Wollt ihr einen legalen Flowtrail für Königswinter/ Bonn? Dann unterschreibt unsere Online-Petition

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Königswinter
Zum 60jährigen Jubiläum 2021 waren die Ofenkaulen beim GA auch noch „Abenteuerspielplatz“;

„Zum Kriegsende hatte das Höhlenlabyrinth als Zuflucht vor Bomben und Granaten gedient. Seither war es Abenteuerspielplatz, verschwiegener Ort für Liebespaare, auch für lichtscheues Gesindel. Im März 1962 machten die Ofenkaulen bundesweit Schlagzeilen.“

Bin gespannt, wie sich der Artikel 2031 liest.
 
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In Arnsberg, auch NRW, hat jetzt eine Schnecke für das Aus eines Trailparks gesorgt. Nach dreieinhalb Jahren Planung, Anträgen stellen und dem üblichen Affentanz... Hach, die Ironie, das könnte das Wappentier unserer Verwaltung sein.
 
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Umwelt- und vor allem Artenschutz ist ja eigentlich ein ehrenwertes Anliegen, aber:

Während Sr. Bolsonaro am anderen Ende der Welt weiterhin täglich fußballfelderweise Regenwald abholzen lässt, dabei unzählige von Arten ausgerottet werden, von denen wir viele nicht mal kennen&niemand wirklich etwas dagegen tut, kann sich hier immerhin irgend jemand mit stolzgeschwellter Brust vor die Presse stellen und verkünden: "BIODIVERSITÄT IST WICHTIG! SEHT! WIR HABEN DIESE SELTENE SCHNECKENART GERETTET!"
Oder eben die Eidechsen am Stenzelberg, die Fledermäuse in den Ofenkaulen usw.
Missliebige Nutzergruppen ausgrenzen und dabei noch das Umweltprofil schärfen ist für Lokalpolitik und/oder -verwaltung in den meisten Fällen eben win-win.
 
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Bornheim
Umwelt- und vor allem Artenschutz ist ja eigentlich ein ehrenwertes Anliegen, aber:

Während Sr. Bolsonaro am anderen Ende der Welt weiterhin täglich fußballfelderweise Regenwald abholzen lässt, dabei unzählige von Arten ausgerottet werden, von denen wir viele nicht mal kennen&niemand wirklich etwas dagegen tut, kann sich hier immerhin irgend jemand mit stolzgeschwellter Brust vor die Presse stellen und verkünden: "BIODIVERSITÄT IST WICHTIG! SEHT! WIR HABEN DIESE SELTENE SCHNECKENART GERETTET!"
Oder eben die Eidechsen am Stenzelberg, die Fledermäuse in den Ofenkaulen usw.
Missliebige Nutzergruppen ausgrenzen und dabei noch das Umweltprofil schärfen ist für Lokalpolitik und/oder -verwaltung in den meisten Fällen eben win-win.
Da du gerade die Eidechsen erwähnst, da der Stadt das freihalten der Felsfüße eigentlich zu viel Arbeit war, wollte sie einen Vertrag mit dem DAV schließen, klettern gehen freihalten, das ganze ist an einer einzelnen Person gescheitert.
 
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Ich wusste den Namen Mal... Hab ihn Vergessen... War absichtlich nicht involviert worden, und hat es leider vor der Unterschrift mitbekommen und dann die runde gesprengt...
 
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Nice sur Rhin
... und seitdem wird der Fels nicht immer wieder mal ein kleines Stück frei gelegt, dass Pflanzen und Tiere sich anpassen und umziehen können, sondern der ganze Berg auf einmal. Sieht dann aus wie Kahlschlag und hat für manches Kraut und manches Getier auch die entsprechenden Konsequenzen >:(
 
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Bornheim
... und seitdem wird der Fels nicht immer wieder mal ein kleines Stück frei gelegt, dass Pflanzen und Tiere sich anpassen und umziehen können, sondern der ganze Berg auf einmal. Sieht dann aus wie Kahlschlag und hat für manches Kraut und manches Getier auch die entsprechenden Konsequenzen >:(
Ich weiß.. 🤷🏻‍♂️. Sind halt Teilweise nicht gerade mit Intelligenz gesegnet beim Amt...
 
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Das Problem ist hier einfach leider, dass die betreffenden Stellen versuchen das Problem auszusitzen. Durch die Passivität wird das Projekt entschleunigt und die Initiatoren ausgenbremmst. Anläufe alles wieder hoch zu bringen werden dann immer wieder auf die gleiche Weise "abgewehrt". Nach und nach werden dann andere Dinge prioritär und Unterstützer und auch mögliche Geldgeber, wie hier Trek, verabschieden sich. Damit wird das Projekt dann immer schwieriger bis man schließlich den Eindruck hat, alleine gegen eine Wand anzurennen.

Dem kann man nur begegnen in dem man den Druck beibehält und damit den befassten "Arbeit macht" bis denen klar ist, dass Aussitzen nicht möglich ist. Dies habe ich bereits in Projekten erlebt, bei denen es um das tatsächliche und planerische Tätigwerden von Städten aufgrund von Bürgerbegehren ging. Letztlich hat dies natürlich auch Zeit in Anspruch genommen, aber stetige Sachstandsanfragen, Durchstoßen von Informationen an die Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Kontaktaufnahme mit den befassten Organen, Einschalten von begleitenden Unternehmen und Personen mit vergleichbaren Interessen haben dann schließlich, in diesen Fällen, zum Erfolg geführt. Das ist jedoch mehr schwierig, denn jeder von uns hat auch noch einen Job, Familie etc. und kann nicht diese Kapazitäten freischalten.

Vielen Dank auf jeden Fall für das Engagement und den Einsatz!
 
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