Wikinger-Video pro Helm tragen: Sven ist nicht bescheuert

Wikinger-Video pro Helm tragen: Sven ist nicht bescheuert

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Der Anführer macht es vor. Das gilt nicht nur für Politiker von heute, sondern auch für Vikinger – ein neues Video aus Dänemark überträgt die Helm-Debatte in die Wikinger-Zeit. Da kann man im Vergleich zu deutschen Kampagnen nur sagen: Alles richtig gemacht!

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Wikinger-Video pro Helm tragen: Sven ist nicht bescheuert
 
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Ohne Helm fahren ist dumm. Ende.

Warum das bei ebikern so extrem auffällig ist...wer weiß.

Zwie Kumpels von mir wurden von einem Opa beim abbiegen (ohne blinken, ohne gucken) umgefahren, ohne Helm wäre der eine wohl tot oder so schwer geschädigt das er nix mehr alleine machen könnte.
Anderer Kumpel auf nem enoatannten Trail schwer gestürzt...geht einfach zu schnell. Und Helme sind schick und angenehm inzwischen. Bin für eine generelle Pflicht, für jeden und überall. Für die wahnsinnigen ebiker sowieso
Pflicht ist bullshit. Außerdem, wer soll das denn auch noch controlletti? Wer nicht hören will muss fühlen ist das Motto aus der Zeit bevor es die weite Verbreitung von Kindergärten gab wo Namentanzen gelehrt wird. Und das stimmt so. Am besten lernt es sich halt durch die Fehler anderer. Der Rest ist dann darwinistische Auslese.
Wenn ich keinen Bock auf Helm hab fahr ich halt anders und in der Regel mit dem 3gang Damenrad.
 
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Ohne Helm fahren ist dumm. Ende.

Warum das bei ebikern so extrem auffällig ist...wer weiß.

Zwie Kumpels von mir wurden von einem Opa beim abbiegen (ohne blinken, ohne gucken) umgefahren, ohne Helm wäre der eine wohl tot oder so schwer geschädigt das er nix mehr alleine machen könnte.
Anderer Kumpel auf nem enoatannten Trail schwer gestürzt...geht einfach zu schnell. Und Helme sind schick und angenehm inzwischen. Bin für eine generelle Pflicht, für jeden und überall. Für die wahnsinnigen ebiker sowieso
Einer allgemeinen Helmpflicht kann ich nur zustimmen. Vor allem für Kinder aber auch für Erwachsene wegen ihrer Vorbildfunktion.
 

JensDey

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Einer allgemeinen Helmpflicht kann ich nur zustimmen. Vor allem für Kinder aber auch für Erwachsene wegen ihrer Vorbildfunktion.
Es muss gar nichtmal kompliziert sein.
Ich muss auch mal wieder versuchen Überzeugungsarbeit zu leisten. Ist aber auch Scheiße, wenn die Klassenkameraden aufhören Helm zu tragen.
Die Schulen sollten keinen Schüler ohne Helm auf den Fahrradparkplatz lassen. KLar können sie den Helm kurz vorher aufsetzen. Nur, wie viele werden sich sagen, wenn ich den sowieso schon mitschleppe.
 

JensDey

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die Antwort der Halbstarken : dann schieb ich halt die letzten 10 Meter. Kippe krich ich beim Fahrrad fahren eh schlecht an 8-) 😏
Die Masse machts. Wenn alle aufgefordert sind, am Schultor mit Helm zu erscheinen, ist es halt normal. Der Halbstarke mit Kippe! interessiert mich da erst mal nicht.
Es fehlen nur noch die Straußeneltern mit der Alufolie um den Schädel, die ihr Kind in seiner Entwicklungsfreiheit eingeschränkt sehen.
 
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In Österreich gilt die Helmpflicht für U12 ja sowieso. Nur wird sie halt selten exekutiert, bzw. kaum eingehalten:
§68 StVO Abs6:
Kinder unter 12 Jahren müssen beim Rad fahren, beim Transport in einem Fahrradanhänger und wenn sie auf einem Fahrrad mitgeführt werden, einen Sturzhelm in bestimmungsgemäßer Weise gebrauchen. Dies gilt nicht, wenn der Gebrauch des Helms wegen der körperlichen Beschaffenheit des Kindes nicht möglich ist. Wer ein Kind beim Rad fahren beaufsichtigt, auf einem Fahrrad mitführt oder in einem Fahrradanhänger transportiert, muss dafür sorgen, dass das Kind den Sturzhelm in bestimmungsgemäßer Weise gebraucht. Im Falle eines Verkehrsunfalls begründet das Nichttragen des Helms kein Mitverschulden im Sinne des § 1304 des allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches, JGS Nr. 946/1811, an den Folgen des Unfalls.
 
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Die Masse machts. Wenn alle aufgefordert sind, am Schultor mit Helm zu erscheinen, ist es halt normal. Der Halbstarke mit Kippe! interessiert mich da erst mal nicht.
Es fehlen nur noch die Straußeneltern mit der Alufolie um den Schädel, die ihr Kind in seiner Entwicklungsfreiheit eingeschränkt sehen.
Ich würde eher sagen: die Sozialisierung macht's.

Als Jugendlicher wäre ich im Traum nicht darauf gekommen, beim Radfahren einen Helm zu tragen. Als Erwachsener habe ich mich beim Motorradfahren an das Helmtragen gewöhnt und es zog in der Folge auch beim Radfahren ein als das Normalste der Welt. Unserem Kind wird seit jeher vorgelebt, dass das Helmtragen zum Radfahren einfach dazugehört, sie hat uns noch nie und wird uns nie ohne Helm auf einem Fahrrad sehen. Dementsprechend hat sie das für sich selbst verinnerlicht. Und fährt auch noch ein sportliches MTB statt klassischem Prinzessin-Lillifee-Minidamenrad und sie sagt auch ganz selbstbewusst, dass der Helm zu "ihrem Sport" dazugehört. Sie hat sich sogar Protektoren gewünscht und einen Trinkrucksack (und beides auch bekommen), weil Papa das ja auch trägt und damit einfach dazugehört.

Kurz: ich bin zuversichtlich, dass sich meinem Kind niemals die "Coolness-Frage" stellt, weil der Helm schlicht und ergreifend dazugehört und sie eher das Verhalten der anderen hinterfragt als ihr eigenes.
 
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Der Rest ist dann darwinistische Auslese.
Wenn ich keinen Bock auf Helm hab fahr ich halt anders und in der Regel mit dem 3gang Damenrad.
Und wenn dich dann auf dem Weg zum Bäcker mit dem Damenrad ein SUV platt macht, dann ist es auch darwinistische Auslese, wenn du keinen Helm trägst?

Ich würde mal behaupten, dass ist sogar risikoreicher, als wenn du mit dem MTB ohne Autos auf ner Waldautobahn fährst.
 
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Und wenn dich dann auf dem Weg zum Bäcker mit dem Damenrad ein SUV platt macht, dann ist es auch darwinistische Auslese, wenn du keinen Helm trägst?

Ich würde mal behaupten, dass ist sogar risikoreicher, als wenn du mit dem MTB ohne Autos auf ner Waldautobahn fährst.
Nö, das ist dann eher Pech. Und davor ist man NIE sicher egal mit welchen Maßnahmen.
Wie ich schon geschrieben habe „dann fahr ich halt anders“. D.h. ich gleiche dann eher der Oma auf dem Land für die das Rad eher den Hackeporsche ersetzt als denn ein Fortbewegungsmittel ist…
Deine Behauptung kann ich weder bestätigen noch widerlegen. Das Leben an sich birgt nen Haufen nicht kalkulierbare Risiken und keine Verordnung oder Gesetz wird das ändern. Was der springende Punkt meines Einwurfs gewesen ist.
Im übrigen gibt es auch genügend Fälle wo ein schneller Tod die humanere Version der Geschichte gewesen wäre. Bei dem desaströsen Zustand unseres kapitalisierten Gesundheitssystems auch kein Wunder. Und ja, damit wären wir wieder bei Darwin.
Und ich kann dir auch sagen mein Kopf war bereits stärker eine Windschutzscheibe... good luck bad luck… it depends…
 

BigMaaaac

Helm nur aufgemalt
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das Helmchen reduziert halt nur das Risiko einer Kopfverletzung schweren Ausmasses.

wenn du das Risiko nicht einsiehst,
oder im täglichen Leben siehst,
siehst es halt nicht ein.

und ab dem HalbstarkAlter ist halt eh schwer sowas einzusehen.

und Omma,die mit dem Hercules Damenfahrrad zum Bäcker und danach zum Dr, dann zum Friedhof zum Begonien giessen,
und dann nochmal übern Marktplatz zum Gemüsemann schiebt,
hab ich noch nie erlebt.
also noch nie mit Helm .

zumindest hier aufm Lande,
wo der Landwirt noch Korthut trägt :D

Helm"pflicht" brauch kein Mensch.

es sterben mehr Menschen durch Nikotin, Alkohol, Zucker....
aber jedem sei das eigene Horrorscenario gegönnt,
das er uns in Bildern zeigen möcht ;)
 
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Achh du 💩… na wenn dich das zuversichtlich macht… Bist du Lehrer, Politesse oder was anderes mit „Sicherheit und Macht“?
Nur, weil ich mein Kind so erziehe, dass sie anderen nicht stumpf hinterläuft, bin ich Oberlehrer oder so' Stasi-Typ? Wie bist du denn drauf? Aber du hast Recht: dein Kopf muss nicht zwingend geschützt werden, was wichtiges könnte nicht kaputtgehen...
 
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Ich finde, eine Pflicht/ein Gesetz zum Helm tragen ist unnötig. Diejenigen von uns, die erwachsen sind, sollten das selber für sich entscheiden können, und bei den Kindern übernehmen die Entscheidung halt die Eltern.

Wer mit Helm fahren möchte, trägt halt einen. Wer ohne fahren möchte, trägt halt keinen.

Ich für mich habe entschieden, daß ich lieber mit Helm fahre. So ein klitzekleines bißchen hänge ich dann doch an meiner Gesundheit. Und beim Helm denke ich mir 'joa, macht für mich Sinn'. Wie gesagt: Für mich. Hab halt leider schon zu oft mitbekommen, daß es bei einem Sturz zu Verletzungen kam (auch beim langsamen fahren oder - Thema Pferd - 'nur beim Weg zur Koppel' o.ä.), welche sich mit Helm hätten vermeiden lassen.

Für mich macht auch Sinn, bei einem Helm die Außenschale durch eine bewegliche Innenschale quasi zu trennen, so daß die auf den Kopf wirkenden Kräfte nochmal reduziert werden. Darum: Mips. Aber auch hier: Macht für mich Sinn.

Ebenso macht es für mich Sinn, darauf zu achten, ob in parkenden Autos noch Personen sitzen (die könnten die Tür aufmachen), ob Autos am Fahrbahnrand laufen (die könnten ja gleich losfahren), ob meine Vorfahrt wirklich beachtet wird oder ich lieber selber den anderen durch lasse - aber eben: Macht für mich Sinn.

Wer ohne Helm fahren will: Gerne. Wer auf die Dinge, die ich versuche im Blick zu haben, keinen Wert legt: Auch gut. Deswegen muß ich ja noch lange nicht andere missionieren.
Es reicht mir schon, wenn andere (auch Biker) mich nicht über den Haufen fahren oder (Fußgänger) mich vom Rad holen, weil sie mir gedankenlos vor's Rad laufen (aus dem Grund klingel ich immer)... Mehr muß gar nicht sein! Sollte es doch mal passieren, hab ich ja nen Helm auf...


Das einzige, was wirklich im Straßenverkehr (auch Wald!) verboten gehört, finde ich, sind Kopfhörer in/auf beiden Ohren bei Bikern oder Fußgängern>:( - DIE kriegen dann nämlich in aller Regel echt NIX mehr mit:spinner:
 
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Mir geht es nur um Kinder.
So sehr ich das Helmtragen befürworte und für mich selbst entschieden habe, nicht "oben ohne" zu fahren: eine gesetzliche Pflicht halte ich abseits von Ebikes für fehl am Platze. Natürlich ist es sinnvoll einen Helm zu tragen und natürlich leidet ausser der Frisur kaum etwas darunter. Aber ich habe Angst, dass, wenn immer alles gesetzlich geregelt wird, wir in einer Vollkasko-Mentalität versacken, die jedwede Eigenverantwortung ablöst.

Sieht man doch auch immer wieder, wenn es um's Bauen im Wald geht. Haftung, Sicherheit, blabla. Sieht die Rampe morsch aus und ich habe sie nicht selbst gebaut, fahre ich sie eben nicht, fertig. Hängt ein abgestorbener Ast schon auf halb Acht, laufe ich nicht direkt drunter durch.

Und beim Helm für Kinder sehe ich noch ein weiteres Problem: so sinnvoll er beim Radfahren ist, wird er anderswo zur Gefahr. Auf einem Spielplatz z.B. könnte sich ein Kind damit leicht selbst strangulieren. Und mittlerweile sehe ich immer mehr Eltern, die ihren Kindern beim spielen den Helm nicht abnehmen, weil Helm ja so sicher ist...

Desweiteren: je strenger es gesetzlich reglementiert wird, desto weniger wird es gelebt, weil es sinnvoll ist, was dann in Folge gerade bei Jugendlichen wieder zu einer ablehnenden Haltung führen kann.
 
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Ich habe zweimal die Schädeldecke und einmal Hirn gesehen, beide Male von unbehelmten Mitfahrern. Das fiese ist ja, dass man diesen Idioten dann ja auch noch helfen muss und die einem mit ihrer Anti-Helm-Einstellung nicht nur die Tour, sondern eigentlich auch den ganzen Tag versauen.
Daher: wenn in irgendeiner Truppe jemand ohne Helm aufschlägt, dann fahre ich halt nicht mit. Ohne mein Beisein ist es mir egal, wo und wie sich die Trottel ruinieren.
 

JensDey

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@Dodger79
ich verstehe die Bedenken durchaus. Ich glaube aber, dass es sich ähnlich, wie bei Gurtpflicht verhält. Das stellt heute auch keiner mehr in Frage.
Und beim Helm für Kinder sehe ich noch ein weiteres Problem: so sinnvoll er beim Radfahren ist, wird er anderswo zur Gefahr. Auf einem Spielplatz z.B. könnte sich ein Kind damit leicht selbst strangulieren. Und mittlerweile sehe ich immer mehr Eltern, die ihren Kindern beim spielen den Helm nicht abnehmen, weil Helm ja so sicher ist...
Durchaus berechtigt
Desweiteren: je strenger es gesetzlich reglementiert wird, desto weniger wird es gelebt, weil es sinnvoll ist, was dann in Folge gerade bei Jugendlichen wieder zu einer ablehnenden Haltung führen kann.
Das sehe ich für eine Generation so. Danach wäre es weitesgehend normal. man darf halt nicht nur auf morgen schauen, sondern muss da etwas weiter in die zukunft schauen.
Man könnte das Thema ggf besser über die Schulen steuern.
 
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