf = günstigerer verkauf = winwin für alle ausser den einzelhandel :eek:
aus geschäftstechnischer sicht wäre es aber dumm den rabatt durch mehreinkauf dem endkunden zu überlassen.
 

san_andreas

Angstbremser
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So ein Müll.

Marktbescherrschende Firmen (wir reden hier von fast 0,5 Milliarden Umsatz) haben NIE das Ziel, niedrigere Preise zu erreichen, sonst auf lange Sicht, die Preise zu steuern und hoch zu treiben.
Deshalb gibt's auch Kartellbeschränkungen, gelle. ;)
 
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aus geschäftstechnischer sicht wäre es aber dumm den rabatt durch mehreinkauf dem endkunden zu überlassen.

Naja die Online-Shops verkaufen ja jetzt schon unterhalb der UVP. Letztendlich wird Online fast nur über den Preis verkauft. Mal abwarten wenn es nicht günstiger wird ist es ja auch egal gibt ja genug Alternative ...
 

Enginejunk

Sachse im Exil
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sicher wird der rabatt nicht 1:1 übergeben, aber dennoch wird der endkunde profitieren... als händler weiss ich wie der hase läuft mein lieber.

was weisst du als händler denn wie die grossen onlineshops funktionieren?
warum kaufen die grossen firmen sich denn gegenseitig auf? weil sie samariter sind?

das könnte man evtl. vergleichen wenn du als händler deinen grössten konkurrenten eine strasse weiter aufkaufst.
du bekommst dann mit 1bestellung für 2 geschäfte mehr prozente beim grosshändler, durch cleveres managment brauchst du dann nur noch 1 grosse werkstatt oder musst zumindest nicht das spezialwerkzeug 2mal anschaffen, kann man im bedarfsfall mit dem anderen laden austauschen. hast aber weiterhin deine stammkundschaft und kannst im besten falle sogar noch nen mitarbeiter entlassen.

und jetz erzählst du mir das du 75% der ersparnisse und zusatzgewinne die du durch dieses geschäftsmodell hast dem kunden zugute kommen lässt?!? logisch.

grosse ketten funktionieren auch so, die müssen aber mit dem preis arbeiten weil sie service und fachtechnisch nicht mit nem kleinen gut geführten laden mithalten können. rabatte ziehen kundschaft an, der rest wird blöde gequatscht. würde mich mal interessieren wieviele der verkäufer der ketten auf provision arbeiten.
 

evil_rider

Vinyl-Schubser
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was weisst du als händler denn wie die grossen onlineshops funktionieren?
warum kaufen die grossen firmen sich denn gegenseitig auf? weil sie samariter sind?

das könnte man evtl. vergleichen wenn du als händler deinen grössten konkurrenten eine strasse weiter aufkaufst.
du bekommst dann mit 1bestellung für 2 geschäfte mehr prozente beim grosshändler, durch cleveres managment brauchst du dann nur noch 1 grosse werkstatt oder musst zumindest nicht das spezialwerkzeug 2mal anschaffen, kann man im bedarfsfall mit dem anderen laden austauschen. hast aber weiterhin deine stammkundschaft und kannst im besten falle sogar noch nen mitarbeiter entlassen.

und jetz erzählst du mir das du 75% der ersparnisse und zusatzgewinne die du durch dieses geschäftsmodell hast dem kunden zugute kommen lässt?!? logisch.

grosse ketten funktionieren auch so, die müssen aber mit dem preis arbeiten weil sie service und fachtechnisch nicht mit nem kleinen gut geführten laden mithalten können. rabatte ziehen kundschaft an, der rest wird blöde gequatscht. würde mich mal interessieren wieviele der verkäufer der ketten auf provision arbeiten.

nö, nehmen wir an ich spare aufs jahr 30%, dann würde ich es so managen das der kunde 5-10% spart... so mache ich immernoch gewinn, der kunde denkt aber "bah scheisse ist der günstig" und erzält es allen seinen freunden, die kaufen auch bei mir und somit wird aus den 30% die nachher nur 20% waren aufeinmal 50%... so einfach läuft die nummer... menschen sind einfach gestrickt ;)
 
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Cry_for_death

Allround Greenhorn
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haha, da steht doch: "Erst denken, dann posten" :D

Es gibt viele mögliche Entwicklungen, die jetzt von den Werten und Präferenzen der neuen Gemeinschaft abhängen.

Durch eine fast Verdopplung des Umsatzvolumens und Einverleibung eines Konkurrenten ergeben sich für das Unternehmen mehrere Vorteile:
- Supplier haben weniger Macht --> Kosten sinken
- Profitieren von "Betriebsgeheimnissen" für eigenes Geschäft und umgekehrt --> Rentabilität steigt
- Abbau von Organisationseinheiten (aus zwei Personalabteilungen wird eine) --> rel. Kosten sinken
- Scheinkonkurrenz durch zwei Marken (wie bei Saturn und Media Markt) --> Illusion des Wettbewerbs, dabei Preisabsprache; Weniger Alternativen, Preise können höher angesetzt werden.
- Gewinnung Kundenstamm --> Besseres Cross- und Upselling möglich

usw.....


Typischerweise wollen Unternehmen Gewinne erzielen. Wenn der erwartete Umsatz mit Preissenkungen steigt und damit auch der gesamte Gewinn steigen sollte, so werden wir das vermutlich merken. Weil die beiden Unternehmen ja aber gut laufen und ihre Marktmacht erhöht haben, werden sie die Preise wohl eher nicht senken. Außer natürlich die Gewinnfunktion befindet sich aktuell nicht in einem Optimum, das nun durch die niedirgeren Kostenstrukturen erreicht oder angenähert werden kann.

Vielmehr ist die Frage, ob nicht auch die Produktvielfalt eingeschränkt wird und die beiden Unternehmen sich in ihrer Palette eher angleichen Bspw. da der Zulieferer, dessen beliebtes Produkt man vorher auch anbieten wollte, der aber einen Exklusivvertrag mit dem bisherigen Konkurrenten hatte, nun auch an die eigene Firma liefern kann.

Also bleibt einfach abzuwarten. Wir haben ja keine Ahnung wie die Geschäftsführung tickt ;)
 

adrenochrom

addicted
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haha, da steht doch: "Erst denken, dann posten" :D

Es gibt viele mögliche Entwicklungen, die jetzt von den Werten und Präferenzen der neuen Gemeinschaft abhängen.

Durch eine fast Verdopplung des Umsatzvolumens und Einverleibung eines Konkurrenten ergeben sich für das Unternehmen mehrere Vorteile:
- Supplier haben weniger Macht --> Kosten sinken
- Profitieren von "Betriebsgeheimnissen" für eigenes Geschäft und umgekehrt --> Rentabilität steigt
- Abbau von Organisationseinheiten (aus zwei Personalabteilungen wird eine) --> rel. Kosten sinken
- Scheinkonkurrenz durch zwei Marken (wie bei Saturn und Media Markt) --> Illusion des Wettbewerbs, dabei Preisabsprache; Weniger Alternativen, Preise können höher angesetzt werden.
- Gewinnung Kundenstamm --> Besseres Cross- und Upselling möglich

usw.....


Typischerweise wollen Unternehmen Gewinne erzielen. Wenn der erwartete Umsatz mit Preissenkungen steigt und damit auch der gesamte Gewinn steigen sollte, so werden wir das vermutlich merken. Weil die beiden Unternehmen ja aber gut laufen und ihre Marktmacht erhöht haben, werden sie die Preise wohl eher nicht senken. Außer natürlich die Gewinnfunktion befindet sich aktuell nicht in einem Optimum, das nun durch die niedirgeren Kostenstrukturen erreicht oder angenähert werden kann.

Vielmehr ist die Frage, ob nicht auch die Produktvielfalt eingeschränkt wird und die beiden Unternehmen sich in ihrer Palette eher angleichen Bspw. da der Zulieferer, dessen beliebtes Produkt man vorher auch anbieten wollte, der aber einen Exklusivvertrag mit dem bisherigen Konkurrenten hatte, nun auch an die eigene Firma liefern kann.

Also bleibt einfach abzuwarten. Wir haben ja keine Ahnung wie die Geschäftsführung tickt ;)

omg wie widerlich. warum hast du nichts vernuenftiges gelernt?
 
D

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Guest
chief wiggle übernimmt CRC, so schlecht ist das nicht für euch ihr superhirne, heisst die machen dann z.t. doppelte menge ware von hersteller xyz = günstigerer einkauf = günstigerer verkauf = winwin für alle ausser den einzelhandel :eek:

aus geschäftstechnischer sicht wäre es aber dumm den rabatt durch mehreinkauf dem endkunden zu überlassen.

sicher wird der rabatt nicht 1:1 übergeben, aber dennoch wird der endkunde profitieren... als händler weiss ich wie der hase läuft mein lieber.

als wenn irgendeiner die günstigeren einkäufe auf den kunden überträgt... geht doch auch in dem business nur um eins: profit... gewinn. umsatz ist am ende eher nebensache...

unterm strich versuch ich immer beim local dealer zu kaufen, ist eh mein erster weg bei neukauf.
 
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chief wiggle übernimmt CRC, so schlecht ist das nicht für euch ihr superhirne, heisst die machen dann z.t. doppelte menge ware von hersteller xyz = günstigerer einkauf = günstigerer verkauf = winwin für alle ausser den einzelhandel :eek:

in welchem wolkenkuckucksheim lebst du denn?

und dann behaupten man sei händler und wisse wie der hase läuft. Du guckst wohl in der Sauregurkenzeit zuviel aus dem Fenster und machst dir zuviel Gedanken, oder?

Vom onlinegeschäft scheinst du auch wenig bis gar nichts zu wissen. Wenn, dann würdest du wissen dass viele Generalimporteure nur noch über das Volumen und OEM Aufkäufen an den "Großen" verdienen. Da sind niemals 30% Ersparnis drin. Und komm mir nicht mit du weißt herrlich über Konditionen Bescheid, du kriegst doch genauso wie jeder Andere die Preislisten jedes Jahr und wirst mit immer höheren Vorordervolumen unter Druck gesetzt, meinst du das ist im Onlinegeschäft groß anders?

Wenn du dann angenommen 500 Vaude Jacken pro Sorte/Größe bestellst statt 250 kannst du froh sein, wenn Vaude dir nicht 200 davon wieder rausstreicht weil sie schlicht nicht liefern können. Und Hersteller/Importeure sind sehr darauf erpicht, dass das Preisniveau gehalten, oder gesteigert wird. Das geht Ratz Fatz und du kriegst erst deine Lieferung später, oder leider ein blödes Zahlungsziel und am Ende kriegst du gar nichts mehr. Das hat Gore Bikewear (is son ganz dezenter Laden in der Bekleidungsbranche) schon oft genug mit den großen deutschen Shops abgezogen. Daher gibts auch strikte Regeln für Sales/Aktionen.

Die Ersparnis liegt wenn im einstelligen Prozentbereich und damit werden die fein ihre Übernahmekosten deckeln, die sind ja nicht bescheuert.

An den Endkunden wird ein Scheißdreck weitergegeben. Die sind doch nicht umsonst so groß geworden, sind also wettbewerbsfähig. Warum sollte sich da irgendetwas ändern.
 

Cry_for_death

Allround Greenhorn
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warum hast du nichts vernuenftiges gelernt?

damit ich weiß ob ich auf meine bikesachen sparen muss oder die demnächst billiger werden :p

Wettbewerb ist ja eigentlich immer gut für uns Kunden, weil die Preise fallen. Jetzt verschmelzen zwei große Händler und der Wettbewerb geht zurück. Also entspannt sich der Preiskampf möglicherweise und die Preise könnten tendenziell sogar eher ein bisschen steigen anstatt zu fallen. Preisdruck ist ja einfach nicht mehr so riesig.

Aber wie gesagt: ich glaube fast keiner von uns kennt Betriebsinterna und -ziele und kann daher eine gute Prognose darüber abgeben obs für uns jetzt gut oder schlecht ist.

Aber wir könnten natürlich mal raten was Online-Riesen so als Ziele haben und ob da Gewinne irgendwie drin vorkommen... :p
 
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